SPORTLERWAHL08.02.2012
Umfrage findet im März statt

Es gibt noch Karten für den Sportlerball.

VON BIRGER ZENTNER

WEISSENFELS/ZEITZ/MZ - Anfang März startet die diesjährige Umfrage nach den beliebtesten Sportlern des Jahres 2011 aus dem Burgenlandkreis. Die Mitteldeutsche Zeitung und das Naumburger Tageblatt haben sich wie schon seit Jahren für diese Umfrage mit dem Kreissportbund verbündet und veranstalten sie gemeinsam.

Start am 5. März

Am 5. März, das ist ein Montag, wird der Startschuss für die neue Umfrage gegeben. In einer Beilage der beiden Zeitungen wird es einen kurzen Überblick geben über die zehn Einzelsportler und zehn Mannschaften, die von den Veranstaltern aufgrund ihrer sportlichen Leistungen im vorigen Jahr für die Sportlerwahl nominiert worden sind. In den Lokalausgaben Weißenfels, Zeitz sowie Naumburg wird dann wieder ein Tippschein veröffentlicht, auf dem die Sportler und Mannschaften der Wahl angekreuzt werden können. Drei Wochen lang haben dann die sportbegeisterten Leser Zeit, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Bustransfer geplant

Das Ergebnis wird allerdings erst zum traditionellen Sportlerball bekannt gegeben. Der findet in diesem Jahr wieder im Lichthof der Rotkäppchen-Sektkellerei in Freyburg statt. Dafür gibt es übrigens noch Karten. Wer dabei sein möchte, der kann Karten zum Preis von 25 Euro beim Kreissportbund bestellen. Die Tickets werden rechtzeitig vor dem Ball versandt. Im Preis inbegriffen ist ein Bustransfer, das Buffet und ein Begrüßungsgetränk. Neben der Bekanntgabe der Gewinner der Umfrage verspricht der Sportlerball ein buntes Programm mit Akrobatik und Showtanz sowie viel Musik und eine wunderbare Tanznacht.

Bustransfer gibt es für den Abend von Naumburg, Weißenfels, Zeitz und Nebra aus nach Freyburg. Und natürlich fahren die auch Busse wieder zurück.

Kartenbestellungen telefonisch unter der Nummer 03445/77 58 29.
LandesSportBund sucht Breitensportreferent/in07.02.2012
Der LandesSportBund Sachsen-Anhalt sucht zum 01. März 2012 eine Referentin/einen Referenten für Breitensport. Die Stelle ist vorerst befristet bis zum 28. Februar 2014. Bewerbungen sind bis zum 16. Februar 2012 möglich.


Das Aufgabengebiet umfasst die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Gestaltung der verbandsübergreifenden Sportarbeit, die konzeptionelle und administrative Verantwortung zur Förderung von Projekten im sportlichen Bereich, die Gremienarbeit im Aufgabenfeld Breitensport sowie die Referententätigkeit in der Aus- und Fortbildung.
Neben einer hohen Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit erwartet der LSB Sachsen-Anhalt ein abgeschlossenes pädagogisches Hochschulstudium im Bereich Sportwissenschaften oder eine vergleichbare Qualifikation sowie Erfahrungen und Fachkenntnisse in der Sportorganisation.
Darüber hinaus sind hohe Kommunikationsfähigkeit, zeitliche Flexibilität, Überzeugungskraft und Beratungskompetenz, Anwendungskenntnisse im Bereich MS-Office, Kenntnisse im Zuwendungsrecht und ein PKW-Führerschein gefragt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 16. Februar 2012 an den:

LSB Sachsen-Anhalt e.V.
Personalabteilung
PF 11 01 29
06015 Halle (Saale)
Positiver Trend geht weiter06.02.2012
Positiver Trend geht weiter

Burgenlandkreis (cn). Hinter den Mitarbeitern des Kreissportbundes Burgenland (KSB) liegt ein arbeitsreiches aber auch erfolgreiches Jahr 2011. Der Landkreis umfasst 1414 Quadratkilometer, hat 33 Gemeinden und - für die Arbeit des Kreissportbundes ausschlaggebend: Es gibt 286 Vereine mit 606 Abteilungen. Wochenspiegel unterhielt sich mit dem Geschäftsführer des Kreissportbundes, Ron Schlehahn über Mitgliederentwicklung, Vereinsarbeit, Nachwuchsförderung u.v.m.
Rückblickend auf das Jahr 2011 zog er eine positive Bilanz. „Mein Dank geht vor allem an die vielen ehrenamtlichen Übungsleiter und Verantwortlichen der Vereine, welche uneigennützig und mit viel Engagement das Leben in den Vereinen aufrechterhalten. Da der Sport eine große gesellschaftliche Rolle im Landkreis und darüber hinaus darstellt, ein nicht zu unterschätzender Faktor“, sagte er. Nicht nur der regelmäßige Übungsbetrieb und die Wettkämpfe fordern vollen Einsatz. Die Floorball-WM U 19 in Weißenfels und die Deutschen Meisterschaften im Straßengehen in Naumburg hatten im Landkreis den größten Stellenwert.
Auf die Frage der Mitgliederentwicklung konnte er feststellen: Erfreulicherweise konnte der Organisationsgrad erneut leicht erhöht werden.

„Der KSB hat rund 26.000 Mitglieder in 286 Vereinen, somit sind wir der mitgliedsstärkste Verband in Landkreis, im Bundesland nehmen wir somit den 7. Platz von 14 KSB/SSB ein“, so Schlehahn.
103 Sportarten werden im Burgenlandkreis vereinsmäßig trainiert. Das ist in den letzten vier Jahren Ein Zuwachs von 59 Sportarten. Die zehn mitgliedsstärksten Sportarten sind Fußball, Turnen (mit Aerobic, Akrobatik, allgemeine Gymnastik, Gymnastik, Fitness und Turnen) und Kegeln/Bowling. Danach folgen Volleyball, Reha-Sport, Schützensport, Handball, Schwimmen, Tanzsport und Tennis. Die drei mitgliederstärksten Vereine sind der 1. SG Chemie Zeitz (561), der SV Großgrimma (512) und das Sport- und Rückenzentrum Bad Kösen (493).
Auf die Frage zur Nachwuchsgewinnung sagte der Geschäftsführer: „Die Nachwuchsgewinnung bzw. des Kinder- und Jugendsports sind eine der wichtigsten Ziele und Eckpunkte des KSB Burgenland. Erfreulicherweise sind die Mitgliederzahlen im Kinder- und Schülerbereich erneut gestiegen. Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln der Sparkasse und des Landkreises versuchen wir auch die hierzu notwendigen finanziellen Rahmenbedingungen diesbezüglich für unsere Vereine zu schaffen.“
Die Frage nach der finanziellen Ausstattung der Vereine sei vielschichtig zu betrachten. Jeder Verein (in Größe und seiner Rahmenbedingung spezifisch) müsse natürlich versuchen eigene finanzielle Ressourcen zu erschließen. „In diesem Jahr werden über das Land ca. 150.000 Euro an unsere Vereine ausgereicht, zusätzlich die unverzichtbare Unterstützung der regionalen Sponsoren, sowie anderer Zuwendungsgeber. Dafür mein herzlichster Dank“, so Ron Schlehahn. Ab 2013 werde im Land ein neues Sportfördergesetz in Kraft treten. Hierzu seien bereits erste Gespräche im Innenministerium mit Vertretern der KSB / SSB und Landesfachverbände geführt worden. Die weitere kostenlose Nutzung der kommunalen Sportstätten, um die Vereine nicht in finanzielle Abenteuer stürzen zu lassen, stehe hierbei ganz oben auf der Agenda.
Vorausschauend auf das Sportjahr 2012 verweist der Geschäftsführer wie den traditionellen Sportlerball am 30.03. im Lichthof der Rotkäppchen- Mumm Sektkellerei in Freyburg, die Naumburger Sporttage 21./ 22.04., die vier Grundschulsportfeste im Juni, der Himmelswegelauf am 16.06. und die Landessportspiele für Behinderte und ihre Freunde am 30.06. in Weißenfels.
In diesem Sinne wünschen sich Ron Schlehahn und seine Mitarbeiter eine weitere gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, welches überwiegend zum Alltag gehört. „Manche Vereine jedoch sollten bezüglich Termintreue und Zuarbeiten eine Schippe drauflegen“, sagte er.
FLOORBALL06.02.2012
Deutschland qualifiziert sich für die WM

MÜNSTER/MZ/MV - Trotz einer 7:9-Niederlage am Samstagabend gegen Turniersieger Norwegen hat die deutsche Herren-Floorball-Nationalmannschaft den zweiten Platz beim WM-Qualifikationsturnier in Münster erreicht. Damit hat sich die Mannschaft um den Weißenfelser UHC-Spieler Tim Böttcher und den für Chur spielenden ehemaligen Weißenfelser Sebastian Bernieck für die Weltmeisterschaft in diesem Jahr in der Schweiz qualifiziert. Ausschlaggebendes Spiel dafür war der 14:3-Kantersieg gegen Dänemark, das nur den dritten Platz erreichte. Gestern Nachmittag gab es noch einen deutlichen 11:1-Erfolg für Deutschland gegen Belgien. Verteidiger Böttcher erzielte dabei den 1:0-Führungstreffer.
Immer schön durch die Nase atmen03.02.2012
TRAINING Wen selbst eisige Temperaturen nicht vom Joggen abhalten, der sollte einiges beachten.

VON RONNY BANAS

ZEITZ/MZ - Es ist eine Grundsatzdiskussion: Darf man oder darf man nicht? Experten sagen, dass für Gesunde Laufen bis minus 15 Grad unbedenklich sei. Wenn man ein paar einfache Grundregeln beachtet, wie Egbert König, Sportmediziner aus Zeitz, erklärt. "Es ist wichtig, dass man sich nicht völlig verausgabt. Also lieber etwas weniger trainieren", sagt der Mediziner. Dabei sei es vor allem sinnvoll, durch die Nase zu atmen. So werde die Luft, bevor sie in den kompletten Atemtrakt gelangt, vorher angewärmt. Beim Laufen muss sich der Körper den niedrigen Temperaturen anpassen. Man sollte sich, so König weiter, warm anziehen, jedoch vorerst nicht zu warm. "Lieber noch eine zusätzliche Jacke mitnehmen und diese dann unterwegs überwerfen." Zu viel Kleidung führt zu übermäßigem Schwitzen, was wiederum eine erhöhte Erkältungsgefahr bedeute. Mindestens genauso wichtig wie das Atmen und die Kleidung ist eine optimale Vorbereitung auf das Training. Dehnen, Dehnen, Dehnen heißt die Devise. König: "Im Winter lieber etwas mehr. Sicher ist sicher." Schnell könne es zu Verletzungen kommen. Bei Minusgraden ist ein Muskelfaserriss vorprogrammiert, wenn die Vorbereitung nicht stimmt. Am sinnvollsten sei es, so Egbert König, wenn man die Erwärmung noch im Warmen durchführt. Auf Querfeldeinläufe sollte wegen des frostigen Untergrunds zurzeit lieber verzichtet werden. Stattdessen sind geräumte Waldwege oder Asphalt geeignet für ein winterliches Training. Nach dem Training sollte man sich schnellstmöglich aufwärmen. "Ab unter die Dusche, dann einmummeln und sich erholen", erklärt der Sportmediziner. So stehe der sportlichen Betätigung im Winter nichts entgegen.
„23. Landessportspiele für Behinderte und ihre Freunde“ – Vorbereitungen laufen auf Hochtouren23.01.2012
Anlässlich der „23. Landessportspiele für Behinderte und ihre Freunde“, die am 30. Juni 2012 auf dem Gelände der Stadthalle und des Stadions Beuditzstraße in Weißenfels stattfinden,findet am 26.01.2012 ein erstes Pressegespräch
statt.
Die „Landessportspiele für Behinderte und ihre Freunde“ sind ein in Art und Größenordnung deutschlandweit einzigartiges integratives Sportfest, das in diesem Jahr in Weißenfels seine 23. Auflage erlebt.

Veranstalter ist der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA). Als ausrichtender Verein engagiert sich der Reha – Sportverein Weißenfels e. V. in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Burgenland e. V. Unterstützung finden die Landessportspiele auch beim Landkreis und der Stadt Weißenfels.

Die „Landessportspiele für Behinderte und ihre Freunde“ locken alljährlich 1.000 und mehr sportbegeisterte Menschen an. Der zutiefst integrative Charakter begründet sich in ihrem sportlichen Grundsatz. Die Aktiven gehen paarweise an den Start: jeweils ein Sportler/eine Sportlerin mit und ein Sportler/eine Sportlerin ohne Handicap. Ihre Ergebnisse werden addiert und in der Summe gewertet.

Parallel zu den Wettkämpfen an sechs Wertungsstationen ist ein Kleinfeldfußballturnier für Menschen mit geistiger Behinderung geplant. Ein Rahmenprogramm mit Sport, Spiel und Information sowie ein buntes Showprogramm am Nachmittag runden den Tag ab.

In die Vorbereitung und Durchführung der „Landessportspiele für Behinderte und ihre Freunde“ werden traditionell auch Schülerinnen und Schüler der Region eingebunden.

Erste online–Bestandserhebung unserer Vereine in Sachsen-Anhalt ein voller Erfolg23.01.2012
Allen Bedenken zum Trotz ist die erste online–Bestandserhebung erfolgreich abgeschlossen. Entsprechend eines Beschlusses des Landessporttages 2010 und in Umsetzung eines DOSB-Beschlusses wurde erstmalig von allen Mitgliedsvereinen die Mitgliederstatistik mit Stichtag 01.01.2012 online in der Datenbank des LSB, IVY 2012, durchgeführt.


Der im Jahr 2011 vorausgegangene Komplettumbau der Datenbank IVY ermöglichte es allen Vereinen ihre Mitglieder jahrgangsweise und geschlechtsspezifisch unter Zuordnung zur vorgehaltenen Sportangebotsliste zu erfassen. Der Umbau der Struktur der Datenbank machte es erforderlich, dass mit Beginn der Bestandserhebung alle Mitglieder auf NULL gesetzt werden mussten. Dies war eine riesige Herausforderung schon im Vorfeld. Viele zentrale und dezentrale Schulungsveranstaltungen für die Nutzer der neuen Datenbank, unsere Vereine, wurden gemeinsam vom VereinsServiceCenter (VSC) des LSB und den KSB/SSB‘s vor Ort in den Kreisen durchgeführt. Zahlreiche Hinweise und Anregungen von Vereinen und KSB/SSB‘s, sowie auch LFV wurden gemeinsam mit dem VSC beim Umbau der Datenbank berücksichtigt. Eine unglaubliche Fleißarbeit wurde in den letzten Tagen und Wochen geleistet um alle Vereine zu erreichen und möglichst keine Mitglieder zu verlieren. An dieser Stelle geht unser Dank an alle KSB/SSB‘s, LFV und die Kolleginnen des VSC des LSB, die für alle Fragen Ansprechpartner waren.

In Zahlen: Von unseren 3.147 Mitgliedsvereinen haben 3.086 (das sind 98,06 %) sich der neuen Herausforderung gestellt und in der Sportfamilie Sachsen-Anhalts insgesamt 325.608 Mitglieder erfasst. Mit 13,94 % hat sich somit der Organisationsgrad zum Vorjahr kaum verändert. Diese Zahlen können unzweifelhaft nach so einem vorausgegangenen „Kraftakt“ als Erfolg gewertet werden.

Auch eine weitere Zahl spricht für sich: 2.643 Vereine (83,98 %) haben mit der Bestandserhebung die Pauschalförderung für das Jahr 2012 beantragt. Dies ist die größte Anzahl von Anträgen, die seit der Einführung der Vereinspauschale im Jahr 2009 gestellt wurde.

Dies sind in der Gesamtheit gute Nachrichten zum Beginn des neuen Jahres und zeigt was möglich ist, wenn Teamgeist auch gelebt wird.
Herzlichen Dank an alle, die dies ermöglicht haben!

Floorball23.01.2012
Phillip Krüger für Nationalteam nominiert

WEISSENFELS/MZ - Phillip Krüger vom UHC Sparkasse Weißenfels ist für das Trainingslager der deutschen U 17-Nationalmannschaft Anfang Februar in Hamburg nominiert worden. Wie Maik Fiedler, Teammanager U 15/U 17 im Floorball-Verband Sachsen-Anhalt, mitteilte, sind darüber hinaus fünf weitere Spieler aus dem Floorball-stärksten Bundesland für das Nationalteam berücksichtigt worden.
Heute geht es zum zehnten Mal um den Unstrut-Cup20.01.2012
HALLENFUSSBALL 1. FC Nebra und SV Mertendorf veranstalten Turniere.

NEBRA/NAUMBURG/TOK - Vorwiegend auf Männermannschaften aus der Saale-Unstrut-Region beschränken sich die Hallenturniere, die der 1. FC 1924 Nebra und die SV Mertendorf an diesem Wochenende veranstalten. Bei der zehnten Auflage des Unstrut-Cups in Nebra trifft der gastgebende Kreisoberliga-Spitzenreiter am heutigen Freitag ab 18 Uhr auf den Liga-Konkurrenten FC RSK Freyburg, die Kreisligisten Baumersrodaer SV und SG Finne Billroda, Kreisklasse-Vertreter Wacker Memleben sowie den VfB Artern aus der Thüringer Regionalklasse. Beim Wettbewerb von Kreisoberligist Mertendorf und dessen in der Kreisklasse spielenden Reserve am Sonntag ab 13 Uhr in der Sporthalle in der Naumburger Seminarstraße (siehe Termine) treten auch die hiesigen Kreisligisten Eulauer BC und SV Germania Schönburg-Possenhain, die Kreisklasse-Kicker der VSG 71 Löbitz und Mertendorfs "Alte Herren" an. Außerdem starten der SV Uichteritz, gegen den die Wethautaler am 25. Februar in die Kreisoberliga-Rückrunde starten, und der SV Althen (2. Kreisklasse Leipzig).
Wichtige Information für alle Vereine19.01.2012
Die ordnungsgemäße Verwendung der ausgezahlten Gelder aus der Vereinspauschale für das Jahr 2011 an die Vereine muss bis zum 28.02.2012 im Zuge der Verwendungsnachweisführung durch die Vereine gegenüber den zuständigen Kreis- und Stadtsportbünden nachgewiesen werden.

Alle 2.433 Vereine, die im Jahr 2011 eine Förderung aus der Vereinspauschale erhalten haben, möchten wir hiermit daran erinnern, dass der Verwendungsnachweis zur Pauschalförderung 2011 bis zum 28.02.2012 gegenüber dem zuständigen KSB/SSB zu führen ist. Der ordnungsgemäß eingereichte Verwendungsnachweis für 2011 ist u.a. eine wichtige Zuwendungsvoraussetzung für die Pauschalförderung für das Jahr 2012. Die Formulare finden die Vereine im Portal des LSB unter Förderung/Vereinspauschale. Auch für die Pauschalförderung 2011 ist laut Richtlinie des Landes der vereinfachte Verwendungsnachweis zulässig. Das heißt es müssen keine Originalrechnungsbelege eingereicht werden. Eingereicht werden muss die Anlage 1 mit den entsprechenden ausgefüllten Tabellen (unter Förderung/Vereinspauschale). Die Originalbelege sind aber mindesten noch fünf Jahre für eine Prüfung vorzuhalten. Anfragen hierzu richten Sie bitte an die KSB/SSB bzw. an das VereinsServiceCenter des LSB.
Nachwuchs erobert in der Halle den Titel17.01.2012
FAUSTBALL U 18 von Chemie Zeitz wird ungeschlagen Landesmeister.

VON JOACHIM BEYER

UND WOLFGANG EHRLICH

ROCHLITZ/ZEITZ/MZ - Mit unterschiedlichen Erfolgen zeigte sich am Wochenende der Faustballnachwuchs von Chemie Zeitz. Die U 18 jubelte über den Landesmeistertitel. Die zwei Jahre jüngeren Chemiker mussten wie erwartet bei den Punktspielen der Jugendoberliga noch Lehrgeld zahlen. Eine Bombenstimmung herrschte am Wochenende bei der U 18 der Zeitzer Chemiefaustballer. Sie haben die Punktspiele in der sächsischen Jugendoberliga ohne Niederlage abgeschlossen, da sie auch am vierten und letzten Spieltag ohne Verlustpunkte blieben. In der Rochlitzer Sporthalle "Am Regenbogen" gewannen die Zeitzer Talente alle vier Spiele. So hatte das starke Team von der SG Chemie Zeitz mit Fabian Donalies, Kevin Kollewe, Sören Holthausen, Marcus Lochmann und Thomas Wieden Grund zum Feiern. Sie belegten nicht nur den ersten Platz in dieser Altersklasse in Sachsen, sie wurden mit dem Ergebnis auch Landesmeister von Sachsen-Anhalt. Bei den vier Siegen in Rochlitz gelang es Chemie sogar in den Spielen gegen den TSV Waltersdorf und Rochlitz II zwei Sätze mit 11:0 Punkten für sich zu entscheiden. Gegen Waltersdorf, die Mannschaft aus der Oberlausitz, waren in der Hinrunde nach 11:6 und 11:0 und dem 2:0 Spielergebnis auch das Rückspiel mit 2:0 (11:4, 11:5) eine sichere Beute für die Chemiker. Die Gegenwehr der Gastgeber hielt sich genauso in Grenzen, denn Rochlitz verlor ebenfalls mit zweimal 0:2 (2:11, 0:11/2:11, 5:11). Dem attraktiven Spiel der Zeitzer hatte an diesem Spieltag die Gegnerschaft absolut nichts entgegen zu setzen. Übungsleiter Dietmar Voigt freute sich nicht nur über die 16 Siege, die die Mannschaft in dieser Hallensaison eingefahren hatte. Auch die Art und Weise, wie durch ein gutes Angabenspiel, die variable Angriffsgestaltung und überzeugende Leistungen in der Abwehr und im Spielaufbau die Kontrahenten an den vier Spieltagen absolut sicher in Schach gehalten wurden. So führen nun die Zeitzer Chemiker zum Saisonende die Tabelle souverän mit 32:0 Punkten an vor Rochlitz I (24:8) und dem Langebrücker BSV, der ebenfalls auf 24:8 Zähler kam. Für die
U18 der Chemiker gilt es nun eine schwere Entscheidung zu treffen. Schickt die Abteilung die Mannschaft zu den Ostdeutschen Meisterschaften oder nicht? Kosten und Chancen hat die Abteilungsleitung nun abzuwägen.

In gleicher Staffel wie die Zeitzer U 18 spielten die Jungen der U 16 aus dem Elsterstädter Verein. Die Wertungen in beiden Altersklassen folgten getrennt. Dass die Elsterstädter nur zwei Siege in der Hallensaison holten, ist keine Sensation. Auch beim Heimpunktspieltag in der Halle der Berufsbildenden Schulen konnten die Gastgeber keine Siege einfahren, obwohl einige Lichtblicke im Spielaufbau zu erkennen waren. "Die Mannschaft ist mit unterschiedlichen Jahrgängen aufgestellt, daher fehlt die Konstanz", schätzt der Zeitzer Faustball-Abteilungsleiter Thomas Naumann ein. Der zweite Zuspieler Kevin Braun ist noch für die U12 spielberechtigt. "Die Spieler aus diesem Team werden sich weiter entwickeln", ist sich Naumann sicher. Trotzdem waren die Akteure aus dem Zeitzer Fünfer nach dem letzten Spieltag nicht zufrieden. Hauptangreifer Felix Postler, der immer noch mit Knieproblemen zu kämpfen hat, sagte: "Ich bin enttäuscht, habe mir in heimischer Halle bessere Ergebnisse erhofft." Das Tabellenende sieht die U16 von Chemie Zeitz mit 4:28 Punkten. Dass das junge Team jedoch leistungsmäßig nicht den Anschluss verloren hat, zeigt die Tabellennachbarschaft. Rochlitz II (4:28) und der SSV St. Egidien (6:24) waren in Reichweite und hätten bei einer konzentrierter geführten Zeitzer Saison durchaus hinter ihnen landen können.

An Vorbildern mangelt es den Nachwuchsspielern der Chemiker jedenfalls nicht. Wolfgang Ehrlich und Eberhard Gasse waren in der Halle zu sehen. Sie schrieben Faustballgeschichte. Damals wurden sie mit Chemie 1960/67/69 drei Mal Europapokalsieger und holten 18 Mal den DDR-Meistertitel in die Elsterstadt.

Zeitz U 16: Andre Gaschke, Christian Raugust, Moritz Postler, Kevin Braun, Felix Postler.

Ergebnisse, Vor- und Rückrunde in Zeitz. Chemie Zeitz U 16 - Glauchau-Rothenburg U18: 0:2, 0:2 (2:11, 5:11/6:11, 8:11), Chemie Zeitz U 16 - Walddorf U 16 0:2, 0:2 (7:11, 5:11/8:11, 7:11).
NACHRUF14.01.2012
Sportfreunde trauern um Geh-Pionier

KSB gedenkt Freyburger Hans-Peter Knospe.

NAUMBURG/HBO - Mit großer Bestürzung hat der Kreissportbund Burgenland (KSB) die Nachricht vom Ableben des Freyburgers Hans-Peter Knospe aufgenommen. "Hans-Peter Knospe hat sehr große Verdienste um den Sport in der Region. Sein Tod und der seiner Frau ist ein Schock für uns", sagte KSB-Geschäftsführer Ron Schlehahn, der auch den Angehörigen sein Beileid ausspricht. Der 69-jährige Lehrer Knospe war am Mittwochabend zusammen mit seiner Frau auf tragische Weise ums Leben gekommen.

Im Sport hatte sich der Freyburger vor allem im Gehen große Verdienste erarbeitet. So gilt er zurecht als Initiator der Gehsportveranstaltung "Gleinaer Schleife" und kann zudem als Entdecker der Brüder Mike und Denis Trautmann bezeichnet werden, die es auch dank seiner Trainingsarbeit bis zu den Olympischen Spielen im Jahr 2000 in Sidney gebracht haben.

Als Lehrer hatte sich Knospe bereits ab 1967 der Leichtathletik verschrieben. 1979 gründete er mit fünf jungen Gehern in Gleina eine Trainingsgruppe. Diese entwickelte sich später zum Trainingszentrum, das von ihm geleitet wurde. Auf die Idee, eine "Gleinaer Schleife" auszutragen, kam Hans-Peter Knospe 1981 in der damaligen CSSR. 1982 feierte sie in Gleina Premiere. Und es gibt sie bis heute.

Auch über den Sport hinaus war Hans-Peter Knospe fest im Freyburger Vereinsleben verankert. Sein besonderes Interesse galt dem Weinbau. Am Gymnasium Laucha hat er die Arbeitsgemeinschaft der Nachwuchswinzer begründet.
Die Zukunft der Sportförderung13.01.2012
Am kommenden Mo. findet beim Ministerium für Inneres und Sport in Magdeburg, eine Veranstaltung unter diesem Motto statt.

Neben dem Innenminister, nehmen die Vertreter der Kreis- und Stadtsportbünde und Landesfachverbände daran teil.

Das Vereinsjahr 2012 Was bleibt, was ändert sich im Vereins(Steuer)Recht?12.01.2012
Der Vereins- und Verbands-Service Frankfurt (VVS) veranstaltet am 31.01. und 01.02.2012 in
Kooperation mit dem Landessportbund Sachsen-Anhalt ein Seminar zum Themenkomplex
„Recht und Steuern im Verein“.

Veranstaltungsorte sind Halle und Magdeburg.

Auch im Vereins(Steuer)Recht gibt es aktuell Änderungen, über die Sie als Vereinsvorstand Bescheid
wissen sollten. Denn nur, wer „up to date“ ist, kann das „Unternehmen Verein“ erfolgreich führen.

Inhalte:
Aktuelle Änderungen im Spendenrecht
- neue Vordrucke
- Geldspenden – Sachspenden – Aufwandsspenden
Werbung – Sponsoring
- Steuerliche Behandlung beim Verein
Umsatzsteuer
- echte und unechte Zuschüsse
- Überlassung und Pflege von Sportanlagen
- Abgrenzung steuerfreie Leistungen – 7% / 19%
Haftung im Verein

Referent: Ulrich Goetze, Steuerberater

Orte/Termine: 31.01.2012, 18.00 – 21.00 Uhr,

Schulen Dr.-W. Blindow, August-Bebel-Str. 24-27, 06108 Halle
01.02.2012, 18.00 – 21.00 Uhr,

Roncalli-Haus e.V., Max-Josef-Metzger-Str. 12/13, 39104 Magdeburg

Kosten: 49,00 € zzgl. MwSt. je Teilnehmer
(incl. Arbeitsmappe und Verpflegung)
Veranstalter: VVS, Rolf Höfling, Otto-Fleck-Schneise 12, 60528 Frankfurt
Tel: 069-6700-303, Fax: 069-674906, e-mail: info@vvs-frankfurt.de
www.vvs-frankfurt.de
Info und Anmeldung
zum Vereinsseminar
Fax-Nr. 069-674906
e-mail: info@vvs-frankfurt.de
In Kooperation mit dem LSB Sachsen-Anhalt
Info12.01.2012
Zum Thema Freiwilligendienste im Sport gibt es eine erfreuliche neue Situation.

Bezug nehmend auf die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 19.12.2011 zum Pkt. „Neuer Absetzbetrag für Bundesfreiwillige, die Arbeitslosengeld II erhalten“, wonach Freiwilligen ein höherer Freibetrag ab 01.01.2012 zusteht, haben wir reagiert und zahlen ab 01.01.2012 für Freiwillige im BFD (welche über 27 Jahre und ALG II Empfänger sind) ein Taschengeld von 145 Euro pro Monat.

Unser gesamtes Angebot findet ihr
unter: www.freiwilligendienste-im-sport.com (+Bewerbungsbogen)

Sollten Fragen zum Freiwilligendienst bestehen, sind wir tel. unter 0345/ 5279-163 erreichbar.

Mitgliederzahl ist stabil geblieben04.01.2012
Kreissportbund rechnet mit rund 150 000 Euro Vereinspauschale im neuen Jahr.

VON BIRGER ZENTNER

NAUMBURG/MZ - Der Kreissportbund Burgenlandkreis hat seine aktuelle Mitgliederzahl noch einmal korrigiert. Wie Geschäftsführer Ron Schlehahn gegenüber der MZ sagte, habe der Kreissportbund aktuell 25 778 Mitglieder. Damit habe man zwar einen Rückgang gegenüber dem Jahresende 2010 um 322 Mitglieder zu verzeichnen, aber der Mitgliederschwund falle deutlich geringer aus, als in anderen Kreisen. Schlehahn spricht von einem annähernd stabilen Mitgliederstand.Allerdings haben einige Kreissportbünde offenbar auch noch Rückstand bei der Erfassung ihrer Mitgliederzahlen. Im Burgenlandkreis sei die aktuelle Statistik nahezu lückenlos, sagte Schlehahn: "Lediglich drei Vereine unseres Kreissportbundes fehlen uns noch in der Auflistung."

Für den Kreissportbund ist diese Aktualität vor allem deshalb wichtig, weil auf dieser Grundlage der Landessportbund für das neue Jahr die Vereinspauschale auszahlt. Schlehahn rechnet damit, dass aus diesem Fonds wieder rund 150 000 Euro wie im Vorjahr in die Vereine des Kreissportbundes fließen werden. Die Vereine bekommen pro erwachsenem Mitglied einen Euro, pro Kind oder Jugendlichem fünf Euro, Mitglied im jeweiligen Fachverband zusätzlich je 1,30 € und pro lizenziertem tätigen Übungsleiter 100 Euro. Allerdings erhalten nur Sportvereine Geld, die mindestens einen lizenzierten tätigen Übungsleiter haben, oder mindestens 20 Mitglieder vorweisen.

Besonders erfreulich ist nach den Worten des Geschäftsführers, dass die Sportvereine im Kreis bei den Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 14 Jahren Zuwachs verzeichnen konnten. Für diesen Altersbereich ist ein Plus von 186 Mitgliedern zu bilanzieren. Selbst in der sensiblen Altersgruppe der 15- und 16-Jährigen gibt es einen leichten Zuwachs von zwölf Mitgliedern. Bei den 17- und 18-Jährigen gibt es 64 Mitglieder wenig als vor einem Jahr. In diesen Altersklassen wird oft ein starker Rückzug aus dem Sport festgestellt, weil sich die Jugendlichen anderen Interessen zuwenden.

Mehr Sport getrieben wird offenbar in der Altersklasse der über 60-Jährigen. Da verzeichnet die Statistik 115 Mitglieder mehr als noch vor einem Jahr. Bei den 19- bis 50-Jährigen hat der Kreissportbund mit knapp 600 Mitgliedern den größten Aderlass zu verzeichnen.
100 Jahre Sportabzeichen28.12.2011
Der 10. November 1912 gilt als Geburtstag des Deutschen Sportabzeichens. Der ursprüngliche Name: „Auszeichnung für vielfältige Leistung auf dem Gebiet der Leibesübungen“. 1913 gab es die ersten Auszeichnungen, Frauen dürfen seit 1921 mitmachen.

Am 1. April 2012 startet der nächste Sportabzeichen-Wettbewerb der Sparkassen-Finanzgruppe – gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Schulen, Sportvereine und Unternehmen sind aufgerufen, möglichst viele Sportabzeichen abzulegen. Es werden Preise im Gesamtwert von 100.000 Euro ausgelobt.
Hilfsaktion - Kanuten erhalten neue Boote27.12.2011
ZEITZ/MZ. Großer Bahnhof im kleinen Bootshaus. Pünktlich zum Weihnachtsfest besuchen Anja Freyer, Andreas Vincenz, Peter Schrecker und Marco Seiffert die Zeitzer Kanuten. Die vier Vertreter von Agenturen der Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (Ösa) sind nicht mit leeren Händen gekommen. Sie haben zusammengelegt und einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro mitgebracht, den sie den Sportlern quasi unter den Weihnachtsbaum legen. Von diesem Geld wurde bereits ein neues Boot gekauft, denn auf der Rückfahrt von einem Wettkampf im Harz zerschellten bei einem Unfall auf der Autobahn drei der nagelneuen Wettkampfboote. Danach rief die Mitteldeutsche Zeitung zu einer Spendenaktion auf und zahlreiche Firmen und Politiker sagten spontan ihre Hilfe zu.

"Durch Zufall haben wir von dem Unglück gehört, uns mit dem Verein in Verbindung gesetzt und konnten jetzt helfen", sagt Ösa-Geschäftsstellenleiter Andreas Vincenz. "Kommunikation und miteinander reden ist das A und O, dann finden wir auch gemeinsam eine Lösung", fährt er fort. Die Gäste zeigen sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des kleinen Vereines. Immerhin ist Kanu eher eine Randsportart. "Den Verein gibt es bereits mehr als 60 Jahre. Aus unseren Reihen sind erfolgreiche Sportler hervorgegangen, die an Weltmeisterschaften und Olympiaden teilgenommen haben", sagt Vereinsvorsitzender Klaus Trummer. Auch in diesem Jahr paddelte der Nachwuchs in der Erfolgsspur. So holte Lisa Fritzsche zwei Goldmedaillen bei der Europameisterschaft (sie stammt aus Zeitz, trainiert auf der Sportschule in Halle). Julia Neitz wurde Dritte bei der Junioren-Europameisterschaft und schaffte den Sprung in die Nationalmannschaft. Der zwölfjährige Lennard Tuchscherer wurde bereits zweimal deutscher Meister. Janine Blumenroth holte Silber bei den Ostdeutschen Meisterschaften, Tuchscherer und Neitz Gold. Doch ausgerechnet die Boote der Besten gingen beim Unfall kaputt.

Der Schaden betrug mehr als 5.000 Euro. "Nach dem Artikel in der MZ erreichte uns eine große Resonanz. Manche riefen uns an, andere überwiesen uns ohne große Worte einfach das Geld. Ich freue mich, heute verkünden zu können, dass für alle Boote Ersatz beschafft werden konnte", fährt Trummer fort. Die Sponsoren konnten die Neuanschaffungen in Augenschein nehmen. Stolze neun Kilogramm wiegt solch ein Sportboot der Wettkampfklasse. Es ist 3,60 Meter lang und 50 Zentimeter breit. Es besteht aus einem besonderen Kohlefasergewebe, einem Material, welches zunehmend auch im Auto- und Flugzeugbau verwendet wird und deshalb die Sportboote deutlich teurer werden ließ. Und während sich im Bootshaus die Gäste unterhalten, trainiert der Nachwuchs draußen auf dem Mühlgraben. Eine Winterpause gibt es nicht, lediglich ein paar freie Tage über Weihnachten.

"Ich bin von der Welle der Hilfsbereitschaft tief gerührt. In Zeiten, wo viele eigene Probleme haben, erwärmt es wirklich mein Herz, dass uns so eine Solidarität entgegenschlägt", sagt Enrico Neitz. Der 56-Jährige war der Unglücksfahrer auf der Autobahn, trainiert nicht nur junge Kanuten in Zeitz. Er ist auch Landestrainer an der Sportschule in Halle, die vier Zeitzer besuchen.

FOTO: CORINA WUJTSCHIK
KSB / Vereine21.12.2011
Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit, und er schützt uns durch Vereine vor der Einsamkeit.“
(Joachim Ringelnatz)

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und im neuen Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg.


Das Team des Kreissportbundes Burgenland e.V.
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WICHTIG !16.12.2011
Die Mehrzahl aller Vereine des KSB Burgenland werden hiermit nochmals aufgefordert die Bestandserhebung
bis spätestens zum 31.12. 2011 online zu erfassen und zu erstellen !
Laut Satzung § 9, Ziff. 2 des Landessportbundes Sachsen-Anhalt (LSB) haben alle Mitglieder die Pflicht, ihre Vereinsdaten in der LSB-Datenbank zu pflegen und zum jeweils festgesetzten Termin eine Bestandserhebung durchzuführen.

Die Bestandserhebung und die Datenpflege erfolgen ausschließlich auf elektronischem Wege.
Für die Bestandserhebung und die Datenpflege in der IVY-Datenbank ist ein Zugang zur Datenbank erforderlich. Dazu bedarf es einer Zugangsberechtigung.

Die Zugangsberechtigung ist personenbezogen. Jeder Verein kann für eine oder mehrere Personen die Zugangsberechtigung beantragen und auch jederzeit durch eine formlose Mitteilung an den LSB wieder entziehen. Entsprechende Antragsformulare wurden den Vereinen mehrfach durch den LSB und KSB zugeschickt.Die Zugangsberechtigung ist zwingend erforderlich, da sonst keine Bestandserhebung zum 31.12. 2011 und die damit verbundene Antragstellung auf Pauschalförderung 2012 möglich ist.Für Vereine, die die erforderlichen technischen Voraussetzungen vor Ort nicht besitzen, oder Probleme bei der Eingabe haben, bieten die Geschäftsstellen des KSB die Möglichkeit an, Montags bis Freitags während der Bürozeiten die Bestandserhebung und Datenpflege durchzuführen.


Mitzubringen sind die eigene Zugangsberechtigung zur IVY-Datenbank und die

Mitgliederzahlen zum 01.01.2012 von jeder Abteilung (Jahrgangsweise und nach Geschlechtern aufgeschlüsselt).




Tanzend in die große Familie des Sports14.12.2011
VEREIN Karsdorfer Karnevalisten sind in den Landessportbund aufgenommen worden. Mitgliedsurkunde feierlich übergeben.

VON MICHAEL HEISE

KARSDORF - Der Karsdorfer Karnevalsverein (KKV) ist als einer der ersten Karnevalsvereine Sachsen-Anhalts in den Landessportbund aufgenommen worden. Die offizielle Mitgliedsurkunde dafür hat jetzt Ron Schlehahn, Geschäftsführer des Kreissportbundes, an KKV-Vorsitzenden Olaf Schumann und den Präsidenten René Trautwein überreicht. Der KKV engagiert sich seit 2005 in Sachen Kinder- und Jugendarbeit auf dem Gebiet des karnevalistischen Tanzsports und hat hier schon mehrere Titel in Sachsen-Anhalt ertanzt. "Mit Aufnahme des KKV in den Kreis- beziehungsweise Landessportbund unterscheidet sich dieser von anderen Karnevalsvereinen der Region, und gemeinsam mit dem LSB wollen wir die besondere Stellung des Sports im Karnevalsverein demonstrieren", sagt René Trautwein.

Durch die ehrenamtliche Arbeit der Trainer sei es möglich geworden, die Anzahl der Kinder und Jugendlichen auf mittlerweile über 50 zu steigern. Wie in jedem anderen Sportverein trainieren die Kinder zwei- bis dreimal wöchentlich, um sowohl zu eigenen Veranstaltungen, aber auch zu Turnieren in der ganzen Bundesrepublik ihr Können zu demonstrieren. Durch die Initiative des Carneval Club Obhausen und des KKV war es erst möglich, dass ein Landesverband für karnevalistischen Tanzsport Sachsen-Anhalt in diesem Jahr gegründet werden konnte, der Voraussetzung für den Zugang zu den Kreissportbunden darstellt. Weitere sechs Karnevalsvereine aus Sachsen-Anhalt haben nun schon Antrag auf die Mitgliedschaft im Landessportbund gestellt.

Schlehahn betonte bei der feierlichen Übergabe der Mitgliedsurkunde, dass dies ein wichtiger Schritt für den Kreissportbund sei, da eine "weitere Fächerung des Sports eine wichtig Säule für die Region" darstelle. Die Beschäftigung mit Kindern und Jugendlichen sei in der heutigen Zeit leider keine Selbstverständigkeit mehr. Umso wichtiger wäre es, einen Verein wie den KKV, der sich erheblich in der Kinder- und Jugendarbeit engagiere, unter dem Dach des Landessportbundes zu haben.
Infoblatt 05/201109.12.2011

Liebe Mitglieder,

das aktuelle Info-Blatt 05/2011 kann unter Download abgerufen werden.

Ron Schlehahn
Geschäftsführer
Zugangsberechtigung für die Online-Datenbank IVY des LSB05.12.2011

Laut Satzung § 9, Ziff. 2 des Landessportbundes Sachsen-Anhalt (LSB) haben alle Mitglieder die Pflicht, ihre Vereinsdaten in der LSB-Datenbank zu pflegen und zum jeweils festgesetzten Termin eine Bestandserhebung durchzuführen.

Die Bestandserhebung und die Datenpflege erfolgen ausschließlich auf elektronischem Wege. Darauf haben wir in den letzten Info-Blättern und persönlichen Anschreiben mehrmals hingewiesen.

Für die Bestandserhebung und die Datenpflege in der IVY-Datenbank ist ein Zugang zur Datenbank erforderlich.

Trotz den mehrfachen Aufforderungen haben noch knapp 30 Vereine noch keine Zugangsberechtigung beantragt. Entsprechende Antragsformulare wurden euch bereits mehrfach durch den LSB und KSB zugeschickt.

Die Bestandsdaten müssen bis spätestens zum 31.12.2011 per online dem LSB übermittelt sein. Die Nichteinhaltung dieser Frist kann gemäß § 8 Ziff. 3 der LSB- Satzung zum Ausschluss des Vereins führen. Dies hätte zur Folge, dass deren Mitglieder den Versicherungsschutz verlieren und weitere Zuwendungen seitens des Landkreises, der Kommune oder über den Kreissportbund ausgeschlossen sind.

Wir hoffen Ihr seid euch den Auswirkungen und der Tragweite bewusst, solltet Ihr keine Bestandserhebung durchführen.

Gern sind wir bereit, mit euch gemeinsam, die entsprechenden Eingaben für die Bestandserhebung zu machen.

Dazu benötigen wir von denjenigen Vereinen umgehend eine unterzeichnete Einverständniserklärung und die Mitgliederzahlen (Jahrgangsweise und nach Geschlechtern aufgeschlüsselt) zum 01.01.2012 für jede Abteilung. Mit der Infopost 5/2011 - Ende der Woche - erhalten alle betreffenden Vereine die entsprechende Formulare.

Für Vereine, die die erforderlichen technischen Voraussetzungen vor Ort nicht besitzen, oder Probleme bei der Eingabe haben, bieten die Geschäftsstellen des KSB die Möglichkeit an, Montags bis Freitags während der Bürozeiten die Bestandserhebung und Datenpflege durchzuführen.
Zusätzlich ist eine Eingabe auch am Samstag, den 17. Dezember 2011 von 09.00 - 15.00 Uhr in der Geschäftsstelle in Zeitz, Vater-Jahn-Straße 30 möglich.


Terminabsprache bitte unter 03441-714275 oder ksbburgenlandzz@t-online.de


Ron Schlehahn
Geschäftsführer
Gesundheitstag am 10.12.2011 in der Stadthalle Weißenfels28.11.2011
Liebe Sportinteressierte,

im Rahmen einer Gesundheitspartnerschaft zwischen der AOK Sachsen-Anhalt und dem Mitteldeutschen Basketball Club (MBC) laden wir zum Gesundheitstag am 10.12.2011 in die Stadthalle Weißenfels ein.

Sie als sportbegeisterte Zuschauer stehen an diesem Abend im Mittelpunkt rund um Sport, Spaß und Gesundheit. Lassen Sie sich von der atemberaubenden Atmosphäre im „Wolfsbau“ begeistern und erleben Sie spannende sportliche Momente, wenn es heißt: „Die Wölfe kommen!“ Seien Sie ab 19:30 Uhr dabei und unterstützen Sie die Wölfe bei der „Mission Wiederaufstieg“.

Zudem erwartet Sie neben zahlreichen Fan-Aktionen auch die Auslosung des attraktiven Preises im Rahmen der Gesundheitspartnerschaft. Um Gewinner von zwei Dauerkarten für die kommenden Hauptrundenspiele des MBC und einer MBC-Fitnessausrüstung zu werden, füllen Sie bitte die Teilnehmer-Card aus (siehe unten als Download) und bringen Sie diese am 10.12.2011 mit zum Heimspiel der Wölfe. Diese können Sie im Foyer der Stadthalle in den Los-Topf werfen.

Tickets können Sie schon jetzt über die offiziellen Vorverkaufsstellen der MZ-Service Center oder unter www.mitteldeutscherbc.de erwerben.

Die AOK Sachsen-Anhalt und der Mitteldeutsche Basketball Club freuen sich auf Ihren Besuch in der Stadthalle Weißenfels und wünschen Ihnen einen erlebnisreichen sowie spannenden Abend.

Infos rund um das Thema Gesundheit finden Sie unter www.aok.de/sachsenanhalt

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Veröffentlichung der Berichte vom Kreissporttag ab sofort Online !23.11.2011
Im Downloadbereich sind die Berichte für interessierte ab sofort ersichtlich.
Finanzchefin feiert Geburtstag22.11.2011
Die SchatzmeisterIn des KSB Burgenland Helga Geisler, feiert heute Geburtstag.

Der Landrat des Burgenlandkreises, Harri Reiche ( Foto) gratulierte recht herzlich. Zu den weiteren Gratulanten gehörten der wiedergewählte Präsident des KSB, Willi Knorr und Geschäftsführer Ron Schlehahn.
Beide betonten, dass Helga Geisler durch ihre vielfälltige vorbildliche ehrenamtliche Tätigkeit im KSB, zu einem der wichtigsten Bausteine im Vorstand gehört.
KSB-Präsident Knorr für vier weitere Jahre im Amt bestätigt20.11.2011
NAUMBURG - Die Delegierten der 285 Mitgliedsvereine des Kreissportbundes (KSB) Burgenland sowie die der Fachverbände haben am Sonnabend KSB-Präsident Willi Knorr für vier weitere Jahre das Vertrauen ausgesprochen. Auch die drei Stellvertreter des 69-Jährigen Klosterhäselers - Helga Geisler, Lars Brzyk und Lothar Stahl - sind in ihren Ämtern bestätigt worden. Zudem wurden auch die Mitglieder des erweiterten Vorstands sowie die Kassenprüfer gewählt.

Der fünfte Kreissporttag, dessen wichtigster Tagesordnungspunkt die Wahlen gewesen waren, fand am Sonnabend im Saal der Kreisverwaltung in Naumburg statt. "42 Prozent der möglichen Stimmberechtigten waren anwesend", so KSB-Geschäftsführer Ron Schlehahn. "Das befriedigt uns nicht, liegt aber über dem Landesdurchschnitt." Die Abwesenheit von Landessportbund-Vertretern kam bei den Delegierten nicht so gut an. Gelobt wurde indes der professionelle Finanzbericht von Schatzmeisterin Helga Geisler.

Willi Knorr sagte in seinem Rechenschaftsbericht, dass "der KSB Burgenland mit 26000 Mitgliedern in 44 Sportarten weiterhin die mitgliederstärkste Organisation im Kreis ist". Der Organisationsgrad in Bezug auf die Gesamtbevölkerung sei derzeit mit 13,29 Prozent auf dem höchsten Stand seit vier Jahren. Dabei habe es in diesem Zeitraum erfreulicherweise auch einen Zuwachs an weiblichen Mitgliedern um rund 500 auf 9195 sowie im Kinderbereich (bis 14 Jahre) und im Seniorenbereich (über 51 Jahre) gegeben.

Wie der wiedergewählte Präsident weiter berichtete, habe der KSB in den vergangenen vier Jahren 85 Übungsleiter neu ausgebildet, während 238 Übungsleiter an Weiterbildungen teilgenommen hätten. "Ich appelliere an alle lizenzierten Übungsleiter, auch die Verlängerungsangebote des KSB und der Fachverbände zu nutzen. Ab 2012 werden nur noch Lizenzen gefördert, die auch im Zuwendungsjahr noch gültig sind", sagte Knorr, der sich bei Landrat Harri Reiche für 150000 jährlich von der Kreisverwaltung zur Verfügung gestellte Euro bedankte. Zusätzlich, so Knorr, unterstütze der Kreis den Kinder- und Jugendsport jährlich mit knapp 23000 Euro. Hinzu kämen in diesem Bereich jährlich 18000 Euro von der Sparkasse Burgenlandkreis.

Kritisch bewertete der KSB-Präsident die mangelnde Resonanz auf die Angebote zum Sportabzeichen (nur vier Vereine nahmen diese wahr) sowie zu Ehrungen und Auszeichnungen (im Schnitt stellten nur 20 Vereine pro Jahr entsprechende Anträge). Geehrt wurden am Sonnabend im Rahmen des Kreissporttages mit Ehrennadeln des Landessportbundes - in Gold: Gunter Schneider (Eintracht Jaucha) - in Silber: Lothar Stahl (Einheit Pädagogik Zeitz), Erhard Rode (1. FC Zeitz), Manfred Konopka-Amling (Eintracht Naumburg) - in Bronze: Silke Hielscher (Chemie Zeitz), Lars Brzyk (1. FC Weißenfels).

FOTO: BEHRENS
Steven Theilig ist Vize-Weltmeister18.11.2011
ZEITZ/MZ - Steven Theilig ist jetzt erwachsen. Laut Personalausweis ist es der fast 22-Jährige schon eine ganze Weile. Doch nun zählt der Ju-Jutsuka der Zeitzer Kampfsportgemeinschaft "Jodan Kamae" auch in seinem Sport zu den Senioren. Ab dem 22. Lebensjahr ist man beim Ju-Jutsu nämlich im Nachwuchsbereich nicht mehr startberechtigt.

Für Theilig endet damit eine Ära, in der er fast alles abräumte, was es abzuräumen gibt. Niemand, nicht einmal er selbst, weiß so recht, wie viele Titel und Platzierungen es waren, die er einstreichen konnte. Den krönenden Abschluss seiner Bilderbuchkarriere bildet nun zweifelsfrei der Gewinn der Silbermedaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften im belgischen Gent. "Besser kann man sich fast nicht aus dem Nachwuchsbereich verabschieden", sagt Theilig schmunzelnd und schaut sich das handtellergroße Stück Metall noch einmal an.

Es war fast ein Durchmarsch in der Altersklasse U 21, bis 62 Kilogramm. Jeden Kampf gewann der Zeitzer souverän und marschierte so bis ins Finale. Dass er dort ausgerechnet gegen Roman Apolonow, seinen Teamkollegen aus dem deutschen Bundeskader verlor, sei etwas ärgerlich. Theilig: "Normalerweise kennen wir uns in- und auswendig und wissen, wo der andere Stärken und Schwächen hat. Dieses Mal scheint Roman mich besser eingeschätzt zu haben und hat zurecht gewonnen."

Es dürfte vorerst Theiligs letzter großer Erfolg auf internationaler Bühne gewesen sein, darüber ist er sich im Klaren. Denn in der Seniorenklasse, in der er fortan mitkämpft, weht ein anderer Wind. "Ich muss mich dort erst einmal hinten anstellen. Da wird anders gekämpft als noch bei uns im Nachwuchs", sagt er fast schon etwas ehrfürchtig. Jetzt gelte es erst einmal, Erfahrungen zu sammeln und von vorn anzufangen. Wie es in ein paar Jahren aussieht, werde man abwarten müssen. Doch in der Anfangszeit gilt es erst einmal zu beweisen, dass man es drauf hat und an den Alteingesessenen vorbeikommen. "So leicht schubst man dort niemanden vom Thron", weiß Theilig. Es fange irgendwie alles von vorn an. Die zweite Karriere des Steven Theilig. Jan Stange, sachsen-anhaltischer Landestrainer der Ju-Jutsuka, bestätigt dies. "Es gibt sicherlich ein paar Ausnahmeathleten, die es im ersten Jahr in der Seniorenklasse zu Bestleistungen schaffen. Aber ein Selbstläufer wird das nicht." Kraftbetonter und mit mehr körperlichem Einsatz geht es dort zu, weiß Stange. "Außerdem haben die meisten der Sportler mehrere Jahre Erfahrungen auf dem Buckel und kämpfen wesentlich abgebrühter und taktisch anders." Wer das hört, könnte meinen, Steven Theilig wird in ein Haifischbecken geworfen. Er selbst sieht es nicht ganz so drastisch. "Ich habe Respekt, aber keine Angst und werde in jedem Fall weitermachen." Immerhin sollen zu der Sammlung an Titeln, Medaillen und Urkunden noch ein paar weitere dazukommen. Auch wenn es vermutlich noch eine Weile dauern dürfte.

Foto: CORINA WUJTSCHIK
Bestandserhebung16.11.2011

Für Vereine, die die erforderlichen technische Voraussetzungen vor Ort nicht besitzen, oder Probleme bei der Eingabe haben, bietet der Kreissportbund Burgenland, Montags bis Freitags während der Geschäftszeiten und am Samstag, den 17. Dezember 2011 von 09.00 - 15.00 Uhr die Möglichkeit an, die Bestandserhebung und Datenpflege in der Geschäftsstelle in Zeitz, Vater-Jahn-Straße 30 durchzuführen.

Mitzubringen sind die eigene Zugangsberechtigung zur IVY-Datenbank und die Mitgliederzahlen (jahrgangsweise und nach Geschlechtern aufgeschlüsselt) zum 01.01.2012 für jede Abteilung.

Terminabsprache bitte unter 03441-714275 oder ksbburgenlandzz@t-online.de
5. Kreissporttag14.11.2011
Sehr geehrte Sportfreundinnen und Sportfreunde,

entsprechend der Satzung des Kreissportbundes Burgenland e.V. § 11, Abs. 3 findet der 5. Kreissporttag am

Samstag, den 19. November 2011, 09.00 Uhr

im Saal der Kreisverwaltung des Burgenlandkreis, Schönburger Straße 41 in Naumburg statt.

Der Vorstand des Kreissportbundes lädt alle Vereinsvorsitzenden / Präsidenten unserer Mitgliedsvereine sowie -verbände oder einen Vertreter zu dieser Versammlung recht herzlich ein.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Eröffnung
2. Gedenkminute für verstorbene
Sportfreunde/-innen
3. Feststellung der satzungsgemäßen
Einberufung und der Beschlussfähigkeit
4. Bekanntgabe und Bestätigung der Tagesordnung
5. Grußworte der Ehrengäste
6. Bericht des Präsidenten
7. Bericht der Schatzmeisterin
8. Bericht der Kassenprüfer
9. Aussprache zu den Berichten
10. Ehrungen
11. Beschlussfassung und Entlastung des
Vorstandes für die abgelaufene Amtszeit
12. Wahl der Wahlkommission
13. Vorschläge zur Wahl des neuen Vorstandes
und der Kassenprüfer
14. Wahl des Vorstandes
15. Wahl der Kassenprüfer
16. Verschiedenes, Sonstiges, Bekanntgaben
17. Schlusswort





Ich wünsche allen Sportfreundinnen und Sportfreunden eine gute Anreise.


Mit sportlichen Grüßen



Willi Knorr
Präsident
Kreissportbund Burgenland e.V.
Wer die große Klappe hat, soll sich selbst hinstellen10.11.2011
SCHIEDSRICHTER Fußballer sind unterschiedlicher Meinung über Vorschlag aus dem Landesverband. Obmann zweifelt am Sinn von Zwangs-Unparteiischen .

VON MATTHIAS VOSS

WEISSENFELS/ZEITZ/MZ - Auf geteiltes Echo bei Fußballern im Burgenlandkreis stößt der Vorschlag, dass Spieler, die sich mit dem Schiedsrichter ungebührlich anlegen, selbst in die Rolle des Unparteiischen schlüpfen sollen. "Ich halte das für eine gute Sache", meint Andreas Klempert, seit sieben Jahren Schiedsrichter des SV Burgwerben. Er pfeift selbst in unteren Ligen und hat dort schon einiges erlebt, auch wenn "es im Großen und Ganzen keine Probleme gibt". Aber er habe bei einem Spiel schon mal das Gefühl gehabt, dass ein Spieler in schlagen wollte. Auf alle Fälle gebe es öfter verbalen Schlagabtausch, aber "wer eine große Klappe hat, soll sich doch selber mal hinstellen. Dann weiß er, wie man sich da als Schiedsrichter fühlt", so Klempert.

Sebastian Thiele, Landesklasse-Spieler des SV Rot-Weiß Weißenfels, begrüßt den Vorstoß von Klaus Ladwig, Schiedsrichter-Obmann des Landesverbandes von Sachsen-Anhalt. "Es gibt definitiv Spieler, die so eine Maßnahme verdient hätten. Die würden sich vielleicht dagegen wehren, aber auch mal über ihr Verhalten nachdenken", ist sich Thiele sicher.

"Es gibt definitiv Spieler, die so eine Maßnahme verdient hätten."
Sebastian Thiele
Spieler RW Weißenfels


Der erfahrene Torwart Daniel Rost vom 1. FC Zeitz hält so eine Bestrafung dagegen für zweifelhaft: "Klar müssen Schiedsrichter geschützt werden", aber den Vereinen dürfe das nicht für ihr Pflichtkontingent an Unparteiischen angerechnet werden. Das müsse man beachten. Auch der Vorsitzende des 1. FC Weißenfels, Lars Bryzk, hält den Vorschlag des Landesverbandes generell für "überdenkenswert". Allerdings glaubt er nicht an den Erfolg, denn "Schiedsrichter wird man nicht von heute auf morgen. Dazu sind die beiden Persönlichkeiten auf dem Feld, Spieler und Schiedsrichter, einfach zu unterschiedlich", erklärt Bryzk, der selber mal Unparteiischer war und sich daher den höchsten Schutz für den Referee wünscht: "Der Schiedsrichter sollte das Non-Plus-Ultra auf dem Feld sein, sozusagen unantastbar. Stattdessen nimmt zumindest die verbale Gewalt immer mehr zu." Die Attraktivität der Position des Unparteiischen werde immer geringer, so Bryzk, der in den Offiziellen die "Sündenböcke der Nation" sieht.

Laut Reglement gibt es für Handgreiflichkeiten gegen den Schiedsrichter eine Sperre von mindestens einem halben Jahr. Schiedsrichter-Obmann Klaus Ladwig hatte jetzt eine zusätzliche Regelung vorgeschlagen: Während dieser Sperre sollen die Spieler einen Schiedsrichter-Lehrgang belegen und erst dann wieder spielen dürfen, wenn sie selbst ein paar Spiele als Unparteiischer geleitet haben (die MZ berichtete).

Diesen Vorschlag, möglichst mit einem Beschluss des Landesverbandes, will sich der Präsident des Kreisfußballverbandes, Arnd Peters, erst einmal genauer ansehen. Vorher wolle er keinen Kommentar dazu abgeben. Roland Heber, Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses im Burgenlandkreis, hält von dem Vorschlag nichts. Spieler sollten nach Attacken auf Schiedsrichter lange gesperrt werden. Unparteiischer sei man aus Berufung und Spaß an der Sache und könne das nicht zwangsweise machen.
Radcross am Granschützer Auensee bricht alle Rekorde09.11.2011
Knapp 350 (!) Voranmeldungen liegen für das 9. Granschützer Radquerfeldein am 13. November 2011 vor. Der veranstaltende White Rock e.V. aus Weißenfels hat alle erdenklichen Vorkehrungen für dieses Rekordstarterfeld getroffen.
Der Radsport im Gelände erlebt eine Renaissance, allen Unkenrufen zum Trotz, das beweisen die stetig steigenden Starterzahlen gerade im Nachwuchs sowohl im Mountainbike- als auch im Crossbereich.

Erfreulich die Starterfelder in den Crossläufen der U11 und U13, hier sind jeweils ca. 60-70 Kinder am Start.
Auch der U15-Radwettkampf mit 55 gemeldeten Sportlern lässt es wohl eng werden auf der Rennstrecke.
Den Höhepunkt des Renntage bildet natürlich das Eliterennen um 13.00 Uhr (ca. 50 Starter), bei dem der eine oder andere nationale Spitzenfahrer erwartet wird.

Das Wetter soll ebenfalls mitspielen, für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt sein und so steht einem tollen Renntag nichts mehr im Wege.

Winfried Kreis
Kindergartensportfest Naumburg am 04.11.201107.11.2011
In der vergangenen Woche führte der Kreissportbund BL e.V. wiederdas alljährliche Kindergartensportfest in Naumburg durch.
Teilgenommen haben in diesem Jahr 10 Einrichtungen,
2 mehr als im Vorjahr.

Nach einer flotten Erwärmung, ging es dann auch schon mit
den Wettbewerben los.
Staffelspiele standen auf dem Programm, von ganz leicht bis
hin zu schwereren Übungen. Erst ging es um Schnelligkeit,
dann mal über eine Bank, durch den Kriechtunnel, im Slalom
um Kegel, da war Geschicklichkeit gefragt und zu guter letzt
ging es um Koordination, wie durch zbsp. verschiedene
Sprünge in Hula Hup- Reifen.
Jede Einrichtung kämpfte mit je 10 Kindern um die beste Zeit.
Insgesamt schafften wir 6 verschieden Staffeldurchgänge.

Jedes Kind erhielt eine Medaille, jede Einrichtung eine
Urkunde.
Der 1. Platz zusätzlich einen Pokal und einen Gutschein
im Wert von 100 Euro.
Der 2. Platz einen Gutschein im Wert von 75 Euro und
der 3. Platz einen Gutschein im Wert von 50 Euro.

Auch in Weißenfels fand diese Art Wettbewerb am
17.10.2011 und in Zeitz am 21.10.2011 statt.




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Wettkampergebnisse:

1. Platz Kita ,,Sonnenschein“ Bad Kösen mit 956 sek.
2. Platz Kita ,,Bummi“ Naumburg mit 965 sek.
3. Platz Kita ,,Domstifte“ Naumburg mit 987 sek.
4. Platz Kita ,,Almrich“ Naumburg mit 997 sek.
5. Platz,,Moritzkindergarten“ Naumburg mit 1024 sek.
6. Platz Kita ,,Dechantengrund“ Naumburg mit 1026 sek.
7. Platz Kita ,,Am Holländer“ Naumburg mit 1031 sek.
8. Platz Kita ,,Sonnenschein“ Naumburg mit 1048 sek.
9. Platz Kita ,,Waldkonzert“ Naumburg mit 1087 sek.
10. Platz Kita ,,Kleine Strolche“ Naumburg mit 1109 sek.
SCHECKÜBERGABE04.11.2011
Neue Trikots für Nachwuchskegler

KAYNA/MZ/GRO - Der Sportverein Fortuna Kayna hat eine Nachwuchsmannschaft im Kegeln gebildet. 28 Schüler trainieren jetzt regelmäßig unter Trainer Roland Menge. Um den Nachwuchs kümmern sich auch die Sportfrauen von Fortuna, Steffi Kaiser und Irene Pöhlitz. Unterstützt werden sie von der Sparkasse des Burgenlandkreises. Teilmarktleiter der Sparkasse Thomas May übergab am Mittwoch beim Training für die Kinder Trikots und dem Fortuna-Vorsitzenden Wolfgang Bochskanl (Foto) einen Scheck in Höhe von 500 Euro, die für die Abteilung Kegeln genutzt werden sollen. Die Männermannschaft hat in dieser Saison in der Landesklasse noch kein Spiel verloren und will in die Landesliga aufsteigen. In dieser Klasse möchte später auch mal der Nachwuchs landen.
Fünfte Gala mit vielen Stars03.11.2011
TURNEN Veranstaltung in Berufsschule bietet internationale Spitzenathleten.

VON JOACHIM BEYER

ZEITZ/MZ - "Die unmittelbaren Vorbereitungen zur fünften Turngala des MTV Zeitz am 17. Dezember in der Berufsschule in Zeitz sind abgeschlossen", informierte der Turnchef des Vereins Udo Anders. Verträge mit vielen Spitzenathleten aus fünf Nationen seien bereits unterzeichnet und damit in trockenen Tüchern.

"Die Qualität der Veranstaltung wird sich merklich erhöhen, da Spitzenturner aus den Ländern Polen, Russland, Tschechien und Deutschland bei der Gala am 17. Dezember dabei sind", so MTV-Vorsitzender Anders. In der Vergangenheit konnten die vielen Fans Weltklasseturner aus Deutschland bewundern und ihnen zujubeln. Diesmal sind noch Spitzenkönner aus den anderen genannten Ländern dabei. Matthias Fahrig und Brian Gladow, aktuelle Nationalmannschaftsturner Deutschlands, werden auch diesmal die Fans in der Berufsschule in Zeitz in Atem halten. Maxim Dewiatkowski aus Russland, der Tscheche Martin Konecny und der Pole Roman Kulesa waren kürzlich mit ihren Nationalteams bei der WM in Tokio dabei und werden in der Elsterstadt ihr großes Können präsentieren. "Wir haben das Spektrum der Darbietungen erweitern können", blickte Anders voraus. Eine Basketballshow mit den Dunkings Devils aus Slowenien ist zum ersten Mal dabei und wird mit atemberaubenden Sprüngen für Spannung sorgen. "Ich bin mir sicher, so etwas hat es in Zeitz noch nicht gegeben", verspricht Anders. Über 100 Sportler sind aktiv am Programm beteiligt. So sorgen Röhnradturnen, Kraftakrobatik, Leistungs-Aerobik und Trialbike für mehr Abwechslung im Programm. Die Vorstellung in den verschiedensten Sportarten verdient das Prädikat Weltklasse. Wie in den vier Jahren zuvor, sind die Kinder des gastgebenden Zeitzer MTV, das Turnteam Halle und Laucha dabei. Als Moderator wird wieder der durch Funk und Fernsehen bekannte Eckard Herholz durch das Programm führen.

Die Zeitzer Halle wird schnell ausverkauft sein, darin ist sich der Veranstalter sicher. Die ersten Kartenreservierungen gab es bereits im Vorjahr nach der vierten Gala. Neu ist die Möglichkeit der Ticketreservierung.
Über die Homepage der Show www.zeitzer-turngala.de sind Reservierungen möglich. Hier findet man Rückblicke auf die vergangenen Veranstaltungen.
LSB und Lotto - Partner für den Sport in Sachsen-Anhalt!28.10.2011
Das war die Kernaussage eines gemeinsamen Pressefrühstücks von LandesSportBund und LOTTO Sachsen-Anhalt am 27. Oktober 2011 im neuen Sportkomplex des Budo Karate Clubs Magdeburg. LSB-Präsident Andreas Silbersack und LOTTO-Geschäftsführer Wolfgang Angenendt erläuterten eindrucksvoll und beispielhaft, was die inzwischen 20 Jahre währende Partnerschaft für den Sport hierzulande bedeutet.

"Viele sportliche Höchstleistungen von Sportler aus Sachsen-Anhalt und zahlreiche traditionelle Sportgroßveranstaltungen würde es ohne diese großzügige Unterstützung durch LOTTO Sachsen-Anhalt nicht geben!" ist sich Silbersack sicher.
„Das staatliche Glücksspielangebot ist die Grundlage für die Förderung des Breitensports. LOTTO Sachsen-Anhalt trägt in diesem Jahr mit mehr als 14 Millionen Euro dazu bei.“ ergänzt Lotto-Geschäftsführer Wolfgang Angenendt konkrete Zahlen.
Zwei, die von der großzügigen Lotto-Unterstützung in Sachsen-Anhalt profitieren, saßen in Magdeburg mit am Tisch. Tobias Prüfert, Vorsitzender des BKC Magdeburg, hat gerade die Bauabnahme für den schicken neuen Sportkomplex des Vereins in der Magdeburger Weitlingstraße hinter sich. "Dank der Unterstützung durch LOTTO und mit Hilfe des Landes und der Stadt Magdeburg wurden wir als Verein in die Lage versetzt, unser neues Domizil zu bauen. Für die 270 Mitglieder können wir jetzt optimale Bedingungen anbieten", betont Prüfert.
Auch Reiner Schulz, Präsident des Tischtennisverbandes Sachsen-Anhalt, ist froh über die Lotto-Gelder. Mit großem Engagement von Tischtennisspielern aus Magdeburg und der ganzen Region organisiert er derzeit den LIEBHERR World Team Cup im Tischtennis, zu dem die besten Tischtennisspieler der Welt vom 3. bis 6. November in Magdeburg erwartet werden. "Magdeburg ist bei den Tischtennisfans in aller Welt für die Ausrichtung von Tischtennis-Events der Weltklasse bekannt geworden" blickt Reiner Schulz mit Stolz auf die inzwischen sechste Großveranstaltung dieser Art, die er mit Unterstützung durch LOTTO nach Magdeburg holen konnte.
Mit Spannung dagegen schauen alle Beteiligten auf die in diesen Tagen anstehende Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz zum neuen Glückspiel-Staatsvertrag. Der Gesetzesentwurf beinhaltet für den Bereich Sportwetten eine kontrollierte Öffnung des Marktes für kommerzielle Wettanbieter.
LSB-Präsident sieht darin Chancen und Risiken. "In 20 Jahren sind LSB und LOTTO zuverlässige Partner für den Sport in Sachsen-Anhalt geworden. Wir haben sprichwörtlich nicht den Spatz sondern die Taube in der Hand."
Die geplante Vergabe von Konzessionen für kommerzielle Anbieter kommentiert er so: "Wenn gleiche Bedingungen für die Steuern und Abgaben bestehen, könnten die staatlichen Einnahmen aus Sportwetten steigen und der Sport angemessen daran beteiligt werden. Wenn sich das Ganze auf die Werbung der Wettanbieter bei Bundesligisten reduziert, befürchte ich, dass Sachsen-Anhalt als Land ohne viele Bundesligavereine nicht zu den Gewinnern einer Neuregelung zählt."
Mit Blick auf die zukünftige Unterstützung des Sports betont Lotto-Geschäftsführer Angenendt: "Die Lotteriegesellschaften hoffen, dass sich die Politik für einen ausreichend hohen Steuersatz bei Sportwetten entscheidet, damit Sportwetten auch in Zukunft einen Beitrag für die Finanzierung des Sports leisten können. Dabei müssen für ODDSET die gleichen Rahmenbedingungen gelten wie für die kommerziellen Anbieter von Sportwetten, die eine Konzession erhalten."
Silbernadel für Friesen-Vorsitzenden28.10.2011

NAUMBURG/ER - Anlässlich seines gestrigen 50. Geburtstages ist Burkhard Jarzyna vom Geschäftsführer des Kreissportbundes, Ron Schlehahn, mit der Ehrennadel des Landessportbundes (LSB) Sachsen-Anhalt in Silber ausgezeichnet worden. Jarzyna, Geschäftsführer der GWG Naumburg, ist Vorsitzender der Sportgemeinschaft (SG) Friesen Naumburg seit deren Neugründung vor sechs Jahren.
Wir machen weiter in Dieter Rischs Sinne27.10.2011
LEICHTATHLETIK Sporttage-Organisatoren stellen für 2012 die Weichen. Termin 21./22. April wird derzeit favorisiert.

VON TORSTEN KÜHL

NAUMBURG - Beim Kreissportbund (KSB) Burgenland sind jetzt in kleiner Runde die Weichen für die Naumburger Sporttage 2012 gestellt worden. "Der KSB steht zu den Sporttagen und wird sie auch zukünftig ausrichten", sagte Ron Schlehahn, Geschäftsführer des Kreissportbundes. Nach dem überraschenden Tod von Sporttage-Gesamtleiter Dieter Risch (Tageblatt/ MZ berichtete) habe es im Organisationskomitee einige Tage der Schockstarre gegeben, aber man sei sich nun einig, so Schlehahn, "Dieter Rischs jahrzehntelange verdienstvolle Arbeit in seinem Sinne fortsetzen" zu wollen.

Bestärkt in diesem Vorhaben seien die Sporttage-Organisatoren zudem von den vielfältigen Dankesschreiben, die sie nach den diesjährigen Wettbewerben im Straßengehen und Citylauf vor gut einem Monat von Athleten und Trainern, aber auch aus den Verbänden und der Sportpolitik erhalten hätten. So schrieb zum Beispiel Gerry Kley, Präsident des Leichtathletikverbandes Sachsen-Anhalt und früherer Sozialminister: "Eine attraktive Strecke, fachkundige Vorbereitung und eine professionelle Durchführung der Wettbewerbe machten Naumburg wieder zur Geherhochburg Deutschlands." Kley lobte die "große Begeisterung der lokalen Akteure, ob Organisatoren, Kampfrichter, Helfer oder begleitende Politik". Der Gehrichter Uwe Menzerath meinte: "Ich kenne keine Veranstaltung, die Euch das Wasser reichen kann." Und der irische Top-Geher Robert Heffernan: "Ich hatte ein tolles Wochenende, danke für alles!" Familie Kempas aus Finnland war ebenfalls des Lobes voll: "Eure Leute sind als Wettkampforganisatoren professionelle Fachleute. Wir haben die Gastfreundschaft und die gute Atmosphäre sehr genossen. Naumburg ist eine sehr schöne, saubere und historisch interessante Stadt."

Im kommenden Jahr sollen die einzelnen Programmpunkte der Naumburger Sporttage - neben Gehen und Citylauf sind dies noch der Kindergarten-Duathlon, die Schulstaffeln sowie Streetbasketball und Streetsoccer - kompakt an einem Wochenende durchgeführt werden. Im Gespräch ist derzeit der Termin 21./22. April; vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) müsse aber, so Ron Schlehahn, das endgültige Okay noch kommen. Geher-Bundestrainer Ronald Weigel habe jedoch bereits seine Zustimmung signalisiert.

"Wir werden das Gehen mit den Deutschen Meisterschaften über 20 Kilometer und einer weiteren Qualifikationsmöglichkeit für Olympia in London am Sonntag auf einer noch schnelleren Strecke veranstalten", berichtet Organisationsleiter Mario Brandt. Der Wendepunkt kurz vor Start und Ziel werde vom Theaterplatz vors Kino verlegt; dadurch könne als anderes Ende der Ein-Kilometer-Schleife der Kreisverkehr auf dem Stephanplatz genutzt werden. Alle anderen Wettbewerbe sollen am Sonnabend auf der diesjährigen Strecke durchgezogen werden. Deshalb müsse an diesem Tag - im Gegensatz zum Sonntag - der Bereich Weißenfelser Straße/Jakobsring nicht gesperrt werden, so Brandt.
Übungsleiterweiterbildung26.10.2011
Werte Sportfreundinnen und Sportfreunde,

wir möchten Sie persönlich über das Weiterbildungsangebot des KSB Burgenland informieren und laden Sie zu folgenden Veranstaltungswochenende herzlichst ein:

Ansprechpartner : Steffen Deibicht Sportmitarbeiter KSB Burgenland
Tel.: 03443 / 302293, Fax: 03443 / 300504

Zeitraum : Freitag, 04.11.2011 (17 bis 21 Uhr) /
Samstag , 05.11.2011 (8 bis 16 Uhr)

Ort: Weißenfels, Mitteldeutsches Bildungszentrum, Südring 129, 06667 Weißenfels

Ablaufplan :

Tag Uhrzeit / LE Thema Lektor

04.11.11 17.00 –17.15 Uhr Eröffnung des Lehrgangs Deibicht

17.15 – 21.00 Uhr Deutsches Rotes Kreuz Salzmann
T + P / 7 LE „Erste-Hilfe-Kurs“ (gesamt 16 LE)
Teil 1

05.11.11 08.00 – 16.00 Uhr Deutsches Rotes Kreuz Salzmann
T + P / 9 LE „Erste-Hilfe-Kurs“ (gesamt 16 LE)
Teil 2

2. Angebot 08.00 – 12.30 Uhr Das Deutsche Sportabzeichen Deutrich
T + P / 4 LE „Einbindung in die Trainingsarbeit“  

13.00 – 16.00 Uhr Arbeit mit dem Sportmobil Hielscher
P / 4 LE “Spielangebote für große Deutrich
und kleine Sportler”

12.30 – 13.00 Uhr MITTAGSPAUSE

Erläuterung : T = Theorie – Schreibzeug notwendig / P =Praxis – Sportkleidung (leger)

Hinweis: Die Kosten des Lehrgangs (25 €) sind am 04.11.2011 b a r an den
Lehrgangsleiter zu entrichten (ab 16.30 Uhr) oder per Überweisung.


Zur Erinnerung: Zur Verlängerung der ÜL-Lizenz Breitensport sind fünfzehn Weiterbildungsstunden erforderlich.

Dieses Weiterbildungswochenende richtet sich an alle Übungsleiter sowie alle Sportfreunde, deren Sportabzeichenabnahme abgelaufen ist bzw. diese neu erwerben möchten. Den DRK-Lehrgang sollten auch jene Sportfreunde besuchen, die demnächst eine ÜL- Lizenz erwerben möchten (Zugangsvoraussetzung).

Der Termin 25.11. / 26.11. entfällt somit !!!!!!!!!!!!!!!
Sponsorengespräch25.10.2011
Zum gestrigen Gespräch beim Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Burgenlandkreis Herrn Kiehne, weilten der Präsident und Geschäftsführer des KSB Burgenland Willi Knorr und Ron Schlehahn.

In einem konstruktiven Gespräch miteinander wurde im Namen unserer Vereine der Sparkasse Burgenlandkreis für die bisherige Zusammenarbeit und Unterstützung gedankt. Am Ende wurden natürlich die Weichen zur Unterstützung auch im Jahre 2012 gestellt.
Neue Anschrift und Telefonnummer beachten !24.10.2011
Burgenlandkreis

Schulverwaltungs- u. Kulturamt

Postanschrift:

Schönburger Str. 41

06618 Naumburg

Tel. 03445/731676 neu ab 03.11.2011: 03445/732146

Fax 03445/731675 neu ab 03.11.2011: 03445/732104

e-Mail: Friedrich.Marikka@blk.de

ACHTUNG NEU ab 03. 11.2011

Besucheranschrift:

Neidschützer Str. 1

06618 Naumburg

Maria Salmanow erkämpft sich Bronze22.10.2011

Maria Salmanow von der Zeitzer Kampfsportgemeinschaft "Jodan Kamae" hat bei den Weltmeisterschaften im kolumbianischen Cali eine Bronzemedaille in ihrer Gewichtsklasse gewonnen. Die Jüngste in der Runde der Deutschen startete in der Klasse bis 49 kg. Dort gewann sie ihre Kämpfe teils deutlich, wie gegen die Kolumbianerin Yesenia Guavita mit 14:5. Am Ende verlor die 20-Jährige jedoch knapp gegen die Rumänin Catalina Mihalache mit 8:9.

Herzlichen Glückwunsch!
Eintracht blickt auf Jubiläum20.10.2011
VEREINSSPORT Sektion bereitet sich auf Feierlichkeit zum 30-jährigen Bestehen vor.

VON JOACHIM BEYER

ZEITZ/MZ - Die Sportgemeinschaft Eintracht Zeitz bereitet sich auf die Feierlichkeiten zu ihrem 30-jährigen Vereinsjubiläum vor. Aus diesem Anlass wird es vom 4. bis zum 10. Juni 2012 eine Festwoche geben. "Es ist zwar noch eine Weile Zeit, die Vorbereitungen laufen aber bereits auf Hochtouren", erzählte der 1. Vorsitzende Reiner Deutrich, der seit dem ersten Tag des Bestehens der Eintracht die Geschicke des Vereins leitet.

Der Verein ist für seine vielfältigen volkssportlichen Aktivitäten bekannt geworden und hat mittlerweile 160 Mitglieder. Ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche, die bei Eintracht einer nützlichen Freizeitbeschäftigung nachgehen.

"Wir sind stolz auf die Entwicklung des Vereins."
Reiner Deutrich
1. Vorsitzender Eintracht Zeitz


Derzeit gibt es die Sektionen Radsport, Fußball, Gymnastik, Tischtennis, Kegeln und zwei Abteilungen Sportkinder. Sechs Übungsleiter mit Lizenz gehören dazu. Deutrich blickt auf eine erfolgreiche sportliche Zeit zurück. "Wir sind stolz auf die Entwicklung des Vereins. Die Mitgliederzahlen steigen ständig an", erzählte er. Im Juni 1982 waren es 30 Sportler, die das Mitgliedsbuch bei der Gründung der Zeitzer Sportgemeinschaft trugen und die Fußballer sorgten für erste Ergebnisse der Vereinsgeschichte.

Die Sektion Radsport besteht seit 1990 und wird von Lutz Purrucker geleitet. "In diesem Jahr haben wir acht Touren organisiert. Daran nahmen nicht nur Mitglieder, auch Bürger aus der Bevölkerung teil", ließ Purrucker wissen. Höhepunkt war Anfang September eine dreitägige Ausfahrt durch das Thüringer Land. Die Abschlusstour 2011 führte elf Radsportenthusiasten über Lützen nach Rüssen, wo die Strecke über den Elsterradweg zurück in Richtung Zeitz führte. Auch im Winterhalbjahr sei man in dieser Sektion nicht untätig. Wandern und Kegelabende stehen unter anderen auf dem Programm. "Deshalb können sich Interessenten auch außerhalb der Freiluftsaison bei uns anmelden", wirbt Purrucker für seine Abteilung. Die Radsportler organisieren seit 2008 die Rennen um die Pokale des Industrie- und Gewerbeparks Alttröglitz. Im August waren beim sehr beliebten Radrennen in Alttröglitz 163 Fahrer in den einzelnen Altersklassen bei der kleinen "Tour des France" mit Begeisterung am Start.

Deutrich kam noch einmal auf die Festwoche im Juni des nächsten Jahres zu sprechen und versichert ein buntes Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Als Höhepunkt sei ein Fußball-Volkssportturnier im Puschendorfstadion in Organisation mit Motor Zeitz geplant. Im Rahmenprogramm soll eine Mannschaft von Radio SAW zu einem Fußballspiel auflaufen. Zudem steht ein Tag des Radsports, ein großes Kindersportfest im Terminkalender. Die einzelnen Sektionen der Eintracht werden sich ebenfalls in der Festwoche präsentieren.
Informationen unter
www.sg-eintracht-zeitz.de
LSB-Bildungstag: "Seniorensport im Zeichen der demografischen Entwicklung"20.10.2011
Prof. Dr. Anita Hökelmann von der Otto von Guericke Universität Magdeburg eröffnete mit Ihrem Impulsvortrag zum Thema "Motorische Entwicklung im Alter – Seniorenfitness" den Bildungstag 2011. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter aus den Kreis- und Stadtsportbünden sowie den Landesfachverbänden diskutierten am 07. und 08. Oktober an der Landessportschule Osterburg über zukünftige Möglichkeiten zur Gestaltung von Bildungsangeboten im Seniorensport.

In verschiedenen Arbeitskreisen wurde das Thema „Bildung im und für den Seniorensport“ nicht nur theoretisch bearbeitet. In dem Der durch Prof. Dr. Anita Hökelmann angeleitet Arbeitskreis wurden nicht nur Ansatzpunkte zur Gestalten von Interventions-Programmen im Seniorensport vermittelt. Alle Beteiligten des Bildungstages erlebten innerhalb des praktischen Teils, welche vielfältigen und abwechslungsreichen Bewegungsmöglichkeiten in Seniorensportprogrammen durch qualifiziert ausgebildete Übungsleiter umgesetzt werden können.
Einig waren sich die Teilnehmenden, dass im Zuge der demografischen Entwicklung zukünftig verstärkt ein Fokus auf die Bildungsangebote im Seniorensport gelegt werden muss und dabei die Qualität der Bildungsmaßnahmen und Bildungsinhalte oberste Priorität hat. Gemeinsam mit den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern aus den Kreis- und Stadtsportbünden sowie den Landesfachverbänden erarbeitete der LSB Sachsen-Anhalt e.V. deshalb Zielvorstellungen und Ansatzpunkte für die zukünftige Bildungsarbeit im Seniorensport.
Integration durch Sport: Jahrestagung der Stützpunktvereine19.10.2011
Am 15. Oktober fand in den Räumlichkeiten der Jugendherberge in Halle, die jährliche Tagung der Stützpunktvereine des Programms Integration durch Sport statt. Unter den 27 Teilnehmern der Tagung befand sich auch eine Vertreterin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge die sich über den aktuellen Stand der Umsetzung informierte.


Der Schwerpunkt der Tagung lag auf der Umsetzung der neuen Programmkonzeption des Programms und den Schwerpunkten der Zielvereinbarung für den Zeitraum 2011 bis 2013. So werden bereits seit 2011 viele Maßnahmen aus der neuen Zielvereinbarung umgesetzt, wie die Förderung des freiwilligen Engagements und eine verbesserte direkte Ansprache der Migranten durch gezielte Angebote in den Vereinen. Es werden Integrationsbeauftragte benannt und Integrationsausschüsse und Abteilungen werden gegründet.
Durch die interkulturelle Öffnung der Vereine findet eine Förderung der Sportstrukturen statt, da auch nicht traditionelle Sportarten wie Sambo und Gorodki zunehmend in die Vereinsstrukturen eingebunden werden.
Seitens der Landeskoordination wurde auf eine präzisere konzeptionelle Arbeit in den Vereinen Aufmerksam gemacht um die Qualität des Handelns weiterhin zu steigern und neue Ansätze zu verdeutlichen. Die Vereine wurden darauf hingewiesen ihre Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern um die Integrationspotentiale besser ausschöpfen zu können.
Nach einem sehr kurzweiligen Tag blicken die Stützpunktvereine voller Tatendrang und Optimismus dem Jahr 2012 mit dem Programm Integration durch Sport entgegen.
Kindergartensportfest Weißenfels am 17.10.201017.10.2011
Am heutigen Tag führte der Kreissportbund BL e.V.
zum 2. Mal das Kindergartensportfest in Weißenfels durch.
Teilgenommen haben leider nur 6 Einrichtungen, dennoch
eine Steigerung zum Vorjahr, da waren es nur 5 Kindergärten.

Nach einer kurzen Erwärmung, mit dem Fliegerlied, ging es
dann auch schon mit den Wettbewerben los.
Staffelspiele standen auf dem Programm, wo jede Einrichtung
im Prinzip gegen jede Andere angetreten ist. Gleichzeitig standen
immer 3 Mannschaften am Start und kämpften um die beste Zeit.
Es waren insgesamt 10 Durchgänge, welche so aufgebaut waren,
von ganz leicht zu immer schwereren Übungen.
Erst wurde nur gerannt, dann ging es auch mal über eine Bank,
durch einen Kriechtunnel, im Slalom um Kegel, verschiedene
Sprünge in Hula Hup Reifen und mit einem Unihockeyschläger
mal einen Ball fortbewegen, all solche Sachen stellten die Kinder
im Wettbewerb vor.

Für jede Einrichtung gingen 10 Kinder an den Start.

Wettkampfergebnisse:

1. Platz Kita ,, Anne Frank “ mit 1735 sek.
2. Platz Kita ,, Kunterbuntes Kinderhaus “ mit1757 sek.
3. Platz Kita ,, Kunterbunt Haus 3a “ mit 1844 sek.
4. Platz Kita ,, St. Elisabeth “ mit 1899 sek.
5. Platz Elternverein ,, Kita Pinocchio Reichardtswerben 2003 e.V. mit 1905 sek.
6. Platz Kita ,, Kleine Riesen “ Burgwerben

Jedes Kind erhielt eine Medaille, jede Einrichtung eine Urkunde.
Der 1. Platz zusätzlich einen Pokal und einen Gutschein im Wert von 100 Euro.
Der 2. Platz einen Gutschein im Wert von 75 Euro.
Der 3. Platz einen Gutschein im Wert von 50 Euro.

Auch in Zeitz kämpfen Kindergärten am Freitag den 21.10.2011 um den Pokal
und in Naumburg ist es dann am 04.11.2011 so weit.


Aktuelles Infoblatt16.10.2011
Im Downloadbereich finden alle Interessierte unser aktuelles Infoblatt 4/ 2011 mit wichtigen Terminen zum nachschlagen.
Chance für Kultur- und Sportvereine14.10.2011

Sparkassenstiftung: Förderanträge müssen bis Ende Oktober gestellt werden.

Auch in diesem Jahr besteht für Kultur- und Sportvereine im Raum Naumburg, Nebra und Zeitz wieder die Möglichkeit, für ein neues Vorhaben Unterstützung von der Stiftung für Kultur und Sport der Sparkasse Burgenlandkreis zu erhalten. Allerdings ist dafür nicht mehr allzu lange Zeit. Müssen doch Anträge spätestens bis Sonnabend, 30. Oktober, gestellt werden, so Verena Fischer, Sprecherin des Kreditinstituts.

Über alle bis zu diesem Termin eingegangenen Anträge entscheidet das Stiftungskuratorium noch in seiner Herbstsitzung. Informationen zu Förderzwecken und zur Art und Weise der Förderung sind auf der Internetseite der Sparkasse Burgenlandkreis zu finden.

Dort können auch Antragsformulare heruntergeladen werden. Voraussetzung für die Bearbeitung von Förderanträgen ist die Vorlage eines genauen Kosten-, Finanzierungs- und Zeitplanes zum jeweiligen Projekt. Nach Antragsbewilligung erhält der Zuwendungsempfänger einen Förderungsbescheid der Stiftung, der Art, Höhe und Umfang der Förderung festlegt. Die Bewilligung eines Förderantrags kann mit Auflagen verbunden sein. Bereits im Frühjahr hatte die Stiftung, die 1997 gegründet wurde, in einer ersten Vergaberunde mehr als 17 000 Euro an acht Kultur- und Sportvereine als Förderung ausgereicht. Weitere Informationen zu Förderkriterien sowie die Antragsformulare gibt es im Internet unter www.spk-burgenlandkreis.de in der Rubrik "Über uns - Sparkassen-Stiftungen - Stiftung der Sparkasse Burgenlandkreis für Kultur und Sport" oder telefonisch bei Dorothea Schütz unter der Rufnummer 0180/18 00 53 12 13.

Zu beachten ist laut Fischer, dass nach Stiftungssatzung ausschließlich Anträge von Vereinen, gemeinnützigen Organisationen und Verbänden entgegengenommen werden können, die ihren Sitz im alten Burgenlandkreis haben, also dem Gebiet vor der Kreisreform im Jahr 2007.
Handball im Abseits13.10.2011
VEREINSANGEBOT Chemie Zeitz ist zwar die größte Sportgemeinschaft der Elsterregion, trotzdem werden neue Mitglieder gesucht.

VON JOACHIM BEYER

ZEITZ/MZ - Der größte Sportverein der Elsterregion, Chemie Zeitz, ist auf der Suche nach Nachwuchs-Mitgliedern. Das ist notwendig, um den einzelnen Abteilungen die Zukunft für ihre sportliche Arbeit zu sichern. Der Nachwuchshandball muss gar wiederbelebt werden.

"Neue, junge Mitglieder sind das Herzstück eines jeden Vereins", sagt Frieder Lehmann, 2. Vorsitzender der SG Chemie Zeitz. Sport ist seiner Meinung nach wichtig, weil er die Gesundheit fördert, junge Menschen von der Straße wegholt und von Computer oder Fernseher. Auch Erwachsene sollten möglichst Sport treiben, fordert Lehmann. Die Gewinnung von Aktiven für Vereine ist vor allem in den neuen Bundesländern wichtig. Nur etwa 30 Prozent der Menschen in Ostdeutschland treiben regelmäßig Sport in Gemeinschaften. Das sei viel zu wenig, so Lehmann. Dabei spricht er aus Erfahrungen. Er kennt die Probleme im sportlichen Bereich, war nach der Wende 20 Jahre Geschäftsführer des Kreissportbundes im Burgenlandkreis und ist seit 45 Jahren haupt- und ehrenamtlich im Sport tätig.

"Der Nachwuchs ist das Herzstück eines jeden Vereins."
Frieder Lehmann
2. Vorsitzender Chemie Zeitz


Eine vielfältiges Angebot bieten dazu Sektionen der SG Chemie Zeitz. "In unseren Abteilungen versuchen die Verantwortlichen ständig neue Mitglieder zu gewinnen", sagt der 1. Vorsitzende des Zeitzer Großvereins Dietmar Voigt. Man sei mit Sportlehrern an Schulen im Kontakt, Vereinbarungen zwischen Schulen und Verein gebe es aber nicht. Es wäre vieles eine Frage der Besetzung mit Trainern und Übungsleitern. "Sie müssen trotz ihrer beruflichen Tätigkeit Zeit finden, sich um die Belange in ihren Abteilungen kümmern zu können", glaubt der Vereinschef. Beruf und Sport unter einen Hut zu bringen sei in der heutigen Zeit nicht einfach.

Einmal im Jahr präsentiert sich ein Großteil der Chemie-Abteilungen in der Berufsschule. Mit dieser Aktion gibt man den Kindern der Stadt und der Umgebung die Möglichkeit, sich mit dem Vereinsleben der Chemiker vertraut zu machen. Doch die Resonanz aus der Bevölkerung blieb bescheiden. Warum, darüber lässt sich spekulieren. "Vielleicht liegen einige Erwachsene lieber zu Hause auf der Couch, statt ihren Kinder die Möglichkeit des Sporttreibens schmackhaft zu machen", sagte Lehmann. Auf dem Parkett zeigten zum Beispiel Radballer, Handballer oder Faustballer Ausschnitte aus ihren Trainingsprogrammen.

Schwimmtrainer Friedrich Motz legte eine Chronik mit vielen Sportberichten aus Gegenwart und Vergangenheit aus und bestätigte: "Interessenten waren da, sie sind aber alle schon in unserem Verein in anderen Sektionen angemeldet, so dass wir keinen Zuwachs von dieser Aktion erwarten können." Diese Abteilung hofft darauf, dass aus dem Schwimm-Anfängerkurs im November, der dann montags und mittwochs in der Schwimmhalle in der Freiligrathstraße stattfinden wird, neue Mitglieder geworben werden können.

"Schwimmer, Radballer, Leichtathleten haben derzeit die wenigsten Probleme um den Trainings-und Spielbetrieb abzudecken. Trotzdem sind auch diese Abteilungen für jeden Neuzugang dankbar", so Voigt. Große Probleme gäbe es zum Beispiel bei den Handballern und Bogenschützen. Die Nachwuchsabteilung Handball steht praktisch nur noch auf dem Papier. Männer-Spieler Holger Kirsten zur Situation: "Wir versuchen durch Mundpropaganda Spieler an uns zu binden. Das betrifft den Nachwuchs- und Erwachsenenbereich. Aber Kinder oder Jugendliche spielen lieber Fußball als Handball", erzählt er.

Bei den Handballern ist man erst einmal froh darüber, dass nach einjähriger Unterbrechung eine Männermannschaft wieder auf dem Parkett steht (die MZ berichtete). Sie kämpft als Spielgemeinschaft mit Großgrimma in der Kreisklasse um Punkte. Zudem stehen zwei Frauen-Teams in Zusammenarbeit mit Großgrimma im Spielbetrieb. Rollsport wird statistisch noch geführt, Wettkämpfe gibt es aber seit Jahren nicht mehr.
Nachruf06.10.2011

Tief bestürzt haben wir vom Tod unseres engagierten
Bürgers, langjährigen Sportfreundes und
Gesamtleiters der Naumburger Sporttage

Dieter Risch

erfahren.

Unsere tiefe Anteilnahme gilt in diesen schweren
Stunden seiner Frau, Tochter und Enkelin.

Kreissportbund Stadt Naumburg / S.
Burgenland e.V. Der Oberbürgermeister

Organisationskomitee Naumburger Sporttage
WALKEN und LAUFEN im Unstruttal05.10.2011
Am Samstag, d. 15.10.2011 findet in Freyburg/ Unstrut eine Fortbildung für ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen zum Thema „Mit XCO® leistungsfähiger walken und laufen“ statt.
Inzwischen ist XCO® WALKING und RUNNING zu einem festen Bestandteil effektiven Trainings geworden. Ursprünglich als Therapieform konzipiert, finden die XCO- Trainingsgeräte heute Einsatz zur optimalen Leistungssteigerung.
In der eintägigen Fortbildung unter Leitung von M. Trautmann wird die Handhabung und Wirkungsweise dieser Geräte ausprobiert.
Kurzentschlossene haben noch die Möglichkeit sich anzumelden: das Anmeldeformular ist herunterladbar unter www.lvsa.de bei Formulare/ Downloads, hier: Anmeldeformular-Lehrwesen.
Die absolvierten Stunden werden zur Lizenzverlängerung Übungsleiter- C sportartübergreifender Breitensport sowie Übungsleiter- B „Sport in der Prävention“ anerkannt.
Die Fortbildung beginnt 9.30 Uhr (Ende ca. 16.00 Uhr);
Treffpunkt ist der Parkplatz am Schwimmbad an der B 176 , Ortsausgang nach Gleina gegenüber der Weingalerie im Schweigenberg, Schweigenberge 2.
Kreissportbund in tiefer Trauer03.10.2011
Der langjährige Gesamtleiter der Naumburger Sporttage Dieter Risch ist plötzlich und unerwartet im Alter von 70 Jahren verstorben.

Noch vor wenigen Tagen trug er als Gesamtleiter der Naumburger Sporttage dazu bei, dass diese Veranstaltung wieder ein großer Erfolg wurde.

Der Kreissportbund verliert einen großen Sportfreund und unersetzbaren Weggefährten, welcher über die Kreisgrenzen hinweg bekannt war.

Unsere tiefe Anteilnahme gehört seiner Frau Inge und der gesamten Familie.


Schlehahn
Geschäftsführer
IVY- Schulung am 14.10.2011 in Halle28.09.2011

Am Freitag, d. 14. Oktober 2011, 18.00 Uhr


Ort: Aula Sportschule Halle, Amselweg 49 in Halle

findet die IVY-Schulung zum neuen Bestandserhebungsprogramm statt.

Interessierte Vereine melden sich umgehend beim KSB Burgenland: 03445 775829



Jennys Augen leuchten beim Anstoß28.09.2011
BENEFIZSPIEL "Interimstrainerin" Franke führt RB Leipzig zum Sieg gegen den SV Rot-Weiß Weißenfels.

VON STEFAN THOMÉ

ZORBAU/MZ - Das war mal ein Einstand nach Maß. Jenny Franke saß zum ersten Mal bei einem Fußballspiel auf der Trainerbank. Ausgestattet mit Trikot und Mütze war die elfjährige Weißenfelserin für 90 Minuten, begleitet vom 15-jährigen Bruder Frank, die verantwortliche Betreuerin des Regionalligisten Rasenballsport (RB) Leipzig.

Dessen Profis traten gestern Abend zu einem Benefizspiel gegen den vier Ligen tiefer spielenden SV Rot-Weiß Weißenfels aus der Landesklasse an. Zugunsten von Jenny. Der hohe 19:2-Sieg der Profis aus der Messestadt gegen die Amateure von der Saale war da am Ende nur Nebensache.

"Heute ist Jenny unsere Trainerin."
Peter Pacult
Cheftrainer von RB Leipzig


Vielmehr stand das Erlebnis für Jenny im Vordergrund. Sie ist unheilbar an Krebs erkrankt und hat nach vergeblichen Chemotherapien und vielen Operationen entschieden, sich nicht weiter behandeln zu lassen. Sie will lieber die Zeit, die ihr noch bleibt, genießen und noch viel erleben.

Die MZ berichtete über das Schicksal und Jennys bescheidene Wunschliste. Drei Punkte standen auf dem Zettel: Ein Badbesuch, eine Reise an den Bodensee und eine Feier. Dank zahlreicher Spenden kann Jenny hinter diese Wünsche einen Haken setzen. Doch die Hilfsbereitschaft der Menschen geht darüber hinaus. Zuletzt wurde Jenny samt Familie in einer Limousine zu einem Eishockeyspiel nach Crimmitschau gefahren (die MZ berichtete). Und nun arrangierte der SV Rot-Weiß Weißenfels das Freundschaftsspiel gegen RB Leipzig, bei dem Jenny zusammen mit RB-Kapitän Daniel Frahn sogar den Anstoß ausführte.

"Ich hätte nie gedacht, dass Jenny sich das traut. Sie war den ganzen Tag sehr nervös und aufgeregt", erzählte Mutter Steffi Franke. Immerhin standen am Fußballplatz so viele Zuschauer wie noch nie zuvor in Zorbau. Rund 700 Menschen mit Herz für Jenny und den Fußball, Jung und Alt drängten sich ums Feld.

Dorthin war man ausgewichen, da die Leipziger, die auf eine Antrittsgage verzichteten und sogar ihren eigenen Sicherheitsservice mitbrachten, auf einen Rasenplatz bestanden. "Auf unserem Gelände am Röntgenweg verfügen wir aber nur über eine Flutlichtanlage am Kunstrasenplatz", erklärte SV-Abteilungsleiter Michael Dittmar den Ausflug nach Zorbau.

Jenny sei sehr aufgeblüht, berichtete indes Steffi Franke. Das berühmte Funkeln in den Augen sah auch RB-Kapitän Frahn beim gemeinsamen Anstoß. "Das Team und ich wünschen der tapferen Jenny noch viele solche Momente", so der 24-jährige Stürmer.

RB-Cheftrainer Peter Pacult hatte auf die Anfrage von Rot-Weiß-Spieler Sebastian Thiele vor zwei Wochen sofort zugesagt. "Wir sind uns unserer sozialen Verpflichtung als Proficlub sehr bewusst", betonte der Österreicher, der schon Coach beim Ex-Bundesligisten TSV 1860 München sowie zuletzt bei Rapid Wien war. Ohne mit der Wimper zu zucken trat er für diesen Abend sogar sein Amt ab: "Die Partie gehen wir aber mit aller Ernsthaftigkeit an, denn heute ist Jenny unsere Trainerin." Diese Aufgabe meisterte sie erst schüchtern. Doch dann taute Jenny zwischen Pacult und Torwarttrainer Perry Bräutigam zusehends auf. Die Anweisung nach dem 10:0 zur Halbzeit lautete: "Jenny möchte jetzt, dass wir einige Spieler auswechseln", gab Pacult schmunzelnd weiter.

Eine waghalsige Entscheidung, denn danach erzielte Leipzig nur noch neun weitere Treffer, während Außenseiter Weißenfels tatsächlich zu zwei Ehrentoren kam. Initiator Thiele, für diesen Abend zum Kapitän ernannt, und Henry Wiesner durften über das persönliche Erfolgserlebnis jubeln. "Die Tore widmen wir natürlich Jenny", meinte Thiele, der vom Zuschauer-Andrang begeistert war. "Wir haben ja nur eine Woche Zeit gehabt, um Werbung zu machen", sagte er.

Familie Franke freute sich ebenso über den erneut großen Zuspruch. "Es ist überwältigend, dass so viele kommen und uns damit helfen", bedankte sich Mutter Steffi für ihre Tochter bei allen Gästen.
19. Ball des Sports am 16. Dezember in Halle27.09.2011
Feiern Sie gemeinsam mit den erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportlern des Landes sowie hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eine rauschende Ballnacht! Unter dem Motto "Auf dem Weg nach London“ findet am 16. Dezember 2011 im DORMERO Congress Centre in Halle an der Saale der "19. Ball des Sports" des LSB Sachsen-Anhalt statt. Eintrittskarten zum Preis von 50 Euro können ab sofort bestellt werden.

Sachsen-Anhalts Spitzenathleten wie Nadine Müller, Paul Biedermann, Andrea Eskau und Andreas Ihle haben in der zu Ende gehenden Saison bewiesen, dass sie für die Olympischen Sommerspiele und die Paralympics 2012 in der britischen Metropole gut gerüstet sind. Beim "19. Ball des Sports" werden sie gemeinsam mit ihren Trainern und Betreuern auf die Erfolge des vorolympischen Sportjahres 2011 anstoßen!
Traditionell ist auch die Kürung der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres durch die Sportjournalisten des Landes einer der Programmhöhepunkte des Sportlerballs.
Seien Sie beim bedeutendsten Sportlerball des Jahres in Sachsen-Anhalt dabei! Sichern Sie sich bereits jetzt ihre persönliche Eintrittskarte zum Preis von 50 Euro.

Ihre Kartenanfragen richten Sie an:
LSB Sachsen-Anhalt
Edgar Miethe
Tel: 03 45/52 79 151
Mail: miethe@lsb-sachsen-anhalt.de
Aufruf: Die "Fitmacher 2011" gesucht!26.09.2011
Wer ist in Ihrem Sportverein Ihr BESTER MANN/Ihre BESTE FRAU? Warum sind sie die "guten Seelen" im Verein - was taten bzw. was tun sie, damit Ihre Sportler ihren Sport ausüben können und Spaß am Vereinsleben haben? Und was hat Ihr Verein dadurch erreicht? Das MDR-Fernsehmagazin SACHSEN-ANHALT HEUTE und MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT suchen gemeinsam mit dem LSB Sachsen-Anhalt die "Fitmacher 2011".

Wir stellen Ihren Besten Mann/Ihre Beste Frau und Ihren Verein vor - und Sie können gewinnen! Alle Bewerbervereine haben die Chance, ab Oktober im MDR-Fernsehen und -Hörfunk vorgestellt zu werden. Zu gewinnen gibt es eine Finanzspritze für die Vereinskasse sowie Eintrittskarten für eine attraktive Sportveranstaltung für 50 Vereinsmitglieder. Die Siegerehrung und Scheckübergabe an den Siegerverein erfolgt beim "Ball des Sports" des LSB Sachsen-Anhalt am 16. Dezember 2011 in Halle.

Ihre Bewerbung schicken Sie bitte formlos ab sofort
per Mail an: fitmacher@mdr.de oder
per Post an: SACHSEN-ANHALT HEUTE ,Sportredaktion, Kennwort "Fitmacher 2011" Stadtparkstr. 839114 Magdeburg

Einsendeschluss ist der 31.10.2011!

Die Ehrentafel: Sie waren "Fitmacher des Jahres"!
2005 Fußballer Union Hohenweiden
2006 ZLG Atzendorf
2007 Bördetiger des BSV Wanzleben
2008 SV Leibnizdruck Gräfenhainichen / Drachenflieger
2009 Bogenschützen Kuhfelder SV
2010 Floorballspieler des UHC Sparkasse Weißenfels
8. Frauensporttag mit viel Power22.09.2011
Naumburg: Es dauerte nicht lange und die ersten Schweißtropfen konnten fließen. Es gab richtig viel Power beim nunmehr achten Frauensporttag und so ging es richtig zur Sache. So hatte die Frauenwartin des Kreissportbundes Gaby Wagner dazu in die Turnhalle „Am Auenblick“ dazu eingeladen. Erfreulich war aber auch, dass rund 50 Frauen aus 28 Vereinen dieses Angebot annahmen und dabei die Gelegenheit nutzten um auch viele Ideen und Gedanken mit in die Vereine zu nehmen.
Gemeinsam Sport treiben und Spaß haben, dazu neue Sportarten und Trends kennen zu lernen, diese Gelegenheit bestand beim diesjährigen Frauensporttag. Die Tanzsportlehrerin Melanie Dubb aus Querfurt betreibt nicht nur gemeinsam mit Matthias Hahne ein Tanzstudio, sondern gibt auch wichtige Tipps an Übungsleiterinnen und die anderen teilnehmenden Sportlerinnen weiter. Mit der Unterstützung des Kreisportbundes Burgenland e. V. war es einmal mehr gelungen einen sportlichen und abwechslungsreichen Tag zu gestalten. Dabei merkte man der 29 jährigen Tanzsportlehrerin Melanie Dubb es an, das sie mit viel Begeisterung und Engagement bei der Sache war und die wahre Freude am Sport herüber brachte.
In diesem Jahr ging es unter andrem um die Einführung in die Trendsportart „ Zumba“. Zumba ist ein ganzheitliches Bewegungsprogramm nach Lateinamerikanischer Musik und mit leichten Grundschritten. Mit Zumba hat man ein Fitnessprogramm bei dem man tanzt, tanzt, und immer wieder tanzt und dabei Kalorien verbrennt um die Tiefenmuskulatur trainiert wird. Zumba ist nicht nur Sport und Training für den Körper, es ist auch Party. „ Wir wollen damit erreichen, dass alle beim Training Spaß haben“, betonte Melanie Dubb. Dieses Angebot kann von allen Frauen, Mädchen aber auch Männern genutzt werden, aber auch von all jenen die nur selten Zeit zu sportlichen Aktivitäten haben oder auch noch nicht so richtig wissen, welche Sportart für einen geeignet wäre.
So sprang doch recht schnell der Funke der Begeisterung über und Ausdauer war gefragt um letzendlich die Schritte inne zu haben. Das nette und sympathische Tanzsportpaar hat bereits 2008 die Lizenz abgelegt um diese nun auch weiter geben zu können.
So nutzte man aber auch diesen Tag um sich untereinander aus zu tauschen und bestimmte Erfahrungen aus den Vereinen weiter zu geben, oder auch andere Ideen wieder mit zu nehmen um diese dann in den Vereinen aus dem gesamten Burgenlandkreis zur Anwendung zu bringen. B.

Foto: Die Querfurterin Melanie Dubb war mit voller Begeisterung bei der Sache und ließ hier den Funken der Begeisterung über springen.

Die Teilnehmerinnen aus dem gesamten Burgenlandkreis wurden schon mächtig bei der achten Auflage des Frauensporttages gefordert.

Schließlich wurde auch alles fest gehalten, wer an diesem Tage nicht mitmachen konnte

Fotos: Behrens:
Katy Wagner Deutsche Vizemeisterin im Einercanadier22.09.2011
AUGSBURG/MZ - Katy Wagner aus Zeitz ist nach den Wettkämpfen im Eiskanal in Augsburg Deutsche Vizemeisterin im Einercanadier. Nach offizieller Bekanntgabe der Resultate jubelte die Zeitzer Delegation und die überglückliche Sportlerin ausgelassen. Sie hüpfte, tanzte vor Freude. Viele Glückwünsche und Umarmungen nahm die erfolgreiche Sportlerin unter Freudentränen in den Augen dankend entgegen.

Bei den Deutschen Meisterschaften im Kanu-Slalom am Wochenende in Augsburg fährt die junge Zeitzerin souverän den Eiskanal herunter und schafft mit zweitschnellster Zeit eine riesen Überraschung. Es war ein Wettkampf der Leistungsklasse, der eigentlichen Elite im Deutschen Kanu-Slalom. Die Schönburgerin Wagner, die für den Kanuverein Zeitz startet und im Verein als Nachwuchstrainerin aktiv arbeitet, konnte es am Ende der Finalläufe kaum glauben. Nur die Augsburgerin Mira Louen, Zweite bei den Europameisterschaften in diesem Jahr in Spanien, platzierte sich vor Katy und vor allen anderen Topathletinnen des Nationalkaders, gefolgt von der Leipzigerin Karoline Wagner.

Während der Deutschen Meisterschaft auf der künstlichen Wildwasserstrecke des Augsburger Eiskanals meisterte Katy Wagner zunächst die Qualifikationshürde und erreichte das Halbfinale. Enttäuscht kam sie dann jedoch ins Ziel. Mit 50 Strafsekunden für ein verpasstes Tor im Gepäck schien die Finalteilnahme verpasst. Groß war die Überraschung dann, als auch die Favoritinnen Strafpunkte kassierten und sie als Sechste im Halbfinale stand. Der Sonntag wurde dann ihr großer Tag. Es war kalt und nass und die Anspannungen der Sportler waren groß. Katy Wagner bewies ihr Talent. "Ich bin gut durch den schwierigen Parcours gekommen", zeigte sich die Zeitzerin nach der Siegerehrung immer noch überwältigt. Um den Hals trägt sie ihre Silbermedaille, die immer wieder stolz betrachtet wird. "Das war mein größter Erfolg, seit ich vom Kajak in den Canadier gewechselt bin", freute sich das 21-jährige Kanutalent.

Für das Training jetzt im Herbst und Winter ist der Erfolg für sie eine zusätzliche Motivation für kommende Aufgaben. Im Frühjahr 2012 geht es dann um die Plätze in der U 23-Nationalmannschaft. "Ich habe jetzt den Anschluss an die besten Sportlerinnen meiner Altersklasse gefunden und will mich nun unbedingt qualifizieren", erklärte Katy ihr nächstes großes Ziel.

Im gleichen Rennen bei den Deutschen Meisterschaften im Einercanadier startete die Zeitzerin Julia Neitz. Ihr stand das Glück nicht zur Seite und sie erreichte in der Qualifikation den zehnten Platz. Auch Timo Trummer aus dem Kanuverein der Elsterstadt stellte sich während der Deutschen Meisterschaft der Konkurrenz im Feld der Einercanadier der Herren. Mit 16 Jahren war er einer der jüngsten Starter und paddelte gegen erfolgreiche Olympia- und Weltmeisterschaftsteilnehmer. Er belegte in der Qualifikation den 23. Platz. Doch neben der Platzierung waren für den jungen Kanuten die gesammelten Erfahrungen bei einem solch hochklassigen Wettkampf enorm wichtig. Die nächsten Qualifikationsrennen zur Nationalmannschaft 2012 sind im österreichischen Lofer. "Die Naturstrecke fordert viel Ausdauer und Kraft, um erfolgreich abzuschneiden", blickt der Jugendliche des Kanuverein Zeitz voraus.

Timo Trummer trainiert seit September an der Sportschule in Halle und will nun richtig loslegen. Auch seine Schwester Theresa paddelte am Wochenende bei den DM in Augsburg im Kajakeiner der Damen. Sie erreichte den 34. Platz.

In den kommenden Wochen starten die Zeitzer Kanuten mit anderen Nachwuchsmannschaften noch bei Wettkämpfen in Halle und den Ostdeutschen Meisterschaften in Königshütte. Hier wollen sie noch einmal um regionale Titelehren kämpfen, bevor es dann in die wohlverdiente Wettkampfpause geht.

Ergebnisse Damen C 1: 1. Mira Louen (KC Hilden) 133,87 Sekunden . 2. Katy Wagner (KV Zeitz) 155,64 Sekunden. 3. Karoline Wagner (KC Leipzig) 161,76 Sekunden.
Städtevergleich 2011- Mitstreiter-Innen gesucht !19.09.2011
mittlerweile ist unser Städtewettkampf schon Tradition geworden. Auch in
diesem Jahr soll es eine Fortsetzung der beliebten Aktion geben.

Unter dem Motto „Liebe Dein Leben – mach mit!“ messen sich bereits im
achten Jahr zahlreiche Städte des Landes Sachsen Anhalt beim Fitness-Check.
Anders als in den Vorjahren treten jedoch nicht mehr zwei Städte im
direkten Vergleich gegeneinander an. Die DAK hat den beliebten Wettbewerb
dafür als Tour durch das Land organisiert. Gesundheitsminister Norbert
Bischoff hat die Schirmherrschaft für den Städtevergleich übernommen.

Die Wettkampfregeln bleiben einfach. Jeder der maximal 60 Teilnehmer radelt
drei Minuten. Es gewinnt die Stadt, deren Bürger innerhalb von drei Stunden
die meisten Kilometer geschafft haben. Damit die Leistungen verglichen
werden können, sind in allen Städten baugleiche Ergometer im Einsatz. Jedem
Teilnehmer winken Preise für die besten Kilometerleistungen.

Die drei besten Städte in Sachsen-Anhalt werden wieder mit einem Pokal
ausgezeichnet, welcher im Herbst feierlich im Gesundheitsministerium in
Magdeburg überreicht wird.

Im Jahr 2010 konnte die Stadt Naumburg den 11. Platz mit 113,7 km belegen.
Sieger wurde die Stadt Aschersleben mit 146,4 km.

Die diesjährige Veranstaltung findet am 24.09.2011 von 11.00 Uhr – 14.00
Uhr am Theaterplatz statt

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Aktion durch Ihre Teilnahme
unterstützen. Da unsere Veranstaltung im Rahmen der "Naumburger Sporttage"
stattfindet, möchten wir natürlich auch die Sportler recht herzlich
einladen, die zum Gehen angereist sind.

Der Moderator für die Geherwettbewerbe, Herr Lehmann, ist informiert und
wird auf den Städtevergleich bei seiner Moderation hinweisen.

Wir müssen erreichen, dass das Ergometer von 11:00 bis 14:00 Uhr immer
besetzt ist und wir 60 Sportler zur Teilnahme gewinnen.
Neue Freiwillige treten ihren Dienst an19.09.2011
Am Freitag war es endlich soweit und Tom Jonas und Konrad Kosdon wurden mit einem kleinen Geschenk und vielen anerkennenden Worten von ihrem Freiwilligendienst in der Kampfsportgemeinschaft „Jodan Kamae“ Zeitz e.V. verabschiedet. Die beiden haben seit letztem Jahr ein freiwilliges soziales Jahr im Sport abgeleistet. Dazu hatten sie sich die KSG Zeitz als Einsatzstelle ausgesucht. Hier speziell haben sie vor allem das Gewaltpräventionsprojekt „Nicht mit mir – Schütz dich vor Gewalt“ betreut. Es galt in diesem Jahr Kurse an den Grundschulen durchzuführen, Aus- und Fortbildungen zu organisieren und auch Fördermittel zu beantragen und abzurechnen.

Neben viel Lob von den Schulen, den Lehrer, den Schülern und den Eltern, bekamen die beiden auch sehr viel Anerkennung von Hartmut Landes (Stadtwerke Zeitz). Die Stadtwerke unterstützen das Gewaltpräventionsprojekt bereits seit einigen Jahren und konnten auf diesem Wege auch das ausnahmslos positive Feedback ihrer Kunden weitergeben.

Als Abschiedsgeschenk gab es vom Vorsitzenden der KSG (Silvio Klawonn) und der Landesgeschäftsführerin (Susanne Selbert) Blumen und eine kleine Aufmerksamkeit. Im gleichen Rahmen wurden anlässlich der Verabschiedung auch die beiden neuen Freiwilligen im Verein begrüßt.

Andre Schilling und Florian Sachse werden ein Jahr im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes nun das Gewaltpräventionsprojekt weiterführen und Dank der Unterstützung der Stadtwerke Zeitz ist auch für den nächsten Zeitraum die Finanzierung der Eigenmittel gesichert.

Im lockeren Gespräch bestand vor allem für die mitanwesenden Eltern auch die Möglichkeit mit allen Akteuren ins Gespräch zu kommen und so zum einen die tolle Entwicklung noch einmal deutlich zu machen oder sich zum anderen ein Bild von der Tätigkeit der Freiwilligen zu machen.

Insgesamt bleibt abschließend festzustellen, dass junge Menschen im Sport im Rahmen von Freiwilligendienstes ein tolles Feld finden. Hier können sie sich orientieren, ausprobieren, lernen Verantwortung zu übernehmen und vor allem festzustellen was ihnen liegt und wo besondere Stärken liegen. Vielen Dank an Tom und Konrad für ein tolles letztes Jahr und herzlich willkommen Florian und Andre.

Foto: privat
Von links nach rechts:
Florian Sachse, Konrad Kosdon, Tom Jonas, Andre Schilling
Radball15.09.2011
Kleine Talente träumen von großen Zeiten

RADBALL Die jüngsten Spieler von Chemie Zeitz zeigen beim Training in der Turnhalle in Rasberg, was sie alles drauf haben.

VON JOACHIM BEYER

RASBERG/MZ - Die Jungen, die mit Begeisterung beim Radball-Training in der Halle in Rasberg über das Parkett flitzen, sprühen regelrecht vor Ehrgeiz. "Ich will Weltmeister werden", sagt der neunjährige Lucas Hehring, Spieler der Schüler C von Chemie Zeitz. Trainer Kurt Seidelt lacht heftig und antwortet: "Träumen ist auch bei uns erlaubt."

Der um ein Jahr jüngere Mannschaftskamerad von Hehring, Gabriel Jose, gehört zum Team dieser hoffnungsvollen Altersklasse. Beide haben die Vorbilder in eigenen Reihen. Spieler der Zweiten Bundesliga Robert Seidelt und Axel Müller fingen wie Hehring und Jose mit sechs Jahren mit dem Radball an und starteten später zu großen Erfolgen durch. Die Vorzeigesportler aus der Abteilung wurden 1996 Europameister der Junioren und sicherten sich im Jahre 2000 den Deutschlandpokal der U 23. Wenn das kein gutes Omen für den Nachwuchs ist. Da man bei den Elsterstädtern die Talente fördert, dürfen diese von einer sportlichen Zukunft träumen.

"Die Nachwuchsarbeit bildet Grundlagen für spätere Erfolge im Männerbereich. Das war immer so und wird auch in Zukunft so bleiben", sagt der Abteilungsleiter und Radball-Übungsleiter Kurt Seidelt.
Erfolge müsse man hart erarbeiten und Weltmeister seien noch nicht vom Himmel gefallen, das versucht der Trainerstab dem Nachwuchs zu vermitteln. Die Ansprache der Übungsleiter an ihre Schützlinge ist nicht immer gerade leise. Der 78-jährige Seidelt möchte das Letzte aus den Spielern herauskitzeln. So dirigiert er von der Seitenlinie. "Abspielen, schneller zurück oder zustellen", gibt er als Anweisungen. "Talent, das haben die beiden Jungen auf jeden Fall, aber sie müssen im Training hart arbeiten, wenn sie später einmal ernsthaft um Meisterschaften mitspielen möchten", rät der erfahrene Coach. Übungsleiter Holger Fischer gibt bei Trainingsspielen Tipps und Hinweise.

"Träumen ist schon mal erlaubt."
Kurt Seidelt
Chemie-Trainer


Und beiden Nachwuchsspielern wird viel Lob gezollt. Torwart Gabriel Jose sei schon ein kleiner Fuchs, der technisch viel kann. Er besitzt den Blick für die Situation, denkt oft einen Schritt voraus. Lucas Hehring zeigte beim Torschuss, wie raffiniert er den Ball verwandeln kann. Und spielt einen klugen Pass beim Trainingsmatch auf seinen Mitspieler. Kurt Seidelt wird wieder lauter und lobt: "Lucas, das hast du toll gemacht." Vier Mannschaften im Schülerbereich stehen in der Vorbereitung auf die Meisterschaften. Beim Turnier in Wöbbellin in der Nähe von Schwerin konnten die Zeitzer unter Wettkampfbedingungen begeistern. Hehring und Gabriel Jose gewannen bei den Schülern C alle sieben Partien und eroberten mit 21 Punkten den Cup. Bei den Schülern B holten Lucas Schmalz und Alexander Jose, der ältere Bruder von Gabriel, an gleicher Spielstätte Bronze.

Zur Leistungsförderung hat man sich entschlossen, das Team Hering/Gabriel Jose bereits ab Oktober in der Meisterschaft 2011/ 2012 eine Altersklasse höher in der Schüler B starten zu lassen. "Bei den Zehnjährigen werden beide mehr gefordert", begründete Kurt Seidelt diese Maßnahme.
Die Altersklassen im Schülerbereich trainieren dienstags und freitags in der Turnhalle in Rasberg von 16 bis 18 Uhr. Informationen: www.radball-zeitz.de
Kampfsportgemeinschaft "Jodan Kamae" Zeitz wird mit dem «Grünen Band» ausgezeichnet13.09.2011
ZEITZ/MZ. Es gibt wohl kaum einen besseren Anlass für das, was die Zeitzer Kampfsportgemeinschaft (KSG) "Jodan Kamae" Samstagabend überreicht bekommt. In den Zeitzer Klinkerhallen feiert der Verein sein 20-jähriges Jubiläum. Eine große Fete soll es werden. Und gleichzeitig Bühne für eine Ehrung der besonderen Art. Als bislang einziger Verein in Deutschland, der Ju-Jutsu betreibt, erhält die KSG das "Grüne Band" für vorbildliche Talentförderung im Verein zum bereits dritten Mal überreicht. Für dessen Vorsitzenden, Silvio Klawonn, ist dies Anerkennung und Ansporn zugleich. "Es ist natürlich eine große Ehre und bestärkt uns in dem, was wir machen." Und zwar seit nunmehr 20 Jahren. Denn so alt wird der Verein dieser Tage.

1991 fing alles an. Im Droßdorfer Jugendclub entschloss sich eine Schar Halbwüchsiger dazu, Kampfsport zu machen. Wie genau das aussehen sollte, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Entsprechend chaotisch waren die Anfänge des Vereins, der heute einer der größten im Landkreis ist.

"Das war eine irre Zeit damals", erinnert sich Klawonn und fängt an zu schmunzeln. Auf alten Filzmatten hätten sie damals trainiert und händeringend nach Hilfe gesucht, denn außer ein paar Würfen aus dem Judo waren die Kampfsportkünste der Gründerväter eher beschränkt. "Heutzutage unvorstellbar, wie es damals zuging", so der Vereinschef, der die KSG kurz nach der Wende mit aus der Taufe gehoben hatte. Nach und nach wurde alles immer größer und mehr, wie er weiter erzählt. Die Zahl der Mitglieder stieg zu Anfang der 90er Jahre sprunghaft an, erste Erfolge im Wettkampf stellten sich ein. Bald platzte die alte Trainingsstätte aus allen Nähten. Für Silvio Klawonn war dies eine lehrreiche Zeit. "Wir haben uns entwicklet. Damals wusste keiner von uns, wo es langgeht. Das kam alles erst mit der Zeit. Manchmal bin ich selbst darüber erstaunt, was hier alles entstanden ist", sagt er. In der Tat kann sich das, was die KSG im Laufe der Jahre auf die Beine gestellt hat, sehen lassen. Erfolge am laufenden Band, knapp 300 zahlende Mitglieder, ein Großteil davon sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Auf die Zukunft seiner KSG angesprochen, muss Klawonn kurz überlegen. "Es wird nicht einfacher in nächste Zeit", sagt er mit etwas ernsterer Miene. Der demografische Wandel werde zweifelsohne auch an den Ju-Jutsuka nicht vorbeigehen. Deswegen sei es schon jetzt wichtig, die Weichen entsprechend zu stellen. Sorgen macht er sich allerdings kaum um seinen Verein. "Wir haben in den letzten 20 Jahren schon andere Krisen überstanden. Ich bin guter Dinge", so Klawonn. Mit der nächsten Bewerbung zum "Grünen Band" müssen er und seine Mitstreiter nun fünf Jahre warten. Denn als Gewinner ist man erst einmal gesperrt. Aber dann werden sie es wieder versuchen. Pünktlich zum 25. Geburtstag des Vereins.

FOTO: RONNY BANAS

2. Gesundheitssport-Akademie restlos ausgebucht!12.09.2011
Die zweite Auflage der Gesundheitssport-Akademie des LSB Sachsen-Anhalt vom 30. September bis 2. Oktober in Osterburg ist auf großes Interesse gestoßen. Die dreitägige Veranstaltung an der Landessportschule, für die Innenminister Sachsen-Anhalt Holger Stahlknecht die Schirmherrschaft übernommen hat, ist mit 128 aktiven Teilnehmern restlos ausgebucht.

Gesundheitssport ist in! Powerstep, Yoga und Aqua Jogging sind Synonym für ein neues Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung und das gesteigertes Selbstwertgefühl besonders der älteren Generation. Die 2. Gesundheitssport-Akademie des LSB Sachsen-Anhalt will Übungsleitern und am Gesundheitssport interessierten Sportfreunden aus Vereinen und Verbänden neue Ideen und Anregungen für den Sport vor Ort vermitteln. Eine von Dr. Ullrich Schwabe von der Landesvereinigung für Gesundheit moderierte Podiumsdiskussion mit dem Titel „Bewegt gesund bleiben in Sachsen-Anhalt“ bildet den Auftakt für ein ganz besonders Sportwochenende.

So vielfältig wie der Gesundheitssport in der Praxis ist auch das Akademieprogramm. Von A wie AROHA bis Z wie ZUMBA, die 2. Gesundheitssport-Akademie lässt keinen der neuen Fitnesstrends aus, vermittelt dabei die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendung. Dass Gesundheitssport längst kein Thema nur für Frauen ist, zeigt die steigende Zahl männlicher Teilnehmer. Waren bei der Premiere im Jahr 2008 Männer noch echte Exoten, sind bei der 2. Akademie immerhin schon 27 männliche Teilnehmer gemeldet. Das spiegelt sich auch im Programm wieder. Erstmals gibt es mit „Aqua Boxing“ und „Power-Step - ein Brett auch für Männer“ spezielle Fitnessangebote für Männer. Mit dem DTB-Special „Rücken Fit“ nach einem besonderen Kurskonzept des Deutschen Turnerbundes wird man bei der Akademie auch einem Hauptleiden der Deutschen, den Rückenbeschwerden, gerecht.

Die 2. Gesundheitssport-Akademie des LSB Sachsen-Anhalt bietet den 128 Teilnehmern auch die Chance der Verlängerung ihrer Übungsleiterlizenz. Für Übungsleiter C im Breitensport und Übungsleiter B "Sport in der Prävention" wird die Teilnahme an der Akademie auf die Anzahl der Lerneinheiten für eine Lizenzverlängerung angerechnet.

Das Bildungsteam des LSB Sachsen-Anhalt freut sich auf die Teilnehmer und auf ein sportliches Wochenende vom 30. September bis 2. Oktober in der Landessportschule in Osterburg!
Hinweise zur Online-Bestandserhebung 201208.09.2011

Für die Bestandserhebung des LSB Sachsen-Anhalt zum Stichtag 01. Januar 2012 gibt es eine entscheidende Neuerung. Alle Sportvereine müssen ihren Mitgliederbestand dem LandesSportBund online melden. Dazu sind sie laut Beschluss des Landessporttages vom 25. September 2010 zur Umsetzung der “Online-Bestandserhebungsrichtlinie” verpflichtet.

Der Service zur Online-Verwaltung der Mitgliederdaten wird den Vereinen des LSB bereits seit dem Jahr 2006 angeboten. Viele Sportvereine pflegen ihre Daten bereits in der LSB-Datenbank. Inzwischen sind 1.350 Vereine mit einem eigenen passwortgeschützten Zugang ausgestattet und somit bestens auf die kommende Bestandserhebung vorbereitet.

Eine der wichtigsten Änderungen zur bevorstehenden Bestandserhebung ist die jahrgangsweise und geschlechterspezifische Erfassung der Mitglieder in den Vereinen. Für Vereine, die bereits die namentliche Mitgliedererfassung für ihre Vereinsverwaltung nutzen, ändert sich grundsätzlich nichts.

Die Beantragung eines Online-Zugangs zur Datenbank IVY erfolgt mittels Antragsformular, das im Internetportal des LSB Sachsen-Anhalt in der Rubrik Förderung zum Download bereit steht. Vereine, die noch keinen Zugang zur Datenbank besitzen, sollten das ausgefüllte Formular schnellstmöglich senden an:

LSB Sachsen-Anhalt
VereinsServiceCenter
Tel: 03 45/52 79 156
Fax: 03 45/52 79 100
Mail: butz@lsb-sachsen-anhalt.de

Eine große Bitte haben die Mitarbeiter des VereinsServiceCenters an die ca. 500 Vereine, die bereits ihre Daten online in IVY pflegen, aber noch keinen Antrag dafür gestellt haben. Der LSB benötigt aus datenschutzrechtlichen Gründen unbedingt auch von diesen Vereinen noch nachträglich das ausgefüllte Antragsformular. Für die Vereine gilt im Zweifelsfall, entweder im VereinsServiceCenter anrufen und nachfragen oder einfach das Formular, welches der aktuellen Vereinspost mit den Weiterleitungsverträgen zur Pauschalförderung 2011 beiliegt, noch einmal ausfüllen und an das VereinsServiceCenter senden.

Den Vereinen, die keinerlei Möglichkeit haben, ihre Bestandsdaten zum 31.12.2011 online selbst zu aktualisieren, stehen die jeweils zuständigen Kreis- und Stadtsportbünde als Servicepoint und Anlaufstelle beratend zur Seite. Aber auch diese Vereine müssen den Antrag auf Online-Zugang zur Datenbank stellen, um ihre aktuellen Bestandserhebungsdaten zu autorisieren.

Die Bestandserhebung zum Stichtag 01. Januar 2012 ist übrigens die einzig mögliche Form der Beantragung der Pauschalförderung für 2012 und damit für die Vereine von immenser Bedeutung.

Das VereinsServiceCenter bietet im Herbst 2011 drei zentrale Schulungsveranstaltungen zur Arbeit mit der Datenbank IVY 2012 an:

07.10. Magdeburg, Mensa Sportgymnasium
14.10. Halle, Mensa Sportgymnasium
21.10. Landessportschule Osterburg

Die vom Landessporttag beschlossene “Online-Bestandserhebungsrichtlinie” finden Sie unter www.lsb-sachsen-anhalt.de in der Rubrik Förderung.

Quelle: Sport in Sachsen-Anhalt 02/2011


>> weitere Informationen
22.Landesbehindertenspiele in Stendal04.09.2011
Auf Einladung des Präsidenten des Behinderten- & Rehabilitations- Sportverband Sachsen – Anhalt, Priv.-Doz. Dr.med.habil. Volkmar Stein ( Bild rechts ) weilte der GF des KSB Burgenland am vergangenen Sonnabend zu den 22. Landessportspielen für Behinderte und Ihre Freunde, in Stendal. Insgesamt nahmen rund 850 Teilnehmer !! teil und 250 Helfer wurden zur Absicherung der Stationen und Begleitung benötigt.

Gemeinsam mit dem Schirmherr dieser Großveranstaltung, Innenminister Holger Stahlknecht ( Bild Mitte ) wurden die einzelnen Stationen besucht und Gespräche mit Teilnehmern geführt. Gleichzeitig nutzte Schlehahn die Gelegenheit, über die Situation des Sports im BLK zu sprechen und dem zuständigen Minister auch über die aktuellen Probleme der KSB - Mitgliedsvereine zu informieren.


Am Ende der Großveranstaltung und anschließenden Siegerehrung wurde bekannt, dass die 23. Landessportspiele für Behinderte und Ihre Freunde im nächsten Jahr am 30.06.2012 in Weißenfels stattfinden.

Der Reha Sportverein Weissenfels wird als Ausrichter fungieren und natürlich vom Kreissportbund Burgenland unterstützt. Die jeweiligen Vertreter nahmen vor Ort symbolisch den Staffelstab dafür entgegen.

„So eine Großveranstaltung im kommenden Jahr stellt eine große logistische, organisatorische und finanzielle Herausforderung dar, ich hoffe auf breite Unterstützung durch den Landkreis, Sponsoren und natürlich der Stadt Weissenfels“ so Schlehahn.

Erste Gespräche beim Landrat und OB Risch erfolgen bereits Mitte September.
Startschuss für den Bundesfreiwilligendienst im Sport in Sachsen-Anhalt02.09.2011

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) tritt als neue Option neben dem erfolgreichen Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Sport ein und bietet nun auch Freiwilligen ab 27 Jahren die Möglichkeit, für einen gewissen Zeitraum sich ehrenamtlich zu engagieren.

Am 1. September erfolgte der symbolische Startschuss für 18 weibliche und 26 männliche Freiwillige in 34 Einsatzstellen in Sportvereinen, Sportverbänden, der Landessportschule Osterburg und der Bildungs- und Freizeutstätte der Sportjugend in Schierke.

Hervorzuheben ist an diese Stelle der Polizeisportverein 90 Dessau Anhalt e.V. Hier sind ab sofort 6 Freiwillige auf Grund der bisherigen guten Erfahrungen im neuen Freiwilligendienst für den Vereinssport tätig.
Die Sportjugend Sachsen-Anhalt als Träger hat die Verantwortung für die festgelegten Bildungstage sowie die pädagogische Betreuung der Teilnehmer übernommen. Weiter Informationen zum Freiwilligendienst im Sport findet man hier:

>> weitere Informationen
Deutsche Meisterschaften01.09.2011
Geher aus 16 Ländern haben bereits gemeldet NAUMBURG/TOK

- Die Anmeldefrist läuft zwar erst in zwei Wochen ab, doch bislang haben bereits 38 Athleten aus 16 Ländern ihre Startzusage für das Straßengehen im Rahmen der Naumburger Sporttage am Sonnabend, 24. September, gegeben. Über 50 Kilometer der Männer, 30 Kilometer der Junioren und Senioren sowie zehn Kilometer der Seniorinnen werden die Deutschen Meister ermittelt; das 20-Kilometer-Rennen der Erwachsenen und Junior/innen ist international ausgeschrieben.
Vereinsinfo- KSB Burgenland31.08.2011
Der Landessportbund Sachsen- Anhalt und der KSB Burgenland lädt recht herzlich interessierte Vereine zu einer Informations- Bildungsveranstaltung zum Thema
" Vielfalt und Toleranz"-Sport baut Brücken


am Di.d.13.09.2011 von 18-21 Uhr in die Klinkerhallen in Zeitz, Albrechtsstraße 17 ein.

In dieser Runde wird das Programm " Integration durch Sport " vorgestellt und deren Handlungsfelder, Beispiele aus der Vereinspraxis sowie Fördermöglichkeiten erläutert.


Die Reisekosten der Teilnehmer werden erstattet. Ein kostenloser Imbiss mit Getränken ist vorgesehen.


Wir würden uns freuen, euch bei dieser Veranstaltung begrüßen zu können.
In Erwartung einer Rückmeldung bis zum 09.09.2011

( 03445 775829, ksbburgenlandnbg@gmx.net )


RUDERN30.08.2011
Breitensportler gehen künftig mit "Donau" auf die Saale

RUDERN Weißenfelser RV tauft im Rahmen seines Vereinsfestes sein neues Doppelviererboot. Stützpunkt wird vom Landessportbund um zwei Jahre verlängert.

WEISSENFELS/MZ/WRV/ST - Der Regen zum Auftakt des diesjährigen Vereinsfestes der Weißenfelser Ruderer passte so gar nicht. Denn Vorstand Ekkart Günther, der in einem Rückblick auf die Saison 2011 die erneut hervorragenden Leistungen bei der Landesmeisterschaft, dem Nachwuchs-Bundeswettbewerb, den deutschen Meisterschaften der U 17 und U 23 sowie den Hochschulmeisterschaften hervorhob, durfte eine weitere gute Neuigkeit verkünden. Der Landessportbund bestätigte eine zweijährige Verlängerung des Standortes Weißenfels als Landesleistungsstützpunkt.

Wie immer wurden im Rahmen des Vereinstages die erfolgreichen Sportler geehrt. So etwa Michaela Schmidt, die sich nach ihrem vierten Platz bei den U-23-Weltmeisterschaften auf die Olympischen Spiele 2012 in London vorbereitet. Zudem verabschiedeten die Saalestädter die jungen Talente Steve Woiki und Robert Riedel, die mit Beginn des neuen Schuljahres zum Leistungszentrum nach Halle wechseln.

Höhepunkt des Tages war die Einweihung eines neuen Sportgerätes. Reinhold Dierkes taufte den mit Förder- und Eigenmittel sowie Spenden erworbenen Doppelvierer mit Steuermann mit Saalewasser auf den Namen "Donau". Das neue Objekt soll im wesentlichen das breitensportliche Angebot verbessern.

Zahlreiche Zuschauer spornten bei der anschließenden Vereinsregatta die rund 80 Teilnehmer im Alter von acht bis 67 Jahre an. Für viele Kinder war es der erste Wettkampf. Stolz ist der Verein auch auf die Einbeziehung seiner Mitglieder im Altersbereich 17 bis 25 Jahre, die trotz Ausbildungen außerhalb von Weißenfels zu dieser Veranstaltung anreisten und so für spannende Achterrennen sorgten.
Vereinsverwaltungsprogramm IVY26.08.2011

Liebe Sportfreunde / -innen

Mitarbeiter der Kreis- und Stadtsportbünde wurden gestern in das modifizierte Vereinsverwaltungsprogramm IVY eingewiesen.

Bei dieser Veranstaltung wurde nochmals darauf hingewiesen, dass alle Vereine zwingend eine Zugangsberechtigung für die Online-Datenbank IVY des Landessportbundes benötigen. Ohne dieser Zugangsberechtigung ist keine Bestandserhebung zum 31.12.2011 möglich und damit auch keine Antragstellung auf Pauschalförderung 2012.

Ca. 100 Vereine aus unserem Kreis haben, trotz mehrmaliger Aufforderungen, die Zugangsberechtigung noch nicht beantragt. Wir bitten daher nochmals alle Vereine, die bisher diesen Antrag noch nicht gestellt haben, umgehend zu handeln.

Des Weiteren wurden drei Termine zur Schulung für die Nutzer in den Vereinen bekanntgegeben. Da es mehrere Änderungen gegenüber des bisherigen Vereinsverwaltungsprogramms geben wird, empfehlen wir allen Vereinen an einer Schulung teilzunehmen.

Freitag, 07.10.2011 18.00 Uhr
Ort: große Mensa der Sportinternate in Magdeburg

Freitag, 14.10.2011 18.00 Uhr
Ort: Sportgymnasium Halle

Freitag, 21.10.2011 18.00 Uhr
Ort: Landessportschule Osterburg
Der Lack ist ab -und kommt wieder25.08.2011
Sportverein bringt Fußballfeld in Ordnung, Fangnetz wird aufgestellt.

VON JULIA REINARD

TREBNITZ/MZ - Vorbildlich: Ehe Uwe Barz mit dem Schleifgerät dicke Schichten Lackfarbe von der Metallabbarriere holt, zieht er sich Schutzbrille und Handschuhe über. "Ohne geht es gar nicht", sagt der Vorsitzende des Vereins Sportgemeinschaft Trebnitz 1920. Immer wieder samstags steht der Schachspieler mit anderen Vereinsmitgliedern derzeit auf dem Fußballfeld - und bringt die Barriere in Schuss.

400 Meter Barriere werden erneuert

Acht "Arbeitseinsätze", wie Barz seine Samstagsbeschäftigung für den Verein nennt, gab es dieses Jahr schon, mit zehn bis 15 weiteren rechnet der Trebnitzer. Bis zum Herbst sollen die 400 Meter Metallrohre, die den Fußballplatz am Ortseingang einfassen, neu lackiert und an defekten Stellen auch ausgebessert sein. Und noch etwas wollen die Sportler bis dahin schaffen: ein Fangnetz hinter dem Tor Richtung Deuben aufzustellen. "Wenn der Ball zurzeit rausfliegt, dauert es immer so lang, ehe das Spiel weitergeht", erklärt der 47-Jährige. Das Fangnetz soll da Abhilfe schaffen.

80 Mitglieder zählt der Sportverein, kaum einer schafft es zu allen Einsätzen. "Aber jeder versucht ein oder zwei Mal dabei zu sein", sagt Barz. Einige Unermüdliche schleifen und streichen besonders häufig - Maik Meise zum Beispiel oder Dirk und Oliver Thieme oder Tony Röhler. Er betont es nicht, aber auch Barz ist öfter als andere dabei. Auch eine andere fleißige Helferin hängt ihr Engagement nicht an die große Glocke: Norma Conrad, die schon am Schleifgerät stand, obwohl sie nicht einmal Vereinsmitglied ist.

Die tatkräftige Unterstützung wird gebraucht: Der Verein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge, Spenden und Fördermittel wie vom Landessportbund. Von der Stadt Teuchern erhält der Sportverein kein Geld.

Farbschichten aus 60 Jahren

Für die Barriere kam ein Zuschuss für die Materialkosten vom Landkreis - der Rest ist Engagement: "Da wir alles selber machen, bleibt es preiswert", sagt Barz. Am Samstag haben sie unter prächtiger Sommersonne drei Stunden gearbeitet, oft werden es sechs. Jeder Meter Barriere kostet Zeit: "Die Farbe besteht aus vier bis fünf Schichten der letzten 60 Jahre", und so schleift der Trebnitzer zweieinhalb Stunden an jedem Teilstück. Wer vorübergeht, sieht dass sich etwas tut, teilweise leuchten die frisch gestrichenen Barrieren schon. Das derzeitige gedeckte Gelb ist übrigens nicht die letzte Schicht - kräftiges Schwarz-Gelb soll künftig das Feld einfassen.
Anträge auf Zuwendungen aus Lotto-Toto noch bis zum 02. September 201123.08.2011

Auch im kommenden Jahr stellt der Landessportbund Sachsen-Anhalt einen Sammelantrag auf Zuwendungen aus Lotterie-Fördermitteln zum Kauf von Sportgeräten.

Anträge auf Zuwendungen können die Vereine bis zum 02. September 2011 beim Kreissportbund Burgenland e.V., Adolf-Damaschke-Platz 1 in 06618 Naumburg einreichen. Achtung, die Höhe der Eigenmittel müssen mindestens 50% der Gesamtkosten betragen.

Ansprechpartner: Mathias Höhlig (Telefon: 03441 / 714275)
Volles Veranstaltungsprogramm....20.08.2011
17. SEPTEMBER Achter Frauensporttag mit Zumba und Yoga NAUMBURG/TOK

- Der achte Frauensporttag des Kreissportbundes (KSB) Naumburg findet am Sonnabend, 17. September, ab 8.45 Uhr in der Sporthalle der ehemaligen Gagarinschule am Naumburger Auenblick statt. Angeboten werden unter anderem die Kurse "Zumba Gold" sowie "Meinen Körper neu erleben" mit Pilates, Yoga und Entspannungstechniken. Übungsleitern werden für die Teilnahme daran, die 15 Euro kostet, acht Lerneinheiten zur Lizenzverlängerung angerechnet.


INTEGRATION "Sport baut Brücken" in den Klinkerhallen ZEITZ/TOK

- Zu einer Informations- und Bildungsveranstaltung zum Thema "Vielfalt und Toleranz - Sport baut Brücken" laden Landes- und Kreissportbund am Dienstag, 13. September, in die Zeitzer Klinkerhallen, Albrechtstraße 17, ein. In dieser Runde wird das Projekt "Integration durch Sport" mit Beispielen aus der Vereinspraxis und Fördermöglichkeiten vorgestellt. Die Reisekosten der Teilnehmer werden erstattet.
Die Anmeldung für beide Veranstaltungen ist beim KSB in Naumburg, Telefon 03445/77 58 29 , möglich.
Übungsleiter-Lehrgang beginnt im September17.08.2011

Der Kreissportbund Burgenland veranstaltet in den beiden kommenden Monaten wieder einen Lizenzlehrgang für angehende Übungsleiter. Dieser findet am 16./17. und 23./24. September sowie 14./15. und 21./22. Oktober freitags von 17.30 bis 21.00 Uhr und sonnabends von 08.00 bis 17.00 Uhr im Medizinischen Bildungszentrum in Weißenfels statt.

Anmeldung mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Verein und Telefonnummer bis 30. August an:

KSB Burgenland, Damaschkeplatz 1 in 06618 Naumburg, Telefon 03445/775829.

Weitere Informationen erteilt Steffen Deibicht, Telefon 03443/302293.
Der Tag der schnellen Beine15.08.2011
RADSPORT 155 Teilnehmer starten beim vierten Radrennen im Industriepark. Der Zeitzer Oliver Romahn kämpft sich im Hauptrennen auf den sechsten Platz.

VON RONNY BANAS

ALTTRÖGLITZ/MZ - Manfred Meißner darf sich seit Sonnabend schnellster Bürgermeister von Sachsen-Anhalt nennen. Das Oberhaupt der Gemeinde Elsteraue spulte seine Distanz beim vierten offenen Radrennen im Industriepark in 17 Minuten und sechs Sekunden herunter und war am Ende sogar von sich selbst überrascht. "Ich bin die Strecke ein paar Mal vorher abgefahren, doch da war ich bei weitem nicht so schnell", erklärte er am Nachmittag. Kurz vorher war Meißner beim ersten Rennen des Tages im Alttröglitzer Industriepark an den Start gegangen. Dort traten Hobbyradfahrer an und mussten drei Runden zu je drei Kilometern hinter sich bringen. Dass der Beste dort fast zwei Minuten vor Manfred Meißner ins Ziel kam, störte den wenig. "Ich habe meine Zeit vom vergangenen Jahr deutlich verbessert. Mal sehen, was nächstes Jahr geht", sagte der Bürgermeister.


"Sechs Wochen ohne Rennen, das merkt man ganz schön."
Oliver Romahn
Radrennfahrer


Insgesamt 155 Teilnehmer vermeldeten die Veranstalter. "Das ist Rekordbeteiligung. So viele hatten wir noch nie", erklärte Reiner Deutrich, Vorsitzender der SG Eintracht Zeitz und Organisator des Rennens. Höhepunkt des Nachmittags war das Hauptrennen der 17-bis 35-Jährigen über zehn mal drei Kilometer mit knapp 40 Startern. Hier siegte der aus Waldenburg stammende Sebastian Vogel. Er durfte dann auch den Pokal des Industrieparks und des Veranstalters, der SG Eintracht Zeitz, mit nach Hause nehmen.

Für die Zeitzer Pedalritter gab es bei dem hochklassig besetzten Rennen wenig zu holen. Als Bester schnitt Oliver Romahn vom Zeitzer Team Killerwade ab, der als sechster über die Ziellinie rollte. Gänzlich unzufrieden war er damit jedoch nicht. "Es war das Beste, das ich rausholen konnte. Die Konkurrenz war groß. Alles ausgezeichnete Fahrer dabei. Außerdem bin ich jetzt sechs Wochen kein Rennen gefahren, das merkt man ganz schön", resümierte Romahn nach Rennende.

Spannend ging es bei den Rennen des Nachwuchses zu. Hier zeigte sich wieder einmal, dass das Weißenfelser Team White Rock das Maß aller Dinge ist. In allen Altersklassen im Jugendbereich waren die Weißenfelser vorn vertreten. Bei den Kleinsten, der Altersklasse der Vier- bis Sechsjährigen, radelten gleich drei junge Radfahrer unter die besten drei.
Knapp dahinter lief die fünfjährige Hannah Möttig aus Naumburg ein. "Sie hat alles gegeben und will beim nächsten Mal aufs Podium kommen", sagte ihre Mutter Christine, da die junge Rennfahrerin kurz nach Wettkampfende noch sichtlich außer Puste war. Gelegenheit zum Trainieren dürfte Hannah genug bekommen, denn die ganze Familie ist Mitglied im Radsportverein Snails Pace. "Wir sind oft unterwegs und nehmen alle vier auch regelmäßig an Rennen teil", so Christine Möttig. Zufriedenheit herrschte unterdessen nach Ende aller Rennen bei Reiner Deutrich. "Die Veranstaltung war bestens besetzt. Besonders freut uns, dass bei den über 60-Jährigen so rege Beteiligung war. Das gibt uns Mut", sagte er. Für das nächste Jahr steht ein Doppeljubiläum ins Haus. Zum einen feiert das Radrennen seine fünfte Auflage, zum anderen wird die SG Eintracht 30 Jahre alt.
Noch mehr Bilder vom Radrennen gibt es im Internet unter
www.mz-web.de/zeitz
Auszahlung der Vereinspauschale in vollem Gang12.08.2011
Über eine Million Euro aus der Vereinspauschale wurden bereits an die Sportvereine überwiesen


Nachdem in den letzten Tagen bereits körbeweise die Weiterleitungsverträge zur Vereinspauschale in der Geschäftsstelle des LSB eingingen, gilt es jetzt auch den 2433 Vereinen, die mit Post vom 29.07.2011 die Verträge erhalten haben, möglichst zügig die Fördergelder zu überweisen. Mit dem heutigen Tag sind bereits an 896 Mitgliedsvereine des LSB über 1.13 Mio. Euro überwiesen. Im VereinsServiceCenter füllen sich von Tag zu Tag die Ordner mit den bearbeiteten Weiterleitungsverträgen, so dass sicher die Gesamtsumme für die Vereinspauschale von 2.3 Mio. Euro schnell auf den Vereinskonten sein wird. Parallel hierzu gehen die Anträge für die Online –Bestanderhebung ein und die Vereine erhalten Ihre Zugangsdaten. Natürlich gibt es von den Vereinen viele Fragen die auch vom VereinsServiceCenter des KSB gern beantwortet werden.
Gut geschlagen....10.08.2011
FUSSBALL Der 1. FC Weißenfels verliert 0:4 gegen Drittligisten FC Carl Zeiss Jena.

WEISSENFELS/MZ - Martin Timpel war gestern Abend wohl der glücklichste Mensch im Stadion an der Beuditzstraße. Für 120 Euro, die dem 1. FC Weißenfels zugute kommen, ersteigerte der jubelnde Weißenfelser ein Original-Trikot mit den Unterschriften aller Spieler des FC Carl Zeiss Jena.

"Das Ergebnis ist gut für die Moral."
Henryk Lihsa
Trainer des 1. FC Weißenfels

Zuvor sah der 21-jährige Jena-Fan zusammen mit knapp 600 Zuschauern ein Vorbereitungsspiel, bei dem sich der Gastgeber gegen den Drittligisten aus Thüringen mehr als wacker schlug und am Ende lediglich mit 0:4 verlor. "Wir wollen Spielfreude zeigen und Spaß am Fußball haben", sagte Jenas Trainer Heiko Weber vor der Partie. Während er jedoch keinen Tipp zum Ergebnis abgeben wollte, war FCW-Präsident Lars Brzyk schon mutiger: 1:6, so seine Vorhersage für den Härtetest der Landesklasse-Kicker.

Dass der Drittligist in der Begegnung gegen die fünf Etagen tiefer spielenden Weißenfelser optisch überlegen war, überraschte dann keinen im Stadion. Wohl aber, wie schlecht die Jenaer vor allem in der zweiten Hälfte ihre Chancen nutzten. Bis zur Pause schlug es immerhin zwei Mal im Kasten von FCW-Tormann Daniel Richter ein. In der 16. Minute erzielte Phillip Grüneberg den Führungstreffer, ehe Ben Zolinski fünf Minuten später den Halbzeitstand perfekt machte.

Nach der Pause bot sich die eine oder andere Lücke mehr in der ansonsten gut gestaffelten Abwehr der Gastgeber. Doch den Thüringern sollten nur noch zwei weitere Treffer gelingen. In der 47. Minute schoss Yves Brinkmann das 3:0 aus Sicht der Gäste, und zehn Minuten vor dem Abpfiff war es erneut Phillip Grüneberg, der mit einem sehenswerten Distanzschuss den Endstand herstellte.

Nur vier Tore gegen eine Mannschaft aus der Dritten Liga, damit konnte FCW-Torwart Daniel Richter am Ende mehr als zufrieden sein. "Das war eine gute Leistung unserer Mannschaft, vor allem wenn man bedenkt, dass wir noch in der Vorbereitung stecken und für Jena die Saison schon begonnen hat", sagte der 35-Jährige, der im Juli vom FC Sachsen Leipzig nach Weißenfels kam.

Eine Einschätzung, die FCW-Trainer Henryk Lihsa nur teilen konnte. "Das Ergebnis ist gut für die Moral. Wir dürfen es aber auch nicht überbewerten", sagte er beim Pressegespräch nach dem Spiel. Dort fehlte Kollege Heiko Weber, der offenbar frustriert war über die Leistung seiner Elf.

Während viele Zuschauer nach dem "Spiel des Jahres" für die Weißenfelser schon das Stadion verlassen hatten, hielt noch einer glücklich ein Stück Stoff in der Hand. Für 50 Euro hatte Ralf Wagner ein T-Shirt mit der Aufschrift "Ehrenrunde Landesklasse Zwanzig - 11/ 12" gekauft. Das erste von 50 Exemplaren, die in den nächsten Wochen verkauft werden sollen und von einer Mission künden: Der 1. FC Weißenfels will nach dem gescheiterten Versuch in der Vorsaison nun Ernst machen mit dem Aufstieg in die Landesliga. Ein nützlicher Härtetest war das Spiel gegen Jena dafür allemal.
Stellenausschreibung09.08.2011
Stellenausschreibung Sachbearbeiter VereinsServiceCenter

Der Landessportbund Sachsen-Anhalt e.V. sucht dringend Verstärkung im VereinsServiceCenter. Gesucht wird eine Sachbearbeiterin/ein Sachbearbeiter für die Anwendungsbetreuung.

Diese zu besetzende Stelle wird befristet ausgeschrieben. Der Bewerbungszeitraum ist sehr kurz. Bewerbungen für diese Stelle richten Sie bitte bis zum 12.08.2011 an das Personalbüro des LSB.



Die ausführliche Stellenausschreibung finden Sie unter: www.lsb-sachsen-anhalt.de
Carl Zeiss kommt nach Weißenfels06.08.2011
WEISSENFELS/MZ/VM - Am Dienstag steigt im Stadion Beuditzstraße in Weißenfels das Fußballspiel des Jahres. Da trifft der Gastgeber 1. FC (Landesklasse, Staffel 6) um 18.30 Uhr auf den FC Carl Zeiss Jena (3. Bundesliga). Möglich wird dieses Gastspiel des Thüringer Kultvereins durch die Kontakte des Weißenfelser Trainers Henryk Lihsa.

Der 44-Jährige spielt seit 2005 in Jenas Traditions-Elf zusammen mit Heiko Weber, dem Trainer des Drittligisten. "Ich hatte schon länger vor, ein Freundschaftsspiel zu vermitteln. Aber erst hier fühle ich mich so wohl, dass ich mir sage, die haben es verdient", erklärt er, warum er nicht schon bei seinen früheren Vereinen diesen Kontakt genutzt hat. Dabei hat Lihsa nie für den FC Carl Zeiss in einer regulären Mannschaft gespielt. "Ich habe damals in Jena gewohnt. Ein damaliger Spieler und ehemaliger Kollege von Union Berlin fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, als Torwart in der Traditionself zu spielen."

So treffen sich diese besonderen "Alten Herren" einmal die Woche zum Training. Auftakt für die neue Saison ist am 10. August, einen Tag nach dem Freundschaftsspiel in Weißenfels. Keine Gelegenheit also, persönliche Absprachen zu machen. "Benno (Spitzname von Heiko Weber, die Red.) wird trotzdem mit voller Kapelle antreten", freut sich Lihsa, dass die vielen Fans aus der Region Simak, Voigt und Hähnge zu Gesicht bekommen.

Auch wenn es wie im letzten Test in Zwickau (1:1) in zwei Halbzeiten wahrscheinlich zwei völlig verschiedene Gast-Mannschaften geben wird, damals waren 675 Zuschauer im Westsachsen-Stadion. Auf solch eine Kulisse hofft auch der 1. FC-Vorsitzende Lars Brzyk: "Es gibt viele Fanclubs hier in der Region. Allein aus Teuchern haben sich über 100 Zuschauer angekündigt." Auch Jenas Pressesprecher Andreas Trautmann macht Mut auf eine große Kulisse: "Der Burgenlandkreis ist zwar nicht unser Kerneinzugsgebiet, aber es sind immer viele Autos mit "BLK" und "WSF" auf den Parkplätzen am Abbe-Sportfeld. Jetzt wird es Zeit, dass wir mal zu denen kommen."

Wer weiß, vielleicht kann Weißenfels gegen den Drittligisten ähnlich wie gegen den Regionalligist ZFC Meuselwitz eine Halbzeit (1:1, Ende 1:6) mithalten. Bei den bisherigen Tests der Gastgeber und Jenas Punktspielauftritten in Erfurt (0:3) und gegen Burghausen (1:0) durchaus keine Unmöglichkeit. "Wir werden dem Publikum beweisen", so Lihsa, "dass wir eine gute Mannschaft haben und uns nicht zu verstecken brauchen."
Auszahlung der Vereinspauschale beginnt01.08.2011

Insgesamt 2.433 Weiterleitungsverträge wurden am 29. Juli 2011 per Post an die Mitgliedsvereine versandt. Gleichzeitig wurde der Auszahlungsantrag über die auszuzahlende Gesamtsumme an die Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt.

Mit dem Versand der Weiterleitungsverträge (WLV) zur Förderung der Sportarbeit der Vereine kann die Auszahlung der Mittel nun auch erfolgen. Um die Mittel abzufordern, müssen die Vereine ein Exemplar des WLV unterschrieben an das VereinsServiceCenter (VSC) des LSB zurücksenden. Nach Posteingang beim LSB ist das VSC bemüht innerhalb von zwei bis drei Arbeitstagen die Gelder auf das jeweilige Vereinskonto zu überweisen.

Ganz wenige WLV konnten noch nicht versandt werden, da es noch offene Forderungen aus Beitragsrechnungen bzw. Rückforderungsansprüche aus der Verwendungsnachweisprüfung zur Pauschalförderung (PF) für das Jahr 2009 gibt. Die Vereine, die jetzt noch keinen WLV erhalten, wurden bereits bzw. werden Anfang kommender Woche darüber informiert. Da wir auch diesen Vereinen das Geld zur PF 2011 zukommen lassen möchten, gilt es jetzt für die angeschriebenen Vereine schnell zu handeln und umgehend den Forderungen nach zu kommen.

Noch einmal die Bitte an alle Vereine (auch die Vereine, die bereits ihre Daten zur Bestandserhebung online pflegen und einen online-Zugang haben, aber noch keinen Antrag gestellt haben): Wir benötigen von allen Vereinen dieses Antragsformular. Für alle, die unsicher sind gilt - entweder im VSC anrufen und nachfragen oder einfach das Formular, welches der heute versandten Post ebenfalls beiliegt, noch einmal ausfüllen und an das VSC senden. Die diesjährige Bestandserhebung der Vereine (31.12.2011) ist für alle Vereine online zur Pflicht. Dazu braucht jeder Verein einen online-Zugang. Bitte auch daran denken, dass die Bestandserhebung die einzige Form der Beantragung der PF für das kommende Jahr ist!

Für alle Fragen rund um die PF stehen die Kolleginnen und Kollegen des VSC jederzeit gern zur Verfügung.
Infoblatt 03/201121.07.2011

Liebe Mitglieder,

das aktuelle Info-Blatt 03/2011 kann unter Download abgerufen werden.

Ron Schlehahn
Geschäftsführer
SPORTFÖRDERUNG21.07.2011

Kreis und Sparkasse unterstützen Jugend, aber 40 Prozent der Vereine stellen erst gar keinen Antrag.

Nur etwa 60 Prozent der 126 Mitgliedsvereine des Kreissportbundes (KSB) Burgenland, die die entsprechenden Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen, haben in diesem Jahr den Antrag auf die ihnen zustehenden Fördermittel für den Kinder- und Jugendsport gestellt. "Das kann man kaum glauben, denn die Vereine verschenken bares Geld", wundert sich KSB-Geschäftsführer Ron Schlehahn. So würde zum Beispiel der TSV Großkorbetha freiwillig auf eine vierstellige Summe verzichten, und dem Wohlmirstedter SV entgingen immerhin 500 Euro.

Dabei sei, so Schlehahn, das Prozedere ein denkbar einfaches: "Auf dem Antragsformular müssen lediglich zwei Zahlen eingetragen werden, Vorsitzender und Schatzmeister unterschreiben, Vereinsstempel drunter - fertig!" Leichter könne man nicht zu dem Geld, das ja gerade im Nachwuchsbereich so dringend benötigt werde, kommen.

Gefördert werden auf diese Weise Vereine, die mindestens zehn Kinder und/oder Jugendliche in ihren Reihen haben; außerdem muss die Fördersumme 50 Euro überschreiten, und der Verein muss regelmäßig an den Mitgliederversammlungen des KSB teilgenommen haben. Eine doppelte Förderung gibt es für Kinder und Jugendliche, die zusätzlich noch Mitglied in einem Fachverband sind. Das Geld für den Nachwuchs stellen die Sparkasse Burgenlandkreis und der Landkreis zur Verfügung; in diesem Jahr sind es 40 900 Euro. Die Bewilligungsbescheide wurden den Vereinen am 1. Juli zugeschickt.

Entsprechend der Richtlinie können diese Zuschüsse zum Kauf von Turn- und Sportgeräten und Sportbekleidung, aber auch für Schieds- und Kampfrichterkosten, Startgebühren, Pokale, Urkunden, Medaillen sowie Fahrtkosten verwendet werden. Die Zuwendungen sind ausschließlich im Kinder- und Jugendsport einzusetzen.

Die erhaltenen Fördermittel sind bis zum 31. Dezember mit Originalbelegen beim KSB Burgenland, Damaschkeplatz 1 in 06618 Naumburg, abzurechnen. Entsprechende Verwendungsnachweise erhalten die Vereine mit dem Info-Blatt IV/2011.
Aus- und Weiterbildung20.07.2011
Wir möchten euch hiermit auf eine wichtige Veränderung der Förderbedingungen der Vereinspauschale hinweisen, welches die Übungsleiterbezuschussung ab 2012 betrifft. Ab dem Förderjahr 2012 werden aus der Pauschalförderung nur noch die Übungsleiter und Trainer/-innen gefördert, deren Lizenz im Jahr der Förderungen (d.h. 2012) gültig ist.
Somit fallen alle Lizenzen, die im Jahr 2011 ihre Gültigkeit verlieren bzw. 2010 ihre Gültigkeit verloren haben automatisch im Jahr 2012 aus der Förderung heraus.
Auf Basis der aktuellen Daten aus dem IVY-Vereinsverwaltungsprogramm ist gegebenenfalls eine Liste der betreffenden Übungsleiter dem Infoblatt beigefügt.
Ich bitte euch aus diesem Grund zu prüfen, inwieweit Übungsleiter bzw. Trainer/-Innen eures Vereins davon betroffen sind.
Beachtet diese Neuerung und meldet gegebenenfalls die Übungsleiter (Breitensport) zur Weiterbildung des KSB an. Zusätzlich werden alle betreffenden Übungsleiter (mit Breitensportlizenz) persönlich vom KSB Burgenland angeschrieben.
Alle Inhaber einer betreffenden Fachlizenz wenden sich an den jeweiligen Fach-verband.
Die nächsten Weiterbildungen (Flyer) finden am 17.09.2011 in Naumburg (Frauen-sporttag - TH Auenblick) statt. Anmeldung bis 01.09.2011
Desweiteren wird am 04.11.2011 und 05.11.2011 der KSB eine 2 Tagesveranstaltung bei Bedarf organisieren, um hier die notwendigen 15 LE zur Lizenzverlängerung (Breitensport) möglichst komplett absolvieren zu können.
(Mindestteilnehmerzahl : 15 Personen - Anmeldung bis 30.09.2011 )

Der KSB Burgenland veranstaltet im September / Oktober wieder einen Lizenzlehrgang für angehende Übungsleiter.
Termin: 16./17./23./24.09.2011
14./15./21./22.10.2011

Zeit : Freitags 17.30 - 21.00 Uhr
Samstags 08.00 - 17.00 Uhr

Ort : Medizinische Bildungszentrum Weißenfels

Anmeldung: bis 30.08.2011 an: KSB Burgenland, Adolf- Damaschke- Platz 1, 06618 Naumburg (Tel.: 03445-775829) benötigte Angaben: Name, Vorname, Geb. Datum, Verein, Tel. Nr.,
Ansprechpartner: Steffen Deibicht (Telefon: 03443 / 302293)
Prozess der Auszahlung der Vereinspauschale 2011 beginnt18.07.2011
Am heutigen Tag erhielt der Landessportbund Sachsen-Anhalt e.V. den Zuwendungsbescheid über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Sportarbeit der Vereine von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Im VereinsServiceCenter (VSC) des LSB werden jetzt die Weiterleitungsverträge für alle Vereine, die die Pauschalförderung für das Jahr 2011 beantragt haben und die Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen, in doppelter Ausfertigung erstellt. Vorraussichtlich in der ersten Augustwoche werden alle Vereine die Post erhalten. Dann haben die Vereine acht Wochen lang die Möglichkeit die Mittel abzufordern. Dazu senden sie innerhalb dieser Frist ein unterschriebenes Exemplar des Weiterleitungsvertrages an das VSC des LSB zurück. Die Überweisung des Geldes erfolgt dann umgehend auf das in der Vereinsdatenbank des LSB (IVY) eingetragene Konto des Vereins.

Der Post ebenfalls beigefügt sind die Formulare zum Verwendungsnachweis zur Pauschalförderung 2011, der von allen Vereinen bis zum 28.02.2012 an den zuständigen KSB/SSB zu führen ist.

Mit gleicher Post erhalten alle Vereine das Formular zur Beantragung eines online-Zugangs zur Vereinsverwaltungsdatenbank (IVY). Dieses Antragsformular wird von allen Vereinen benötigt im Hinblick auf die Umsetzung der online-Bestandserhebungsrichtlinie, die das erste Mal ihre Wirkung entfaltet zur Bestandserhebung der Vereine zum 01.01.2012.
Weitere Fragen beantworten gern die KSB/SSB und auch das VSC des LSB.

Stellenausschreibung15.07.2011
Regionalkoordinator für Integrationsprojekt gesucht

Der LandesSportBund Sachsen-Anhalt e.V. sucht zum 05. September 2011 eine/n Regionalkoordinator/in (befristet) für das Projekt "Integration durch Sport". Bewerbungen für diese Stelle sind bis zum 12. August in der Personalabteilung des LSB Sachsen-Anhalt einzureichen.

Zielgruppe des Projektes sind die in Deutschland lebenden und für die kommenden Jahre zu erwartenden Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Das zentrale Ziel des Programms ist die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund durch und in den Sport, wobei sich das Programm vornehmlich an Mädchen und Frauen, Erwachsene und Ältere sowie sozial Benachteiligte richtet. Integration ist im Programm "Integration durch Sport" als Querschnittsaufgabe angelegt.
Das Aufgabengebiet der Stelle „Regionalkoordinator/in umfasst unter anderem die regionale Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit, die Entwicklung von Konzepten sowie ein regionales Projektmanagement.

Die ausführliche Stellenbeschreibung finden Sie unter :
www.lsb-sachsen-anhalt.de
MEINUNGEN15.07.2011
MEINUNGEN

"Dummheit," unrealistisch, "ganz toll"?

Chef des 1. FC sieht Sicherheitsrisiken.

ZEITZ/MZ/AND - Andreas Schwager, 1. Vorsitzender des 1. FC Zeitz, hält den Vorschlag für wenig realistisch. "Ich würde mich zwar freuen, aber das Stadion erfüllt die Anforderungen nicht." In den Jahren nach der Wende sei das Stadion vernachlässigt worden. Und das so, dass es echte Sicherheitsrisiken berge, wie beispielsweise den Zaun. "Es gibt Vorschriften beim DFB, die können wir hier nicht gewährleisten", so Schwager, "die nehmen das Stadion ab, und wir blamieren uns." Schwager fragt sich auch, warum es keine Rücksprache mit dem Verein gab. Im Grunde würden sie doch so eine Sache unterstützen. "Aber um alles zu gewährleisten, also ein richtiger Zaun, Bereiche für die Besucher der Gäste und so, da müsste Zeitz in ganz kurzer Zeit viel tun und viel Geld in die Hand nehmen." Andersherum wird vermutlich eher ein Schuh daraus: Erst das Stadion in Ordnung bringen, dann Top-Spiele einkaufen. Sandra Niegel ist aus Altenburg. Sie will den Vorschlag des Zeitzer Stadtoberhaupts nicht bewerten. "Es ist okay, wenn Zeitz dieser Sache gewachsen ist."

Kathrin Groß aus Zeitz meint: "Ich finde den Vorschlag richtig gut, weil das Zeitz mal auf ein anderes Niveau hebt. Also der Vorschlag. Allerdings wünsche ich mir dann doch, dass das Spiel woanders stattfindet." HFC-Fan Kay-Uwe Weber ist begeistert von der Idee und erklärt: "Ich freue mich über den Vorschlag." So auch Ralf kannegießer, Mitglied im Fanclub des HFC. Zwar rechnet er damit, dass das Spiel an Gera oder Merseburg vergeben wird, sieht aber im Zeitzer Vorschlag den richtigen Weg. Sören Walther sieht "eine riesengroße Dummheit" in dem Vorschlag: "Morgen kommt die Ernüchterung, wenn alle über Zeitz lachen und dann die Blamage." Auch Jacqueline Behrens aus Göbitz ist skeptisch: "Ich weiß nicht, ob es so gut ist, dass wir das Spiel nach Zeitz holen wollen."
Steilvorlage von Kunze: Pfosten oder Tor?15.07.2011
VON ANGELIKA ANDRÄS UND TORSTEN GERBANK

ZEITZ/MZ - Läuft die Elf von Eintracht Frankfurt zum Hauptrunden-Spiel des DFB-Pokals in Zeitz auf? Ginge es allein nach Oberbürgermeister Volkmar Kunze (FDP), dann ja. "Die Stadt Zeitz bietet das Thälmannstadion als Austragungsort für das DFB-Pokal-Spiel des Halleschen Fußballclubs (HFC) gegen Eintracht Frankfurt an", hatte er gestern Morgen überraschend erklärt und dem HFC einen Termin für die Besichtigung des Stadions angeboten. In Halle habe man sich über das Angebot gefreut, sagte Pressesprecher Sebastian Nicolai, vielleicht komme es ja zu einem Vororttermin im Thälmannstadion.

Die Meinungen der Zeitzer sind geteilt, es könnte ein Tor werden oder aber ein Pfostenschuss. "Wie kann man so etwas vorschlagen", war die erste Reaktion von Manfred Kämpfe, "aber irgendwie toll wäre es ja doch!" Doch sehr schnell kamen dem 58-Jährigen Zweifel: "Haben andere Städte, jetzt sogar Nürnberg, nicht alle wegen Sicherheitsfragen abgesagt?" Haben sie. Doch Kunze sieht darin kein wirkliches Problem. "Mit vereinten Kräften ist das zu bewältigen", entgegnete er, "wenn alle an einem Strang ziehen, die in Vorbereitung und Durchführung involviert wären." Auch aus den Gründen für seinen Vorschlag macht Kunze kein Hehl. "Es kann nicht sein, dass eine Mannschaft aus Sachsen-Anhalt ihr Pokalspiel nicht in einem sachsen-anhaltinischen Stadion spielen kann." Das sei auch sein Beweggrund gewesen, das Zeitzer Stadion anzubieten.

"Zeitz bietet das Thälmannstadion als Austragungsort für das Pokalspiel an."
Volkmar Kunze
Oberbürgermeister


"Wer kommt auf so eine blöde Idee?", ereiferte sich Klaus Stahl, "große Städte lehnen das ab und Zeitz denkt, wir packen das. Was wird nur aus der Stadt!" Die Sorgen seiner Frau gelten der Sicherheit, zu viel sei in den letzten Tagen von den gewaltbereiten Fans beider Mannschaften zu lesen und hören gewesen. Andererseits hat der HFC elf Anfragen gestartet und jedes Mal eine Absage bekommen. Definitiv war das Angebot aus Zeitz das erste überhaupt. Und für das Zeitzer Stadtoberhaupt ein ernst gemeintes. Wäre eine Ablehnung oder die Entscheidung für einen anderen Austragungsort also eine bittere Pille, die Kunze schlucken muss? So sieht er das nicht. Ihm sei es wichtig, das Angebot überhaupt unterbreitet zu haben, der Wille, den Hallensern helfen zu wollen, zähle für ihn.

Hajo Bartlau, Vorstandsmitglied beim 1. FC Zeitz, sieht die Pläne für das Heimstadion seiner Mannschaft eher skeptisch. Keine Frage, dass nicht auch er gern ein so hochkarätiges Spiel in Zeitz erleben würde. Aber ob dann tatsächlich die Sicherheit gewährleistet werden könne? Das ist seine vordringliche Frage. Und ganz so einfach und locker wie der Oberbürgermeister, dass man das gemeinsam schultern könne, scheint es ihm nicht. Die Polizei äußerte sich gestern dazu nicht. Der Pressesprecher des Burgenlandreviers verwies an die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd, deren Sprecher an den Revierleiter. Den wiederum erreichte die MZ per Telefon nicht.

Die Frage der Sicherheit sieht zwar auch Holger Weber aus Meuselwitz als dringlich an, aber er lobte: "Es ist ein sportlich faires Angebot, das den Hallensern guttun dürfte, nach den vielen Absagen." Doch er fragt sich, ob die 20 000 Plätze im Zeitzer Thälmannstadion auch ausreichen. "Wahrscheinlich müssen da Extratribünen hin, wie das ja in Meuselwitz auch läuft." Und grinsend meinte er schließlich: "Vielleicht finden die gewaltbereiten Frankfurter Fans Zeitz ja gar nicht?!"

Ein bisschen Staunen auch in Weißenfels. Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) wäre nicht auf die Idee gekommen, das Stadion seiner Stadt anzubieten. Das biete nicht genügend Platz für Zuschauer. Zudem glaube er nicht, dass es allen Anforderungen an die Sicherheit genügen würde. Das Zeitzer Thälmannstadion kenne er aber nicht, deshalb erlaube er sich darüber kein Urteil. Und Carsten Knoop, Pressesprecher von Eintracht Frankfurt, kannte bis gestern Nachmittag weder das Angebot aus Zeitz noch die Stadt. Aber das könne sich ändern, meinte er. "Meine Eltern wohnen in Sachsen-Anhalt, nördlich von Halle", so Knoop. Und wenn er sie besuche, dann könne er ja vielleicht mal einen Abstecher nach Zeitz unternehmen. "So aus Neugier. . ."
Kommentar Seite 8
Das Geld lässt auf sich warten14.07.2011
SPORTFÖRDERUNG Investitionsbank verzögert die Auszahlung der Vereinspauschale. Im Burgenlandkreis warten 220 Sportgemeinschaften auf insgesamt 160 000 Euro.

VON TORSTEN KÜHL

NAUMBURG - In Zeiten knapper Kassen und steigender Beiträge sind auch die Sportvereine auf finanzielle Unterstützung jeglicher Art angewiesen. Dumm nur, wenn Fördergelder, die ihnen zustehen, einfach nicht fließen. So müssen die Vereine des Burgenlandkreises -wie die anderen in Sachsen-Anhalt auch - weiter auf die Auszahlung der Vereinspauschale (siehe Hintergrund) warten.

Im vergangenen Jahr hatten die Vereine diese Zuwendungen bereits im Juni erhalten. "Obwohl der Landessportbund schon Ende März den Antrag auf Förderung über insgesamt 2,35 Millionen Euro bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt hat, tut sich nichts. Die Verzögerung der Auszahlung ist unzumutbar", meint Ron Schlehahn, Geschäftsführer des Kreissportbundes (KSB) Burgenland. Täglich erhalte er entsprechende Anfragen der Vereine, deren Verantwortliche er immer wieder vertrösten müsse. "Ich habe in Magdeburg bereits mehrfach auf diese Situation aufmerksam gemacht", so Schlehahn. Auch LSB-Präsident Andreas Silbersack soll schon bei Innenminister Stahlknecht, dessen Ressort der Sport nach der letzten Landtagswahl zugeordnet wurde (vorher Sozialministerium), vorstellig geworden sein. "Jetzt wird es langsam Zeit. Schließlich geht es um rund 160 000 Euro, auf die 220 Vereine unseres Kreises warten und die sie dringend benötigen."

Nach Eingang der Mittel beim Landessportbund - Schlehahn rechnet allerdings nicht vor August damit - werden die Weiterleitungsverträge in zweifacher Ausführung erstellt und dann an die 2 522 Vereine verschickt. Erst nach dem Eingang des vom jeweiligen Verein ausgefüllten Weiterleitungsvertrages beim LSB wird das Geld dann an den Verein überwiesen. "Diese Prozedur wird wieder mehrere Wochen in Anspruch nehmen", befürchtet der KSB-Geschäftsführer. Hinzu komme die Urlaubszeit.

Detlef Zimmer, der bei der Investitionsbank für die Sportförderung zuständig ist, sagte gegenüber Tageblatt/MZ lediglich: "Die Vereine werden ihr Geld zeitnah erhalten." Einen konkreten Termin nannte er jedoch nicht. Es gebe, so Zimmer, Gründe für die verspätete Auszahlung, aber dazu dürfe nur die Presseabteilung der Bank Auskunft geben. Diese war jedoch gestern für unsere Zeitung nicht zu erreichen.
FAUSTBALL13.07.2011
Chemie Zeitz ist wieder Landesmeister

Packendes Endspiel sichert dritten Titel.

BARBY/MZ/IGT - In einem spannenden Finale erkämpften sich die Faustballherren der SG Chemie Zeitz am Wochenende in Barby zum dritten Mal in Folge den Landesmeistertitel. Durch den ersten Platz in der Punktspielrunde qualifizierte sich Zeitz gleich für das Halbfinale. Der dortige Gegner konnte somit im Vorrundenspiel zwischen Eisleben und Barby genau beobachtet werden.


Kämpferische Leistung gegen Barby

Der Gastgeber SSW Blau Weiß Barby ließ keinen Zweifel am Sieg aufkommen und hatte sich viel vorgenommen. Die Barbyer zogen mit einem klaren 2:0-Sieg über Eisleben in das Halbfinale ein. Dort startete Zeitz stark und konzentriert in die Partie. Die Chemiker gingen gleich mit 3:0 in Führung und verunsicherten dadurch den Gegner. Die Führung im ersten Satz wurde nicht wieder abgegeben und dieser schließlich mit 11:5 beendet. Barby stellte die Mannschaft daraufhin auf drei Positionen um. Dies brachte Zeitz aus dem Gleichgewicht. Diesmal hatte Barby im zweiten Satz einen Blitzstart und ging mit 5:0 in Führung. Hier bewies sich die gewachsene Stärke und der Wille der Zeitzer Mannschaft, nie aufzugeben. Man kämpfte sich erneut zum 5:5 heran und war wieder klar im Spiel. Barby hielt noch bis zum 7:7 dagegen. Doch Überschläger Christopher Schmidt brachte seine Angriffe präzise unter und Zeitz gewann auch diesen Satz mit 11:7.


Der Erzrivale im Finale

Alle Spieler strahlten um die Wette, das Finale war erreicht. Im Endspiel stand der altbekannte Rivale aus Merseburg, der MSV Buna Schkopau, den Chemikern gegenüber. Dieses Finale sollte über drei Gewinnsätze gehen. Im ersten Satz kamen die Zeitzer Faustballer mit den gefährlichen Aufschlägen der Bunaer nicht zurecht. Die Abwehr mit Kevin Kollewe und Tim Gewiese wurde ein ums andere Mal geknackt. Buna zeigte eine gute Leistung und konnte den ersten Satz für sich verbuchen. Im zweiten und dritten Satz drehten die Zeitzer richtig auf und sicherten sich diesen, somit stand es 2:1 für die Chemiker. Die MSV Buna Schkopau machte es noch einmal spannend und erkämpfte sich den vierten Satz zum 2:2. Der Entscheidungssatz war von viel Kampf und Spielwitz geprägt, Zeitz gab sich nie auf und führte das Spiel mit 11:8 zum glücklichen Ende.
Chemie Zeitz: Schmidt, Donalies, Heitmüller, Kollewe, Gewiese, Holthausen
Partner des KSB eröffnet am 24.09. in Freyburg, Braugasse 112.07.2011
Sehr interessant für die Sportlerinnen und Sportler sowie auch Patienten wird das neue Lauf- und Ganganalysestudio, das im Umkreis von ca. 80 – 100 km noch nicht existiert, sein. Hier besteht die Möglichkeit, an Hand modernster Technik Fehlstellungen am Körper festzustellen. Dieses Studio wird verbunden sein mit dem Sensomotorikzentrum, welches spezielle Einlagen für Kinder, Schmerzpatienten und Sportler beinhaltet und durch entsprechende Versorgung mit z. B. sensomotorischen oder Fisch-Einlagen diesen Problemen entgegenwirken soll. Diese Einlagen tragen z. B. auch die Profisportler des derzeitigen Deutschen Fußballmeisters - des BVB Dortmund -und der 7fache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher.

Weiterhin sollen die verschiedensten Bewegungskurse (z. B. Nordic Walking) über die Krankenkassen angeboten und durchgeführt werden.

- die Orthopädieschuhtechnik (Maßschuhanfertigung, Schuhzurichtungen, Einlagenanfertigung);
- ein Sensomotorikzentrum;
- eine Podologie (medizinische Fußpflege – für Diabetiker) und kosmetische Fußpflege;
- eine Verkaufseinrichtung für Konfektions-, Bequem-, Diabetikerschutzschuhe sowie das
gesamte Sortiment für die Fuß- und Schuhpflege
- Schuhreparaturen.


Durch bestehende Kooperationsverträge mit Sanitätshäusern wird sich unser Leistungsangebot auf allen Gebieten der Orthopädie erweitern und wir können unseren Kunden einen viel besseren Service bieten (z. B. bei der Versorgung mit Bandagen).

Wir hoffen, dass wir mit unserem neuen, erweiterten Angebot das Interesse der Sportlerinnen und Sportler wecken können und von ihnen in Anspruch genommen wird.
SPORTLERGALA in Zeitz11.07.2011
Verkauf von Tickets läuft bald an

ZEITZ/MZ - Ab dem 18. Juli wird es in der Zeitzer Tourist-Information am Altmarkt Karten für die erste Zeitzer Sportlergala zu kaufen geben. Premiere feiert die neue Form der Sportlerehrung am 24. September in den Zeitzer Klinkerhallen. Hier tragen sich dann die national und international erfolgreichen Sportler ins goldene Buch der Elsterstadt ein. Der Abend wird den Besuchern neben Sporthighlights auch weitere musikalische und kulinarische Überraschungen bieten.

"Mit der Zeitzer Sportgala wollen wir die Leistungen unserer Spitzenathleten besonders ehren", so Volkmar Kunze (FDP), Oberbürgermeister der Stadt Zeitz. "Diese Sportgala soll sich zum Jahreshöhepunkt für die Zeitzer Sportwelt etablieren". Nicht nur die Erfolge auf Bundesebene, bei Europa- und Weltmeisterschaften stehen an diesem Abend im Mittelpunkt. "Wir wollen auch den langjährig ehrenamtlich Tätigen im Sport einmal Danke sagen", erzählt Silvio Klawonn, Mitorganisator und Vereinsvorsitzender der Kampfsportgemeinschaft "Jodan Kamae" in Zeitz. Ziel der Sportgala ist es auch die einheimischen Vereine wieder enger zusammenzubringen, so die Veranstalter.

Im Eintrittspreis von 15 Euro ist auch die Verköstigung enthalten. Aufgrund der Vorbestellung der Vereine gehen nur 150 Karten in den freien Verkauf.
SV Mertendorf und Lebenshilfe Naumburg feierten das 6. Integrative Familiensportfest10.07.2011
Auftakt des Sportfestes war das Integrative Blitzturnier, das die Alten Herren des SV Mertendorf und die Mertendorfer Allstars gemeinsam mit dem TSV Großkorbetha austrugen. In einem spannen 11-Meter-Schießen konnte sich dabei der TSV Großkorbetha gegen die Mertendorfer Alten Herren durchsetzten. Am Samstag begann das Familiensportfest wie gewohnt mit dem Kinderfußballturnier der Einrichtungen der Lebenshilfe. Es wurde aber nicht nur Fußball gespielt. Neben den Turnieren hatte die Lebenshilfe verschieden Stationen aufgebaut, um seine Sinne und Wahrnehmungen zu testen. In diesem Zusammenhang waren auch Vertreter der Polizeidirektion Vorort, die mit Bremstest und Alkoholsimulator die Besucher über die Reaktionsfähigkeiten im Straßenverkehr informierten. Erstmalig wurde beim Familiensporttag der Vereinsmeister gespielt. 6 Mannschaften aus den Einrichtungen der Lebenshilfe und des SV Mertendorf suchten beim Bobby-Car-Fahren, Bierkistenlauf, Dosenschießen, Leitergolf und Schubkarrenrennen ihren Meister. Dabei waren jung und alt gefragt. Die Mannschaft des Domspatzes hatte dabei knapp die Nase vorn, vor dem SV Mertendorf. Nach Ende des Turniers der Kleinjeaner Füchse läutete der Fanfarenzug aus Osterfeld den abschließenden Höhepunkt des Sportfestes ein. Aufgrund der Wetterlage fand dieser in der Mertendorfer Mehrzweckhalle statt. Alle Zuschauer zogen dabei gemeinsam mit dem Fanfarenzug in die Halle ein und begrüßten den bekannten Ballakrobat Alfred Reindl zu seiner Fußballshow. Begleitet von 20 begeisterten Kindern stellte er seine Show, von der schon Stars wie Franz Beckenbauer und Maradona begeistert waren, vor. Zum Abschluss begleitete dann der Fanfarenzug den prominenten Gast zur Autogrammstunde. Wieder einmal haben die beiden Vereine gezeigt, was Gemeinsamkeit und Integration bedeutet. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse wurden die Aktivitäten zahlreich von den Besuchern und ihrer Familien wargenommen. Ein besonderer Dank gilt insbesondere allen Helfern und Sponsoren, die dieses Fest möglich machen.
SV Spora- 110 Jahre09.07.2011
Ein Leben für den Sport

PORTRÄT Roland Zothe engagiert sich seit 1987 beim SV Spora. Er ist im Vorstand und bei der Sektion Fußball aktiv und freut sich auf die Jubiläumsfeier.

VON CLAUDIA PETASCH

SPORA/NISSMA/MZ - Ein Wochenende ohne Sport, ohne den heißgeliebten Fußball? "Oh, da fehlt mir was, auf jeden Fall", sagt Roland Zothe aus Nißma. Der 55-Jährige lebt für den Sport, immerhin ist er seit 1987 beim SV Spora dabei. Zuerst aktiv, als Fußballer. Doch weil vor etwa zehn Jahren die Gesundheit nicht mehr so mitmachte und es auch durch die Arbeit in Schichten immer schwieriger wurde mit dem Training, musste Zothe die Fußballschuhe an den Nagel hängen. Nicht aber die Leidenschaft für die Ballsportart und den Verein. Denn im Zuschauerfeld sieht man ihn jedes Wochenende.

"Bei Heimspielen bin ich immer dabei, egal ob Nachwuchs-, Frauen-oder Männerteam", sagt er. Und oft fährt er auch mit Freunden aus dem Verein zu den Auswärtsspielen. Da werde dann immer ausgelost, wer dran sei mit Fahren, plaudert er. "Das ist doch ein toller Zusammenhalt", sagt Zothe. Doch nicht nur als Fan ist er dem Verein, der in diesen Tagen sein 110-jähriges Bestehen feiert, treu. Auch im Vorstand sowohl vom SV als auch der Sektion Fußball engagiert sich der Nißmaer. Seit 1990 ist er in dem Leitungsgremium aktiv, davon einige Jahre sogar als Vorsitzender. Aller fünf bis sechs Wochen trifft sich der Vorstand zu seinen Sitzungen, in Vorbereitung der 110-Jahr-Feier des SV Spora sogar noch öfter. Hinzu kommen eben die Spiele der Fußballmannschaften, die er regelmäßig ansieht. "Ich verbringe schon ziemlich viel Zeit auf dem Fußballplatz", sagt Zothe. Denn er kümmert sich zudem noch um die Kassierung bei den Heimspielen und um die Getränke. Wenn da mal was fehle, fährt er schnell Nachschub holen. "Ach da fallen immer irgendwelche Wege an, die man erledigen muss", sagt er und winkt ab, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Auch wenn sich mal ein Spieler verletzt, ist Zothe der Ansprechpartner. Er kümmert sich dann um den "Papierkram" für die Versicherung. Seit zwei Jahren hat der SV Spora einen Platzwart, der hält den Rasen auf dem Sportplatz in Nißma in Ordnung. Das entlastet natürlich auch die Vorstandsmitglieder. "Das haben wir früher immer noch mit erledigt. Da sind wir schon sehr zufrieden mit dem Platzwart. Der macht eine gute Arbeit", lobt Zothe. Dennoch, gerade in Vorbereitung der Jubiläumsfeier wurde jede helfende Hand gebraucht. Zothe hat dafür sogar einige Tage Urlaub genommen. Zeltaufbau am Donnerstag und Abbau am Montag stehen da unter anderem auf dem Plan. Aber das gehöre eben dazu und ein wenig Erfahrung hat die Sektion Fußball da eh schon aus den Vorjahren, denn regelmäßig laden die Kicker zu einem Fußballfest nach Nißma ein. Nun feiert der ganze Sportverein, zu dem derzeit noch die Kegler, Volleyballer und Sparte Popgymnastik gehören. Insgesamt sind es 203 Mitglieder beim SV. Auf die Frage, ob sich Zothe für seinen Verein noch etwas wünscht, kann er nur lachen und den Kopf schütteln. "Es war schon lange unser Wunsch, in der Landesklasse zu spielen und das haben wir ja jetzt geschafft", sagt er. Und er hofft, dass es dem Team gelingt, sich in der höheren Spielklasse zu beweisen. Wenn, dann wäre eben genau das sein Wunsch, ergänzt er. Doch erst einmal steht das große Jubiläumsfest an, das heute und morgen noch stattfindet.
Der FC Turboschnecke, die Frauen-Fußball-Freizeitmannschaft des SV Spora sucht Mitstreiterinnen. Wer mitkicken möchte, oder sich für eine der anderen Mannschaften interessiert, kann sich per E-Mail an den Verein wenden: svspora@googlemail.com . Ansprechpartner einzelner Mannschaften gibt es im Internet unter: www.svspora.de
20 Jahre Stadtwerke Weissenfels - KSB gratuliert !08.07.2011
STADTWERKE Unternehmen feiert 20-jähriges Bestehen. Im Gespräch mit Geschäftsführer Günther Bareis.

WEISSENFELS/MZ - Mit einem Familienfest begehen die Weißenfelser Stadtwerke am Sonntag ihr zwanzigjähriges Bestehen. Über die aktuelle Situation im Unternehmen sprach unser Redakteur Andreas Richter mit Geschäftsführer Günther Bareis (63).

Wie schätzen Sie die Entwicklung der Stadtwerke ein, nachdem Sie 2007 die Geschäftsführung übernommen haben?
Bareis: Machen wir es an Fakten fest. In den vergangenen vier Jahren konnten wir eine erhebliche Umsatz- und Gewinnsteigerung verzeichnen. Den Gewinn konnten wir in diesem Zeitraum verdoppeln. Die Umsätze sind gestiegen trotz sinkender Einwohnerzahlen in unserem Versorgungsgebiet und trotz verstärkten Einsatzes regenerativer Energien im Umfeld. Gelungen sind uns diese Betriebsergebnisse vor allem, weil wir auf der Kosten-Seite heute besser als noch vor vier Jahren aufgestellt sind.

Da passt das Stichwort Servicegesellschaft. Hier sehen sich drei Unternehmen auf einem guten Weg.
Bareis: Das ist richtig. Als ich vor vier Jahren von Kornwestheim hierher kam, bestand mein Auftrag in erster Linie darin, die Weißenfelser Stadtwerke wettbewerbsfähiger zu machen. Die jetzt gegründete Tochter, eine Servicegesellschaft gemeinsam mit den Stadtwerken Merseburg und den Technischen Werken Naumburg, ist ein wichtiger Schritt zur Optimierung der Kostenstruktur. Es hat länger gedauert als geplant, doch mit der jetzigen Variante dürften auch die Kommunen leben können. Die Wertschöpfung bleibt in der jeweiligen Stadt. Gute Betriebsergebnisse wirken sich positiv auf die Kommune aus.

Geht es um die Stadtwerke in der Gegenwart, so kommt man am Thema Abwasser nicht vorbei. Schadet die andauernde Debatte um das überfrachtete Klärwerk dem Image der Stadtwerke als Betriebsführer?
Bareis: Es geht hier weniger um das Image der Stadtwerke. Ich finde vielmehr, dass einseitige Schuldzuweisungen fehl am Platz und nicht mit Fakten belegbar sind. Wir als Stadtwerke stellen uns der Verantwortung, doch die Ursachen für den jetzigen Zustand sind vielschichtig. Schade finde ich, dass derzeit ein Großteil der Kraft darin investiert wird, unter allen Umständen Schuldige zu suchen. Dabei brauchen wir zuallererst endlich eine wirkliche Lösung für das Abwasserproblem in Weißenfels.

Vor diesem Hintergrund scheint das Verhältnis zur Stadt derzeit gespannt zu sein. So treten die Stadtwerke in diesem Jahr nicht als Sponsor des Freitagabendprogramms beim Schlossfest auf.
Bareis: Zum Zeitpunkt, als das Schlossfest-Engagement zur Debatte stand, standen gerade massive finanzielle Forderungen im Zusammenhang mit den Grenzwertüberschreitungen im Klärwerk im Raum. Da ist es doch nur normal, dass wir zunächst nicht unmittelbar notwendige Betriebsausgaben gestoppt haben. Nachdem sich die Situation geändert und wir Mittel freigeben konnten, hatte sich die Stadt bereits anderweitig orientiert. Das bedauere ich. Es wäre jedenfalls noch Zeit für ein Engagement unsererseits gewesen. Doch Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Das gilt im Übrigen auch im Verhältnis zum Abwasserzweckverband der Stadt.

Noch ein Blick in die Zukunft. Ökostrom ist da ein Stichwort. Wie sehen Sie die Entwicklung hier?
Bareis: Dass wir eine Energiewende brauchen, davon sind mittlerweile viele überzeugt. Das heißt jedoch nicht, dass jeder schon bereit ist, anfallende Mehrkosten zu akzeptieren. Doch wir dürfen hier nicht ungeduldig werden. Mit der Firma Simon-Werbung gibt es jetzt immerhin einen der ersten gewerblichen Nutzer von Saalestrom in Weißenfels. In der Zukunft wollen wir die Stromgewinnung mit Wasserkraft weiter ausbauen. Wir planen darüber hinaus derzeit zwei Photovoltaikanlagen und beschäftigen uns mit der Erzeugung von Biogas.

Sie werden zum Jahresende als Stadtwerke-Geschäftsführer ausscheiden. Was werden Sie danach tun?
Bareis: Das kann ich im Moment noch nicht konkret sagen. Es gibt in Kornwestheim, wo ich nach wie vor meinen Hauptwohnsitz habe, jedenfalls genug für mich zu tun.
Betreff: KSB - Informationen an alle Vereine im BLK06.07.2011
Volksstimme-Interview mit Sachsen-Anhalts neuem Sportminister Holger Stahlknecht
"Ein deutliches Zeichen: Beim Vereinssport wollen wir nicht sparen"

In Sachsen-Anhalts Sport hat es, von der Öffentlichkeit mehr oder weniger umbemerkt, eine "politische Kräfteverschiebung" gegeben: Die Zuständigkeit für die Leibesübungen im Land ist vom Sozial- zum Innenministerium gewechselt. Und: Erstmals seit 1994 ist hierzulande wieder die CDU für den Sport zuständig. Darüber, über Fördergelder und andere aktuelle Fragestellungen sprachen die Volksstimme-Redakteure Janette Beck und Rudi Bartlitz mit Minister Holger Stahlknecht (46).

Volksstimme: Sport ist in Deutschland in der Regel ein Gebiet, mit dem sich die Politik und die sie gestaltenden Personen ganz gern schmücken. War das auch einer der Gründe, warum es zu diesem Wechsel kam?

Holger Stahlknecht: Nein, ganz und gar nicht. Wir sehen dahinter eher das sachliche Argument. Einen sinnvollen Schritt, weil er in Sachsen-Anhalt jetzt Strukturen und Synergien schafft, die denen im Bund und in den meisten Bundesländern gleichen. Es ist jetzt alles klarer aufgestellt, weil sich die auf Bundesebene bestehenden Netzwerke so besser für den Sport in unserem Bundesland nutzen lassen.

Volksstimme: Und dabei gab es tatsächlich keine, nennen wir es parteipolitischen Überlegungen?

Stahlknecht: Die CDU hat sich schon immer stark für den Sport eingesetzt. Das gilt auch und vor allem für die Arbeit an der Basis. Und natürlich gab es unsererseits dann in den Koalitionsverhandlungen das Bestreben, dass auch einmal ein CDU-geführtes Haus die Verantwortung für den Sport übernimmt. Jede Partei hat eine Seele, und deswegen ist das aus meiner Sicht eine gute Entscheidung gewesen.

"Im Nachhinein kann man nur den Kopf schütteln"

Volksstimme: Sie sind jetzt zwei Monate im Amt, konnten sich einen ersten Überblick verschaffen. In welchem Zustand also haben Sie den Sport im Land angetroffen?

Stahlknecht: Wir haben in Sachsen-Anhalt - ich denke, dass kann man mit Recht sagen - ein alles in allem gut funktionierendes Sportsystem. Das gilt vor allem für die Basis, die Vereine. Hier im Breitensport gehen die Mitglieder ihrem Hobby nach, hier finden sie Sozialkompetenz. Und: Wer sich sinnvoll beschäftigt, sich gut aufgehoben fühlt, der kommt auch weniger oft auf die schiefe Bahn, und extremes Gedankengut setzt sich so nicht in den Köpfen fest. Den Breitensport zu fördern, ist aber auch deshalb wichtig, weil er viel für die Gesunderhaltung, vor allem der älteren Bürger, tut.

Volksstimme: An dieser Stelle ein kleiner Abschweif: Wie hält sich eigentlich der neue Sportminister fit?

Stahlknecht: Vor allem durch Joggen. Dreimal in der Woche bin ich in der Regel unterwegs gewesen. Doch das neue Amt verlangt einen anderen Zeitrhythmus. Ich werde nach der Sommerpause versuchen, das Laufen in meinen Arbeitsplan einzuspeisen und mal öfter im schönen Rotehornpark unterwegs sein. Außerdem bin ich ein großer Freund des Skilaufens. Am liebsten alpin, aber wenn es sein muss, auch mit den Langlauf-Brettern. Im Fernsehen schaue ich mir neben Fußball auch mal gerne Eiskunstlaufen oder Tanzen an.

Volksstimme: Wenn der Sport auf die Politik schaut, dann geht es immer auch um Geld. Geld, das der Sport dringend benötigt, um seine gesellschaftlichen Aufgaben erfüllen zu können. Was hat er von der neuen Landesregierung zu erwarten?

Stahlknecht: Da werden wir weiter ein zuverlässiger Partner sein. Innerhalb der seit 2009 gezahlten Vereinspauschale haben wir an über 2560 Vereine im vergangenen Jahr 2,35 Millionen Euro ausge-reicht. Für den Haushaltsansatz 2012 ist vorgesehen, diese Zahl konstant zu halten. Und dies trotz der Tatsache, dass mein Haus im Rahmen der allgemeinen Kürzungswelle mit 22 Millionen Euro weniger wird auskommen müssen. Dass wir beim Vereinssport nicht sparen wollen, zeigt deutlich, welchen Stellenwert wir ihm einräumen.

Volksstimme: Spätestens beim Thema Geld müssen wir über den Landessportbund (LSB) reden. Den hat, drücken wir es freundlich aus, unsachgemäßer Umgang mit den Finanzmitteln in den vergangenen Jahren an den Rand der Exis-tenz gebracht. Zugleich kam es zu einer Verhärtung der Beziehungen zwischen Ministerium und LSB. Wie sehen Sie die Situation heute?

Stahlknecht: Im Nachhinein kann man nur den Kopf darüber schütteln, was da seinerzeit im LSB passiert ist. Doch die neue Führung hat die Situation zutreffend analysiert und versucht Stück für Stück, aus der Bredouille herauszukommen. Der LSB ist auf einem guten Wege, die Sache wieder ins Lot zu bringen. Dabei hat er unsere volle Unterstützung ...

"Keine Gängelei, sondern eine Art von Sicherheit"

Volksstimme: ... aber

Stahlknecht: ... aber wir gucken uns das alles ganz genau an.

Volksstimme: Das heißt?

Stahlknecht: Das heißt, wir wollen, dass das Landesverwaltungsamt im Auftrag der Landesregierung künftig das Controlling der eingesetzten Landesmittel übernehmen wird. Das sollte ab 2013 so sein. Ich sehe darin keine Gängelei, sondern vor allem eine gewisse Sicherheit für die Mitarbeiter im LSB, sie sollen nachts ruhig schlafen können. Denn hier geht es immerhin um Mittel, die ein mittelständisches Klein- unternehmen im Jahr umsetzt. Mir geht es bei all dem, lassen Sie mich das hinzufügen, um eine emotionsfreie Professionalisierung von Führungsvorgängen. Und ich sehe da unser Ministerium als Dienstleistungsunternehmen.

Volksstimme: Nun scharrt der LSB seit Monaten mit den Hufen und will seine von der Landesregierung vorübergehend genommene finanzielle Autonomie zurück, will selbst entscheiden, wie und wo die Finanzmittel im Sport eingesetzt werden.

Stahlknecht: Das angesprochene Controlling vorausgesetzt, sind wir durchaus willig, dem LSB ein weitreichendes Stück Eigenverantwortung zurückzugeben. Aber es existieren eben auch Verträge, die erfüllt werden müssen. Man darf nichts überstürzen, sonst könnte der LSB, der mit der Sportschule Osterburg und der Patronatserklärung für das Sporthotel Schanzenhaus in Wernigerode noch eine ganze Reihe ungelöster Probleme vor sich hat, wieder in die Knie gehen. Deshalb sehe ich 2013 als den frühestmöglichen Zeitpunkt für die finanzielle Autonomie. Die Entscheidungen müssen zügig getroffen, aber in Ruhe umgesetzt werden. Ein Schuss aus der Hüfte kann ganz schnell auch mal ins eigene Knie gehen.

Volksstimme: Nun war zu hören, dass Sie - um ähnliche Misslichkeiten in der Zukunft zu vermeiden - die Erarbeitung eines Sportfördergesetzes in Sachsen-Anhalt auf den Weg bringen wollen.

Stahlknecht: Ja, ein solches Gesetz bis zum 1. Januar 2013 auf den Weg zu bringen, ist ein ehrgeiziges Ziel. Wir verfolgen damit vor allem zwei Dinge: Zum einen soll die Planungssicherheit des Sports erhöht werden. Denn es kann beispielsweise nicht sein, dass Sportvereine Ende Oktober eines Jahres nicht wissen, mit welchen Mitteln sie im nächs-ten Jahr rechnen können. Damit da strategisch ein Schuh draus wird, schweben uns berechenbare Zyklen vor, beispielsweise der Zeitraum von vier Jahren, der einer Olympiade entspricht. Zum anderen versprechen wir uns davon eine beträchtliche Entbürokratisierung. Wichtig ist mir dabei, dass der LSB von Anfang an ins Boot geholt werden muss.

Volksstimme: Noch einmal Themenwechsel. Einer Ihrer ersten öffentlichen Auftritte im Sport war Mitte Mai die Eröffnung des internationalen Werfertages in Halle. Dort haben Sie Kontakt mit einer Reihe von Athleten bekommen, die im nächsten Jahr bei Olympia in London möglicherweise auch im Mittelpunkt stehen werden.

"In London erstmals eigene Akzente setzen"

Stahlknecht: Ich denke, dass Sachsen-Anhalts Spitzenathleten ganz optimistisch nach London blicken können und die eine oder andere Medaille mitbringen. Das Potenzial ist da. Auch wir als Landesregierung planen, in London eigene Akzente zu setzen. Es ist angedacht, als Bundesland im Deutschen Haus eine eigene Veranstaltung für Sportler auszurichten. Das Ganze liegt in der Verantwortung unseres Ministeriums - in enger Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei. Wir möchten als Gastgeber der Welt zeigen, dass es in Sachsen-Anhalt nicht nur Rechtsradikale gibt, sondern wir ein weltoffenes, tolerantes und sympathisches Bundesland sind und diesen Traum leben.

Volksstimme: Das bedeutet, auch der Minister wird bei Olympia dabei sein?

Stahlknecht: Ja. So ist es zumindest geplant. Und ich werde die Gelegenheit auch nutzen, anschließend noch ein paar Tage dranzuhängen, um mir neben einigen Wettkämpfen auch noch Land und Leute anzusehen, denn ich mag die Lebensweise der Engländer sehr. Letzteres natürlich, damit da keine Missverständnisse aufkommen, ganz privat, ohne Dienstwagen und auf eigene Kosten.
Mertendorf: Mitteldeutsche Meisterschaft der Mountainbiker - eine Schlammschlacht05.07.2011
Die Mitteldeutschen Meisterschaften sind für die Mountainbiker der Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg alljährlich einer der Wettkampfhöhepunkte im Jahr. In diesem Jahr richtete der White Rock e.V. Radsportverein aus Weißenfels gemeinsam mit dem Team Snailspace Naumburg e.V. und dem SV Mertendorf e.V. dieses Highlight der Mountainbiker aus. Am 03.07. sollten auf einem schon 2007 bewährten, vor allem konditionell anspruchsvollen und je nach Altersklasse unterschiedlich oft zu befahrenden Rundkurs über 3,6km und 157hm würdige Meisterschaftsrennen in Mertendorf vor den Toren Naumburgs ausgetragen werden.

Leider machte Dauerregen in der Nacht von Samstag auf Sonntag und fast durchgängiger Regen am

Sonntag sowie Kälte, enormer Schlamm und eine dadurch kaum noch fahrbare Strecke die Bedingungen für alle Sportler extrem anspruchsvoll und zu einem echten Härtetest auch fürs Material, die Zuschauer und Organisatoren. Aber in einer Outdoorsporart, die in freiem Gelände stattfindet, ist man Härte gewohnt und so konnten die Rennen unter diesen verschärften Bedingungen auch ausgetragen werden. Immerhin 195 Teilnehmer werden die 2011er Meisterschaftsrennen so wohl nicht so schnell vergessen. Alle Rennen waren von größeren Abständen zwischen den Sportlern geprägt aber dennoch sehr spannend, da es durch die widrigen äußeren Bedingungen auch zu Ausfällen, Rennaufgaben und Positionswechseln kam und so nie sicher war wer seine Position würde halten können.

Der White Rock e.V. bedankt sich bei allen Helfern, Unterstützern und Partnern die eine gute Veranstaltung trotz so widriger äußerer Bedingungen erst möglich machen. Danke!

Die Mitteldeutschen Meister 2011:

U11 – Maximilian Mai (RSV Team Auto Riede Schwarzenberg)

U13 – Jonny Gurtschke (1.RV Leipzig 1990)

U15 – Tim Hämmerlein (SV Sachsen 90 Werdau)

U17 – Lucas Arnhold (RSC 93 Marienberg)

U19 – Christian Ehrke (RC Kleinmachnow)

U23 – Tommy Galle (White Rock e.V)

Elite – Andi Weinhold (RSV 93 Marienberg)

Damen – Sandy Jäkel (White Rock e.V.)

Masters 1 – Markus Werner (RSG Stolberg)

Masters 2-4 – Ronald Weser (SC Riesa)



Aus Sicht des White Rock e.V. verliefen die Meisterschaftsrennen durchaus erfreulich. Im Rennen der jüngsten Mountainbiker unter 9 Jahren (U9) wurde zwar kein Meistertitel vergeben, aber es zählte wie die Rennen aller Nachwuchsklassen bis U15 zu dem gleichzeitig ausgetragenen Ghost KIDS Bike. Lennox Niehle konnte hier den 2. Platz erkämpfen. Ab der U11 Klasse wurden dann die Mitteldeutschen Meistertitel vergeben. Vincent Heidacher fuhr hier mit einem starken Rennen auf den Bronzerang. In der U13 Klasse musste sich Pascal Söhner erneut nur dem Leipziger Jonny Gurtschke geschlagen geben und sicherte sich den Vizerang. Bei den Damen holte Sandy Jäkel sogar den Mitteldeutschen Meistertitel sowie das Meistertrikot für den White Rock e.V. und Yvonne Lindecke sicherte mit Rang zwei dem ausrichtenden Verein ein ganz starkes Ergebnis. Die beiden wurden somit gleichzeitig Erste und Zweite in der Landesmeisterschaftswertung Sachsen-Anhalt. Dritte in dieser Wertung wurde mit Steffi Schulze ebenfalls eine White Rock Sportlerin. In der Elite- Männer klasse schließlich wurden die Bedingungen noch etwas zäher. Der Regen hatte aufgehört und somit klebte der Schlamm jetzt an den Rädern, kaum noch ein Rad drehte sich und immer mehr Passagen mussten zu Fuß gelegt werden. Am besten mit diesen Bedingungen zurecht kam vom White Rock e.V. Tobias Trautmann. Er erfuhr und erlief sich Rang 4 in der Tageswertung. Damit sicherte er sich zugleich den Landesmeistertitel vor seinen Vereinskollegen Sebastian Weigel (Gesamtrang 6) und Tommy Galle (Gesamtrang 7). Tommy Galle wurde damit gleichzeitig, begleitet von einem Kamerateam der Sendung „Sachsen-Anhalt-Heute“ des MDR Fernsehens, Mitteldeutscher Meister der U23 welcher im Rahmen des Männerrennens ausgefahren wurde.



Weitere Ergebnisse des White Rock e.V.

U9: 5. Platz: Viola Heidacher; 8. Platz: Andreas Rost; 12. Platz: Lia Planert; 18. Platz: Frieder Kreis

U11: 6. Platz: Nick Planert; 17. Platz: Christian Streckfuß

U13: 7. Platz: Julian Schnürer; 22. Platz: Martin Jagla

U15: 13.Platz Alexander Absch; 17.Platz Felix Lattermann; 20.Platz Jonas Mayer

U17: 7.Platz: Konrad Wesalowski

U19: 6.Platz: Jan-Erik Puschmann

Elite: 11.Platz: Christoph Hopp

Masters 1: 8.Platz Patrick Weniger
70. Geburtstag04.07.2011
Der langjährige Gesamtleiter der Naumburger Sporttage Dieter Risch, erhielt am vergangenen Sonnabend vom Geschäftsführer des KSB Burgenland Ron Schlehahn, die nachträglichen Glückwünsche übermittelt. Im Rahmen der Schulstaffelläufe erhielt er ein Weinpräsent überreicht
Lieblingsspielzeug: Fußball02.07.2011
Die Mädchenfußball-Arbeitsgemeinschaft der Grundschule Hohenmölsen ist im Kreis noch immer ein Exot.

VON PETRA WOZNY

HOHENMÖLSEN/MZ - So viel steht fest: Die blauen Trikots sind noch etwas groß, die Töppe passen aber. Marschieren sie aufs Feld und Uwe Ehrt pfeift das Spiel an, kennen sie nur eins: Fußball. Sie sind zwischen sieben und zehn Jahren - und sie sind Mädchen. Ihr Lieblingsspielzeug: der Ball. Seit einem Jahr besteht an der Grundschule von Hohenmölsen eine Mädchen-Arbeitsgemeinschaft Fußball (AG). "Wir sind im Landkreis fast Exoten, nämlich die einzige Mannschaft in dieser Altersklasse", weiß Sportlehrerin Felicitas Beutler.

"Man habe ich kassiert."
Chantal Büchner
Torfrau


Entstanden ist die AG aus einer Notsituation, berichtet Uwe Ehrt, Jugendwart Fußball beim SV Großgrimma. Die dort spielende Frauenfußballmannschaft sei vor einem Jahr an dem Punkt angelangt, aufzuhören.

Wild aufs Training

Der Verein lud deshalb zu einer Schnupperstunde für Mädchen ein. Mehr als 50 kamen - genug Potenzial, in der Grundschule mit dem Training anzufangen. "Die waren ganz wild drauf. Von Woche zu Woche wurden es mehr", schildert Ehrt und ist stolz. Der bundesdeutsche Frauenfußball ist salonfähig. Da holen sich die Mädchen schon mal ihre Vorbilder. "Dieser Fußball ist eine Klasse besser als der der Männer", sagt Ehrt unverhohlen. "Ich verpasse kein Spiel. Ich sage nur hochkarätig, elegant und trotzdem aggressiv. Da möchte ich als Gegner nicht im Tor stehen." Nach dem Spiel gegen Nigeria räumte er ein: "Frauen können ganz schön austeilen - Junge, Junge."

In der Grundschul-AG trainieren derzeit 16 Mädchen. So zum Beispiel die fußballbegeisterte Saskia Heinold aus Keutschen. "Du bist ständig in Bewegung. Fußball ist ein schöner Sport. Hier habe ich viele Freundinnen", schwärmt die Zehnjährige. Zwischenzeitlich ist sie dem Verein SV Großgrimma beigetreten. Ein Euro kostet die Mitgliedschaft pro Monat im Club. Im Mittelfeld versucht sie Akzente zu setzen. Saskia trainiert bereits zweimal in der Woche. Die Frauenfußball-WM-Spiele im Fernsehen lässt sie sich nicht entgehen. "Ich will mal so gut sein wie Alexandra Popp", verrät sie. Auch Friederike Bach will möglichst kein WM-Spiel verpassen. Die Abendsendungen werden für die Achtjährige von ihrer Mutter aufgezeichnet. "Ich stehe auf Kim Kulig. Von der gucke ich mir die Beinarbeit ab", schildert das Energiebündel. "Wer sagt, Fußball ist nichts für Mädchen, ist doof. Bei uns geht's richtig zur Sache", meint Vanessa Kleeberg und Abwehrspielerin Alina Grüttner stimmt ihr zu. Vanessa ist acht, zierlich und kleiner als die siebenjährige Alina. "Ich gehe noch zum Tanzen, aber richtig austoben kann ich mich beim Fußball", erzählt Vanessa.

Einmal wöchentlich trainiert die Arbeitsgemeinschaft. Vorsichtige Ballbehandlung nennt es Ehrt, der im Wechsel mit Jugendwart Jens Deistel pfeift. Gespielt wird eine Unterrichtsstunde. Immer und immer wieder aufs Tor schießen, dribbeln, wieder Tore schießen, wieder dribbeln - die Mädchen kreischen und kicken. "Wir hoffen, dass mit dem neuen Schuljahr weitere Mädchen in die Arbeitsgemeinschaft finden. Die bestehende AG ist ein gutes Aushängeschild", unterstreicht die Sportlehrerin, die in ihrer Arbeit mit den Mädchen von Claudia Büchner, pädagogische Mitarbeiterin, unterstützt wird.

Feuertaufe bestanden

Die Feuertaufe haben die Prinz, Laudher und Grings in spe in dieser Woche bestanden. Als einzige Mannschaft aus dem Burgenlandkreis liefen sie in Bernburg bei der Kreismeisterschaft der Grundschulen auf dem Rasen auf. "Ich musste unendlich viele Male hinter mich greifen. Man habe ich kassiert", erinnert sich Torhüterin Chantal Büchner. Geheult habe sie deshalb nicht. "Wir sind doch keine Weicheier, wir sind Fußballerinnen. Da stecken wir auch so was weg", sagt die Zehnjährige geradezu. Im Spiel jeder gegen jeden musste Hohenmölsen sechsmal auf den Platz. Und sechsmal ging die Mannschaft als Verlierer vom Feld. Bei der Siegerehrung strahlten die Kickerinnen dennoch wie die Sieger. Auch sie bekamen Medaillen, Urkunden, ein Trikot und Präsente. Lucy Walk freute sich besonders. Sie erhielt sogar eine Ehrenurkunde. Sie war mit sieben Jahren die jüngste Teilnehmerin des Turniers. "Wir sind die Mannschaft der Zukunft. Auch unsere Frauen-WM-Mannschaft hat mal klein angefangen", unterstreicht Felicitas Beutler stolz. Kommentar Seite 10
Schulstaffelläufe / Kinder- und Jugendsspiele der LA30.06.2011
Am kommenden SA finden im Naumburger Stadion " Saalestraße "
die Schulstaffelläufe ( 15 GS und 6 Gymn. / Sek.) statt.

Aufgrund der schlechten Witterung mussten diese im Mai bekanntlich abgesagt werden. Start : 9 Uhr

Im Anschluss richtet der KSB die Kinder-und Jugendspiele der Leichtathletik aus. Gemeldet haben rund 200 Starter.

Wir hoffen auf gutes Wetter.
Fördermittel Kinder- und Jugendsport30.06.2011
Alle Bewilligungsbescheide wurden heute erstellt und werden morgen an die betreffenden Vereine versendet.
Insgesamt werden rund 41.000 € ausgezahlt.


Schlehahn
Geschäftsführer
Veteranentreff in Freyburg30.06.2011
Das traditionelle Veteranentreffen,unter Regie des Vorstandsmitgliedes des KSB Burgenland Günter Ehrich, fand gestern in Freyburg statt. Rund 30 Sportfunktionäre/ ehemalige Sportlehrer des Altkreises Nebra folgten der Einladung. Zur aktuellen Situation im Kreissportbund, gab Geschäftsführer Ron Schlehahn einen Bericht, zum Landkreis Landrat Harri Reiche.

Ein Dank geht an Lafarge, welche die Veranstaltung finanziell unterstützten.
Fußball-Landespräsident von so viel Harmonie begeistert27.06.2011
FUSSBALL Auf dem zweiten Verbandstag seit der Fusion der drei Regionen im Kreis wurden kaum kritische Töne laut. Die Vorstandswahl brachte wenig Änderungen.

OSTERFELD/ER/HBO - Für den vergangenen Sonnabend hatte der Kreisfachverband Fußball Burgenland (KFV) die jeweiligen Vertreter der Vereine zum zweiten Verbandstag seit dem Zusammenlegen der Bereiche Naumburg, Weißenfels und Zeitz im Jahr 2007 eingeladen. Und dass es sich dabei um eine gelungene Veranstaltung handelte, belegten am Ende die Worte von Werner Georg, Präsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA), der sagte: "Einen solch harmonischen Verbandstag habe ich wahrscheinlich noch nie erlebt."

In den Tagungsräumen des Osterfelder Hotels "Amadeus" stand dabei unter den Augen von Landrat Harri Reiche vor allem die Neuwahl des Vorstandes im Mittelpunkt. Nach den begrüßenden Worten des alten und neuen Präsidenten des KFV, Arnd Peters, sowie der Feststellung der Beschlussfähigkeit - 58 von möglichen 80 Vereinen waren anwesend - wurden zunächst einige Ehrungen vorgenommen. Die höchste Auszeichnung an diesem Tag, die Ehrenplakette des FSA, konnten dabei die beiden Sportkameraden Arnd Peters und Hans Günter Bieling in Empfang nehmen. Des Weiteren wurden die Ehrennadel in Silber und die neu eingeführte Ehrenplakette des KFV verliehen.


"Einen solch harmonischen Verbandstag habe ich wahrscheinlich noch nie erlebt."
Werner Georg
FSA-Präsident


Es folgten einige rückblickende Berichte, bevor das Wort an Wahlleiter Wolfram Geppert übergeben wurde. Dieser sah sich einem einstimmigen Harmonie-Regen gegenüber, da es gerade einmal eine Gegenstimme während des gesamten Wahlganges gab. Weil es sich bei dem gewählten geschäftsführenden Vorstand weitestgehend um den selbigen der vergangenen Legislaturperiode handelt, kann dies durchaus als Vertrauensbeweis angesehen werden.

Einzig eine Änderung gibt es: Joachim Wollweber ersetzt den scheidenden Ron Schlehahn als Vizepräsident Kinder- und Jugendsport. Schlehahn selbst bleibt dem KFV aber als Koordinator DFB-Stützpunkt/Kreissportbund erhalten.

Kritische Worte waren im Osterfelder "Amadeus" hingegen nur ganz vereinzelt zu hören. So wurde noch einmal die Peinlichkeit der verpassten Ehrung von C-Jugend-Kreismeister Fortuna Bad Bibra (Tageblatt/MZ berichtete) aufs Trapez gebracht. Zudem wurde auch das Thema Aufstiegsrecht von Teams, die sich aufgrund von Personalsorgen zu einer vereinsübergreifenden Spielgemeinschaft zusammenschließen, kontrovers diskutiert. In den vergangenen Wochen hatte es diesbezüglich Überlegungen zwischen Wacker Memleben und der zweiten Mannschaft des 1. FC 1924 Nebra gegeben, die sich mittlerweile durch die Kooperation der Nebraer mit den Karsdorfer erledigt haben dürften (Tageblatt/MZ berichtete). FSA-Präsident Werner Georg machte in Osterfeld jedoch klar, dass der Verband derzeit nicht plant, solchen Spielgemeinschaften die Möglichkeit eines Aufstieges einzuräumen, auch wenn dies in anderen Bundesländern differenziert gehandhabt wird.

Zum Abschluss des Vormittags bedankte sich dann der wiedergewählte Präsident Arnd Peters für das entgegengebrachte Vertrauen und blickt gemeinsam mit seinem neuen Vorstand optimistisch in die Zukunft des Fußballsports im Burgenlandkreis. Auch wenn natürlich hinsichtlich der demografischen Entwicklung in Zukunft viele Herausforderungen zu meistern seien.

Die Auszeichnungen noch einmal im Überblick: Die Ehrenplakette des FSA erhielten Arnd Peters und Hans Günter Bieling, die Ehrennadel in Silber wurde Michael Bielstein und Carina Fischer verliehen. Zudem wurden Dieter Beneke, Frank Schuster, Lothar Töpfer, Horst Krämer, Wolfgang Pils sowie Manfred Fleischer mit der Ehrenplakette des KFV geehrt.
KREISSPORTBUND Vorstand ist vor Ort.25.06.2011
Tagung im Bootshaus

WEISSENFELS/MZ/ST - Das Präsidium des Kreissportbundes (KSB) Burgenland hat am vergangenen Donnerstag seine vierteljährliche Tagung im Weißenfelser Bootshaus abgehalten. Dabei begutachtete das Gremium um Präsident Willi Knorr (Klosterhäseler) das Gelände des Weißenfelser Rudervereins (WRV), durch das der WRV-Vorsitzende Klaus Ritter führte.

"Der WRV hat einen Antrag auf Fördermittelgelder für einen Ersatzbau des maroden Bootshängerschuppen beantragt. Deswegen waren wir vor Ort, um uns ein eigenes Bild zu machen und haben dies gleich mit einer unserer vier Präsidiumssitzungen im Jahr verbunden", erläuterte KSB-Geschäftsführer Ron Schlehahn und ergänzte: "Wir bemühen uns, in allen drei Altkreisen entsprechend präsent zu sein." Das Anliegen des WRV werde der KSB unterstützen. Ein Neubau ist für 2012/13 angestrebt.
Grundschulsportfest in Zeitz24.06.2011
ZEITZ/MZ - Jubelnd und mit lautem Geschrei stemmten die Mädchen und Jungen der Grundschule Rehmsdorf den gewonnenen Pokal in die Höhe. Sie hatten nach der Medaillenwertung den Mannschaftswettbewerb der Klassen zwei bis vier beim Sportfest der Zeitzer Grundschulen gewonnen und freuten sich über das Gesamtergebnis. Auf Rang zwei liefen mit gleicher Punktzahl die Einrichtungen "Am Schwanenteich" und Nonnewitz ein. Vierter wurde die Bergsiedlung. 13 Schulen aus dem Raum Zeitz mit 216 Teilnehmern waren beim Wettstreit im Thälmannstadion dabei und tauschten für diesen Tag Schulbücher gegen Laufschuhe und Bälle ein.

Es gab vor der Bekanntgabe des Mannschaftsergebnisses die mit großer Spannung erwartete Auswertung der einzelnen Klassen-Ergebnisse in den Disziplinen 50 m, Weitsprung, Ballwurf, 800 und 1000 m. Und die Stimmung bei der Siegerehrung konnte nicht besser sein. Unter dem Beifall der Klassenfreunde stiegen die besten drei je Disziplin auf das Siegertreppchen. Nachdem der Zeitzer Oberbürgermeister Volkmar Kunze (FDP) den kleinen sportlichen Helden die Medaillen überreichte, betrachteten diese ihre "Errungenschaften" mit stolzen Blicken.

Die besten vier je Klassenstufe durften für dieses Schulsportfest gemeldet werden. Einige durften sogar mehrmals auf das Siegerpodest steigen. So auch der Rehmsdorfer Viertklässler Jonas Dörfer, der in Nißma wohnt und beim SV Spora Fußball in der neuen Saison in der D-Junioren spielt. Er siegte im 50-Meter-Sprint und holte sich beim 1 000-Meter-Lauf immerhin noch die Bronzemedaille. "Ich habe zwei Medaillen gewonnen, das hätte ich nicht gedacht", freute sich der erfolgreiche Sportler. Dreifach-Gold gab es für Lea Jäschke, die die dritte Klasse der Einrichtung "Am Schwanenteich" besucht. Sie setzte sich über 800 Meter, im 50-Meter-Lauf und im Weitsprung durch und wurde somit erfolgreichste Sportlerin des Tages.

Auf Medaillenjagd waren auch die Mädchen aus der Einrichtung Zeitz-Rasberg. Die Schnellste der dritten Klassen über 50 Meter war Natalie Heyner, die auch im Weitsprung nicht zu schlagen war. Auch einen Doppelsieg feierte Samentha Winkler (50 Meter/Weitsprung) aus der Schule Bergsiedlung. Viele der teilnehmenden Kinder treiben bereits in Vereinen aktiv Sport. So auch Luise Neddermeyer. Die Leichtathletin von Chemie Zeitz aus der Tröglitzer Schule gewann Gold und Bronze und die Chemie-Schwimmerin Celine Kovatsch war bei den dritten Klassen im Weitwurf die Beste. "Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Das Wetter war gut und die Ergebnisse waren letztlich auch prima", zeigte sich Mathias Höhlig vom gastgebenden Kreissportbund Burgenland zufrieden. Auch die kurze Aufregung, dass beim 1 000-Meter-Lauf ein Schüler aus der vierten Klasse einen Schwächeanfall erlitt und vorsichtshalber zur Untersuchung ins Klinikum gebracht wurde, hatte sich schnell gelegt. Es gab wenig später Entwarnung. Der Schüler war wieder wohlauf.

Foto: Hartmut Grimmer
Deutscher Meister !22.06.2011

KANUSLALOM Zeitzer wird in der Altersklasse 10/12 im Einercanadier in Sömmerda Deutscher Meister. Kanuverein dominiert Altersklasse in Sömmerda.

Es war schon ein tolles Gefühl, auf dem obersten Treppchen zu stehen", erzählte der Slalomfahrer des Kanuvereins Zeitz, Lennard Tuchscherer. Der Quesnitzer darf sich zum zweiten Mal Deutscher Meister nennen. Der talentierte Zeitzer Nachwuchskanute gewann im Einercanadier seiner Altersklasse bei den Deutschen Schülermeisterschaften in Sömmerda und sein Trainingspartner Paul Seumel holte sich immerhin Bronze.

Hart umkämpft waren die diesjährigen Titelkämpfe des Deutschen Kanuverbandes in den Schüleraltersklassen auf der künstlichen Strecke an der Unstrut in Sömmerda. Tuchscherer zeigte schon im ersten der beiden Wertungsläufe der Altersklasse 10/12, dass er in diesem Jahr der Beste in seinem Jahrgang ist. Souverän paddelte der Zwölfjährige durch die ausgehängte Slalomstrecke. Doch zum Erstaunen aller Trainer, Fans und Betreuer erschien für ihn nach dem ersten Lauf nur der vierte Platz auf der Anzeigetafel. Nachdem Klaus Trummer als Trainer und Mannschaftsleiter das Ergebnis bei der Jury überprüfen ließ, war der Fehler jedoch schnell gefunden.

Ein Übermittlungsfehler der Kampfrichter hatte zu einer falschen Fahrzeit geführt. Im zweiten Lauf bestätigte Lennard sein Ergebnis vom Vorlauf und jubelte am Ende über die Goldmedaille in seinem Rennen. Paul Seumel gewann die Bronzemedaille. Überhaupt dominierten die Zeitzer Kanuten das Rennen der Einercanadier in der Altersklasse Schüler B.

Mit Hannes Seumel (5.), Alex Freyer (8.), Kevin Petermann (10.) und David Wacker (11.) waren in diesem Rennen insgesamt sechs Zeitzer Sportler unter den besten elf Sportlern Deutschlands zu finden. Bei den Schülerinnen starteten Miriam Keilhaue und Anna Klaus für den Kanuverein Zeitz. Die beiden Schülerinnen der Altersklasse B hatten am Samstag ein besonders anspruchsvolles Wettkampfprogramm. Sie paddelten nicht nur in ihrer Spezialdisziplin dem Einerkajak, sondern zusätzlich noch im Einercanadier. Hier hatte Miriam im zweiten Lauf Pech. Nach einer Kenterung verletzte sie sich und musste im Wildwasser der Unstrut aus dem Boot aussteigen. Der Kanuverein Zeitz war in diesem Jahr mit einer sehr jungen Mannschaft zu den Deutschen Meisterschaften gereist. Oberbürgermeister Volkmar Kunze (FDP) hatte die Sportler am Donnerstag vor dem Wettkampf im Zeitzer Bootshaus verabschiedet. T-Shirts der Stadt Zeitz und die besten Wünsche des Zeitzer Stadtoberhauptes sollten den Sportlern Glück bringen.

Das Zeitz-Wappen haben die Sportler stolz und erfolgreich präsentiert. Zusätzliche Motivation geben jetzt die gewonnenen Medaillen für die junge Nachwuchstruppe. Sie haben alle ein großes Ziel vor Augen, die Deutsche Meisterschaft in Zeitz/Haynsburg im Jahr 2013 auf ihrer Heimstrecke. In gleicher Altersklasse gehen sie dann als Älteste an den Start und man darf auf ihre Entwicklung gespannt sein.
Grundschulsportfest in Naumburg21.06.2011
Klara Brill (Bergschule Bad Kösen) und Elias Gorges (Grundschule Sieglitz) mit Medaillen in allen Disziplinen am erfolgreichsten

Bei wechselhaften Wetter wurde am Dienstag im Naumburger Stadion an der Saalestraße das erste von vier Grundschulsportfesten des Burgenlandkreises durchgeführt.

Rund 250 Schülerinnen und Schüler der 2. bis 4. Klasse aus 11 Grundschulen aus Naumburg und Umgebung folgten der Einladung des Kreissportbundes Burgenland e.V. und kämpften in den Disziplinen 50 m, Weitsprung, Ballwurf und 800 bzw. 1000 m um die begehrten Medaillen.

Während bei den Mädchen der 2. Klasse Emma Läßig (Salztorschule Naumburg) mit Gold über 50 m und Silber im Weitsprung sowie Vanessa Priese (Georgenschule Naumburg) mit je einem zweiten Platz über 50 m und im Weitsprung erfolgreich waren, holte bei den Jungen Elias Gorges (Grundschule Sieglitz) mit einmal Gold und dreimal Bronze in allen vier Disziplinen eine Medaille.

Erfolgreichste Teilnehmer der 3. Klasse waren Charlotte Schlag (Uta-Schule Naumburg), Erik Wesemann (Max-Klinger-Grundschule Kleinjena), Theo Jungnickel (Albert-Schweitzer-Grundschule Naumburg) und Jonathan Rech (Grundschule Eckartsberga) mit je zwei Medaillen.

Mit Gold über 50 m und im Weitsprung sowie Silber im Ballwurf und über 800 m war Klara Brill (Bergschule Bad Kösen) die überragende Sportlerin der 4. Klasse. Bei den Jungen konnte David Mende von der Albert-Schweitzer-Schule in Naumburg über-zeugen. Er gewann die 50 m sowie den Weitsprung und wurde Dritter über 1000 m.

Riesenjubel bei der Siegerehrung in der Mannschaftswertung. Mit 27 Punkten gewann den Pokal die Albert-Schweitzer-Schule Naumburg vor der Bergschule Bad Kösen (23 Punkte) und der Max-Klinger-Schule Kleinjena (19 Punkte).

Ein besonderer Dank an dieser Stelle dem Platzwart, Herrn Ratz, sowie den vielen Kampfrichtern und Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Rückzug des Trainervaters21.06.2011
HANDBALL Jürgen Rosenheinrich widmet sich im Weißenfelser HV künftig dem Nachwuchs. Abschied beim Männer-Freundschaftsspiel gegen Nordhausen.

VON STEFAN THOMÉ

WEISSENFELS/MZ - Für Jürgen Rosenheinrich war es das letzte Spiel als Trainer der ersten Männermannschaft des Weißenfelser Handballvereins (WHV). Die Freundschaftspartie gegen den thüringischen Oberligisten Nordhausen, anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des WHV, verlor der gastgebende Verbandsligist nur knapp mit einem Tor unterschied. "Das genaue Ergebnis habe ich gar nicht mehr im Kopf", sagte Rosenheinrich, der am vergangenen Festwochenende - mit 14 Handball-Begegnungen und buntem Programm in sowie vor der Westhalle -zu sehr mit der Organisation beschäftigt war. Nur dass auf beiden Seiten mehr als 30 Tore fielen hat Rosenheinrich noch in Erinnerung.

39 Jahre im Weißenfelser Handball

Eine von vielen des 55-Jährigen, der sich aufgrund seines Alters sowie aus gesundheitlichen Gründen etwas zurückziehen will. Als Geschäftsführer und Trainer der E-Junioren bleibt Rosenheinrich, der nach eigenen Aussagen seit 39 Jahren Vorstands- und Trainingsarbeit im Weißenfelser Handball leistet, dem Club weiterhin erhalten. Bei den Jungen, die er nun übernimmt, betreut er dann auch seinen Enkel, den neunjährigen Lucas Günther.

"Ein bisschen Wehmut ist schon dabei", gibt Rosenheinrich zu, obwohl er schon vor Beginn der vergangenen Verbandsliga-Saison, die der WHV als Tabellenfünfter abschloss, seinen Rücktritt angekündigt hatte. "Bei einigen Pflichtspielen hat mich das schon innerlich bewegt. Aber es wird Zeit, den Staffelstab an Jüngere weiterzureichen", so der Coach.

Sein persönlicher sportlicher Höhepunkt? "Der Aufstieg in die DDR-Liga 1989 und die anschließende Qualifikation für die gesamtdeutsche 2. Bundesliga 1990. "Die haben wir aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht wahrgenommen." Bis 1993 war er Trainer der Männer, dann widmete er sich bis 2005 dem Nachwuchs, mit dem er einige Medaillen auf Landesebene gewann. Dann übernahm er erneut den Chefposten, den er nun räumt.

Wer die WHV-Männer künftig von der Bank aus leiten wird, steht indes noch nicht fest. Aussichtsreiche Verhandlungen mit potentiellen Kandidaten seien aber am Laufen, versichert Rosenheinrich. Gegen Nordhausen testete der WHV schon mal Grundzüge der neuen Formation für die Saison 2011/12. Vier Neulinge aus dem eigenen Nachwuchs wurden in das Team um Kapitän Christian Braun integriert. "Dafür, dass wir in den vergangen drei Wochen im Training bewusst kein Handball gespielt haben, war die Leistung schon recht ordentlich", befand Braun.


Frauen schlagen sich achtbar

Die WHV-Frauen (Sachsen-Anhalt-Liga) hatten das Vergnügen, sich mit dem Zweitligisten Union Halle-Neustadt messen zu dürfen. Aufgrund von Verletzungen und Urlaub traten die Weißenfelserinnen mit nur einer Auswechselspielerin an. Union setzte sich mühelos auf 5:1 ab, ehe es den Einheimischen gelang, die Abwehr zu stabilisieren und im Angriff die Wurfausbeute zu verbessern. Zwischenzeitlich kämpften sich die Außenseiterinnen auf 9:13 heran und mit 10:18 ging es in die Pause.

Den Beginn des zweiten Durchgangs verschlief der WHV erneut. Das unterbesetzte Rumpfteam gab aber nicht auf. Am Ende gab es eine 16:29-Niederlage, womit zumindest das Teilziel, weniger als 40 Tore zu kassieren, erfüllt wurde. Zu den angestrebten 20 eigenen Treffer reichte es zwar nicht ganz, dennoch ein achtbares Resultat.
Der Weißenfelser HV im Internet: www.whv1991.de
Informationen zur Pauschalförderung 201120.06.2011
Der Antrag zur Förderung der Sportarbeit in den Vereinen für das Jahr 2011 wurde fristgerecht zum 31.03.2011 für 2.522 Vereine bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt. Insgesamt wurde eine Summe in Höhe von 2,35 Mio. EUR beantragt.

Derzeit wird der Antrag seitens der Investitionsbank geprüft. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides durch die Investitionsbank an den LSB werden die Weiterleitungsverträge (WLV) in doppelter Ausfertigung durch das VereinsServiceCenter (VSC) des LSB erstellt und an die Vereine versandt. Ein Exemplar des WLV muss vom Verein unterschrieben an das VSC zurück gesandt werden. Nach Eingang im VSC erfolgt umgehend die Überweisung des Geldes auf das in der Vereinsdatenbank des LSB (IVY) angegebene Konto des Vereins.

Achtung! Es werden nur WLV an die Vereine versandt, die die Fördervoraussetzungen zum Zeitpunkt der Erstellung der WLV auch erfüllen. Dazu gehören der vollständig entrichtete Beitrag der Vereine, sowie keine offenen Verwendungsnachweise zur Pauschalförderung aus den letzten beiden Jahren.
Eindrucksvolle Präsentation des Sports im Landtag16.06.2011
Der LandesSportBund hat den 105 Abgeordneten des Landtages von Sachsen-Anhalt am 9. Juni eindruckvoll präsentiert, was den organisierten Sport zwischen Altmark und Burgenland ausmacht. Präsidium und Vorstand nutzen die parlamentarische Begegnung in Magdeburg, um für die finanzielle Sicherstellung des gemeinnützigen Sports in den 3.200 Sportvereinen des Landes zu werben.

Als Landtagspräsident Detlef Gürth als Hausherr den Abend eröffnete, waren überraschend viele Abgeordnete, Minister und Staatssekretäre nach einer langen Sitzung in den Innenhof des Landtages geeilt. Offensichtlich liegt der Sport doch vielen Parlamentariern am Herzen. LSB-Präsident Andreas Silbersack und Helmut Kurrat, Leiter des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt, nutzten die Gelegenheit, um kräftig Werbung in eigener Sache zu betreiben.

Ein Imagevideo des LSB führte den Landespolitikern das Aufgabenspektrum des organisierten Sports in den 14 Kreis- und Stadtportbünden sowie den 47 Landesfachverbänden vor Augen. Die zehntausenden Ehrenamtlichen in den Sportvereinen, der Olympiasieger, die Trainerin im Trainerpool, der Koch in Mensa der Sportgymnasiums, die Mitarbeiter der Landessportschule in Osterburg, sie alle tragen zur Entwicklung des Sports im Bundesland Sachsen-Anhalt bei.

An Informationständen konnten sich die Abgeordneten des Landtages von der Angebots- und Aufgabenvielfalt des Sports hierzulande überzeugen. Erfolgreiche Athleten des Olympiastützpunktes wie Kanutin Nicole Beck oder Schwimmer Christian Kubusch erinnerten die politischen Entscheidungsträger daran, dass im Jahr 2012 mit den Olympischen Spielen und den Paralympics hochkarätige Sportereignisse ins Haus stehen, bei denen die Athleten aus Sachsen-Anhalt erfolgreich abschneiden wollen.

In einem nicht ganz ernst gemeinten Wettbewerb wurde der "Sportlichste Abgeordneten" gesucht. Bei dem Wettstreit, der den Abend auflockerte und Stoff für so manches Gespräch bot, waren Zielgenauigkeit und Konzentrationsfähigkeit gefragt. Als Sieger des Dreikampfes aus Basketballzielwurf, Laserschießen und Minigolf wurde der CDU-Abgeordnete Thomas Keindorf gekürt. Er konnte den Landtagspräsidenten Detlef Gürth knapp auf Platz zwei verweisen und darf sich nun "Sportlichster Abgeordneter des Landtages" nennen.

Sehr genau hörten die Vertreter des Sports bei der Rede des neuen für Sport zuständigen Ministers zu. Innenminister Holger Stahlknecht, der es nicht nehmen ließ, LSB-Präsident Andreas Silbersack für die neue offene und transparente Arbeit des LSB zu danken, betonte, dass der Sport dem Parlament und der Landesregierung sehr am Herzen liegt. Die Ausarbeitung und Verabschiedung eines Sportgesetzes für Sachsen-Anhalt nannte er als eine der vordergründigen Aufgaben in der neuen Legislaturperiode.
21. Landesmeisterschaften im Rudern in Sachsen- Anhalt15.06.2011
Traditionell und nun schon zum 21. Mal versammelten sich Sachsen- Anhalts Ruderer am ersten Wochenende im Juni, um die Landesmeister zu ermitteln. Insgesamt 17 der 21 Rudervereine des Bundeslandes fanden den Weg nach Zschornewitz, wo der ausrichtende Zschornewitzer RC unter der Leitung von Thomas und Andreas Renner für sehr gute Rahmenbedingungen sorgte.


Im Kinderbereich bis zur Ak 14, hier wurde gleichzeitig die Qualifikation für den BW durchgeführt, konnten besonders in den Altersklassen 11 und 12 wieder steigende Teilnehmerzahlen verzeichnet werden. Die Punktewertung in diesem Altersbereich gewann einmal mehr der Ruderclub Magdeburg im SCM mit 143 Punkten vor dem Bernburger RC (129 Punkte) und dem Weißenfelser Ruderverein (73,1 Punkte).

Der Pokal in der Gesamtwertung ging nach 2008 zum zweiten Male an den Bernburger RC, der in allen Altersklassen Boote an den Start schickte und am ausgeglichendsten besetzt war, so hatten die Bernburger z.B. 2 Männerachter am Start. Bernburg siegte mit 237 Punkten vor dem RCM im SCM (204 Punkte) und der HRV Böllberg- Nelson (129 Punkte), welche eine bessere Platzierung vor allem im Kinderbereich verschenkte, wo man nur Platz 5 belegte.

Die beiden jüngsten Landesmeister kommen aus Wittenberg und Bernburg. Tabea Kuhnert vom RC Wittenberg und der Bernburger Marcel Nitze setzten sich im Einer der AK 11 und jünger jeweils deutlich durch.

Während sich im Männer- Achter die Crew aus Halle keine Blösse gab und deutlich vor Bernburg und Magdeburg gewann, kam es im abschliessenden Masters- Achter zu einem Novum. Nach Auswertung des Zielfotos durch den verantwortlichen Kampfrichter folgte die Durchsage : "Totes Rennen." Auf dem Siegersteg freuten sich somit 16 Ruderer und zwei Steuerleute, denn beide Achter, einer Magdeburger Renngemeinschaft und das Team aus Bernburg wurden Landesmeister.

Einziger, wenn auch kleiner Wermutstropfen, war,dass die fünf anwesenden Wettkampfrichter "Dauerdienst" verrichteten. Vielen Dank an dieser Stelle an die Wettkampfrichter, ohne die eine Spitzensportregatta wie eine Landesmeisterschaft nicht durchzuführen wäre. Zwei Wettkampfrichterassistenten, die erstmals als solche an einer Regatta teilnahmen, sind jedoch ein kleiner Lichtblick für Sachsen-Anhalt.
Vorstandssitzung des KSB Burgenland10.06.2011
Am 23. Juni 2011, 17.30 Uhr findet in Weißenfels, Gaststätte „ Bootshaus“ – Beuditz- Vorstadt 23, 06667 Weißenfels, die nächste Vorstandssitzung statt.



Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:


1.Protokollkontrolle ( Vorstand vom 03.03.) – W. Knorr
2.Aktuelle HH- Situation / Halbjahresabschluss – H. Geisler
3.Aktuelle Informationen zu den Kinder- u.Jugendspielen
/GS- Sportfeste – M. Höhlig
4.Beschluss der Fördermittelvergabe„Ki.- u. Jugendsport “
5.Stand – Antragstellung Sportstättenbau 2012 – GF
6.Verschiedenes - R. Schlehahn

In Vorbereitung des Kreissporttages am 19.11.2011 in Naumburg, befindet sich beiliegend in der Einladung eine Bereitschaftserklärung, welche Ihr mir bitte am 23. Juni zur Vorstandssitzung ausgefüllt übergebt. Sollte eine Teilnahme nicht möglich sein, sendet diese Erklärung bis zum 30.06.2011, an die Gst. des KSB, A.- Damaschke- Platz 1, 06618 Naumburg.




Ron Schlehahn
Geschäftsführer
KSB Burgenland e.V.
LEICHTATHLETIK09.06.2011


Drei Mal Gold und ein Kreisrekord

"Wir konnten drei Titel mit nach Hause nehmen", erzählte der Zeitzer Chemie-Trainer Thomas Jörk erfreut nach Abschluss der Bezirksmeisterschaften in Halle. Trotz hoher Temperaturen und heftigem Wind gab es sehr gute Ergebnisse für die Zeitzer Leichtathleten. Allen voran wussten die Speerwerfer zu überzeugen. So holte sich Steven Selzer in der Altersklasse (AK) 14 mit sehr guten 45,97 Metern (m) den Titel. Damit konnte er seine Bestleistung um etwa drei Meter steigern und erfüllte die Landeskadernorm. Die gleichaltrige Fritzi Devant siegte bei den Mädchen unangefochten (33,88), hat aber noch Reserven. Den dritten Sieg verbuchte Elias Just (AK 13). Im 2 000-Meter-Lauf gewann er in 7:05,37 Minuten mit großem Vorsprung. Auf jeweils zweiten Platz kamen die beiden zwölfjährigen Lydia Dohndorf und Tizian Seidel im Speerwurf. Im Weitsprung steigerte Vivien Mielau (AK 12) ihre Bestleistung auf 4,82 Meter und belegte Rang drei. Der jüngste Zeitzer, der achtjährige Max Neubauer, erlief sich über 1 000 Meter in 4:02,11 die Bronzemedaille. Ein toller Abschluss dieser zwei Tage war die Staffel der D-Schüler (AK 8/9). In der Besetzung Tommy Sommerfeld, Moritz Seidel, Robert Viehweg und Max Neubauer liefen die Chemiker in 32,65 Sekunden auf den dritten Platz und verbesserten mit dieser Zeit den Kreisrekord deutlich.
Kinder- und Jugendspiele im Basketball09.06.2011
WEISSENFELS/MZ - Sechs Grundschulen folgten der Einladung des Kreissportbundes (KSB) Burgenland und nahmen in der Weißenfelser Sporthalle West am Basketball-Turnier der Kreiskinder- und Jugendspiele teil. Mathias Höhlig, Mitarbeiter des KSB, wünschte den Aktiven zur Eröffnung faire sowie interessante Partien und den Besten den Sieg. In Zusammenarbeit mit dem Mitteldeutschen BC Weißenfels wurde eine gute Veranstaltung organisiert und durchgeführt.

Erfreulich und zugleich beachtenswert schien der Umstand, das eine Vielzahl von unerwarteten Spielausgängen zu verzeichnen waren. Die als Favorit gehandelte Grundschule Albert-Einstein Weißenfels und die SG Naumburg/Leißling mussten sich der Übermacht der Grundschule Herder Weißenfels beugen. Das Team von Trainer Ronny Winter zog unbeirrt erfolgreich seine Kreise und lag vor dem letzten Spiel gegen Außenseiter Hohenmölsen mit 8:0 Punkten auf Titelkurs. Doch es folgte die nächste Überraschung: Die Hohenmölsener schlugen das Herder-Team mit 16:14.

Das brachte den Turnierausgang noch einmal ins Wanken. Dank des 30:15-Sieges gegen die punktgleiche Grundschule Albert-Einstein blieben die Winter-Schützlinge aber am Ende auf Rang eins.

Foto: Peter Lisker
Kinder- und Jugendspiele im Schwimmen08.06.2011
ZEITZ/MZ - Zufrieden zog der Chef der Zeitzer Schwimmer Friedrich Motz nach den Kinder- und Jugendspielen des Burgenlandkreises Bilanz. "In den einzelnen Altersklassen konnten wir gute Ergebnisse erreichen, die für die Zukunft hoffen lassen", so der Sektionsvorsitzende und Trainer der SG Chemie Zeitz.

Bei den Siegerehrungen gab es in der Schwimmhalle in Zeitz strahlende Gesichter. Die Gewinner betrachteten die Medaillen, die sie in ihren Händen hielten. Mutter, Vater oder auch die Großeltern waren mächtig stolz auf ihre Lieblinge. "Wenn die Kinder auf dem Podest stehen, dann sieht man strahlende Augen" , sagte Sandra Baatz, die aus der Domstadt nach Zeitz kam. Ihr Junge Jan Hagen kämpfte für den Verein SV Naumburg 51 im Wasser. Zu den erfolgreichsten Goldmedaillengewinnern zählte Dana Schleifnecker, Jahrgang 1999, die gleich viermal Edelmetall einheimste. "50-Meter-Rücken ist meine Lieblingsstrecke", so die Rehmsdorferin, die auch in dieser Disziplin als Erste anschlug. Seit acht Jahren schwimmt sie und fühlt sich im Heimatverein bei Chemie sehr wohl.

Ein Jahr älter ist Anika Oestreicher - ebenfalls vom gastgebenden Verein. Sie erzählte, dass ihre Schokoladendisziplin die 50 Meter Brust ist. In dieser Disziplin war ihr der Sieg auch nicht zu nehmen. Seit sechs Jahren ist die Gymnasiastin aus Goßra bei der Talentschmiede von Chemie Zeitz in guten Händen, trainiert zweimal in der Woche und spielt in ihrer Freizeit gern Akkordeon. Schon ihr Vater war ein Schwimmer und ihre große Schwester Anne ist ebenfalls dem Schwimmverein treu. Überragende Ausbeute erreichten die Chemiker Marius Zetzsche (Jahrgang 1997) mit fünf ersten Plätzen, gefolgt von Corina Triebe (1998), die bei der Siegerehrung vier Goldmedaillen in Empfang nahm. Und die kleinsten Teilnehmer waren vor ihrem ersten Auftritt mächtig aufgeregt, hatten wohl eine unruhige Nacht hinter sich. "Sie wollten die Trainingsleistungen in ihrem ersten Wettkampf bestätigen und verbessern. Das ist ihnen gelungen", freute sich Motz. Jüngste im Wasser für Zeitz war Hannah Dykierski, die im Jahrgang 2006 über 25-Meter-Rücken den zweiten Platz belegte. Mädchen und Jungen im Alter von vier bis 17 Jahren beteiligten sich in allen Lagen am Kampf um die Medaillen.

"Die Ausbeute wäre vielleicht nicht ganz so gut ausgefallen, wenn der Weißenfelser Schwimmverein komplett zum Wettkampf angetreten wäre", schätzt Motz ein. Die Weißenfelser erlebten nämlich in den letzten Jahren einen sportlichen Aufschwung. Doch an diesem Wochenende nahmen sie sich zum Missfallen des Kreisfachverbandes Schwimmen eine Auszeit. Man hatte die vergangenen Wochenenden Wettkämpfe bestritten und sagte daher den Kampf um die Medaillen auf Kreisebene ab. Nur einzelne aus der Saalestadt waren durch die Teilnahme von Grundschulen zu diesem eigentlichen sportlichen Jahreshöhepunkt anwesend.

Foto: Helga Freund
Landesmeisterschaften im Rudern08.06.2011
Weißenfelser räumen bei den Landesmeisterschaften in Zschornewitz kräftig ab. Zehn Mädchen und Jungen qualifizieren sich für den Bundeswettkampf.

ZSCHORNEWITZ/MZ - Kaum waren die Ruderer des Weißenfelser RV am Sonntagabend von den 21. Landesmeisterschaften Sachsen-Anhalts aus Zschornewitz heimgekehrt, schon herrschte gestern Mittag wieder hektische Betriebsamkeit rund ums Bootshaus. "Wir mussten unseren Pkw-Anhänger zum Transport unserer Sportgeräte vom Gelände holen und woanders abstellen, da die Bauarbeiten des Saale-Radweges in den nächsten Tagen vor unserem Vereinshaus ankommen werden. Dadurch wird die Zufahrt versperrt sein", erläuterte Cheftrainerin Dagmar Ritter gegenüber der MZ. Und da bereits am Pfingstmontag die nächste Reise zum einwöchigen Trainingslager der Landesruderjugend an der Berliner Seenplatte ansteht, mussten Ritter und Co. entsprechend vorausplanen.

So blieb kaum Zeit, um den hervorragenden Erfolg bei den Titelkämpfen mit 34 Medaillen zu genießen. Zehnmal Gold und jeweils zwölfmal Silber sowie Bronze ging an die Delegation von der Saale. Damit avancierten die Weißenfelser Akteure in der Altersklassen (AK) zehn bis 14 Jahre zum drittbesten Club und in der Gesamtwertung wurde der WRV Vierter. Erfolgreicher waren nur Bernburg, Magdeburg und Halle.

Doch gerade gegen ein Team vom erfolgsverwöhnten Leistungszentrum aus der Landeshauptstadt gelang dem männlichen Doppelvierer der AK 14 mit Weißenfelser Besetzung der Erfolg, der Betreuerin Dagmar Ritter am meisten begeisterte. "Unser Schlagmann Phillip Eisenschmidt war erkrankt, so dass wir ihn kurzfristig mit einem halleschen Sportler aus dem zweiten Auswahlboot ersetzten mussten", erzählte Ritter.

Im Rennen über 1 000 Meter lagen die Magdeburger dann von Beginn an in Führung. "Die wollten eigentlich meine Jungen selbst übernehmen", gab Ritter die taktische Marschrichtung wieder. Aber das Quartett mit den beiden Weißenfelsern Steve Woiki und Julius Schmoltke lag lange Zeit mit einer halben Bootslänge zurück. "Etwa 250 Meter vor dem Ziel haben sie den Spieß jedoch umgedreht", freute sich Ritter. Stück für Stück arbeitete sich die vermeintliche Verlegenheitsbesetzung heran, zog an den Magdeburgern vorbei und setzte sich schließlich mit einer halben Länge Vorsprung durch.

Ebenso wie auf alle anderen Medaillengewinner war Ritter am Ende auf die elfjährige Janine Jakob stolz. Das Talent kam im vergangenen Sommer über die Schul-Arbeitsgemeinschaft Uichteritz zum WRV, absolviert ihre erste Wettkampfsaison und schloss ihre Premiere bei der Landesmeisterschaft mit dem Vizetitel über die 500 Meter im Einzel ab. Der zehnjährige Erik Kohlbach erreichte in der U 11 indes das kleine Finale und belegt hier den zweiten Platz.

Erfolgreichster WRV-Ruderer der Meisterschaft war Johann Pfauter (AK 14). Er gewann im Leichtgewicht-Einer und im Doppelzweier. Sein drittes Gold holte Pfauter als Steuermann des Juniorinnen-Doppelvierers. Seine Mannschaft um die Weißenfelserinnen Lena Janovsky, Lisanne Herrmann und Patricia Loth ließ es sich nicht nehmen, Pfauter nach dem Sieg ins Wasser zu werfen.

Nun steht für die Weißenfelser das Pfingst-Trainingscamp auf dem Plan. Dabei bereiten sich zehn der Nachwuchssportler gezielt auf den Bundeswettkampf am ersten Juli-Wochenende in München vor, für den sie sich qualifiziert haben.

Foto: Peter Lisker
Arnulf Marx feiert Jubiläum01.06.2011
Seinen 70. Geburtstag feiert heute Arnulf Marx, Vorsitzender des Tanzsportclubs "Rhythmus der Freude" Naumburg.

Herzliche Glückwünsche überbrachte der Geschäftsführer des Kreissportbundes Burgenland, Ron Schlehahn.
LSB startet Vereinsbefragung zu Extremismus im Sport31.05.2011


Alle Mitgliedsvereine des LSB Sachsen-Anhalt erhalten in den kommenden Tagen eine Email oder einen Brief mit den Zugangsdaten für eine anonyme Online-Umfrage. Hintergrund ist eine wissenschaftliche Analyse im Rahmen des im Februar gestarteten Projektes MuT - Menschlichkeit und Toleranz im Sport.


Untersuchungen haben gezeigt, dass vor allem rechtsextreme Organisationen versuchen, den Sport für ihre Zwecke zu missbrauchen. In Sachsen-Anhalt existieren bisher jedoch keine statistischen Erhebungen zu Extremismus und Sport. Deshalb startet der LSB in dieser Woche eine Befragung aller Mitgliedsvereine zu diesem Thema.
Ziel dieser Umfrage ist es, die reale Situation hinsichtlich Demokratieverständnis, anti-demokratischen Einstellungen wie Rassismus, Diskriminierung oder Fremdenhass sowie die Gefahr der Unterwanderung durch extremistische Organisationen im Land möglichst genau abbilden zu können. Die Auswertung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Rahmen einer Bachelor-Arbeit.
Für den Erfolg dieser Untersuchung ist es wichtig, dass sich möglichst viele Vereine an der Befragung beteiligen. Wir bitten daher die angeschriebenen Vereinsvorsitzenden, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und den LSB durch ihre Teilnahme zu unterstützen.

Für Fragen zum Projekt MuT oder zur Vereinsbefragung stehen Ihnen die Projektmitarbeiter Anja Beutel (Tel. 03 45/52 79-108, Email: mut@lsb-sachsen-anhalt.de) und Daniel Wenzel (Tel. 03 91/85 02-819, Email: d.wenzel@fsa-online.de) gern zur Verfügung.

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms "Zusammenhalt durch Teilhabe" und co-finanziert durch das Land Sachsen-Anhalt.
Kinder- und Jugendspiele im Floorball31.05.2011
5 Mannschaften waren am Mittwoch, den 25.05.2011 in die Stadthalle Weißenfels angereist, um bei dem Kinder- und Jugendspielen des KSB-Burgenland e.V. dem kleinen weißen Ball hinterher zu jagen und wertvolle Punkte im Kampf um den Turniersieg einzuheimsen.

Mathias Höhlig, Mitarbeiter des Kreissportbundes Burgenland e.V. und Turnierleiter Heinz-Günter Seitz, Mitglied des UHC Sparkasse Weißenfels e.V. sowie Geschäftsführer des Floorball Verbandes Sachsen-Anhalt e.V., begrüßten die Mannschaften und wünschten viel Erfolg.

Schon das 1. Spiel ließ erahnen, wer heute hier die Hosen anhaben würde. Die Ökowegsekundarschule traf auf die Neustadtsekundarschule und trennte sich zum Spielende mit 7:1. Doch dies sollte nicht sein höchster Sieg bleiben. Nach 6:2 und 3:3 gegen Freies Gymnasium Mücheln I- und die Beuditzsekundarschule folgte ein furioser Sieg von 11:1 gegen die Schüler des Freies Gymnasium Mücheln II.

Unangefochten steht die Ökowegsekundarschule an der Spitze der Tabelle. In Abstand, aber noch in Schlagdistanz, folgen die Beuditzsekundarschule, Neustadtsekundarschule, weit abgeschlagen das Freies Gymnasium Mücheln I und Freies Gymnasium Mücheln II.

Direkt im Anschluss fand die Siegerehrung statt. Dr. Rolf Blanke, Vorsitzender des UHC Sparkasse Weißenfels e.V. und Präsident des Floorball Verbandes Sachsen-Anhalt e. V. sowie Mathias Höhlig überreichten die Medaillen und Urkunden an die Sieger und Platzierten.

Ein besonderer Dank an die Sportlehrer und die Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Platzierung:
1. Ökowegsekundarschule
2. Beuditzsekundarschule
3. Neustadtsekundarschule
4. Freies Gymnasium Mücheln I
5. Freies Gymnasium Mücheln II

Foto: Heinz-Günter Seitz
Mitteldeutsche Mountainbike - Meisterschaften am 03. Juli 2011 in Mertendorf24.05.2011
Ein absoluter Höhepunkt im MTB-Cross Country soll der 4. Lauf des neuen MDC am 03. Juli 2011 in Mertendorf werden. Der Veranstaltungsort ist sicher dem Einen oder Anderen noch von 2007 in guter Erinnerung.

Nun will das Team White Rock aus Weißenfels in Zusammenarbeit mit dem Team Snail`s Pace aus Naumburg und dem örtlichen Sportverein SV Mertendorf mit einem MTB-Event das Traditionsrennen mit einem Paukenschlag reaktivieren: Die Mitteldeutschen Meisterschaften werden auf der anspruchsvollen Strecke vor den Toren von Naumburg im Süden Sachsen-Anhalts ausgefahren. Neben dem Titel des Mitteldeutschen Mountainbike - Meisters und doppelter Punktzahl bei der Wertung zum Mitteldeutschlandcup soll der Tag ein Radsportfest für die ganze Familie werden. So werden die Startklassen U9 bis U15 gleichzeitig zum GHOST Kids Bike Cup gezählt. Auch die Sportler vom White Rock e.V. streben vordere Platzierungen an und natürlich wird Leistungsträger Christopher Maletz nach in dieser Saison schon drei Starts im Mountainbike-Weltcup unter anderem auch am Start des Eliterennens stehen, in dem er sich mit weiteren deutschen Nationalkader-Fahrern im Kampf um das gelbeTrikot des Mitteldeutschen Meisters auseinander zu setzen hat.

Auch im umfangreichen Rahmenprogramm sind zahlreiche Überraschungen geplant. So gibt es neben den spannenden Wettkämpfen auf atemberaubenden Abfahrten und steilen Anstiegen ein Ausstellungsgelände, in dem man sich beispielsweise über neueste Entwicklungen im Fahrradmarkt informieren kann, für Kinder sind verschiedene Attraktionen vorgesehen und auch für das leibliche Wohl wird natürlicht bestens gesorgt. Da für die Zuschauer ist der Eintritt frei ist, lohnt sich ein Sonntagsausflug mit der ganzen Familie zu diesem einmaligen sportlichen Höhepunkt sehr.

Die Veranstaltung ist bundesoffen ausgeschrieben, somit wird Mertendorf wohl für viele Mountainbiker aller Leistungsklassen ein Höhepunkt Ihres Wettkampfjahres 2011 darstellen.

Auf einer eigenen umfassenden Veranstaltungsseite unter sind ab sofort die jeweils aktuellen Neuigkeiten zum Event veröffentlicht. Schaut also immer mal wieder vorbei!

Wir freu`n uns auf Euch!
Team White Rock

>> weitere Informationen
Schulungswochenende für Vereinsvorsitzende19.05.2011

Der Landessportbund Sachsen-Anhalt bietet auch in diesem Jahr ein Schulungswochenende für Vereinsvorsitzende an.

Die kostenlose Schulung findet vom 01.-03. Juli 2011 in der Landessportschule Osterburg, Arendseer Straße 4, statt.

Themem sind u.a. Finanzen und Steuern, rechtliche Grundlagen für die Sportvereinsarbeit, Leistungen der ARAG Sportversicherung und Verhinderung sexualisierter Gewalt im Sport.

Interessierte Vereinsvorsitzende melden sich bitte bis zum 14. Juni 2011 beim Kreissportbund Burgenland.

Ansprechpartner ist Mathias Höhlig (Tel. 03441/714275)
Info-Blatt 02/201119.05.2011

Liebe Mitglieder,

das aktuelle Info-Blatt 02/2011 kann unter Download abgerufen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ron Schlehahn
Geschäftsführer

Publikumsmagnet zieht um12.05.2011

NAUMBURGER SPORTTAGE Schulstaffelläufe und Kindergarten-Duathlon gehen am 21. Mai während des Pressefestes ausnahmsweise auf der Vogelwiese über die Bühne.

Vom traditionellen Austragungsort Marienring mit Start und Ziel vor der ehemaligen "Reichskrone" am Theaterplatz zur Vogelwiese ziehen in diesem Jahr die bei den Zuschauern inzwischen beliebtesten Wettbewerbe der Naumburger Sporttage um: die Schulstaffelläufe und der Kindergarten-Duathlon, die am Sonnabend, 21. Mai, im Rahmen des Pressefestes erstmals auf dem großen Platz zwischen Kino und Bürgergartenviertel über die Bühne gehen werden. Die Zweiteilung der Sporttage - Straßengehen und Citylauf werden wegen des engen Terminkalenders des Deutschen Leichtathletik-Verbandes erst am 24. September ausgetragen (Tageblatt/MZ berichtete) - machen den Umzug notwendig. Das hat jedoch den Vorteil, dass für die Wettkämpfe der Jüngsten nicht extra Straßensperrungen nötig werden.

"Wir freuen uns über die riesige Resonanz der Schulen und Kindergärten. Immerhin erwarten wir in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung von cirka 500 Kindern und Jugendlichen", so Ron Schlehahn, Geschäftsführer des Kreissportbundes (KSB) Burgenland, der Ausrichter der Sporttage ist. 33 Schulmannschaften (zwei mehr als im Vorjahr) sowie 28 Kindergarten-Staffeln (ebenfalls plus zwei) sind für die 2011er-Wettbewerbe angemeldet worden. Titelverteidiger bei den Läufen sind bei den Grundschulen die Stößener (bis 99 Schüler) und "Friedrich Ludwig Jahn" Freyburg (ab 100 Schüler) sowie das Domgymnasium Naumburg. Den Duathlon aus Laufen und Rollerfahren hatten im vergangenen Jahr die Kitas Jakobsmauer (bis 39 Kinder) und Am Holländer (ab 40) für sich entschieden. Turniere im Streetsoccer (organisiert von Naumburg 05) und im Street-Basketball, das Sportmobil des KSB mit Sprungburg und Trampolin sowie die Wassertheke der Technischen Werke Naumburg runden das Programm am 21. Mai auf der Vogelwiese ab.

Die Schulstaffelläufe beginnen am Sonnabend, 21. Mai, um 9.30 Uhr. Die Turniere im Streetsoccer und Street-Basketball werden um 10 Uhr eröffnet, und der Kindergarten-Duathlon wird um 11 Uhr gestartet.
Horst Linke erhält Ehrennadel in Gold06.05.2011
Anlässlich seines 80. Geburtstages wurde der Vorsitzende des SV Rot-Weiß Weißenfels 1951 e.V., Sportfreund Horst Linke, mit der Ehrennadel des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt in Gold ausgezeichnet.

Arnd Peters, Präsident des Kreisfachverbandes Fußball sowie Bernd Karl, Vorsitzender Ehrung und Auszeichnung überbrachten die Glückwünsche.
VORFÜHRUNG Sportler erholen sich nach Verletzungen OSTERFELD/MZ05.05.2011
In Osterfeld erscheint am Sonnabend Dr. Birger Häckel vom Gelenkzentrum Jena und berichtet über Sportverletzungen.

Der Vortrag beginnt in der Halle am Osterfelder Sportplatz um 13.30 Uhr. Interessenten können ohne Anmeldungen dabei sein. Die Aktion wird unterstützt vom Kreissportbund (KSB) Burgenland. Das Gelenkzentrum ist spezialisiert für Durchführung und Nachbehandlung von ambulanten und stationären Gelenkoperationen. "Mitglieder aus unserem Vereinen können schnell Termine für Behandlungen bei Sportverletzungen erhalten", teilte der Geschäftsführer des KSB im Burgenlandkreis Ron Schlehahn mit.

1. Landesseniorensportkonferenz am 28. Mai04.05.2011


Die über 50-Jährigen sind die größte und am stärksten wachsende Gruppe im organisierten Sport in Sachsen-Anhalt. Der LSB möchte den Wünschen und Interessen der Sportlerinnen und Sportler dieser Altersgruppe noch besser gerecht werden. Die 1. Seniorensportkonferenz des LSB Sachsen-Anhalt am 28. Mai in Halle bietet allen Interessierten die Gelegenheit, Wünsche und Anregungen für Seniorensportangebote in Sachsen-Anhalt zu formulieren und sich über ihre Erfahrungen auszutauschen.

Bereits jetzt sind 97.380 Mitglieder des LSB 50 Jahre und älter (Stichtag: 1. Januar 2011). Für die Zukunft schlummert hier ein immenses Mitgliederpotenzial für die Sportvereine des Landes.
In ihrem Einstiegsreferat "Älter werden - sportlich nehmen" geht Dr. Petra Tzschoppe, Fachgebietsleiterin Sportsoziologie am Institut Sportpsychologie und Sportpädagogik der Universität Leipzig, auf die Bedeutung des Sporttreibens in der zweiten Lebenshälfte zur Steigerung der Lebensqualität ein. OA Dipl.-med. Olaf Haberecht, Facharzt für Innere Medizin aus Aschersleben, beleuchtet in seinem Fachvortrag "Gesund alt werden - zielorientierte Präventionsmaßnahmen" besonders den vorbeugenden Aspekt des Sports für typische Alterserkrankungen.
In Arbeitskreisen werden die Teilnehmer der 1. Seniorensportkonferenz über regionale und sportartspezifische Seniorensportangebote, die Wünsche nach zielgruppenorientierten Bildungsangeboten sowie über Möglichkeiten der Vernetzung mit anderen Partnern im Seniorenbereich (wie z.B. die Volkssolidarität) diskutieren. Die Konferenz wird als Fortbildung für Übungsleiter C, sportartübergreifender Breitsport, anerkannt.

Anmeldungen für eine kostenfreie Teilnahme an der 1. Seniorensportkonferenz des LSB Sachsen-Anhalt sind bis zum 18. Mai 2011 möglich beim:

LSB Sachsen-Anhalt
Steffi Meyer
Sachbearbeiterin Seniorensport
Tel.: 03 45/52 79-129
Fax: 03 45/52 79-100
Mail: meyer@lsb-sachsen-anhalt.de
Ein fast perfekter Auftakt04.05.2011
Ein fast perfekter Auftakt



WEISSENFELS/MZ - Der tolle Auftakt der U-19-Floorball-Weltmeisterschaft in Weißenfels, endete aus Sicht des gastgebenden Floorballverbandes Deutschland (FD) nicht mit dem erhofften i-Tüpfelchen. Das Team von Trainer Kristof Klein (Leipzig) mit den beiden Weißenfelsern Sascha Herlt und Pascal Schlevoigt in den Reihen verlor sein erstes Vorrunden-Duell gegen die Nationalmannschaft aus Polen mit 6:9 (1:2/2:3/3:4).

Klein zeigte sich trotz der Niederlage sehr zufrieden mit seinen Schützlingen. "Wir sind erstmal froh, ins Turnier gestartet zu sein, auch wenn es nicht zum erhofften Erfolg gereicht hat. Die Teamleistung war gut und wir haben uns bis zum Schluss nicht aufgegeben", stellte sich der Coach vor sein Team. Nicolas Kujat, zuletzt für ein Jahr in Schweden aktiv, machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl, die stellvertretend für die deutsche Vertretung stand: "Wir waren sehr motiviert und nach dem Polish-Cup im Februar weiß ich, welches Potenzial in diesem Team steckt." Er bedanket sich ausdrücklich bei den mehr als 800 Zuschauern für die tolle Unterstützung und versprach ebenso wie Klein: "Gegen Spanien werden wir Vollgas geben."

Der FD-Präsident Oliver Stoll (Leipzig), zeigte sich nach dem ersten WM-Tag zufrieden. Immerhin waren über den Tag verteilt bereits mehr als 1 000 Zuschauer in den beiden Spielstätten dabei. Auch die gewissenhafte Vorbereitung zahlte sich mit einer schon nahezu perfekten Organisation aus. "Das war enorm wichtig, denn der Fokus lag am Dienstag auf dem allgemeinen Ablauf der Veranstaltung. Gerade am ersten Turniertag hatte der Weltverband IFF ein kritisches Auge auf die Einhaltung der Richtlinien. So wurden in einer Nachtschicht kurzfristig noch Kleinigkeiten verändert."

Mit der Leistung der eigenen U-19-Auswahl haderte Stoll, zeigte jedoch Verständnis. "Die Mannschaft war motiviert, hatte aber teilweise den Kopf nicht frei." Als promovierter Sportpsychologe kann er den enormem Druck nachvollziehen, unter dem die Jungen standen. "Wir machen dem Team keinen Vorwurf. Ich bin mir sicher, dass wir morgen mehr gegen Spanien erwarten können." Um die Chance auf das Halbfinale nicht zu verpassen, muss ein Sieg her.

Dem Spiel vorausgegangen waren eine kleine Eröffnungszeremonie und Begrüßungsworte, wobei Stoll als Dolmetscher agierte.
Deutschland: Blume im Tor, Radtke, R. Hoffmann, Witte, J. Hoffmann, Schlevoigt, Traulsen, Schramm, Horn, Irrgang, Schuschwary, Sigrist, Flemmig, Herlt, Diaz, Geiler, Schönnagel, Aboagye, Kujat, Hallerstede.
RUDERN02.05.2011


27 Medaillen für Weißenfels

ZSCHORNEWITZ/MZ/WRV - Mit zwölf goldenen, elf silbernen und vier bronzenen Rängen kehrten die Teilnehmer des Weißenfelser Rudervereins von der 43. Zschornewitzer Frühjahrs-Regatta zurück. Der Tag begann mit dem Doppelzweier der Männer und mit einem Sieg von Tom Fergin und Hannes Jänicke. Alle dachten, so könnte es weitergehen. Aber die Konkurrenz aus Berlin, Dresden, Meißen, Magdeburg und aus anderen Vereinen war stark. Dennoch gab es noch viele Medaillen. Ihren ersten Sieg holte Charlotte Oertel in Einer AK 13 Leichtgewicht. Gleiches gelang den Mädchen der AK 12, Lisa Eisenschmidt, Saskia Göthner, Gina Weigelt, im Doppelvierer in der Gemeinschaft mit Wittenberg. Im anspruchsvollen Riemenzweier der Junioren B erruderte Jörg Rottmann seine erste Medaille. Zweimal am Siegersteg legten Niels Elison (Zweier/Vierer) und Phillip Eisenschmidt (Einer/Vierer) an. Weiter trugen sich in die Siegerliste Johann Pfauter, Patricia Loth, Laura Berthel, Christian Riebel, Steve Woiki, Julius Schmolke und Florian Riedel ein. Das freute auch die mitgereiste Eltern und die Betreuer.
BOGENSCHIESSEN29.04.2011


Landesmeister wird gesucht

Der Bogensportbund Sachsen-Anhalts und die Abteilung Bogenschießen des SV Teuchern veranstalten am morgigen Sonnabend auf dem Turniergelände am Krähenberg von Teuchern (Weißenfelser Straße, neben dem Kompostplatz) die Landesmeisterschaft im 3-D-Schießen. Dabei rechnen die Organisatoren mit über 100 Sportlern, die um den Titel wetteifern wollen.

Auch aus Teuchern beteiligen sich wieder so manche Wettkämpfer. Sie sollten auch diesmal nicht chancenlos sein. Immerhin konnten sich schon einige heimische Aktive bei früheren Wettbewerben erfolgreich schlagen und Landesmeister werden. Bleibt die Hoffnung auf morgen.

Bei dieser morgigen offenen Veranstaltung, die um 9 Uhr eröffnet wird, qualifizieren sich die besten Teilnehmer für die Deutsche Meisterschaft.
Zugangsberechtigung für die Online-Datenbank IVY des LSB28.04.2011

Aus gegebenen Anlass weisen wir nochmals darauf hin, dass laut eines Beschlusses zum Landessporttag vom 25.09.2010, die Online-Bestandserhebung ab 2012 für jeden Verein zur Pflicht wird.

Um die jeweiligen Voraussetzungen zu schaffen, muss jeder Verein eine Zugangsberechtigung beim LSB beantragen. Auf der Internetseite des Landessportbundes Sachsen-Anhalt (www.lsb-sachsen-anhalt.de) findet man unter Förderung das Formular zur Beantragung der IVY-Zugangsdaten sowie die Richtlinie zur Online-Bestandserhebung.

Ich empfehle den Antrag auf Zugangsberechtigung an folgende Adresse zu senden:

Landessportbund Sachsen Anhalt e.V.
Geschäftsstelle
PF 110129
06015 Halle / Saale

Für Rückfragen steht Euch gern Mathias Höhlig (Tel.: 03441 / 714275) zur Verfügung.

Ron Schlehahn
Geschäftsführer
Unentgeltlich mit Zuschuss27.04.2011

SPORTSTÄTTENNUTZUNG TSV Reichardtswerben macht eine Ungleichbehandlung bei der Kostenbeteiligung aus. Kreis- und Landessportbund sprechen von Konsens.


REICHARDTSWERBEN/MZ - Eine Ungleichbehandlung der Weißenfelser Sportvereine haben die Reichardtswerbener Ortschaftsräte ausgemacht. Annegret Täubert (Mandat des TSV) überspitzte die Situation in der kontroversen Diskussion im Rat so: "Die wollen keinen Sport in den Dörfern." Mit "die" meinte sie die Weißenfelser Stadtverwaltung.

"In Zukunft wird es nicht mehr ohne eine Beteiligung gehen."
Ron Schlehahn
Kreissportbund


Fakt ist, dass der TSV "Frisch auf" Reichardtswerben im Quartal 390 Euro für die Volleyballer und 60 Euro für die Handballer für die Nutzung der Tagewerbener Turnhalle zahlen muss. Grundlage ist eine Vereinbarung vom Januar des vergangenen Jahres mit der damals noch selbstständigen Gemeinde Tagewerben. Auf ein Schreiben von der Gebäudebewirtschaftung der Stadtverwaltung gab es einen Widerspruch des TSV. Darin wurde darauf verwiesen, dass der Vorstand gezwungen war, die Vereinbarung zu unterzeichnen, um den Trainings- und Wettkampfbetrieb absichern zu können. Nun gehörten die Orte aber zu Weißenfels und dort würden Sportstätten den Vereinen ohne Gebühr zur Verfügung gestellt. Ganz so, wie es ein entsprechendes Gesetz vorsehe. Das sei eine wesentliche Unterstützung gemeinnütziger Vereine. Es werde um kostenlose Nutzung und um Rücküberweisung der bisher gezahlten Beträge seit der Eingemeindung gebeten.

Im MZ-Gespräch verwies Andreas Bischoff, Fachbereichsleiter für technische Dienste und Stadtentwicklung, auf die Verordnung zur Sicherung und Nutzung von Sporteinrichtungen im öffentlichen Eigentum. Darin wird zwar davon gesprochen, die Sporteinrichtungen "grundsätzlich unentgeltlich zur Verfügung zu stellen". Etwas tiefer aber steht, dass für ein Entgelt nur Kosten für die Nutzung nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen erhoben werden dürfen, sprich Betriebskosten. An den TSV Reichardtswerben schrieb Bischoff, dass es keinen Grund gebe, den Vertrag mit Tagewerben rückwirkend aufzuheben. Er nannte als Beispiel Schwarz-Gelb Weißenfels. Der Verein trage nämlich für seine Sportanlage fast alle Kosten. In Sachen TSV Reichardtswerben könnte nur der Tagewerbener Ortschaftsrat selbst eine Änderung bei der Stadt fordern. Letztlich gehe es für diese aber auch um Fragen der Haushaltskonsolidierung, welche die Kommunalaufsicht verlange.

Auf Nachfrage signalisierte der Tagewerbener Ortsbürgermeister Franz Patzschke (parteilos), dass er eine Änderung der Vereinbarung nicht befürworten könne. Denn nicht nur der TSV, sondern auch Tagewerbener Vereine seien in den letzten Jahren aufgrund anfallender Betriebskosten in den Räumen der Schule finanziell in die Pflicht genommen worden. Patzschke sprach von 2,50 Euro für jede Stunde, die im Nachhinein abgerechnet wurden. Nur aufgrund der schwierigen Haushaltslage 2010 habe man für die anfallenden Stunden im Jahr eine durchschnittliche Pauschale errechnet, so dass eine feste Einnahme herauskam.

Frank Löper, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Landessportbundes, sprach von altem DDR-Recht, das bei der Nutzungsverordnung noch wirke. Angesichts der komplizierten Haushaltssituation in den Kommunen sei es allerdings auch allgemeiner Konsens, einen gewissen Anteil an den Betriebskosten zu tragen.

"In Zukunft wird es nicht mehr ohne eine Beteiligung gehen", sagte Ron Schlehahn, der Geschäftsführer des Kreissportbundes Burgenlandkreis. "Da muss es Lösungen im Sinne der Vereine und der Städte geben." Wenn man kostengünstig weiter Sport treiben wolle, müssten sich letztlich alle an einen Tisch setzen und reden.
KSB-Mitgliedschaft bringt viele Vorteile19.04.2011

Über die jüngste Delegiertenversammlung des Schützenverbandes Burgenland-
kreis in Bad Kösen.

Neben dem Landesschützenverband und Landrat Reiche war auch der Kreissport-
bund (KSB) Burgenland mit Präsident Knorr und Geschäftsführer Schlehahn zugegen. In der heißen Diskussionsrunde habe ich in einer sehr emotionalen Rede die Rolle des Kreissportbundes Burgenland, dessen Aufgaben und Ziele sowie die Unsinnigkeit eines Austrittes allen Delegierten und dem Schützenverein (SV) Nebra dargelegt.

Sämtliche Beweggründe zum Austritt konnten widerlegt werden. Den drei staunenden Delegierten vom Schützenverein Nebra wurde auch mitgeteilt, welcher finanzieller Schaden durch deren Austritt dem Schützenverein Nebra entstanden ist. Die hervorragenden Rahmenbedingungen einer Mitgliedschaft im Kreissportbund, welche auch die steigenden Mitgliederzahlen im Kreissportbund Burgenland belegen, sind der Verdienst des gesamten Teams im Kreissportbund und sämtlicher Zuwendungsgeber und Sponsoren sowie unseres Vorstands und der drei hauptamtlichen Mitarbeitern der drei Geschäftsstellen in den Städten Naumburg, Zeitz sowie Weißenfels. Durch diese werden insgesamt 288 Vereine beraten, betreut und auch finanziell unterstützt.

Sollte der Schützenverein Nebra eine Gesprächsbereitschaft zur erneuten Mitgliedschaft im Kreissportbund Burgenland signalisieren, werde ich jederzeit einer Einladung zur Mitgliederversammlung folgen.

Ron Schlehahn
Geschäftsführer
Frauen des UHC Sparkasse Weißenfels Deutscher Meister - Männer belegen Platz 318.04.2011
FLOORBALL Zum zweiten Mal nach 2009 geht der deutsche Meistertitel an die Frauen des UHC Sparkasse Weißenfels. Torhüterin Nancy Gatzsch ist Spielerin des Tages.

GRIMMA/MZ - Seit Sonnabend, um 15.52 Uhr, weiß Nancy Gatzsch, wie es sich anfühlt, wenn man von einer ganzen Floorball-Mannschaft lebendig begraben wird. Alle Damen des UHC Sparkasse Weißenfels stürzten sich nach dem Ende der dritten Play-off-Finalpartie gegen den Titelverteidiger MFBC Wikinger Grimma auf die Torfrau. Für Gatzsch, zweifelsohne die wertvollste Spielerin des Tages, gab es kein Entkommen. Für einige Momente war die Nationalkeeperin unter dem kleinen Menschenberg verschwunden. Geschmerzt haben dürfte es wenig, denn nach dem 5:3-Sieg (2:0/1:1/2:2) im entscheidenden dritten Spiel um die deutsche Meisterschaft holten die UHC-Frauen den Titel, den sie bereits 2009 gewonnen hatten, von der Mulde zurück an die Saale.

Die Floorball-Männer des UHC Sparkasse Weißenfels zeigten am Sonnabend die Reaktion, die von allen erwartet wurde, nachdem sie am Wochenende zuvor im Play-off-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen die Löwen Leipzig ausgeschieden waren. Die SG BA Tempelhof Berlin wurde im Spiel um Bronze 10:4 bezwungen.
Michael Strenzke neuer Vorsitzender der SSV Eintracht Naumburg14.04.2011
Die Delegierten der SSV Eintracht Naumburg kamen am Dienstagabend zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammen. Dabei stimmten sie den Rechenschaftsberichten des 1. Vorsitzenden zur sportlichen Entwicklung sowie des Kassenwartes und der Revisionskommission zur finanziellen Situation des Vereins zu und entlasteten den Vorstand.

Damit beendete Horst Scholz nach zehn Jahren auf eigenen Wunsch seine Tätigkeit als 1. Vorsitzender der SSV und erntete für sein Engagement zum Wohle des Vereins noch einmal viel Beifall und Dank. In Würdigung seiner Verdienste wurde ihm die Ehrennadel des Landessportbundes in Silber verliehen.

Anschließend wurde ein neuer geschäftsführender Vorstand gewählt. Michael Strenzke als neuer Vorsitzender, Mathias Höhlig als Stellvertreter und Manfred Wawro als Kassenwart erhielten für drei Jahre das Vertrauen der SSV-Mitglieder. Mit dem nächsten Tagesordnungspunkt beschlossen die Vertreter der mittlerweile 17 Abteilungen eine aktualisierte Satzung. Der neue Vorsitzende erklärte, dass die Abteilungen auch im 60. Jahr des Vereinsbestehens in den Belangen des Breiten- und Leistungssportes sowie bei ihren öffentlichen Aktivitäten unterstützt werden. Damit soll der anerkannt wertvolle Beitrag des Vereins zur Freizeit- und Kulturlandschaft in Naumburg gestärkt werden. Angesichts der stetig wachsenden Zahl an Mitgliedern und Abteilungen ist geplant, die Arbeit des Vorstandes durch eine Finanz- und Förderordnung effektiver und übersichtlicher zu gestalten.
Finale um Platz 3 am Samstag in Weißenfels13.04.2011
Der Floorball Verband Deutschland hat relativ kurzfristig und insbesondere wegen der anstehenden WM entschieden, dass bei den Herren das Finale um Platz 3 ab sofort nur noch als ein kleines Finale ausgetragen wird.

Dieses findet am kommenden Samstag, den 16. April 2011 um 19.00 Uhr in der Sporthalle West zwischen dem UHC und Tempelhof Berlin statt.
Einladung zur Filinchen Fahrrad - Fahrschule13.04.2011
Was, du kannst schon Fahrrad fahren und bist zwischen fünf und acht Jahre alt? Na dann Herzlichen Glückwunsch, du erfüllst damit die Voraussetzungen einen „Fahrrad-Führerschein“ zu erwerben.

Damit du dein Rad noch besser und sicherer beherrschen lernst, kannst du eine kleine „Fahrschule“ absolvieren. Der Kinder-Radausweis geht über fünf Stufen. Ähnlich wie beim Schwimmen lernen, gilt es hier verschiedene Schwierigkeitsgrade zu absolvieren. Wie viele davon du tatsächlich schaffen möchtest, das liegt allein an dir!

Bereits nach Absolvierung der ersten, relativ einfachen, Stufe bekommst du deinen persönlichen Radausweis ausgehändigt. Die weiteren Stufen werden dann jeweils im Ausweis eingetragen.

Nach jeder absolvierten Stufe gibt es außerdem einen kleinen Preis zu gewinnen. Solltest du alle fünf Stufen schaffen, bekommst Du einen Hauptpreis!

Wenn du Interesse am Mitmachen hast, dann sollten sich deine Eltern bei Winfried Kreis vom Radsportverein White Rock e.V. melden. Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Dann wirst du in die Liste der „Fahrschüler“ eingetragen. Der dritte Kurs beginnt am Freitag, den 29. April 2011 um 16.00 Uhr bei Zweirad-Riese. Er findet dann jeden Freitag um die gleiche Zeit statt. Ihr solltet nur euer Fahrrad und einen Helm mitbringen. Der Übungsparcours ist der Weißenfelser Klemmberg.

Der gesamte Kurs kostet nur 5 €!

Nähere Informationen und Anmeldung bis 27.04.2011 unter:

info@white-rock.de oder 0162/4289132 (Winfried Kreis)
Christian Giegold führt Verein in die Zukunft12.04.2011

TRÖGLITZ/MZ. Christian Giegold wurde auf der Mitgliederversammlung des TSV Tröglitz einstimmig als Vereinsvorsitzender von den Anwesenden bestätigt. Der 37-Jährige wird die Geschicke des Vereins weiterführen, wie er es seit elf Jahren erfolgreich getan hat. Der Vorsitzende zog Bilanz aus den vergangenen beiden Jahren. "Wir konnten dank Unterstützung durch den Ortschaftsrat Tröglitz und Sponsoren geplante Projekte verwirklichen. Flutlichtanlage und Fangnetze wurden erneuert", so Giegold. Der TSV bemüht sich um Fördergelder, die gastronomische Versorgung auf dem Sportplatz hat man in eigene Hände genommen.

Im Verein sind nunmehr 269 Mitgliedern registriert, die Zahl ist in den vergangenen Jahren stets leicht gestiegen. Die Fußballer stellen die größte Abteilung (122) und die erste Männer ist 2009 / 2010 der Aufstieg in die Kreisoberliga gelungen. Das Team blieb in der Kreisliga ungeschlagen. Der Klassenerhalt ist nach Aussage von Spartenleiter Jörg Heinold das Ziel für diese Saison. Die Turnabteilung unter der Leitung von Birgit Nowotny eroberte bei Kinder und Jugendspielen des Kreises 35 Medaillen und ein Höhepunkt ist das jährliche Weihnachtsturnen. 60 weibliche Turnerinnen gehören dieser Abteilung an. Auch die Abteilungen Tischtennis, Floorball und Wandern haben sich stabilisiert.

Der Bürgermeister der Elsteraue, Manfred Meißner (parteilos) , versprach, im Rahmen der Möglichkeiten den TSV, den größten Verein der Gemeinde, weiter zu unterstützen, obwohl durch die Haushaltslage nicht viel Spielraum vorhanden sei. In der Diskussion wurde über die Unterbringungen der Sportgeräte, die in der Turnhalle stehen, gesprochen. Ein Anbau an die Halle sei derzeit aus finanziellen Gründen der Gemeinde nicht möglich. Ein Höhepunkt sollen Anfang Juli die Feierlichkeiten zum Jubiläum 20 Jahre TSV werden.

Gewählter Vorstand: Vorsitzender: Christian Giegold, Stellvertreter Antje Linkorn und Jörg Kurzeja, Kassenwart Eva Höppner.
SG Chemie Zeitz hat einen neuen Vorsitzenden11.04.2011

ZEITZ/MZ - Der 54-jährige Dietmar Voigt wurde von den Delegierten der Mitgliederversammlung des größten Zeitzer Sportvereins, der SG Chemie Zeitz, einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ihm stehen für die kommenden zwei Jahre Frieder Lehmann und Hartmut Herrmann zur Seite. In seinem Bericht resümierte der noch amtierende Vereinschef Frieder Lehmann die vergangene Zeit. Er schätzte die Arbeit des Vorstandes mit den elf Abteilungen des Sportvereins in den letzten zwei Jahren als sehr erfreulich ein und würdigte die sportlichen Erfolge der Schwimmer, in der Leichtathletik, von den Radballern und den Faustballern.
Jens und Dirk Schinol starten bei den deutschen Meisterschaften08.04.2011
HOHENMÖLSEN/MZ - Jens Schinol hat gut lachen. Vor zwei Wochen wurde der 35-Jährige von den Lesern der Mitteldeutschen Zeitung Weißenfels und Zeitz sowie dem Naumburger Tageblatt zum Sportler des Burgenlandkreises gekürt. Nun mischte der Tischtennis-Spieler vom SV Hohenmölsen bei den diesjährigen Landesmeisterschaften der Behinderten erneut ganz vorne mit und durfte sich am Ende als Meister aller Klassen feiern lassen.

Als Lohn gab es dafür die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft am 15. und 16. April in Greifswald, wo er als Titelverteidiger auf Goldjagd gehen wird. Dabei wird auch wieder Zwillingsbruder Dirk mit von der Partie sein, der mittlerweile berufsbedingt beim TSV Allersberg bei Nürnberg den Schläger schwingt. Ebenso wie Jens tritt er nach wie vor bei Behinderten-Turnieren für den BSV Dessau an, weshalb er bei diesen Sachsen-Anhalt-Meisterschaften startberechtigt war. Das interne Final-Duell gegen Jens in der Wettkampfklasse (WK) 8 entschied Dirk mit 3:2 für sich. Damit konnte Jens aber gut leben, da er später das übergreifende Turnier der WK 7 bis 10 gewann. "So fahren wir beide mit einem Titel nach Hause", sagte er lachend.

Beide haben eine Hüftgelenkskrankheit, die sie aber nur wenig einschränkt. Deshalb sind sie in die WK 8 eingeteilt. "Je höher die WK, desto niedriger der Behinderungsgrad", erklärt Jens Schinol, der im Punktspielbetrieb in der letzten Saison mit dem SV Hohenmölsen in der Landesliga antrat, aktuell aber in der Bezirksliga gegen den Abstieg kämpft.

Foto: Alexander Bley
Sportjugend wählte neuen Vorstand08.04.2011

Am 31. März 2011 fand in Zeitz die Mitgliederversammlung der Sportjugend statt.

In ihrem Bericht zog die Vorsitzende Silke Hielscher, Bilanz über die Arbeit der Sportjugend der letzten drei Jahre. Stolz berichtete sie, dass die Hortveranstaltungen im Rahmen der Feriengestaltung und die ab 2008 neu ins Leben gerufenen Silvesterveranstaltungen gut von den Kindern angenommen wurden. Leider konnte das Silvesterevent 2010/11, trotz zahlreicher Nachfragen, nicht stattfinden, da kein geeigneter Raum zur Verfügung stand. Die durchgeführte Nonsensolympiade fand dagegen wenig Interesse. Vertreten war die Sportjugend auch bei den Grundschulsportfesten oder Veranstaltungen, wo das Sport-abzeichen abgelegt wurde.

Kritisch bemerkte sie die Arbeit des Vorstandes. Anfangs fanden einmal im Quartal Vorstandssitzungen statt, in den letzten zwei Jahren jedoch seltener. Auf Grund beruflicher Veränderungen sind ein Teil der Vorstandsmitglieder nicht mehr vor Ort. Das hatte zu Folge, dass vieles auf ihren Schultern lastete. Ein direkter Einfluss auf die Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen war kaum möglich. Große Unterstützung hatte sie vor allem durch Jenny Hielscher.

Reiner Deutrich erläutere den Anwesenden die Aufgaben der Sportjugend und gab Anregungen für die Arbeit in den Vereine.

Nach den Diskussionsbeiträgen erfolgte die Beschlussfassung zum Bericht der Vorsitzenden der Sportjugend und die Entlastung des bisherigen Vorstandes.

Reiner Deutrich stellte den Anwesenden die Vorschläge für den neu zu wählenden Vorstand vor. Ihre Bereitschaft im neuen Vorstand mitzuarbeiten, hatten bereits im Vorfeld Silke Hielscher (SG Eintracht Zeitz) und Jenny Hielscher (SG Chemie Zeitz) gegeben. Während der Veranstaltung sprach Sina Kirsch vom Freizeitsportverein Klosterhäseler sich dafür aus, ebenfalls mitzuarbeiten. Von den Vertretern des Weißenfelser Rudervereins wurde Christan Probst vorgeschlagen. Da keine weiteren Vorschläge gemacht wurden, einigte man sich, ein bis zwei weitere Mitglieder in der neuen Wahlperiode in den Vorstand zu kooptieren. Dazu werden Gespräche mit Vereinen vor Ort durchgeführt.

Danach erfolgte die Wahl im Block. Das Abstimmungsergebnis war einstimmig.

In der ersten konstituierenden Sitzung des neu gewählten Vorstandes wurde Silke Hielscher als Vorsitzende gewählt.

In ihrem Schusswort dankte die wiedergewählte Vorsitzende allen für die Wahl und das entgegengebrachte Vertrauen, verbunden mit der Hoffung, auf eine fruchtbringende Zusammenarbeit mit den Vorstandsmitgliedern, aber auch mit den Jugendwarten der Vereine.


Langendorf fährt nach Berlin06.04.2011

KEGELN Im finalen Duell fängt der neue Landesmeister den VfB Sangerhausen ab.

Der SV Langendorf hat es tatsächlich geschafft. In einem echten Endspiel fingen die Verbandsliga-Kegler den Tabellenführer VfB Sangerhausen auf dessen Bahnen mit einem 5327:5245-Sieg ab und gewannen somit die Landesmeisterschaft. Der SV Granschütz muss indes trotz eines knappen Heimsieges gegen die SG Wählitz (5125:5119) zusammen mit dem Ex-Drittligist KSV Osterfeld in die Landesliga absteigen. Burgwerben verabschiedete sich beim Tabellennachbarn Dessau mit einer 4953:5422-Pleite aus der Saison.

Es zwar kein hochklassiges, aber ein spannendes Duell, welches sich die beiden Spitzenteams Sangerhausen und Langendorf um den Staffelsieg lieferten. Die Gäste Christoph Schmidt und Christian Speck starteten gut. Während Speck mit der Teambestleistung (931) seine derzeit gute Form erneut bestätigte, kämpfte Schmidt um jeden Punkt. Der Tagesbeste Thomas Große vom VfB hielt mit 958 Zählern dagegen, aber Teamkollege Uwe Wiethaus zeigte Nerven. Er wurde von Stephan Becker ersetzt (zusammen 804). Langendorf ging mit 34 Kegeln in Führung. Die bauten Jens Wittow und Michael Köhler auf 58 Holz aus, weil Dennis Klug (891) und Andreas Becker (851) keinen guten Rhythmus fanden. "Normalerweise führt Sangerhausen zu diesem Zeitpunkt immer recht deutlich", stellte Langendorfs Teamsprecher Uwe Hecht verwundert fest. Die Einheimischen brachten jetzt mit Harald Grüneberg (885) und Ralf Kaufmann (856) ihre besten Spieler, doch Hecht und Sven Meyer wehrten die Angriffe gut ab.

In zehn Tagen fährt Langendorf nun zur Aufstiegsrunde nach Berlin. Gegen den gastgebenden Landesmeister sowie die Staffelsieger aus Sachsen, Brandenburg und Niedersachsen geht es um die Qualifikation zur 3. Bundesliga.

Burgwerben kassierte zum Abschluss die dritte Niederlage in Folge. In Dessau unterlag der SV mit 469 weniger erzielten Punkten. "Das war deprimierend. So darf man sich nicht präsentieren", kommentierte Pressesprecher Thomas Leser, der auf die Partie nicht näher eingehen wollte. "Darüber hänge ich den Mantel des Schweigens."
LOTTO Fördert Sportprojekte mit 437.000 Euro01.04.2011

Der Aufsichtsrat von LOTTO Sachsen-Anhalt hat am 31. März 2011 ein Fördervolumen von mehr als 1,5 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Damit werden 47 gemeinnützige Vorhaben im Land finanziell unterstützt. Bei zwölf Projekten im Sport geht LOTTO mit insgesamt 437.000 Euro mit an den Start. Dazu gehören das Projekt "Sport gegen Gewalt", das Landesspielfest der Volleyballjugend und die Landessportspiele der Behinderten und ihrer Freunde.

Hier die komplette Übersicht der geförderten Sportprojekte:

Förderverein Wassersport auf der Goitzsche, Bitterfeld-Wolfen
21.000 Euro für den Bau einer Sportsteganlage an der Goitzsche
Floorball Deutschland, Deutscher Unihockeybund, Dannewerk
56.000 Euro für die Weltmeisterschaft der Herren U19 im Floorball im Mai in Weißenfels
Sportverein Halle
56.000 Euro für die Unterstützung des Nachwuchsleistungssports und
40.000 Euro für die Vorbereitung und Teilnahme von Athleten des SV Halle an Meisterschaften des Spitzensports
Sportclub Magdeburg
40.000 Euro für die Unterstützung des Leistungssports im Bereich Schwimmen
50.000 Euro für die Unterstützung des Nachwuchsleistungssports in Rudern und Kanu
27.000 Euro für die Unterstützung des Handballsports im Nachwuchsbereich Männer
19.000 Euro für die Unterstützung des Leistungssports in der Leichtathletik und
42.000 Euro für die Projekte „Sport gegen Gewalt“ und „Kinderturnen“
Motosportclub Teutschenthal
52.000 Euro für die Moto-Cross-Weltmeisterschaft MX 1 und MX 2 am 9./10. Juli in Teutschenthal
SV Braunsbedra
16.000 Euro für das 3. Internationale Spielfest und 19. Landesspielfest der Volleyballjugend Sachsen-Anhalt vom 24. – 26. Juni
Behinderten-, Rehabilitations- und Seniorensportverein Stendal
18.000 Euro für die 22. Landessportspiele der Behinderten und ihrer Freunde am 3. September

In diesem Jahr wird LOTTO Sachsen-Anhalt 20 Jahre alt. Seitdem hat das Unternehmen fast 150 Mio. Euro aus den Spieleinnahmen für ein vielfältiges gesellschaftliches Leben im Land bereitgestellt.
Atemberaubende Künste und ein begeistertes Publikum30.03.2011


Atemberaubende Kunst präsentierte Robert Maaser in der Freyburger Sektkellerei mit seinem Cyrrad.

FREYBURG/MZ Hunderte Sportler aus dem Burgenlandkreis und deren Anhänger feierten am Freitagabend in der Freyburger Sektkellerei eine rauschende Ballnacht. Die nunmehr 16. Veranstaltung dieser Art wird ihnen wahrscheinlich unvergessen bleiben.

Kein Wunder: Die Initiatoren warten mit einem anspruchsvollen Programm auf. So rollt sich Robert Maaser im Rhönrad in die Herzen des Publikums. Zwischen seinen atemberaubenden Künsten lassen sich die Zuschauer immer wieder zu Jubelrufen und spontanem Applaus hinreißen. Später übertrifft sich der Akrobat im Cyrrad. Es ist ein Rad, vergleichbar mit einem überdimensionalen großen Hula-Hoop-Reifen, mit dem der Künstler eins zu sein scheint.

Dennoch stehen an diesem Abend die Sportler im Vordergrund. Da sind beispielsweise die Keglerinnen der ersten Damenmannschaft des SV Grün-Weiß Langendorf. Die Anspannung steht den Frauen ins Gesicht geschrieben, als sie an die Bühne gerufen werden. Vor der Wahl hatten sie bescheiden klar gemacht: "Letzter wollen wir nicht werden."

Vorsitzende Regine Schade ist anzumerken, dass ihre Nerven zum Zerreißen angespannt sind. Die Knöchel ihrer Finger treten weiß hervor, als die Siegerehrung beginnt. Als die Damen nach ihnen unendlich lang erscheinenden Sekunden erfahren, dass sie in der Kategorie "Erwachsene Mannschaft" Zweite geworden sind, bricht die Erleichterung bei allen Sportlerinnen heraus. "Damit haben wir nicht gerechnet", sagt Regine Schade nach der Preisverleihung. Ihren Stolz verbirgt sie nicht. "Wir waren die einzige nominierte Damenmannschaft", sagt sie. "Das ist so super. Wir freuen uns so", schließt sich Mannschaftsleiterin Erika Schmeißer an. Sie lobt darüber hinaus das Ambiente des Sportlerballs. "Das ist hier einfach wunderschön", so die Langendorferin. Einen großen Anteil an der Stimmenzahl habe Marek Raczek gehabt, erzählt Regine Schade. Er habe allein 238 Stimmen gesammelt. "Das ganze Dorf hat aber mitgemacht", fügt sie hinzu. So war es beispielsweise hauptsächlich Ute Patzek gewesen, die die Stimmzettel in die Weißenfelser MZ brachte.

Christopher Schmidt gehört zur SG Chemie-Zeitz und hat sich den Sportlerball ebenfalls nicht entgehen lassen. Er ist nicht nur von der Ausrichtung beeindruckt. "Wenn man sieht, wie viele Sportvereine der Burgenlandkreis hat, dann motiviert einen das schon, auch gute Leistungen zu bringen", sagt er mit Blick auf die Massen, die gemeinsam feiern. Der 20-Jährige zeigt sich übrigens besonders beeindruckt vom Rhönrad. Er ist auch derjenige, der sich aus dem Publikum traut, in das Rad zu steigen und diese Sportart einmal hautnah zu erleben. Das bleibt nicht ohne Wirkung. "Ich wollte es einfach mal ausprobieren und es war unglaublich", schwärmt er. Ich will mich nachher mit Robert Maaser noch ausführlicher darüber unterhalten", kündigt der Faustballer an.

Für ihn ist es das zweite Mal, dass er beim Sportlerball feiert. Bereits 2004 war die C-Jugendmannschaft der Faustballer der SG zu Gast. "Es ist eine große Ehre für einen Sportler, hier dabei sein zu dürfen", macht er klar.
Ernst Ebenhoch feiert Jubiläum28.03.2011
Seinen 65. Geburtstag feierte dieser Tage der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Zeitz-Bergisdorf, Ernst Ebenhoch.

Herzliche Glückwünsche überbrachten der Präsident des Kreissportbundes Burgenland, Willi Knorr, und der stellvertretene Geschäftsführer, Mathias Höhlig.
BENEFIZ25.03.2011

Fußballer vom FC Bayern treten an

Stadtwerke Zeitz wollen Opfern in Japan helfen.



ZEITZ/MZ - Die Stadtwerke Zeitz GmbH wollen Katastrophenopfern in Japan helfen. Dafür verzichtet das Zeitzer Unternehmen auf die Feier zum Firmenjubiläum 20 Jahre Stadtwerke Zeitz. "Angesichts der verheerenden Folgen von Erdbeben und Tsunami werden wir statt eines Jubiläumsfestes eine Benefizveranstaltung am 28. Mai im Puschendorfstadion durchführen", erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Huke. Höhepunkt der Benefizveranstaltung wird ein Fußballspiel zwischen dem Seniorenteam des FC Bayern München, das im vergangenen Jahr Deutscher Senioren-Fußballmeister war, und einer Zeitzer Oldie-Auswahl.

Partner gewinnen

Neben diesem Fußballspiel wird es Sport- und Spielangebote für Familien und ein kulturelles Rahmenangebot geben. In die Vorbereitung der Veranstaltung sollen Schulen, Kindereinrichtungen und Vereine eingebunden werden. Sie werden aufgerufen, mit ihren Beiträgen zum Gelingen der Benefizveranstaltung beizutragen. Die Fäden dazu laufen bei Hartmut Landes, Leiter Unternehmenskommunikation, zusammen. Der Erlös aus der Veranstaltung und natürlich auch die frei werdenden Mittel, die für die Jubiläumsfeier geplant waren, wollen die Stadtwerke spenden. Zudem sind Geschäftspartner und Kunden im gesamten Burgenlandkreis aufgerufen, sich an der Benefizaktion zu beteiligen und sich so als Unterstützer der "Hilfe für Japan" zu präsentieren.

Der Stadt verpflichtet

Das Projekt soll die vom Zeitzer Oberbürgermeister Volkmar Kunze (FDP) initiierte Aktion für die Opfer der Naturkatastrophe in Japan unterstützen. Die Spenden werden insgesamt der Zeitzer Partnerstadt Tosu zur zielgerichteten Verwendung in den Katastrophengebieten zur Verfügung gestellt. "Als Partnerstadt von Tosu sehen wir uns als Zeitzer Unternehmen in einer besonderen Verantwortung für die Opfer des verheerenden Erdbebens", so Huke. Auch er hatte in den vergangenen Jahren regelmäßig Kontakt zu Repräsentanten der Partnerstadt. Wichtig sei ihm die Benefizveranstaltung aber auch, der Stadtwerkechef weiter, weil sich das Unternehmen als Teil der Stadt Zeitz fühle und sehe.
Weitere Informationen zur Benefizaktion der Stadtwerke am 28. Mai über:
hartmut.landes@stadtwerke-zeitz.de
Sparkasse unterstützt Kreissportbund23.03.2011
Am vergangenen Montag konnte sich der Kreissportbund über eine Spende in Höhe von 18.000 Euro freuen, die der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Burgenlandkreis Jürgen Kiehne (li.) dem Präsidenten des Kreissportbundes Burgenland Willi Knorr (re.) überreichte. Die Förderung, so Kiehne, solle vor allem dem Kinder- und Jugendsport zugute kommen. Knorr bedankte sich für die Spende und bestätigte, dass mit Sicherheit eine Vielzahl von Sportver-
einen von dieser Unterstützung profitieren könne.

Bereits seit vielen Jahren bündelt die Sparkasse ihr Spendenengagement im Sportbereich unter anderem durch eine intensive Unterstützung des Kreissportbundes und nutzt damit dessen Kompetenz wie auch die organisatorischen Voraussetzungen, finanzielle Unterstützung dort zuteil werden zu lassen, wo sie am dringendsten benötigt wird.

Im vergangenen Jahr stellte die Sparkasse Burgenlandkreis im Rahmen ihres Gesamt-
spendenaufkommens von 124.000 Euro allein 49.000 Euro für die Förderung des Sports im Burgenlandkreis zur Verfügung.

Foto: Sparkasse
Burgenland hat abgestimmt23.03.2011


SPORTLERWAHL Knapp 28 000 Stimmen sind bei der Umfrage abgegeben worden. Sieger werden am Freitag im Lichthof der Rotkäppchen-Sektkellerei geehrt.



FREYBURG - Die Wahlbeteiligung lag mit 27 946 abgegebenen Stimmen zwar etwas unter der im vergangenen Jahr, dennoch sind die Organisatoren der Sportlerumfrage 2010 im Burgenlandkreis nicht unzufrieden. "Das ist ein ordentliches Ergebnis, mit dem die guten Leistungen unserer Athleten und Mannschaften im vergangenen Jahr angemessen gewürdigt werden", so Willi Knorr, Präsident des Kreissportbundes (KSB) Burgenland.

Drei Tage, bevor im Lichthof der Rotkäppchen-Sektkellerei in Freyburg die Sieger und Platzierten der Wahl geehrt werden, treffen sich Vertreter der an der Umfrage beteiligten Tageszeitungen, um gemeinsam mit den KSB-Oberen sowie dem Gastgeber des Sportlerballs die Ergebnisse auszuwerten. Das ist Tradition, und so wurden auch gestern schon mal die "heiligen Hallen" des Sektherstellers inspiziert, der den Lichthof wieder kostenfrei zur Verfügung stellt und damit der Hauptsponsor der beliebten Veranstaltung ist. "Es ist alles vorbereitet. Wir freuen uns wieder auf eine rauschende Ballnacht", sagte Ilona Kaiser, Marketing-Service-Leiterin bei Rotkäppchen. Stargast des Sportlerballs am kommenden Freitag wird Rhönrad-Weltmeister Robert Maaser sein, der es als Halbfinalist der RTL-Sendung "Supertalent" zu einem gewissen Fernsehruhm gebracht hat. Seine spektakuläre Show wird ebenso Bestandteil des Abendprogramms sein wie Vorführungen des Weißenfelser Tanzsportclubs Blau-Gelb, Tanzmusik der Liveband "Jana - Zilli und Kühn" sowie eine große Tombola mit mehr als 500 Preisen. Deren Erlös wird wieder dem Kinder- und Jugendsport im Burgenlandkreis zugutekommen. Die schlechte Nachricht für alle, die sich noch für Eintrittskarten interessieren: Der Sportlerball ist seit Tagen restlos ausverkauft.

Wer die meisten der knapp 28 000 bei der Umfrage abgegebenen Stimmen für sich verbucht hat, wird - und auch das ist natürlich Tradition - erst am Freitagabend im Lichthof von Moderator Thomas Scheidt verraten.
Sportlerehrung 2010- Ball des Sports am 25.03.201122.03.2011
Am kommenden Freitag ist es soweit, im Lichthof der Rotkäppchen- Mumm Sektkellerei Freyburg findet der diesjährige Sportlerball des KSB Burgenland, Naumburger Tageblatt und Mitteldeutscher Zeitung statt.

Seit Wochen ist dieses Großevent ausverkauft.

Unter den vielen Gästen und Ehrengästen aus Politik,Wirtschaft und Ehrenamt,wird mit Spannung das Ergebnis der Abstimmung erwartet.

Ein weiteres Highligt wird wieder die Tombola mit knapp 500 Preisen sein.Die erzielten Einnahmen kommen dem Kinder- und Jugendsport im Landkreis zu Gute.
Gelenkzentrum Jena - Kooperationspartner des KSB19.03.2011
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KSB Burgenland02.03.2011

WEISSENFELS/ZEITZ/MZ. Am Montag beginnt die Umfrage nach den beliebtesten Sportlerinnen und Sportlern des Jahres 2010 im Burgenlandkreis. Wo steht der Sport im Landkreis, wie hat er sich im vergangenen Jahr entwickelt, welche Probleme zeigen sich? Darüber sprach vor dem Hintergrund der Umfrage Birger Zentner mit dem Präsidenten des Kreissportbundes (KSB) Willi Knorr.

2009 musste der KSB einen Mitgliederschwund von fast 900 hinnehmen, wohin zeigt die Tendenz nach dem Jahr 2010?

Knorr: Sie zeigt wieder nach oben. Wir verzeichnen ein Plus von 243 Mitgliedern. Damit bewegt sich der Sport im Burgenlandkreis entgegen dem Trend im Land, wo die Zahl der Mitglieder um mehr als 10 000 sank. Auch die anderen zwölf KSB im Land hatten Verluste.

Kann man sich angesichts der Zahlen zufrieden zurücklehnen?

Knorr: Man könnte vielleicht, aber wir tun das nicht. Wir wollen weiteren Zuwachs. Gemessen an der Bevölkerung im Kreis wollen wir 14 Prozent für die Mitgliedschaft in den Sportvereinen gewinnen, 13,29 Prozent sind es derzeit.

Stoßen die Vereine im Burgenlandkreis nicht aber schon jetzt an ihre Grenzen aufgrund fehlender Sportstätten?

Knorr: Die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Die Vereine haben schon noch Möglichkeiten, ihre Mitgliedszahlen zu erhöhen. Aber richtig ist auch, dass uns Sportstätten, sowohl Hallen als auch Plätze im Freien, fehlen, viele in schlechtem Zustand sind oder eben nicht mehr modernen Anforderungen genügen.

Dagegen lässt sich aber wohl kaum etwas machen, die Kommunen haben kein Geld.

Knorr: Deswegen müssen Kreissportbund sowie die Vereine in Kooperation mit den Kommunen ausloten, welche neuen Wege wir gehen können. Ich sehe Lösungen nur mit Hilfe von Sponsoren. Wenn man bedenkt, dass ein Kunstrasenplatz 360 000 Euro kostet, dann geht das nur mit der Unterstützung der Wirtschaft. Die brauchen wir ebenso für den Betrieb von Hallen. Manche Städte wollen die Zahl der Hallen, die sie verwalten, deutlich reduzieren. Darüber werden wir mit den Kommunen sprechen, aber langfristige Lösungen sehe ich nur mit Hilfe von Unternehmen.

Ein anderes Problem ist, dass es offenbar immer schwieriger wird, Übungsleiter und Betreuer zu finden, aber sie sind ja sozusagen das Rückgrat des Sports im Kreis.

Knorr: Ohne die Ehrenamtlichen würde es keinen Sportbetrieb geben. Zirka zehn Prozent unserer 26 099 Mitglieder - das ist der Stand vom Jahresanfang - sind solche ehrenamtlichen Helfer. Für ihr Engagement möchte ich mich auch ganz herzlich bedanken. Dass es immer schwieriger wird, ausreichend Übungsleiter zu finden, hat verschiedene Ursachen. Eine ist mit Sicherheit das umstrittene Thema Vergütung der Übungsleiter und die Tatsache, dass die Kosten für die Ausbildung von Übungsleitern im Land überzogen sind.

Können Sie das etwas beispielhafter erläutern?

Knorr: Natürlich. Gibt es den Erste-Hilfe-Lehrgang noch für vergleichsweise preiswerte 25 Euro, kostet eine Lizenz für Übungsleiter schon knapp 250 Euro. Dafür gibt es gerade mal die niedrigste Qualifikation im Fußball und sie ist nur drei Jahre gültig.

Kann man da gegensteuern?

Knorr: Ein wenig geht das schon. Zusammen mit dem KSB des Saalekreises organisieren wir eigene Lehrgänge für den Breitensport. Da kosten der Grundlehrgang 50 Euro und der Lizenzlehrgang 80 Euro. Das ist für die Vereine leichter zu verkraften. Wir brauchen auf jeden Fall mehr Übungsleiter. Momentan liegt das Verhältnis Übungsleiter zu Sportlern bei 1:37, angemessen wäre ein Verhältnis von 1:25. Da werden wir aber so schnell nicht hinkommen.

Am Montag beginnt die Sportlerumfrage 2010, was wünschen Sie sich dafür?

Knorr: Eine rege Beteiligung, so dass wir für die Auszeichnung zum Sportlerball am 25. März ein Ergebnis auf einer breiten Basis haben.

Vorstandssitzung des KSB Burgenland15.02.2011
Am 3. März, 17.30 Uhr findet in Naumburg, Hotel und Restaurant „ St. Wenzel “Friedrich- Nietzsche Straße 21a, die 1. Vorstandssitzung statt.


Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Protokollkontrolle ( W. Knorr )
2. Mitgliederentwicklung zum 01.01.2011 ( GF )
3. Stand Ehrungen / Auszeichnungen 2010 ( G. Ehrich )
4. Ergebnisse der ÜL Aus- und Weiterbildung (St. Deibicht)
5. HH- Abschluss 2010 und Planung 2011 ( H. Geisler )
6. Verschiedenes ( GF )


Ron Schlehahn
Geschäftsführer
Abrechnung Pauschalförderung 201011.02.2011

Entsprechend der erhaltenen Weiterleitungsverträge in Juni des vergangenen Jahres ist die zweckgerechte Verwendung der Mittel gegenüber dem Kreissport-
bund Burgenland e.V., Geschäftsstelle Naumburg, Adolf-Damaschke-Platz 1 bis zum 28. Februar 2011 nachzuweisen.

Einzureichen sind die Anlage 1 mit den Formblättern a, b und c., die euch mit dem Weiterleitungsvertrag zugeschickt wurde.

Für Rückfragen steht euch Mathias Höhlig (Tel. 03441/714275) gern zur Verfügung.
Info-Blatt 01/201111.02.2011

Liebe Mitglieder,

das aktuelle Info-Blatt 01/2011 kann unter Download abgerufen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ron Schlehahn
Geschäftsführer

Investitionsbank bewilligte 15 Projektanträge11.02.2011
Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) als Bewilligungsbehörde hat dem LSB Sachsen-Anhalt die Zuwendungsbescheide für 15 Projekte zugestellt, die im Rahmen der Projektförderung 2011 eingereicht wurden. Dabei handelt es sich um vier Projekte des LSB und der Sportjugend Sachsen-Anhalt sowie elf Projekte von Vereinen, Verbänden und Kreissportbünden.

Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 163.451,53 Euro bewilligt. Bei den vier Projekten von LSB und Sportjugend Sachsen-Anhalt handelt es sich um die Titel "Sichtungstrainer" (27.750 Euro), "Seniorensportfestival on tour" (9.470 Euro), "Mitgliedergewinnung" (20.000 Euro) und "Sportkinder" der Sportjugend (26.495 Euro).

Folgende weitere Projekte von Sportvereinen, Verbänden und Kreisportbünden wurden bisher durch die IB bewilligt:

HRV Böllberg-Nelson: Anschaffung Ruderachter (13.000 Euro)
Böllberger SV Halle: Anschaffung Boote (9.485 Euro)
Weißenfelser RV: Anschaffung Doppelvierer (7.275 Euro)
Handballverband: Multimediadatenbank (5.600 Euro)
Ruderverband: Anschaffung Doppelvierer (10.650 Euro)
1. Hallescher Drachenbootverein: Drachenbootangebote (2.080 Euro)
Karateverband: Karate für Späteinsteiger (5.280 Euro)
SG Buna Halle: "Kinder gewinnen" (10.260 Euro)
Tennisverband: Handbuch "Tennis in der Schule" (1.800 Euro)
Wasserwanderfreunde Prettin: Drachenbootangebot (12.106,53 Euro)
KSB Harz: "Sportlichstes Harzer Familiendorf" (2.200 Euro).

Weitere sechs Projektanträge werden derzeit von der IB bearbeitet. Insgesamt stehen im Jahr 2011 für die Förderung von Projekten im sportlichen Bereich Landesmittel in Höhe von 296.900 Euro zur Verfügung.
SCHWIMMEN09.02.2011

Das elfjährige Talent von Chemie Zeitz wechselt nach den Winterferien zum Sportgymnasium nach Halle.



Stilistisch sauber absolviert Dana Schleifnecker die Bahnen im Becken der Zeitzer Schwimmhalle. Es werden die letzten Trainingsminuten für das Talent von Chemie Zeitz in vertrauter Umgebung sein. "Nach den Winterferien werde ich dann zum Sportgymnasium nach Halle gehen und beim Sportclub trainieren. Durch den höheren Trainingsumfang in der Sportschule hoffe ich darauf, meine Leistung noch verbessern zu können", erzählte die Rehmsdorferin. Nach kurzem Überlegen meinte die Elfjährige weiter: "Mama, Papa, Großeltern und Freunde werden mir sehr fehlen. Aber wir bleiben telefonisch in Kontakt und zudem nehme ich ja meinen Talisman, Knuth, den Eisbär, mit." Und an wettkampffreien Wochenenden wird sie die Zeit in ihrem Elternhaus genießen.

Anteil an der sportlichen Entwicklung haben Danas Großeltern. Sie fuhren ihre Enkelin an Trainingstagen in der Woche nach Zeitz. Daher konnte sie die Übungsstunden fast immer wahrnehmen.

"Meinen Trainern habe ich viel zu verdanken."
Dana Schleifnecker
Schwimmtalent


Die Eltern sind beruflich ausgelastet, so dass die Fünftklässlerin des Droyßiger Gymnasiums auf Oma Gudrun und Opa Peter angewiesen war. "Beide haben das aber gern für mich getan, das habe ich gespürt", erzählte die künftige Schwimmerin des Hallenser Clubs.

Durch den zwei Jahre älteren Bruder Eric bekam sie ersten Kontakt zum Schwimmsport. Nachdem sie ein paarmal beim Training zugeschaut hatte, reifte ihr Entschluss, ebenfalls im Wasser für Aufmerksamkeit zu sorgen. Das ist nun schon eine Weile her. Mit vier Jahren fing ihre sportliche Laufbahn bei Chemie Zeitz mit den ersten Einheiten an. Einen "Tatsch" von dieser Sportart hat sie von Mutti Kerstin mitbekommen, die früher auch Schwimmerin war. Vater Ronny spielte Fußball.

Bald stellten sich beim Chemie-Talent erste Erfolge ein. Der größte Triumph liegt noch nicht lange zurück. Bei den Landesmeisterschaften über 200-Meter-Rücken wurde sie Vize-Meisterin. Viele Urkunden, Medaillen und Pokale nehmen einen festen Platz in ihrem Kinderzimmer ein, und es sollen noch einige Trophäen hinzukommen. "Rücken- und Brustschwimmen sind meine Lieblingsdisziplinen. Delphin mag ich nicht so gern", gab sie zu. Die Tests in Magdeburg und Halle zur Sportschulaufnahme hat Dana mit Bravour gemeistert, und ein besonderes Erlebnis wird sie nicht so schnell vergessen: Sie bekam vom Schwimmstar Paul Biedermann auf ihr Vereinsshirt ein Autogramm. Und der aufgeweckten Rehmsdorferin blieb nicht verborgen: "Er war nicht rasiert."

Dana stellt sich realistische Ziele. "Ich möchte mich in Halle gut einführen, den Anschluss an die Trainingsgruppe finden." Das Eigengewächs von Chemie Zeitz vergisst auch ihre Trainer nicht, die dazu beitrugen, dass sie nun im Sportgymnasium nach guten Schulnoten und Zeiten im Wasser streben darf. "Den Chemie-Trainern Ilona Dähn, Siegfried Müller, Friedrich Motz, Bernd Helbig und Heiner Klett habe ich sehr viel zu verdanken", sagte sie. Die Übungsleiter haben schließlich begonnen, dem "Rohdiamanten" einen Schliff zu verpassen.
Ehrenpräsident Manfred Rehschuh feiert "80."05.02.2011
WETZENDORF/TOK - Der Ehrenpräsident des Kreissport-
bundes Burgenland, Manfred Rehschuh (Foto vorn) hat gestern seinen 80. Geburtstag gefeiert. Zu den Gratulanten im Wetzendorfer Bürgerhaus gehörten KSB-Präsident Willi Knorr (r.), der Ehrungsbeauftragte des hiesigen Sportbundes, Günter Ehrich (hinten, v.l.), der frühere KSB-Geschäftsführer Frieder Lehmann sowie dessen Nachfolger Ron Schlehahn. Rehschuh war früher Präsident des KSB Nebra sowie langjähriger Vorsitzender der SG ZW Karsdorf.

FOTO: RAINER WISSENBACH
Weiter auf Erfolgskurs24.01.2011

Über die Arbeit des Kreissportbundes Burgenlandkreis


Ein turbulentes und arbeitsreiches Jahr liegt hinder dem Kreissportbund (KSB) Burgenlandkreis. Super Sonntag unterhielt sich mit dem Geschäftsführer Ron Schlehahn über die Mitgliederentwicklung in den Vereinen, über die beliebtesten Sportarten, über Positives und Negatives in der täglichen Arbeit. Gleich zu Beginn des Gespräches verwies Ron Schlehahn auf die positive Mitgliederentwicklung in den Vereinen des Landkreises. Der KSB Burgenland kann neben dem KSB Saalekreis als einzige Kreisorganisation Mitgliedergewinne verbuchen. Die anderen 12 KSB und SSB im Land verzeichnen teilweise drastische Mitgliederverluste. „Somit haben wir den höchsten Organisationsgrad mit 13,29 Prozent seit der Gebietsreform im Jahr 2007. Mit rund 26.000 Mitgliedern in knapp 300 Vereinen sind wir weiterhin die mitgliedsstärkste Organisation im Burgenlandkreis. Der SV Kickers Rasberg und die SSV Eintracht Naumburg verzeichnen mit 59 bzw. 57 neuen Mitgliedern den größten Mitgliederzuwachs. Es folgen der SV Wacker Wengelsdorf (49), der Burgenland Gesundheitssport Naumburg (48), das Sport- und Rückenzentrum Bad Kösen (46), die Schwimmschule Flipper Mitteldeutschland (46) und der SV Teuchern mit 45 Neuzugängen. Bei den Sportarten zeigen der Gesundheitssport, Turnen, Volleyball und der Behinderten- und Reha-Sport die positivste Entwicklung. Sponsoren und Freiwillige Auf die Frage, wer dem KSB bei der Arbeit hilfreich zur Seite gestanden hat, nennt Ron Schlehahn den geschäftsführenden Vorstand, an der Spitze der Präsident Willi Knorr und die Schatzmeisterin Helga Geisler, sowie die Vize-Präsidenten Lars Brzyk und Dr. Lothar Stahl. Desweiteren natürlich die hauptamtlichen Mitarbeiter der drei Geschäftsstellen, sowie die Sponsoren. Auf die Turbulenzen im Landessportbund im vergangenen Jahr angesprochen führt der Geschäftsführer aus: „Durch Inkrafttreten der geänderten Richtlinien im Jahre 2009 sind die Zahlungen der Personal- und Bewirtschaftungskosten durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt in den jeweiligen KSB´s abgesichert. Im Zuge der Konsolidierungsvereinbarung zwischen LSB und Sozialministerium wurde zum 31.12.2010 das Geschäftshaus des LSB in Magdeburg geschlossen. Dessen bisherige Mitarbeiter sitzen nun gemeinsam im Geschäftshaus in Halle. Dies und die beschlossene Beitragserhöhung um ein Euro pro Jahr für jedes Mitglied im Erwachsenenbereich waren Voraussetzungen und notwendig, um ein Signal an das Land zu senden, die drohende Insolvenz des LSB abzuwenden.“ Zur Frage Naumburger Turnhallen Super Sonntag interessierte auch die Frage der weiteren Nutzung der Sporthalle am Auenblick durch die Vereine. „Seit nunmehr zwei Jahren verwaltet der KSB Burgenland mit viel Aufwand diese Sportstätte. Die volle Auslastung und Nutzung durch Vereine zeigt den notwendigen Bedarf. Der Mietvertrag mit dem Träger der Stadt wurde zunächst auf fünf Jahre abgeschlossen. Nur durch die großzügige Unterstützung der Technischen Werke Naumburg ist eine derartige zusätzliche Aufgabe durch den KSB Burgenland zu meistern. Solange die finanziellen Rahmenbedingungen abgesichert sind und auch die Jobcenter die Unterstützung zur personellen Absicherung aufrechterhält, sollte auch in der näheren Zukunft keine Notwendigkeit zur Schließung bestehen“, so Schlehahn. Zu den Gerüchten um Veränderungen zur Nutzung anderer Sportstätten in Naumburg wollte sich Ron Schlehahn nicht äußern. „Fast jede Kommune muss in der heutigen Zeit Überlegungen zu notwendigen Einsparungen in allen Bereichen vornehmen. Unser Beispiel mit der Turnhalle Auenblick verdeutlicht, dass es positive Beispiele gibt, gemeinsam mit loyalen Partnern auch neue Wege in der Verwaltung von Sportstätten zu beschreiten. Im Vordergrund stehen immer unsere Mitgliedsvereine und deren Sportbetrieb“, sagte er. Geplante Höhepunkte im Jahr 2011 Auf die Frage, welche Höhepunkte es in der Arbeit des KSB 2011 gibt, nennt er natürlich den traditionellen Sportlerball mit der Ehrung der Sportler des Jahres am 25.03.2011 im Lichthof der Rotkäppchen-Mumm Sektkellerei in Freyburg, die Naumburger Sporttage am 21. Mai und 24. September sowie die Durchführung der vier Grundschulsportfeste in Naumburg, Zeitz, Weißenfels und Wetzendorf Ende Juni bzw. Anfang Juli. Außerdem die U19 Floorball Weltmeisterschaft vom 3. bis 7. Mai in Weißenfels. Ein weiterer Höhepunkt wird der Kreissporttag am 19.11.2011 in Naumburg mit der Neuwahl des Vorstandes sein. „Zum Schluss geht mein Dank für die geleistete Arbeit an alle ehrenamtlichen Übungsleiter, Vorstände, praktisch an alle Beteiligten, die zur Aufrechterhaltung und Durchführung des Sportbetriebes beitragen. Der KSB versteht sich auch in Zukunft als Dienstleister für unsere Vereine. Sollte ein Mitgliedsverein oder Mitgliedsfachverband unverschuldet in Not sein, werden wir seitens des KSB alle Kräfte mobilisieren und diesen entsprechend unterstützen“, so Ron Schlehahn. Anzahl der Vereine: 289 Anzahl der Abteilungen: 514 .Anzahl der Sportarten: 44 Die zehn mitgliedsstärksten Vereine: 1. SG Chemie Zeitz: 571 2. Sport- und Rückenzentrum Bad Kösen: 483 3. SV Großgrimma: 460 4. TSV Eintracht Lützen: 447 5. SSV Eintracht Naumburg: 438 6. Kreisanglerverein WSF: 420 7. SV RW Weißenfels 1951: 403 8. SV Teuchern 1910: 362 9. SG BW Bad Kösen: 355 10. SV GW Langendorf: 348 Mitgliedsstärkste Sportarten 1. Fußball 2. Allgemeiner Sport 3. Kegeln/Bowling 4. Turnen 5. Schützen 6. Volleyball 7. Behinderten- / Reha-Sport 8. Handball 9. Reit- und Fahrsport 10. Schwimmen
Kids-WM zu den Weltmeisterschaften der U 19 im Floorball24.01.2011
WEISSENFELS/MZ - Im Mai richtet der UHC Sparkasse Weißenfels die Weltmeisterschaften der U 19 aus. Eine Kids-WM soll die Schulen aus der Region für den Sport begeistern.

Rolf Blankes Augen leuchten. Der Vorsitzende des Weißenfelser Floorball-Vereins UHC Sparkasse hat mal wieder Großes vor und allen Anlass zur Freude. Denn sein Vorhaben wird bereits umgesetzt. "Wir wollen die U-19-Weltmeisterschaft, die wir vom 3. bis 7. Mai in Weißenfels ausrichten dürfen, dazu nutzen, um Floorball in unserer Region nachhaltig zu etablieren", so der Sportdozent der Universität Halle.

Dazu kam die Idee einer Kids-WM, die mit fünften und sechsten Klassen von Schulen aus dem Burgenland- sowie Saalekreis durchgeführt werden soll. Je eine Viererstaffel werden derzeit in den Regionen Zeitz/Hohenmölsen, Naumburg, Weißenfels und Merseburg/ Halle auf die Beine gestellt. Als Vorbereitung gibt es zunächst während der Winterferien ein Trainingscamp, das der UHC Weißenfels Anfang Februar täglich von 9 bis 15 Uhr in der Westhalle durchführt. In einer Gruppenphase mit Hin- und Rückrunde wird dann im März und April ein Vorentscheid ausgetragen. Die anschließende Form der Platzierungsspiele ist noch offen. Aber fest steht: Am Ende winkt zwei Teams das Finale am 8. Mai in der Stadthalle Weißenfels auf dem original WM-Belag.

"Die teilnehmenden Schulteams spielen jeweils stellvertretend für ein Land aus der A- oder B-Division, für das sie bei der WM selbst dann Paten sind. Das heißt, sie werden ihre Nation in Weißenfels betreuen und unterstützen", erläutert Blanke, der in Funktion als Präsident des Landesverbands nicht nur seinen Club im Blick hat, sondern das gesamte Land - und dabei zur Zeit vornehmlich den Süden.

Die Pläne stießen bei Politik und Wirtschaft auf offene Ohren. Kultusministerin Birgitta Wolff (CDU) übernahm die Schirmherrschaft, was eine Sorge nimmt. Blanke: "Damit wird die Kids-WM eine Schulsport-Veranstaltung und notwendige Versicherungsfragen sind geklärt." Die Ausrüstung für die Mannschaften stellen die Stadtwerke Weißenfels und Naumburg. Bereits beim vergangenen Bundesliga-Duell des UHC gegen Hamburg nahmen die Ganztagsgrundschule Nebra sowie die Sekundarschule Freyburg einen Schlägersatz für acht Spieler plus Tormann entgegen. Und die angereisten Kinder beider Schulen nutzten die Pause gleich zum Ausprobieren.

Demnächst bekommt das Freie Gymnasium Mücheln, an dem der UHC-Bundesligaspieler Robert Blanke unterrichtet, die gleiche Ausstattung. "Zudem wird Mücheln zum Talentestützpunkt von Sachsen-Anhalt", gab Rolf Blanke bekannt. Am 29. Januar gibt es während der Bundesliga-Partie gegen die Red Devils Wernigerode eine weitere Übergabe. "Das Material wird als Dauerleihgabe des Landesverbandes in den teilnehmenden Schulen verbleiben", so Blanke, der dann für die Teilnahme bei der Weißenfelser Schul-Stadtliga und bei Jugend trainiert für Olympia plädiert.

Darüber hinaus durfte Blanke zwei Schecks für die eigene Vereins-Jugendarbeit entgegennehmen. Der Weißenfelser Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) brachte 750 Euro mit, welche er mit seinem Team beim sportlichen Städte-Vergleich gegen Zeitz und Naumburg gewonnen hatte. Und vom Rotary-Club Weißenfels gab es weitere 1 000 Euro, die Vize-Präsidentin Diana Wagner überreichte.
KSB mit positiver Mitgliederentwicklung17.01.2011
Der KSB Burgenland zählt zum 01.01.2011 insgesamt 26.099 Mitglieder. Damit wächst in der mitgliedstärksten Organisation im BLK die Mitgliederzahl um 243. Auch die Anzahl der Vereine erhöhte sich um 4 auf nunmehr 289 Vereine. Erfreulich und Bemerkenswert ist dieser positive Aspekt, da der LSB immerhin mehr als 10.000 Mitglieder verlor und nur noch der KSB Saalekreis, von den 14 KSB / SSB eine positive Entwicklung im Landesmaßstab zu verzeichnen hat.
Kampfsport03.01.2011

Medaillenregen sorgt für ausreichend Optimismus


Wenn die Vereinsmitglieder des Zeitzer Kampfsportzentrums am Freitagabend gemeinsam die Sektkorken knallen lassen, dann nicht nur, weil man auf das neue Jahr anstoßen will. Auch die Erfolge der vergangenen zwölf Monaten geben ausreichend Anlass für eine große Feier.

Der noch relativ junge Verein hat 2010 einen Quantensprung hingelegt. Erfolge stellten sich am laufenden Band ein. Zudem konnte die Mitgliederzahl nahezu verdoppelt werden. Eine Bilanz, die die Vereinsvorsitzende Anke Luksch stolz macht. "Wir können mit dem Jahr eigentlich nur zufrieden sein", sagte sie im Rückblick. Allem voran stehen dabei die drei Europameistertitel, die Kämpfer des Vereins im Mai aus Cottbus mitbrachten. Felix Schmidt, der mit einem kompletten Medaillensatz nach Hause kam, Tobias Kompalla mit einer goldenen und einer silbernen Medaille und die erst neun Jahre alte Laura Hochreiter als jüngste Europameisterin hielten die Fahnen des erst vor knapp 16 Monaten gegründeten Vereins bei den Titelkämpfen hoch. "Damit hätten wir niemals gerechnet. Besonders Laura hat uns in Cottbus sehr überzeugt. Sie hat ein unfassbares Talent", resümiert Anke Luksch.

Gleich mit 17 Startern fuhren die Sportler des Kampfsportzentrums wenig später zu den Ostdeutschen Meisterschaften. Und auch hier regnete es förmlich Medaillen. Insgesamt konnten sich die Zeitzer 24 der Edelmetalle um den Hals hängen lassen. Für Anke Luksch sind all die Erfolge Ansporn, im nächsten Jahr genau so weiterzumachen. "Als eines unsere Ziele haben wir ausgegeben, noch mehr Teilnehmer zu Meisterschaften zu schicken." Dies dürfte durchaus machbar sein, denn die Anzahl der aktiven Mitglieder hat sich allein in den zurückliegenden zwölf Monaten von 68 auf jetzt 117 erhöht.

Ähnlich zufrieden ist Silvio Klawonn, Amtskollege von Anke Luksch bei der Kampfsportgemeinschaft (KSG) "Jodan Kamae" aus Zeitz. 2010 sei eines dieser herausragenden Jahre gewesen, erinnerte er sich. Zwar wolle er keinen seiner Wettkämpfer herausstellen, doch die Summe der Erfolge ließe sich sehen. "Wir haben in unseren Reihen eine Europameisterin, drei deutsche Meister und einen Teilnehmer bei den Weltmeisterschaften. Das kann sich durchaus sehen lassen", so Klawonn. Maria Salmanows Titelgewinn bei den Europameisterschaften in Wien zählt zu den Höhepunkten im Sportjahr der KSG. Aber auch die Teilnahme von Maik Poser bei den Weltmeisterschaften im russischen St. Petersburg zählt zu den prägendsten Ereignissen in diesem Jahr. Poser konnte zwar keine Medaille mit nach Hause bringen, aber selbst die Teilnahme sei schon eine beachtliche Leistung, meint Klawonn. "Man muss da erst einmal hinkommen. Maik ist in der Endabrechnung Achter in seiner Gewichtsklasse geworden. Das sollte man nicht vergessen." Jedoch habe sich der Verein nicht nur im Leistungssport, sondern auch im Breitensport sehr entwickelt. Klawonn: "Wir haben in den letzten Monaten die Weichen für kommende Aufgaben und Herausforderungen gestellt und sind uns sicher, diese zu meistern." Mit neuen Projekten und Zielstellung gelte es nun, den Verein in die Zukunft zu lenken.
Weihnachtsgrüße22.12.2010

Liebe Mitglieder,

Die Adventszeit, die Weihnachtsfeiertage und besonders der Jahreswechsel sind eine Zeit, in der man zur Ruhe kommt, inne hält und das vergangene Jahr mit seinen Höhen und Tiefen Revue passieren lässt.

Was man vollbracht und versäumt hat, was man gewonnen oder verloren hat, was man gewagt und gemieden hat, was man erlebt und durchlitten hat, alles was das Jahr gebracht hat.

Für alles sollten wir gleichermaßen dankbar sein, weder Freude noch Tränen missen, schöne Erinnerungen und traurige Erfahrungen und alles, was wir daraus lernen können.

In diesem Sinne wünschen wir Euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches neues Jahr.

Ron Schlehahn
Geschäftsführer
Einladung16.12.2010

Einladung zum 5. "Fußball trifft Bowling 2011"
Training einmal anders!!!

Werte Sportkameraden,

um die lange Winterpause zu verkürzen haben wir, wie im vergangenen Jahr, in Zusammenarbeit mit dem Bowling-Center Naumburg ein Highlight geplant.

Wir wollen am 15. Januar 2011 die fünften Vereinsmeisterschaften im Bowling durchführen. Startberechtigt sind alle in den Fußballkreisen Burgenlandkreis (Naumburg, Zeitz, Weißenfels) und Saalekreis gemeldeten Männermannschaften. Jeder Verein kann mehrere Mannschaften melden. Die maximale Teilnemer ist auf 40 Mannschaften begrenzt. Die Zusagen erfolgen nach Eingang der Anmeldung.

Jedes Team besteht aus 4 Spielern. Das Turnier findet in der Zeit von 9.00 - ca. 16.00 Uhr statt. Anmeldungen an: u.baumann@sv-mertendorf.de.

Nach Eingang der Meldungen erhaltet Ihr eine Teilnahmebestätigung. Die Startgebühr beträgt pro Team 20,00 EUR.

Wir würden uns freuen, wenn wir bei allen Vereinen Interesse geweckt haben und Euch zur 5. Bowling-Meisterschaft begrüßen können. Als besonderen Anreiz zur
Teilnahme sponsort das Sportgeschäft FC Röder aus Freyburg
einen Trikot-Komplettsatz inklusive Trikottasche und Beflockung (komplett). Der Trikotsatz und andere Sachpreise werden unter allen teilnehmenden Vereinen verlost.

Für Rückfragen stehen Euch Ulrich Baumann, SV Mertendorf (0170/3324415) oder Thomas Sperlich, Bowling-Center (03445/208887) zur Verfügung.

Mit sportlichen Grüßen
SV Mertendorf

Ulrich Baumann
Silberner Stern strahlt in Mertendorf13.12.2010
MERTENDORF/AG - Den Sprung zur Ehrung bei Bundespräsident Christian Wulff am 7. Februar in Berlin haben die Mertendorfer Sportler zwar verpasst, dennoch war ihre Freude groß. Innerhalb der Aktion "Sterne des Sports" wurden sie in Magdeburg auf Landesebene mit einem Silberstern für ihren vierten Platz geehrt. Dabei war die Beteiligung an der von den Volks- und Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund ins Leben gerufenen Aktion auch 2010 wieder groß.

Mehr als 120 Vereine aus Sachsen-Anhalt nahmen mit ihren Projekten am Wettbewerb "Sterne des Sports" teil. Elf Vereine, die auf regionaler Ebene "Sterne des Sports" in Bronze gewonnen hatten, schafften es bis zur Landesebene und stellten sich der Jury um die "Sterne des Sports" in Silber. Die sechs besten Projekte Sachsen-Anhalts wurden im Rahmen eines Empfangs im Ministerium für Gesundheit und Soziales in Magdeburg ausgezeichnet. Sportminister Norbert Bischoff würdigte die herausragende Arbeit der Vereine und freute sich über die Siegerprojekte. "In diesem Wettbewerb geht es um mehr als 'nur' um Sport. Ausgezeichnet werden Sportvereine, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwesen einsetzen und dieses Engagement aller Vereine verdient große Anerkennung", so der Minister. Ihm oblag es dann, dem 1. FC Lok Stendal für dessen "Projekt zur Integration - Kinder auf der Straße" den "Großen Stern des Sports" sowie das Preisgeld von 2 500 Euro zu überreichen.

Das Projekt zur Integration von Kindern als ein Gemeinschaftswerk des Fußballvereins mit der Stadt Stendal und dem Johanniter-Krankenhaus hatte die Jury am meisten überzeugt. "Der Verein will zusammenführen; es geht ihm nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern darum, ethnische Schranken zu überwinden, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken sowie soziale Werte zu vermitteln", heißt es in der Laudatio.

Auch die fünf weiteren Gewinner des "Silbernen Sterns" auf Landesebene nahmen ihre Preise von Minister Bischof sowie den Vizepräsidenten des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, Edda Kaminski und Winfried Melzer, entgegen. Die weiteren Gewinner sind der LSV 90 Klein-Oschersleben (Preisgeld 1 500 Euro), SV Halle und USV Halle mit ihrem Gemeinschaftsprojekt (Preisgeld 1 000 Euro), SV Eintracht Gommern, Sportverein Mertendorf gemeinsam mit dem Verein Lebenshilfe Naumburg und der Harzer Schwimmverein (jeweils 500 Euro Preisgeld). Für das Naumburger Gemeinschaftsprojekt nahmen SV-Präsident Lutz Pape und Andre Heinrich vom Verein Lebenshilfe Naumburg die Ehrung entgegen.
Floorballer sind "Fitmacher des Jahres"09.12.2010
Der UHC Sparkasse Weißenfels ist "Fitmacher des Jahres". Bei der Aktion des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) gewannen die Floorballer nach Auszählung der 3 481 Anrufe mit 24,48 Prozent der Stimmen. UHC-Präsident Rolf Blanke (Mitte) nahm gestern die Sieger-Urkunde vom MDR-Redakteur Dirk Eyding entgegen. Lange Zeit gab es an der Spitze einen Zweikampf mit der SG Aufbau Schwerz, die am Ende mit 20,02 Prozent Platz zwei vor dem SV Eintracht Profen belegte, der auf 14,71 Prozent kam und Dritter wurde.

FOTO: PETER LISKER
Vorstandssitzung des KSB Burgenland06.12.2010


Am 09. Dezember 2010, 17.30 Uhr findet in Naumburg, Gaststätte „ Thüringer Pforte “ Michaelisstraße 53, die nächste Vorstandssitzung statt.


Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Protokollkontrolle - W. Knorr
2. Auswertung them. MV - R. Schlehahn
3. Ergebnisse bei der Ablegung des dt. Sportabzeichens
2010 - Hielscher / Deutrich
4. Informationen zum Einsatz des Sportmobils 2010 -
Hielscher / Deutrich
5. Verschiedenes - R. Schlehahn



Schlehahn
GF
Info-Blatt 04/201003.12.2010

Liebe Mitglieder,

das aktuelle Info-Blatt 04/2010 und das Angebot zur Aus - und Weiterbildung von Übungsleitern 2011 kann unter Download abgerufen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ron Schlehahn
Geschäftsführer
Wer wird Fitmacher des Jahres02.12.2010
Mein Land, mein Sport, mein Verein

Das MDR-Fernsehmagazin SACHSEN-ANHALT HEUTE und MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT suchen gemeinsam mit dem Landessportbund Sachsen-Anhalt (LBS) die "Fitmacher 2010". Im Finale auch zwei Vereine aus dem Burgenlandkreis, der SV Eintracht Profen und der UHC Sparkasse Weißenfels.

Eine Telefonabstimmung unter den Zuschauern von SACHSEN-ANHALT HEUTE und den Hörern von MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT wird darüber entscheiden, welcher der acht vorgestellten Sportvereine den Titel "Fitmacher 2010" erhält.

Die Siegerehrung erfolgt beim "Ball des Sports" am 10. Dezember 2010.

Das Telefonvoting startet am Dienstag, den 7. Dezember, 19:00 Uhr und endet am Mittwoch, den 8. Dezember, 13:00 Uhr. Wer hat am meisten überzeugt, wer die meisten Anhänger mobilisiert?

Für den Siegerverein gibt es einen Scheck von 1.500 Euro für die Vereinskasse, zur Verfügung gestellt von MITGAS, 50 Eintrittskarten für ein Sportevent in Berlin und die Einladung zum Sportempfang Sachsen-Anhalts am Freitag, den 10. Dezember im MDR LANDESFUNKHAUS in Magdeburg.

Weitere Informationen unter: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute
Ehrung erfolgreicher Zeitzer Sportlerinnen und Sportler27.11.2010
ZEITZ/MZ. Insgesamt 13 Sportlerinnen und Sportler, die im vergangenen Jahr in ihren Sportarten herausragende Erfolge verzeichnen konnten, durften sich am Freitagnachmittag ins Goldene Buch der Stadt Zeitz eintragen. Neben einigen deutschen Meistern waren bei den ausgezeichnete Athleten gleich mehrfach Europameister, Vizeeuropameister, Vizeweltmeister und sogar ein Junioren-Weltmeister von der Partie.
"Wir spielen zwar nicht in der Fußball-Bundesliga, sind aber dafür in den Wassersportarten und beim Kampfsport Weltklasse", sagte Oberbürgermeister Dr. Volkmar Kunze (FDP) während der Feierstunde im Zeitzer Rathaus. In der Tat kamen alle Titelträger von nur vier Vereinen. Mit fünf Aktiven stellte die Kampfsportgemeinschaft (KSG) "Jodan Kamae" die meisten Geehrten, gefolgt vom Zeitzer Kanuverein mit vier Sportlern und dem Kampfsportzentrum Zeitz mit drei. Bernd Helbig, Schwimmer von Chemie Zeitz komplettierte das Feld.

Einig waren sich alle, dass die Erfolge, die sie im ausklingenden Jahr gefeiert haben, noch lange nicht das Ende der Fahnenstange bedeuten. "Ich will noch einmal Europameisterin werden und danach Weltmeisterin", gab sich etwa Laura Hochreiter, jüngste der Ausgezeichneten und amtierende europäische Titelträgerin in der Karate Kata, am Freitagnachmittag zuversichtlich. Auch Anke Luksch, Vorsitzende von Lauras Verein, dem Kampfsportzentrum Zeitz, war sich sicher, dass ihrem noch jungen Verein noch größere Zeiten bevorstehen. "Unser Verein ist zwar erst anderthalb Jahre alt und trotzdem haben wir schon so viele Erfolge. Das zeigt mir, dass wir fleißig trainieren und auf dem richtigen Weg sind." Zuletzt kehrten die Mitglieder des Kampfsportzentrums mit elf ersten, sieben zweiten und sechs dritten Plätzen von den Ostdeutschen Meisterschaften zurück. Schwimmer Bernd Helbig war am Freitag der älteste Sportler, der in diesem Jahr internationale Platzierungen erreichte. Er schwamm bei den Weltmeisterschaften der Masters im schwedischen Göteborg auf einen dritten und vierten Platz und wurde zudem deutscher Meister. "Ich habe mit 13 Jahren angefangen zu schwimmen. Bis heute habe ich nie aufgehört zu trainieren", sagte er. Den jüngeren Sportlern machte er Mut, es weiter zu versuchen und sich nie aufzugeben. Maik Poser, einer der Titelträger und Ju-Jutsuka der KSG, muss seine Unterschrift ins Goldene Buch noch nachholen. Poser reiste am Freitagvormittag zu den Weltmeisterschaften nach Sankt Petersburg und geht dort am Sonntag auf Titeljagd. "Wir warten mal ab, wie er dort abschneidet. Vielleicht brauchen wir ja für ihn eine eigene Seite im Buch", so Oberbürgermeister Kunze.

(FOTO: Hartmut Krimmer)
Förderung des Vereinssports im Burgenlandkreis19.11.2010

Wir weisen nochmals darauf hin, dass Anträge für 2011 bis zum 01.12.2010 bei der Kreisverwaltung Burgenlandkreis, Schulverwaltungs- und Kulturamt, Schönburger Straße 41 in 06618 Naumburg einzureichen sind. Später eingehende Anträge werden nicht berücksichtigt!!!

Weitere Informationen und Antragsformulare unter:

http://www.burgenlandkreis.de/media/kreisrecht_satzungen/richtlinie_zur_foerderung_des_vereinssports_im_blk.pdf

Ansprechpartner:

Frau Friedrich (Telefon: 03445 / 731676)
Mathias Höhlig (Telefon: 03441 / 714275)
Bestandserhebung 2011 / Antrag Pauschalförderung 201119.11.2010

Der vollständig ausgefüllte Bestandserhebungsbogen und die dazugehörenden Anlagen sind bis spätestens 11. Dezember 2010 an den Kreissportbund Burgenland e.V., Geschäftsstelle Naumburg, Adolf-Damaschke-Platz 1 zu senden.

Ich erinnere in diesem Zusammenhang nochmals daran, dass die ordnungsgemäße Abgabe des Bestandserhebungsbogens laut LSB-Satzung für jeden Mitgliedsverein Pflicht ist. Nur bei korrekter Angabe aller Vereinsmitglieder besteht für ihren Verein voller Sportversicherungsschutz durch die ARAG.

Wenn Sie für das Jahr 2011 die Pauschalförderung für Ihren Verein erhalten möchten, ist das Setzen des Kreuzes an entsprechender Stelle (Seite 5/5) die einzige Möglichkeit diese Förderung zu beantragen!

Unterschriften (Vereinsvorsitzender und Kassenwart) nicht vergessen!
Auswertung der them. MV des KSB Burgenland12.11.2010

Der KSB veranstaltete in dieser Woche 3 them. MV in Zeitz, Weissenfels und Naumburg.

151 Vereinsvertreter (52%) aller Vereine nahmen teil. (im vergangenen Jahr waren es 44 %). In jeweils bis auf den letzten Platz gefüllten Räumlichkeiten, informierten die Verantwortlichen des KSB umfassend entsprechend der Tagesordnung u.a. zu den beschlossenen Satzungsänderungen auf dem Landessporttag, u.a. der Beitragserhöhung, allgemeine Sportgruppen, Rechtsextremismus im Sportvereinen und der Online -Bestandserhebung.


Ich möchte mich hiermit bei Rechtsanwältin Frau Stark aus Bad Kösen bedanken, die an allen 3 Veranstaltungen unsere Vereine zum Thema " Finanzen und Steuern im Sportverein " - kostenlos- informierte.


MfG Ron Schlehahn
Geschäftsführer

Sport baut Brücken09.11.2010
Der LSB Sachsen-Anhalt und die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit haben am 8. November in Halle eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die es Langzeitarbeitslosen ermöglichen soll, über eine honorierte ehrenamtliche Tätigkeit in einem der 3.200 Sportvereine des Landes wieder in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Schwimmweltmeister Paul Biedermann vom SV Halle engagiert sich für das Projekt "Sport baut Brücken".

"Ich freue mich sehr, dass wir mit Paul Biedermann einen der Leuchttürme des Spitzensports in Sachsen-Anhalt und der Bundesrepublik für dieses soziale Projekt gewinnen konnten" sagte LSB-Präsident Andreas Silbersack in Halle. Silbersack betonte die Bedeutung des Projektes "Sport baut Brücken" für die Sportvereine im Bundesland: "Wenn es uns gelingt, Langzeitarbeitslosen den Weg in unsere Sportvereine zu ebnen, ist Beiden geholfen. Der Verein hat neue engagierte Ehrenamtliche und die von Arbeitslosigkeit Betroffenen erfahren eine neue Herausforderung, soziale Anerkennung und eine Verbesserung ihrer finanziellen Situation."
Kay Senius, Chef der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, erläuterete den Inhalt des Projektes wie folgt: "Über eine Mitgliedschaft und das ehrenamtliche Engagement im Sportverein wollen wir Langzeitarbeitslosen die Möglichkeit der sozialen Intergration schaffen und ihnen so die Möglichkeit bieten, wieder in Beschäftigung zu kommen."
Für das Projekt "Sport baut Brücken" werden keine gesonderten Mittel zur Verfügung gestellt. Es geht vielmehr darum, die bundesweit ca. 240 Mio. Euro für Eingliederungsmaßnahmen von Langzeitarbeitslosen auch für den Sport zu nutzen.

Wie konkret funktioniert das Projekt "Sport baut Brücken"?
Ab sofort wird es in jedem Jobcenter in Sachsen-Anhalt einen Ansprechpartener für die Sportvereine des Landes geben, die dort ihren Bedarf an ehrenamtlichen Helfern anmelden können.
"Die Einsatzmöglichkeiten im Verein sind ebenso vielfältig wie die Möglichkeiten der Förderung" betonte Kay Senius. Sie sind jeweils im konkreten Fall mit dem Jobcenter abzustimmen. Eine zeitliche Befristigung des Projektes ist derzeit nicht geplant.

Schwimmer Paul Biedermann ist sicher, dass das Projekt "Sport baut Brücken" ein Erfolg wird. Er betonte: "Es ist mir ganz wichtig, mich in diesem sozialen Projekt zu engagieren. So kann ich etwas von der Unterstützung, die ich seit Jahren für meinen Sport erhalte, dem Sportland Sachsen-Anhalt zurück geben."
Thematische Mitgliederversammlungen04.11.2010
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1.Schwerpunktthema: Finanzen und Steuern im Sportverein

2.Auswertung des 6. Ordentlichen Landessporttages des LSB Sachsen-Anhalt am 25.09.10 in Bernburg und sich daraus ergebene Schlussfolgerungen für die weitere Vereinsarbeit

3.Informationen über Zuwendungen Lotto-Projekt "Sportgeräte in den Sportvereinen Sachsen-Anhalts" 2011

4.Hinweise zum Ausfüllen des Bestandserhebungsbogens

5.Beschlussfassung zur überarbeiteten RL „ Kinder- und Jugendsport “

6.Sonstiges

Zur thematischen Mitgliederversammlung in Naumburg wird ein Vertreter des Vereins Miteinander e.V. zum Thema Rechtsextremismus einen Kurzvortrag halten.

Termine und Orte

Mo. 08.11.2010 18.00 Uhr Zeitz
(Klinkerhallen, Albrechtstraße 17)

Mi. 10.11.2010 18.00 Uhr Weißenfels
(Stadthalle, Beuditzstraße 69a)

Do. 11.11.2010 18.00 Uhr Naumburg
(Volks- und Raiffeisenbank, Weimarer Straße 47)



Mit sportlichen Grüßen

Ron Schlehahn
Geschäftsführer
Start der LSB-Bildungsbedarfsanalyse 201004.11.2010

In dieser Woche startet die bereits beim LSB-Bildungstag im Oktober angekündigte Bildungsbedarfsanalyse des LSB Sachsen-Anhalt zur inhaltlichen Entwicklung der Fort- und Weiterbildungsangebote im Sport in Sachen-Anhalt. Ziel der Analyse ist es, mit adäquaten Weiterbildungsangeboten auf aktuelle Entwicklungen im Sport reagieren zu können. Weiterhin sollen Schlussfolgerungen für die Kommunikation der Bildungsangebote und für die Gestaltung der Rahmenbedingungen in der Bildungsarbeit abgeleitet werden.

Die Bildungsbedarfsanalyse 2010 ist eine schriftliche Befragung, die mittels Fragebogen durchgeführt wird. Durch Zufallsprinzip werden Vereine ausgewählt und angeschrieben. Auch Landesfachverbände und Kreis- und Stadtsportbünde werden in die Befragung einbezogen.
Zusätzlich zu den direkt angesprochenen Probanden besteht hier im LSB-Internetportal die Möglichkeit, sich über den Fragebogen an der Bildungsbedarfsanalyse des LSB Sachsen-Anhalt zu beteiligen. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in verschiedenen Funktionen und allen Bereichen des organisierten Sports in Sachen-Anhalt sollten sich angesprochen fühlen und sich an der Befragung beteiligen. Je mehr Teilnehmer an der Befragung teilnehmen, desto genauer sind die Ergebnisse und somit die Effizienz der Bildungsbedarfsanalyse.
Die Analyse soll Informationen zum aktuellen Bildungsstand und zum derzeitigen Bildungsbedarf im Sport in Sachsen-Anhalt liefern. Der Bildungsbedarf lässt sich unterscheiden in Weiterbildungsbedarf und Weiterbildungsbedürfnis, wobei der Bedarf (das Benötigte) nicht immer dem Bedürfnis (dem Gewünschten) entspricht. Ziele der Bildungsbedarfsanalyse liegen darin, den Bedarf klar zu benennen, Kompetenzen konkret zu beschreiben, eine Transparenz der Bedürfnisse und Interessen der Mitglieder und Mitarbeiter zu schaffen und natürlich auch die Lebensumstände jedes Einzelnen zu erfassen.
Die Befragung wird bis Ende November 2010 durchgeführt. Die Auswertung beginnt Mitte Januar 2011. Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Bildungsbedarfsanalyse erfolgt im Bildungsbericht im 2. Quartal 2011.

Der LSB Sachsen-Anhalt hofft auf eine rege Beteiligung!
Kinder- und Jugendspiele im Floorball02.11.2010
kowegschule siegt bei den „Kinder- und Jugendspielen" des KSB Burgenland e. V.

Am Dienstag, dem 26.10.2010 fand in der Stadthalle vor den etwa 70 angereisten Eltern und Fans die „Kinder-und Jugendspiele" des Kreissportbundes Burgenland e.V. in der Sportart "Floorball" statt. Der UHC Sparkasse Weißenfels e.V. als Organisator hatte dazu die 5./6. Klassen der Neustadt-, Beuditz- und Ökowegschule, sowie 2 Mannschaften des Freien Gymnasiums Geiseltal eingeladen.

Herr Mathias Höhlig vom Kreissportbund Burgenland e. V. begrüßte die Mannschaften und wünschte viel Erfolg.

Da das Freie Gymnasium Geiseltal erst seit wenigen Monaten dem kleinen weißen Ball hinterherjagt, stellten sich die beiden vom Weißenfelser Bundesligaspieler und Sportlehrer Robert Blanke trainierten Mannschaften das Sammeln von Erfahrung als Ziel.

Die Beuditzschule und Ökowegschule gewannen mit jeweils 6:0 gegen die Neustadtschule. Somit war schnell klar, wer sich den Sieg sichern würde. Im direkten Duell am Ende des Turniers hatte dann die Ökowegschule den längeren Atem und gewann knapp aber verdient mit 2:0 gegen die Beuditzschule.

Aber auch im Kampf um Platz 3 ging es knapp zu, sicherte sich doch die Neustadtschule im Spiel gegen die 1. Mannschaft des Freien Gymnasiums Geiseltal ein 4:3 und damit noch eine Medaille.

Foto: Heinz-Günter Seitz
Arbeitskreis Gewaltprävention aktiv22.10.2010

Im März 2010 auf dem Hauptausschuss der Sportjugend Sachsen Anhalt e.V. wurde der Ar-beitskreis „Gewaltprävention“ gegründet. Er setzt sich aus Vertretern des Vorstandes der Sportjugend, Vertretern der Sportjugenden der Kreis- und Stadtsportbünde sowie der Landesfachverbände zusammensetzen. Die Sitzungen des Arbeitskreises fanden in diesem Jahr bereits zweimal statt. Die nächste soll am 23. November 2010 um 18.00Uhr im Geschäftshaus des Landessportbundes in Magdeburg stattfinden. Interessenten sind herzlich willkommen!


Aus aktuellem Anlass beschäftigt sich der Arbeitskreis vordergründig mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt. Ebenso thematisiert werden Rassismus und Rechtsextremismus. Die Arbeit am Thema Fangewalt soll keinen Schwerpunkt der Arbeitsgruppe darstellen, weil es durch Fanprojekte in den verschiedensten Sportarten bereits umgesetzt wird. Da der Sport selbst auch ein hohes Aggressionspotenzial in sich trägt, möchte der Arbeitskreis zu einer Wertediskussion (Fairness, Konkurrenz, Migration) anregen. Weitere Schwerpunkte sind die Erstellung von Aus- und Fortbil-dungsmodulen für Jugendleiter, Übungsleiter und Mitarbeiter, die Erarbeitung von Handreichungen und Checklisten für die Vereins- und Verbandsarbeit sowie die Durchführung von entsprechenden Aus- und Fortbildungen.
Da sich sowohl Opfer als auch Täter natürlich auch aus den Reihen des Sports rekrutieren, soll der Arbeitskreis Handlungsmöglichkeiten erarbeiten und aufzeigen, wie Übungsleiter, Trainer und Funkti-onäre sowie auch andere im Sport Tätige mit diesen Problemen umgehen können.
Zielstellung ist es zu informieren und aufzuklären, um Gefahrensituationen zu erkennen und zu ver-meiden sowie auch Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und dadurch Gewalt zu verhindern. Ebenso wichtig ist es aber auch Handlungsanweisungen zu geben, wie sich Trainer/ Übungsleiter vor dem Verdacht der Gewaltanwendung schützen können. Es werden Qualitätsstandards angestrebt, die für Vereine verpflichtend sein sollten.
LSB-Präsidium bekräftig seine Position im Fall Battke15.10.2010

Das Präsidium des LSB Sachsen-Anhalt bekräftigte bei seiner Tagung am 14. Oktober in Halle seine klare Position gegen eine Unterwanderung des Sports in Sachsen-Anhalt von rechtsextremen politischen Kräften. Nach ausführlicher Erörterung der aktuellen Situation um den vom Ballspielclub 1999 Laucha suspendierten Übungsleiter Lutz Battke, der laut vorliegenden Foto- und Videodokumenten offensichtlich wieder für den Verein tätig ist, wurde folgender Beschluss einstimmig gefasst.

Beschluss:

1. Derzeit liegen starke Indizien für ein Ausschlussverfahren gegen den BSC 1999 Laucha vor. Die Einleitung des Ausschlussverfahrens kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erfolgen, da die Eintragung der Satzungsänderung im Vereinsregister noch nicht erfolgt ist.

2. Sollte zum Zeitpunkt der Eintragung der Satzungsänderung im Vereinsregister keine andere Gesamtwürdigung festzustellen sein, muss der BSC 1999 Laucha mit der Einleitung eines Ausschlussverfahrens zwingend rechnen.

3. In der Zwischenzeit wird der LSB gemeinsam mit dem KSB Burgenland weitergehende intensive Gespräche mit dem Vereinsvorstand und einzelnen Vereinsmitgliedern führen.
U-19-Weltmeisterschaft vom 3. bis 7. Mai 2011 in Weißenfels07.10.2010
WEISSENFELS/MZ/ST.
Im Anschluss an das Floorball-Bundesligaspiel UHC Sparkasse Weißenfels gegen die Floor Fighters Chemnitz wurde der Vertrag zur Ausrichtung der U-19-Weltmeisterschaft, die vom 3. bis 7. Mai 2011 in Weißenfels stattfinden wird, unterschrieben.




MZ-Mitarbeiter Stefan Thomé sprach nach der Unterzeichnung mit dem Präsidenten des Verbandes Floorball Deutschland(FD).

Welche Bedeutung messen sie diesem Vertrag zwischen Floorball Deutschland, dem UHC Weißenfels, der Stadt und der Sparkasse Burgenlandkreis bei?

Stoll: Eine ganz große. Die Ausrichtung der WM in Weißenfels ist damit endgültig besiegelt. Die Unterzeichnung hat für uns zudem eine Signalwirkung: Jetzt geht es mit der Vorbereitung richtig los.

Warum hat sich Floorball Deutschland für Weißenfels entschieden?

Stoll: Wir mussten eine schnelle Lösung finden, da wir uns ja ursprünglich für 2013 beworben hatten und nun kurzfristig für Norwegen einspringen. Wir hatten zunächst auch Städte wie Leipzig in der Diskussion. Doch die Messestadt konnte uns zum Beispiel aufgrund der zeitlichen Enge nicht helfen, in die Arena zu kommen. In Weißenfels vertrauen wir darauf, dass mit dem UHC und dessen Partnern die Erfahrung und das Potential zur Durchführung einer internationalen Großveranstaltung vorhanden ist. Sie haben 2001 bereits die erste U19 WM der Herren ausgetragen und richten mit dem Sparkassen-Cup jedes Jahr ein internationales Turnier aus. Künftig werden wir aber unsere nationalen und internationalen Veranstaltungen bundesweit ausschrieben.

Was wird die WM kosten?

Stoll: Floorball Deutschland muss einen Etat von 130 000 Euro stemmen. Der soll zu 75 Prozent über Sponsoren abgedeckt werden. Für den Rest bemühen wir uns um Sachgegenleistungen. Dabei hoffen wir auf mögliche Partner aus der Weißenfelser Region. Der internationale Verband stellt die speziellen Bodenbelege und Banden.

Was versprechen sie sich von der WM-Austragung für die Entwicklung des Floorballsports?

Stoll: Wir erhoffen uns einen weiteren Aufschwung - gerade im Nachwuchsbereich. Wir werden versuchen, alle Landesverbände mit ins Boot zu holen, etwa als freiwillige Helfer. Das wird umgekehrt den UHC etwas entlasten, dessen Stellung als Floorball-Hochburg jedoch untermauert wird.

(Foto MZ)
Pressemitteilung des Kreissportbundes Burgenland e.V.06.10.2010

Der Vorstand des Kreissportbundes Burgenland hat in seiner jüngsten Zusammenkunft ausführlich die Ergebnisse des 6. Ordentlichen Landessporttages in Bernburg ausgewertet. Obwohl die Vertreter des südlichsten KSB des Landes im Auftrage ihrer Sportler gegen eine Anpassung des Mitgliedsbeitrages votierten, stimmte letztlich eine überwiegende Mehrheit der Erhöhung des jährlichen Beitrages für Erwachsenen von 3,50 auf 4,50 Euro vom 01.01.2011 an zu. Damit gibt es seit 2002 erstmals wieder eine moderate Beitragsanpassung, die umgerechnet 8,3 Cent pro Monat ausmacht. Ebenso bedeutsam für die Sportstrukturen in Sachsen-Anhalt ist der Beschluss zum Umgang mit den allgemeinen Sportgruppen. Es wurde mehrheitlich beschlossen, dass sich allgemeine Sportgruppen ab 2012 einem Landesfachverband zuordnen müssen. Für den Fall das fachlich keine Zuordnung erfolgen kann oder freiwillig nicht erfolgt, soll ein Solidarbeitrag entrichtet werden, der den Landesfachverbänden sowie den Kreis- und Stadtsportbünden zur Verfügung gestellt wird.

Einstimmig stellte sich der KSB-Vorstand hinter die beschlossenen Änderungen der Satzung, besonders hinter das klare Votum gegen Rechtsextremismus im Sport. Die neue Regelung erweitert die bisher in der Satzung verankerte Willensbekundung gegen jegliche Form von politischem Extremismus im Sport um die Möglichkeit, Sanktionen gegen Sportvereine zu verhängen, die ein Unterlaufen durch rechtsextreme Kräfte dulden.
Einladung zur thematischen Mitgliederversammlung05.10.2010

Sehr geehrte Sportfreundinnen und Sportfreunde,

hiermit lade ich Euch zu unseren diesjährigen thematischen Mitgliederversammlungen recht herzlich ein. Unabhängig von Eurem Wohnort könnt Ihr an einer oder mehreren Mitgliederversammlungen teilnehmen.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1.Schwerpunktthema: Finanzen und Steuern im Sportverein

2.Auswertung des 6. Ordentlichen Landessporttages des LSB Sachsen-Anhalt am 25.09.10 in Bernburg und sich daraus ergebene Schlussfolgerungen für die weitere Vereinsarbeit

3.Informationen über Zuwendungen Lotto-Projekt "Sportgeräte in den Sportvereinen Sachsen-Anhalts" 2011

4.Hinweise zum Ausfüllen des Bestandserhebungsbogens

5.Beschlussfassung zur überarbeiteten RL „ Kinder- und Jugendsport “

6.Sonstiges

Zur thematischen Mitgliederversammlung in Naumburg wird ein Vertreter des Vereins Miteinander e.V. zum Thema Rechtsextremismus einen Kurzvortrag halten.

Termine und Orte

Mo. 08.11.2010 18.00 Uhr Zeitz
(Klinkerhallen, Albrechtstraße 17)

Mi. 10.11.2010 18.00 Uhr Weißenfels
(Stadthalle, Beuditzstraße 69a)

Do. 11.11.2010 18.00 Uhr Naumburg
(Volks- und Raiffeisenbank, Weimarer Straße 47)


In der Anlage erhalten alle Vereine den Bestandserhebungsbogen 2011, sowie eine Übersicht der erfassten Übungsleiter und Trainer des Vereins im Vereins-
verwaltungsprogramm (IVY). Der vollständig ausgefüllte Erhebungsbogen und die dazugehörenden Anlagen sind bis spätestens 11. Dezember 2010 an den Kreissportbund Burgenland e.V., Geschäftsstelle Naumburg, Adolf-Damaschke-Platz 1 zu senden.

Bei der Erfassung der lizenzierten Übungsleiter und Trainer bitte die Gültigkeit der Lizenzen beachten und rechtzeitig eine Weiterbildung zur Verlängerung der Lizenzen besuchen. Der Kreissportbund bietet dazu noch zwei Veranstaltungen in den Monaten Oktober und November 2010 an.

Ansprechpartner: Steffen Deibicht (Tel.: 03443 / 302293)

In diesem Zusammenhang weisen wir nochmals darauf hin, dass Vereine für ihre Übungsleiter und Trainer nur eine Pauschalförderung erhalten können, wenn beim Kreissportbund eine Kopie der gültigen Lizenz und des gültigen Übungsleitervertrages vorliegen.

Ich würde mich freuen einen Vertreter Eures Vereins bei einer der thematischen Mitgliederversammlungen begrüßen zu dürfen.

Mit sportlichen Grüßen

Ron Schlehahn
Geschäftsführer
Seminar zum Thema: Der Verein als Arbeitgeber29.09.2010

Übungsleiter - Mini-Jobber - Selbstständige - Arbeitnehmer - Ehrenamtliche

Die Führung und Verwaltung eines Vereins ist für viele(ehrenamtliche) Vorstände eine echte Herausforderung. Neben der schwierigen Materie des Vereinssteuerrechts ist insbesondere die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der verschiedenen Beschäftigungsverhältnisse oftmals
problematisch.

So stehen Vereine und die verantwortlichen Vorstände oft vor Fragen wie:

• Sind unsere Übungsleiter selbstständig oder Arbeitnehmer unseres Vereins?
• Müssen Steuern und Sozialabgaben abgeführt werden?
• Gibt es Zahlungen und Leistungen von dritter Seite?
• Liegen (schriftliche) Verträge des Vereins mit Beschäftigten vor?
• Kann ich Aufwandsentschädigungen auch an Vorstände zahlen?
• Gibt es eine Spesenregelung?
• Was verbirgt sich hinter § 670 BGB und dem Begriff des
Aufwendungsersatzes?

Diese und viele Fragen mehr beantwortet für Sie am 27.10.10 in Magdeburg und am 28.10.10 in Halle von jeweils 18.00 - 21.00 Uhr der Steuerberater Ulrich Goetze.

Referent:
Ulrich Goetze, Fachautor und Steuerberater

Orte:
Kulturzentrum Moritzhof, Moritzplatz 1, 39124 Magdeburg (27.10.)
Kulturtreff Halle, Am Stadion 6, 06122 Halle (Saale) (28.10)

Termine/Zeit:
27.10.10 Magdeburg von 18.00-21.00 Uhr
28.10.10 Halle von 18.00-21.00 Uhr

Kosten:
45,00 € zzgl. MwSt. je Teilnehmer (incl. Arbeitsmappe)

Veranstalter:
VVS, Rolf Höfling, Otto-Fleck-Schneise 12, 60528 Frankfurt
Tel: 069-6700-303
Fax: 069-674906
e-mail: info@vvs-frankfurt.de
Beitragserhöhung erhitzt die Gemüter28.09.2010

WEISSENFELS/ZEITZ/MZ. Unter den Mitgliedern des Kreissportbundes (KSB) im Burgenlandkreis bestehen kontroverse Auffassungen zur bevorstehenden Erhöhung des Beitrages. Den hatte am Wochenende der Landessportbund (LSB) während des Landessporttages in Bernburg mehrheitlich beschlossen. Künftig sollen Erwachsene pro Jahr einen Euro mehr zahlen, wird der Beitrag an den LSB von 3,50 Euro auf 4,50 Euro angehoben, ausgenommen Kinder und Jugendliche.

"Der eine Euro wird niemanden umhauen", sagt beispielsweise Willi Knorr, Präsident des Kreissportbundes Burgenland. Für Frieder Lehmann ist es hingegen "Geldschneiderei", denn es gehe nicht nur um den einen Euro, sondern jeder müsse ja schließlich noch seinen Vereinsbeitrag leisten. Lehmann, Vorsitzender der SG Chemie Zeitz, mit rund 600 Mitgliedern der größte Sportverein im Kreis, hat kein Verständnis für die Erhöhung. Aus Sicht des LSB möge die Beitragserhöhung in Ordnung sein, aus Sicht der Vereine sei diese Erhöhung nicht förderlich. Lehmann befürchtet Austritte von Mitgliedern und zwar aus den allgemeinen Sportgruppen. Zwar nicht in Größenordnungen, aber immerhin. "Nun sollen die Vereine für die schlechte Arbeit der 2008 abgelösten LSB-Führung aufkommen", sagt er und weiter: "Wir müssen für die Fehler des alten LSB bluten." Es sei nicht hinnehmbar, dass moralisch gesehen "oben" etwas falsch gemacht wird und die "unten" das ausbaden müssen. Für Lehmann ist die Landessportschule Osterburg, in die vorrangig das Geld fließen soll, ein Fass ohne Boden. Hinzu komme, dass der Süden von Sachsen-Anhalt kaum eine Beziehung zu Osterburg habe.

Das sieht auch Andreas Schade aus Teuchern so. Es sei nicht in Ordnung, wenn alles an die Basis abgewälzt werde. Andererseits sei ein Euro nicht die Welt, Austritte befürchte er nicht. Fußball-Abteilungsleiter Michael Dittmar von Rot-Weiß Weißenfels sieht das ähnlich. Dittmar spricht klare Worte: "Das ist eine Sauerei." Jeder müsse heutzutage sehen, wie er mit dem Geld hinkommt und deshalb seien Vereinsaustritte programmiert.

Willi Knorr versucht, den Ball flach zu halten. Austritte sehe er nicht. Das eingenommene Geld, so der Präsident, soll in einen ausgeglichenen Haushalt des LSB fließen. Problematisch sei, dass Osterburg an der falschen Stelle liege. Es hätte ein Ort in der Mitte von Sachsen-Anhalt sein müssen. Aber so sei die Landesschule eben weit weg. Knorr räumte ein, dass an der Sportschule schwere Fehler gemacht wurden. So sei ein zweites Bettenhaus ohne wirtschaftliche Berechnung erbaut worden. Er würde letzten Endes die Erhöhung des Beitrages mittragen. Ebenso wie Bertram Müller, Abteilungsleiter Fußball des SV Großgrimma. Ohne LSB gehe es nun mal nicht.

KSB-Geschäftsführer Ron Schlehahn bestätigt, dass alle sechs Delegierten aus dem Burgenlandkreis in Bernburg gegen die Erhöhung gestimmt haben. Für Schlehahn, der selbst nicht mit abstimmte, sei es verständlich, dass der LSB vom Land nicht nur Geld nehmen könne, sondern selbst ein Zeichen setzen müsse. In mehreren Beratungen im November mit den Vereinen soll nun eine Auswertung des Sporttages erfolgen. Er gehe ebenfalls nicht davon aus, dass ein Verein von der Erhöhung wirtschaftlich in Bedrängnis gerate. Ob die Kuh mit der Beitragserhöhung vom Eis ist, ließ Schlehahn allerdings offen. "Es ist ein Zeichen gesetzt worden, mehr nicht."
Weg der Konsolidierung kann fortgesetzt werden27.09.2010

Wenige Tage vor seinem 20-jährigen Bestehen hat der LandesSportbund Sachsen-Anhalt eine wichtige Bewährungsprobe bestanden. Die 163 anwesenden Delegierten des 6. Ordentlichen Landessporttages aus 14 Kreis- und Stadtsportbünde sowie 47 Landesfachverbände bestätigten am 25. September im Kurhaus Bernburg mit deutlicher Mehrheit die notwendigen Beschlüsse für den weiteren Konsolidierungskurs des LSB Sachen-Anhalt.

"Ich bin sehr froh über dieses klare Votum der Delegierten. Es ist für mich und das im Mai 2008 angetretene neue Präsidium ein deutlicher Vertrauensbeweis. In den letzten zwei Jahren haben wir, oftmals mit heftigem Gegenwind aus der Öffentlichkeit, viel auf den Weg gebracht. Das können wir nun in der neuen Legislaturperiode bis 2014 weiter vorantreiben“ lautete das erste Statement von LSB-Präsident Andreas Silbersack.

Gleich zu Beginn des Sporttages hatte sich Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Prof. Wolfgang Böhmer für einen Erhalt der bestehenden Sportstrukturen ausgesprochen. "Wir brauchen einen funktionieren Landessportbund. Wer vorschlägt ihn in Insolvenz zu schicken, der weiß nicht was er sagt!" so Prof. Böhmer.

Unter den zahlreichen in Bernburg beschlossenen Änderungen der Satzung ist besonders das klare Votum gegen Rechtsextremismus im Sport hervorzuheben. Die neue Regelung erweitert die bisher in der Satzung verankerte Willensbekundung gegen jegliche Form von politischem Extremismus im Sport um die Möglichkeit, Sanktionen gegen Sportvereine zu verhängen, die ein Unterlaufen durch rechtsextreme Kräfte dulden.

Ebenso bedeutsam für die Sportstrukturen in Sachsen-Anhalt ist der Beschluss zum Umgang mit den allgemeinen Sportgruppen. Es wurde mehrheitlich beschlossen, dass sich allgemeine Sportgruppen ab 2012 einem Landesfachverband zuordnen müssen. Für den Fall das fachlich keine Zuordnung erfolgen kann oder freiwillig nicht erfolgt, soll ein Solidarbeitrag entrichtet werden, der den Landesfachverbänden sowie den Kreis- und Stadtsportbünden zur Verfügung gestellt wird.

Mit besonderer Spannung wurde von der Öffentlichkeit die Beschlussfassung zur Anpassung des Mitgliedsbeitrages erwartet. Letztlich stimmte eine überwiegende Mehrheit der ERhöhung des jährlichen Beitrages für Erwachsenen von 3,50 auf 4,50 Euro vom 01.01.2011 an zu. Damit gibt es seit 2002 erstmals wieder eine moderate Beitragsanpassung, die umgerechnet 8,3 Cent pro Monat ausmacht.

"Das ist ein klares Signal an die Politik, dass der Sport bereit ist, einen Eigenanteil an der Konsolidierung zu leisten“ freute sich LSB-Präsident Silbersack über den Beschluss. Der 42-jährige Rechtsanwalt aus Halle wurde am Ende eines wahren Sitzungsmarathons in Bernburg gegen 16.30 Uhr von den Delegierten mit nur drei Gegenstimmen zum Präsidenten des LSB Sachsen-Anhalt wiedergewählt. Im neuen Präsidium des LSB Sachsen-Anhalt für die Legislaturperiode bis 2014 gibt es nur eine Veränderung. Für den nicht wieder zur Wahl angetretenen Lothar Finzelberg wurde Henning Rühe vom Kreissportbund Harz als Vizepräsident Grundsatzfragen und Sportentwicklung gewählt.
6. Ordentlicher Landessporttag in Bernburg beschießt Beitragserhöhung27.09.2010
Bernburg/dpa. Der Landessportbund Sachsen-Anhalt hat eine drohende Insolvenz im letzten Moment abgewendet. Nach einer kontroversen Diskussion beschlossen die Delegierten des sechsten Ordentlichen Landessporttages am Samstag in Bernburg eine Erhöhung der Beiträge von 3,50 Euro auf 4,50 Euro für Erwachsene. Dadurch werden im nächsten Jahr zusätzlich 250 000 Euro in die leere Kasse des LSB gespült. «Der Sport hat durch diese Entscheidung signalisiert, dass er bereit ist, seinen Eigenanteil zur Konsolidierung beizutragen. Die Politik hat dieses Signal auch erwartet», erklärte LSB-Pressesprecher Frank Löper.

Den LSB drückt im 20. Jahr seines Bestehens ein Schuldenberg in Höhe von 5,4 Millionen Euro. Ohne die Beitragserhöhung hätte dem Sport in Sachsen-Anhalt die Rückendeckung durch die Landesregierung gefehlt. «Leider gab es während der vergangenen Jahre auch Fehlentwicklungen, die im Bereich des Landessportbundes zu erheblichen und noch immer bestehenden Problemen geführt haben. Das hat auf den Sport insgesamt einen Schatten geworfen. Es ist aber mit der Konsolidierungsvereinbarung von 2008, die das Land mit dem Landessportbund geschlossen hat, auch ein fairer Weg aufgezeigt, die großen Schwierigkeiten konsequent und gemeinsam zu überwinden. Ich erwarte, dass der Verband diesen Weg nun diszipliniert geht und dass die einzelnen Verbände ihren Beitrag dazu leisten. Es müssen wieder Ruhe, Sachlichkeit und Verantwortungsgefühl im Sport Einzug halten», sagte Ministerpräsident Wolfgang Böhmer.

Sportminister Norbert Bischoff sagte dem LSB-Präsidium die weitere partnerschaftliche Zusammenarbeit zu. Die auf dem Sporttag gefassten Beschlüsse nannte Bischoff eine Grundlage für die weitere gemeinsame Arbeit zur Sanierung der LSB-Finanzen. «Wir sind auf dem Weg, die Vergangenheit aufzuarbeiten, Fehler zu korrigieren und Grundlagen zu schaffen für eine sichere Zukunft für den LSB. Es gilt, gemeinsam und konsequent auf diesem Weg zu bleiben. Das Ziel ist noch nicht erreicht. Zur Konsolidierung der Finanzen gibt es keine Alternative», betonte Bischoff am Sonntag.

Neben der Beitragserhöhung standen als wichtige Tagesordnungspunkte die Neuwahl des Präsidiums und Satzungsänderungen auf dem Programm. Bei den Wahlen, die im Block durchgeführt worden sind, gab es keine Überraschung. Das alte Gremium wurde bis auf eine Ausnahme von den 130 der 133 anwesenden stimmberechtigten Delegierten in seinem Amt bestätigt. Somit bleibt Andreas Silbersack LSB- Präsident. Die Stelle des nicht wieder zur Wahl angetretenen Vize- Präsidenten Lothar Vinzelberg besetzt nun Henning Rühe, der Vorsitzende des Kreissportbundes Harz.

Mit einer einstimmig beschlossenen Satzungsänderung sendet der LSB ein klares Signal, sich gegen jede Form von Extremismus im Sport zur Wehr zu setzen. «Damit untermauern wir unsere Null-Toleranz-Politik gegen den politischen Extremismus im Sport», betonte Löper.

FOTO: PÜLICHER
Maik Poser fährt zu den Weltmeisterschaften27.09.2010
ZEITZ/MZ. Langeweile dürfte bei Maik Poser derzeit nicht aufkommen. Der Ju-Jutsuka der Kampfsportgemeinschaft (KSG) "Jodan Kamae" aus Zeitz bereitet sich in diesen Tagen und Wochen akribisch auf die Weltmeisterschaften im November im russischen St. Petersburg vor. "Das ist schon fast wie ein Nebenjob", sagt er. Annähernd zwanzig Stunden wöchentliches Training stehen auf dem Plan. Und das seit Monaten.

Um möglichst optimal vorbereitet anzutreten, reicht dem Studenten dabei das normale Training nicht aus. Neben dem obligatorischen Einheiten im Ju-Jutsu stehen nebenher noch Karate und Judo an. "Ju-Jutsu besteht nun mal aus mehreren Kampfsportarten. Wenn ich alle einzeln trainiere, kann ich mich nur verbessern", sagt er. Für Poser sind es die ersten Titelkämpfe bei den Erwachsenen. Bislang vertrat er die KSG zwar schon des Öfteren erfolgreich bei nationalen und auch internationalen Wettkämpfen. Jedoch nur bei den Junioren. Die Weltmeisterschaften im November dürften ein weitaus härterer Brocken werden, wie er zugibt. "Das sind alles erfahrene Kämpfer. Da muss man höllisch aufpassen." Maik Poser ist ein alter Hase im Ju-Jutsu. Seit 1994 steht er auf der Matte.

Als 15-Jähriger schnupperte er zum ersten Mal Wettkampfluft und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem der erfolgreichsten Athleten landes- und bundesweit. Zahlreiche Medaillen, Pokale und Urkunden brachte er schon nach Zeitz und zeigte auch in der laufenden Saison herausragende Leistungen. Die Paris Open und die German Open, zwei der wichtigsten und größten Turniere im Ju-Jutsu in ganz Europa, beendete er jeweils als Sieger in seiner Gewichtsklasse und löste so als einziger in seinem Verein das Ticket für St. Petersburg. Die jüngsten Erfolge sind für den 26-Jährigen aber kein Grund, überheblich zu werden. "Meine ersten Wettkämpfe bei den Senioren hab ich schon bei den letzten Europameisterschaften absolviert. Leider nicht so erfolgreich. Von daher weiß ich, was auf mich zukommt." Die Erfahrungen der EM haben ihn gelehrt, abgebrühter in die Kämpfe zu gehen. "Ich war viel zu aufgeregt und habe einfach unnütze Fehler gemacht. Wenn im November alles gut geht und ich einen guten Tag erwische, ist eine Medaille drin", sagt er selbstbewusst. Nervosität verspürt Maik Poser bislang noch nicht. "Ab und zu wird einem schon etwas mulmig zumute. Immerhin reden wir von einer echten Weltmeisterschaft."

Zurzeit bleibe ihm nur, fleißig weiterzutrainieren und mit dem Wissen, alles gegeben zu haben, nach St. Petersburg zu fahren. Dann werde es schon gut gehen.

FOTO: RONNY BANAS
6. Ordentlicher Landessporttag24.09.2010
Fast auf den Tag genau 20 Jahre nach seiner Gründung führt der LSB Sachsen-Anhalt in Bernburg seinen 6. Ordentlichen Landessporttag durch.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Neuwahl des Präsidiums des LSB Sachsen-Anhalt.
Tischtennis23.09.2010
ZEITZ/MZ. Die drei Vertretungen aus dem Bereich Zeitz mit TTV Nonnewitz, 1. TTC I und II sind unterschiedlich nach zwei Spieltagen in die Saison der Bezirksklasse Burgenland gestartet. Lediglich die Nonnewitzer rangieren mit 4:0 Punkten ganz vorn in der Tabelle. Der 1. TTC Zeitz I startete mit einem Sieg gegen die eigene Zweite, musste nun aber beim TTV Taucha eine hohe 3:9-Niederlage in Kauf nehmen. Für die zweite Mannschaft des Zeitzer Clubs gab es in Lützen die zweite 1:9-Klatsche der noch jungen Saison. TTV Nonnewitz gewann zum Auftakt gegen Eintracht Lützen in heimischer Halle 9:1 und fuhr einen Erfolg in gleicher Höhe auswärts beim SV Uichteritz ein. "Uns ist ein guter Start gelungen", freute sich der Nonnewitzer Spitzenspieler Daniel Neugebauer.

Dass der Sieg beim Bezirksliga-Absteiger SV Uichteritz so klar ausfiel, war schon eine dicke Überraschung. Die Gäste setzten die Grundlage für den Kantersieg bereits in den Doppelspielen, die allesamt gewonnen wurden. Geritt Fripon / Ralf Rothe, Daniel und Bernd Neugebauer sowie Uwe Eifler / Christopher Müller siegten allesamt 3:0. Die Dominanz der Nonnewitzer setzte sich in den Einzelspielen fort.

Den einzigen Punktverlust gab es für Fripon, der den an Nummer eins der Hausherren spielenden Cruck aber knapp 2:3 unterlag.

Daniel Neugebauer bezwang Schröder 3:1 und dann den Uichteritzer Spitzenspieler Cruck 3:2. Im mittleren Paarkreuz spielten Bernd Neugebauer (3:0) und Ralf Rothe (3:1). Im unteren Drittel triumphierten Müller (3:0) und Eifler (3:1). Am 9. Oktober steigt in Nonnewitz dann das Top-Spiel der Staffel. Nonnewitz empfängt den ebenfalls noch ohne Punktverlust in der Rangliste stehenden TTV Taucha I zum Spitzenspiel.

Der 1. TTC Zeitz I reiste mit Ersatz zum Bezirksligaabsteiger TTV Taucha I und hatte in dieser Besetzung wenig Hoffnungen auf einen Sieg. Nummer drei Dietmar Werner fehlte den Zeitzern sehr. Spielstark zeigten sich bei den Gästen wie gewohnt Martin Fallenstein mit einem Sieg im oberen Paarkreuz sowie Youngster Rene Köhler-Sander, der als Nachrücker im zweiten Paarkreuz spielte und ebenfalls mit einem Sieg überzeugen konnte.

In der zweiten Mannschaft des 1. TTC konnte Rückkehrer Torsten Wenke keinen zählbaren Erfolg erringen, er unterlag dem Tauchaer Routinier Horst Ruske mit 9:11 im fünften Satz knapp.

Zeitz II trat ebenfalls ersatzgeschwächt ohne die Nummer eins, Manfred Kitze, im Heimspiel gegen Kugelberg Weißenfels II an. Die Gastgeber hatten keine reguläre Siegchance. Mit 9:1 fiel das Ergebnis unerwartet klar für die Gäste aus. Knappe 2:3-Niederlagen von Frank Maurer gegen die Nummer eins der Gäste, Schumann, sowie die Doppelniederlage nach fünf Sätzen von Ralf Geisler / Gerd Ullrich hätten bei etwas Glück Punkte bringen können. Die spielstarken Weißenfelser waren aber insgesamt an diesem Tag eine Nummer zu groß für die Zweite des 1. TTC Zeitz. "Für die zweite Herren wird es in dieser Saison sehr schwierig werden, die Klasse halten zu können", schätzt Spieler und Vereinsvorsitzender des Elsterstädter Clubs Gerd Ullrich ein.

Von den elf Mannschaften aus der Staffel werden in diesem Spieljahr drei Absteiger ermittelt.
Die Sportjugend Sachsen-Anhalt hat gewählt13.09.2010
Dirk Meyer wurde von den Delegierten der 7. Ordentlichen Vollversammlung am 12. September 2010 in der Bildungs- und Freizeitstätte der Sportjugend in Schierke einstimmig zum Vorsitzenden der Sportjugend gewählt. Ihm werden in den nächsten vier Jahren Elisabeth Speerschneider (stellvertretende Vorsitzende), Patrick Hohenstein (Schatzmeister), Christin Henke (Jugendsprecherin), Florian Ohrdorf (Jugendsprecher) sowie Anja Mertens, Matthias Lübke und Frank Pardeike als Vorstandsmitglieder zur Seite stehen.


Im Bericht des Vorstandes zog der Vorsitzende Dirk Meyer eine positive Bilanz der abgelaufenen Legislaturperiode und bedankte sich bei allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sportjugenden in den Kreis- und Stadtsportbünden, den Landesfachverbänden, den Vereinen, dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle der Sportjugend S.-A., dem Präsidium, dem Vorstand des LandesSportBundes Sachsen-Anhalt und dem Ministerium für Gesundheit und Soziales für die geleistete Arbeit und die Unterstützung.
Desweiteren gibt der Abschlussbericht (Download siehe Link unten oder unter Dokumente) für alle Handlungsfelder Ziele für nächsten Jahre vor. Schwerpunkt ist und bleibt die Sicherung der Sportjugendarbeit auf allen Ebenen.
Andreas Silbersack, Präsident des LSB Sachsen-Anhalt, betonte in seinem Grußwort an die Delegierten, dass die Sportjugend eine hohe Anerkennung genießt und dass er stolz auf die zahlreichen Aktivitäten auch über die Landesgrenzen hinaus ist. Die Grußworte des Ministers für Gesundheit und Soziales, Herr Norbert Bischoff, überbrachte Herr Werner Theisen vom MS.
Die Delegierten beschlossen eine Neufassung der Jugendordnung im §2 Grundsätze, hinsichtlich rassistischer Einstellungen, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Gewalt und sexistischen Einstellungen.
Neben Auszeichnungen für ehrenamtliches Engagement von Delegierten verschiedener Sportjugendgliederungen, wurde im Rahmen des Sportjugend-Jubiläum-Wettbewerbs „WIR sind 20!“ die „Leuchttüre“ der Jugendarbeit im Sport ausgezeichnet. Dazu zählten die Sportjugend im KSB Harz, die Sportjugend im KSB Salzland, die Sportjugend im KSB Börde und die Ruderjugend Sachsen-Anhalt, die Hallesche Sportjugend, die Sportjugend im KSB Magdeburg , die Sportjugend im KSB Mansfeld-Südharz, die Sportjugend im KSB Saalekreis, die Sportjugend Stendal-Altmark, die Fußballjugend und die Schützenjugend Sachsen-Anhalt.
Sport soll bei der Integration helfen13.09.2010
ZEITZ/MZ. Die Kampfsport-
gemeinschaft (KSG) "Jodan Kamae" aus Zeitz kann sich seit diesem Jahr mit einem neuen Titel schmücken. Die Trainingsstätte des Vereins, die Zeitzer Klinkerhallen, sind offiziell anerkannter Stützpunkt für das bundesweite Programm "Integration durch Sport". Dieses ist ein Projekt des Deutschen Olympischen Sportbundes und der jeweiligen Landessportbünde. Ziel ist die Integration von Zuwanderern in den organisierten Sport. Das Programm wird vom Bundesinnenministerium finanziell gefördert.

Um anerkannter Stützpunkt zu werden, muss der jeweilige Verein einige Voraussetzungen, wie die interkulturelle Aus- und Weiterbildung der Übungsleiter, erfüllen. "Wir als Verein haben erkannt, dass sich Menschen mit Migrationshintergrund durch den Sport wesentlich leichter in die Gesellschaft integrieren lassen", erklärt Silvio Klawonn, Vorsitzender der KSG, die Motivation seines Vereins. Im Ju-Jutsu sei dies leichter möglich als in anderen Sportarten, da beispielsweise die Sprachbarriere nicht so hoch liege. "Der Sport, nicht nur Ju-Jutsu, kann einen entscheidenden Beitrag zum interkulturellen Zusammenleben leisten", so Klawonn weiter. In den jeweiligen Sportvereinen falle es Migranten leichter, sich in die Gesellschaft einzugliedern. Doch auch für den Verein selbst habe es enorme Vorteile. "Wenn man sich einmal vor Augen hält, wie groß das Potential an möglichen Spitzensportlern und großen Talenten, auch bei Menschen mit Migrationshintergrund, ist, hätte es für die Zukunft verheerende Folgen, wenn wir diese nicht nutzen." Zurzeit sind im Burgenlandkreis zwei Vereine anerkannter Stützpunkt für Integration durch Sport. Neben der Zeitzer KSG ist das der Naumburger BC.

(FOTO: RONNY BANAS)
12. Kinderduathlon der Grundschulen in Zeitz06.09.2010
ZEITZ/MZ. "Wir wollen gewinnen", sagt Antonia Fegler aus Zeitz. In den Augen der Achtjährigen leuchtet die Begeisterung. Zusammen mit fünf Klassenkameraden macht die Schülerin der 8. Grundschule am Schlagstück beim diesjährigen Zeitzer Kinderduathlon mit.

Um die Teilnehmer bemühte sich im Vorfeld die Stadtverwaltung Zeitz. "Wir haben Ausschreibungen an die Grundschulen in den Gemeinden Zeitz, Elsteraue und Droyßiger-Zeitzer Forst geschickt", erklärt Carola Höfer vom Fachbereich Soziales. Gemeldet haben sich schließlich acht Schulen, darunter die Grundschule Droßdorf und die Grundschule Rasberg, die teilnehmen wollten. Mit Mannschaften aus jeweils sechs Schülern treten sie bei dem fröhlichen Wettkampf an.

Zum zwölften Mal wurde der Kinderduathlon nun schon organisiert. "Zuerst war er nur ein Rahmenprogramm für die deutschen Meisterschaften und den Europacup im Duathlon, die 1999 in Zeitz stattfanden", erzählt die 54-Jährige. Damals habe man überlegt, dass das auch für die Kinder der Region eine gute Idee wäre. "Aus der einmaligen Sache wurde schnell eine Hauptveranstaltung, die wir jedes Jahr auf die Beine stellen wollen", sagt Carola Höfer. "Für die Kinder ist es eine schöne Sache", findet sie.

Der Meinung ist auch der neunjährige Justin Gentzsch. Er tritt ebenfalls für die Grundschule am Schlagstück an. "Ich freue mich besonders auf das Fahrradfahren", verrät er. Da er als Drittklässler zu den älteren Teilnehmern gehört, muss seine Staffel noch etwas auf ihren Einsatz warten. Zwei Staffeln, bestehend einmal aus Erst- und Zweit- sowie Dritt- und Viertklässlern treten gegeneinander an. Zunächst heißt es für alle laufen, und zwar 100 Meter. Es folgen 200 Meter Rollerfahren für die Erst- und Zweitklässler beziehungsweise 200 Meter Fahrradfahren für die Dritt- und Viertklässler. "Das macht am meisten Spaß", findet die neun Jahre alte Amelie Meiner aus der dritten Klasse, die zusammen mit ihrer Mutter und Cousine Leandra Körber gekommen ist. Aber auch das Laufen wäre kein Problem, sagt sie.

Zum Schluss stehen dann auch noch einmal 100 Meter Laufen auf dem Programm. Die Kinder geben alles und werden lautstark von ihren Eltern und Großeltern angefeuert. Sie absolvieren alle Stationen mit Bravour. Direkt im Anschluss findet die Siegerehrung statt. Gewonnen haben die Erst- und Zweitklässler der Grundschule am Schwanenteich Zeitz und die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Bergsiedlung Zeitz. Sie erhalten einen Pokal und für jeden Teilnehmer gibt es außerdem eine Medaille und eine Urkunde.

Trotz des regnerischen Wetters hatten Kinder und Besucher ihren Spaß. "Es war eine gelungene Veranstaltung", stimmt Carola Höfer zu. Unterstützung gab es wieder von zahlreichen Sponsoren, darunter die Stadtwerke Zeitz und der Kreissportbund Burgenlandkreis. Auch nächstes Jahr wird man den Kinderduathlon wieder ausrichten, verspricht Carola Höfer. Dann aber wie bisher im Juni. Dieses Jahr wurde der Wettkampf wegen des zu heißen Wetters auf den September verschoben.

(FOTO: HARTMUT KRIMMER)
Kinder- und Jugendspiele in der Leichtathletik06.09.2010
Bei herbstlichen Temperaturen wurden am 28. August 2010 im Ernst-Thälmann-Stadion in Zeitz die diesjährigen Kreis-Kinder- und Jugendspiele in der Leichtathletik ausgetragen. 125 Mädchen und Jungen folgten der Einladung des Kreissportbundes Burgenland und des Kreisfachverbandes Leichtathletik. Erfreulich, dass neben den Vereinen mit Leichtathletik-Abteilungen auch Schüler der Grundschulen Kretzschau, Laucha und Zeitz-Rasberg sowie der Sekundarschule Elsteraue an den Start gingen.

Bester Verein war die SG Chemie Zeitz mit 36 Gold-, 20 Silber- und zwölf Bronzemedaillen vor der SSV Eintracht Naumburg (27/22/23) und dem SV Heidegrund Süd Roda (5/6/1). Bei den Bildungseinrichtungen erkämpfte die Grundschule Kretzschau 15 Medaillen (1/7/7). Je zehn Podestplätze gingen an die Grundschulen Laucha (4/4/2) und Zeitz-Rasberg (2/4/4). Erfolgreichste Teilnehmerinnen waren Martha Luise Neubauer und Klara Brill (beide SSV Eintracht Naumburg). Martha Luise gewann in der Altersklasse 8 über 50 Meter in 8,7 Sekunden und über 800 Meter in 3:36 Minuten sowie im Weitsprung mit 3,13 Metern und im Ballwurf mit 18,52 Metern. In der Altersklasse 9 war Klara in allen vier ausgeschriebenen Disziplinen ebenfalls nicht zu schlagen (8,2 s, 3:09 min, 3,58 m und 27,93 m). Erwähnenswert auch die Leistungen in der Altersklasse 11 von Vivien Mielau über 50 Meter (7,4 s) und im Weitsprung (4,32 m), Lydia Dohndorf (beide Chemie Zeitz) im Ballwurf (38,15 m) und Angelique Ihbe (Eintracht Theißen) über 800 Meter (2:50 min) sowie in der Altersklasse 14 von Luise Worms (Chemie Zeitz, 100 Meter - 13,0 s, Weitsprung - 4,57 m).

Bei den Jungen siegte Leon Hey (Chemie Zeitz) ebenfalls in allen Wettbewerben. Er gewann in der Altersklasse 6 über 50 Meter in 10,1 Sekunden, über 600 Meter in 2:34 Minuten, im Weitsprung mit 2,38 und im Ballwurf mit 17,23 Metern. Je drei Gold- und eine Silbermedaille erkämpften sich Max Neubauer (Chemie Zeitz), Christian Schmutzler (SSV Eintracht Naumburg) und Robert Burdel (SV Heidegrund Süd Roda). Nennenswert waren die Leistungen von Max Neubauer in der Altersklasse 7 (50 m - 9,5 s), Robert Viehweg (beide Chemie Zeitz) in der Altersklasse 8 (1 000 m - 3:56 min, Weitsprung - 3,27 m), Erik Reinkober (Grundschule Laucha) in der Altersklasse 9 (50 m - 8,0 s), Timo Ballin (SSV Eintracht Naumburg) in der Altersklasse 10 (50 m - 7,8 s, Weitsprung - 3,81 m), Maurice Kilpert (Grundschule Laucha) ebenfalls in der Altersklasse M 10 (Ballwurf - 43,10 m), Tizian Seidel in der Altersklasse 11 (Ballwurf - 47,75 m), Elias Just in der Altersklasse 12 (1 000 m - 3:18 min), Steven Selzer in der Altersklasse 13 (Weitsprung - 4,42 m) sowie Florian Katzer (alle SG Chemie Zeitz) in der Altersklasse 15 (1 000 m - 3:06 min).

Alle Ergebnisse im Internet unter www.sb-kuebler.de

(FOTO: THOMAS JÖRK)
Übergabe eines neuen Fahrzeuges01.09.2010
"Großer Bahnhof" am vergangenen Freitag im Autohaus Possögel in Naumburg. Der Geschäftsführer der Technischen Werke Naumburg GmbH, Alfred Kraus, übergibt 5 Vereinen, darunter dem Kreissportbund Burgenland e.V., einen neuen VW Caddy Life.

Die Erdgas-Fahrzeuge sollen für den Transport von Vereinsmitgliedern zu Wettkämpfen, Trainingslagen und ähnlichen Sportveranstaltungen genutzt werden.

Der Vorstand des Kreissportbundes möchte sich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bei den Technischen Werken Naumburg für diese Unterstützung bedanken.

Vereine, die dieses Fahrzeug zum Transport nutzen möchten, wenden sich bitte an die Geschäftsstelle in Naumburg.
Osterburger Erklärung 201030.08.2010

- Offener Brief an die Mitgliedsvereine des LSB -

Die Präsidenten der Landesfachverbände, die Vorsitzenden der Kreis- und Stadtsportbünde sowie das Präsidium und der Vorstand des Landessportbundes geben nach ausführlicher Diskussion der aktuellen Situation im Sport in Sachsen-Anhalt folgende Erklärung an alle Sportvereine des Landes ab:

1. Wir brauchen und wollen einen starken LSB als Interessenvertreter des Sports in Sachsen-Anhalt.

2. Wir haben die erneute Kritik des Landesrechnungshofes zur Kenntnis genommen und offen diskutiert. Auch wir stellen fest, dass nicht alle vorhandenen Probleme sofort gelöst werden konnten, aber viele wesentliche Konsolidierungsziele erfüllt wurden.

3. Wir halten eine öffentliche Diskussion über die Insolvenz des LSB für gefährlich, da die gravierenden Folgen einer solchen Entscheidung nicht eingeschätzt werden können.

4. Wir halten es für falsch, die Wiedererlangung der Autonomie des Sports in Sachsen-Anhalt über das Jahr 2011 hinaus zu verschieben.

5. Die Sportvereine, die Landesfachverbände, die Kreis- und Stadtsportbünde sowie der LSB selbst leisten einen wesentlichen Eigenbeitrag zur Finanzierung des Sports. Die große Familie des Sports wird in diesem Punkt auch künftig solidarisch zu einander stehen.

Osterburg, 28. August 2010
Thurid Kestel offiziell verabschiedet24.08.2010
Die Leiterin des Landesleistungs-
stützpunktes Turnen beim SC Empor Laucha, Thurid Kestel, wurde anläßlich des 88. Jahnturn-
festes in Freyburg vom Präsidenten des Deutschen Turner-Bundes, Rainer Brechtken, von der Präsidentin des Landesturnverbandes Sachsen-Anhalt, Gudrun Steinbach sowie dem Präsidenten des Kreissportbundes Burgenland, Willi Knorr, verabschiedet.

32 Jahre hat die Zscheiplitzerin als Trainerin diese Arbeit mit viel Umsicht und persönlichem Einsatz erledigt. 22 Kinder und Jugendliche, die sie unter ihren Fittichen hatte, wurden an eine Kinder- und Jugendsportschule delegiert. Jetzt ist Thurid Kestel Rentnerin.

Als Nachfolger konnte Jan Hempel, erfolgreicher Wasserspringer in den Jahren 1986 bis 2003 gewonnen werden. Wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg.

Foto: Monika Menzel
Beratungen zur Projektförderung 201120.08.2010
Anträge zur Förderung von Sportprojekten für das Jahr 2011 müssen bis zum 30. September 2010 an den LSB Sachsen-Anhalt gerichtet werden. Der LSB bietet interessierten Sportvereinen, Landesfachverbänden sowie Kreis- und Stadtsportbünden im Vorfeld der Beantragung zwei Informationsveranstaltungen zur Beantragung von Sportprojekten in Halle und Magdeburg an.

In beiden Beratungen wird über alle relevanten Termine zur Beantragung von Projektfördermitteln 2011 und über die Formalien zur Antragsstellung informiert. Ziel ist es, alle Interessen in die Lage zu versetzen, vollständige und inhaltlich aussagekräftige Antragsunterlagen für die Förderanträge 2011 einreichen zu können.

Die Informationsveranstaltungen finden statt am:

25. August, 18.00 Uhr
im LSB-Geschäftshaus Magdeburg, Thietmarstr. 18 und

26. August, 18.00 Uhr
im LSB-Geschäftshaus Halle, Maxim-Gorki-Str. 12.

Interessierte Vereine, Landesfachverbände sowie Kreis- und Stadtsportbünde können sich für diese Informationsveranstaltungen beim LSB anmelden unter:

LSB Sachsen-Anhalt
Geschäftsbereich Sport
Tel.: 03 45/52 79 120
Mail: bunzel@lsb-sachsen-anhalt.de
SPORTKINDER13.08.2010

Eintracht und Montessori sitzen in einem Boot

Die Mädchen und Jungen der Zeitzer Kindertagesstätte "Montessori-Kinderhaus" freuen sich über eine Spieltonne, gefüllt mit Bällen und Wurfspielen, und einen Scheck in Höhe von 500 Euro. All das bekamen sie während eines Spielfestes in der Vater-Jahn-Turnhalle. Dies war mit Hilfe der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft (Mibrag) möglich, die das Projekt "Sportkinder" unterstützt. Die Kooperation "Sportkinder" zwischen der SG Eintracht Zeitz und dieser Kindertagesstätte wurde vom Geschäftsführer des Kreissportbundes im Burgenlandkreis Ron Schlehahn vorgeschlagen.

In Zeitz wird das Anliegen des Projekts seit Jahren engagiert umgesetzt. "Mit den Sportgeräten und dem Geld möchten wir diese vorbildliche Basisarbeit würdigen", betonte Susann Schäfer von der Sportjugend Sachsen-Anhalt bei der Übergabe in der Turnhalle. Karin Brinkmann, Erzieherin und verantwortlich für Sport der Einrichtung "Montessori", freute sich über die Ehrung. Sie sagte: "Die Spielgeräte können wir gut gebrauchen und das Geld wird für sportliche Zwecke verwendet."

Eintracht Zeitz und die Kindertagesstätte arbeiten seit Jahren eng zusammen. "Die Vorschulkinder treiben regelmäßig bei uns Sport", erzählte der Vorsitzende der Eintracht Reiner Deutrich. "Alle diese kleinen Sportler sind Mitglieder unseres Vereins und diesen jungen Menschen bereitet es Spaß, sich sportlich zu bewegen", sagte Deutrich. Das bewies auch das kleine Sportprogramm, was die Mädchen und Jungen der Einrichtung eifrig vorführten. Voller Begeisterung zeigte sich auch die fünfjährige Emily Zorn: "Mit dem Reifen zu üben macht mir besonders Spaß", erzählte die Zeitzerin.

"Ein Schwerpunkt unseres sozialen Engagements in der Region ist der sportliche Nachwuchs", erklärte Mibrag-Geschäftsführer Heinz Junge den Grund der Unterstützung seitens des Bergbauunternehmens mit Sitz im Zeitzer Ortsteil Theißen. "Im Kinder- und und Jugendsport entwickeln die Jüngsten Teamgeist, Ehrgeiz, Mut und Ausdauer. Alles Eigenschaften, die wichtig für die weitere Entwicklung sind", so Junge. Daher unterstütze die Mibrag das Projekt.

Frank Löper, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit im Landessportbund, erzählte, dass durch die Sponsorentätigkeit erstmalig in diesem Jahr in jedem Landkreis in Sachsen-Anhalt eine Kooperation zwischen Verein und Kindertagesstätte in der Art wie in Zeitz erfolgen soll. Die Sportjugend Sachsen-Anhalt fördert bereits seit 2004 die Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Kindertagesstätten.
Kanuslalom09.08.2010
Zeitzer trumpfen bei der EM vor heimischen Fans auf

KANUSLALOM Die Zeitzer Lisa Fritsche und Max Gerth in Markkleeberg erfolgreich.

MARKKLEEBERG/MZ. Mit einem großen Feuerwerk endeten am Samstagabend im Kanupark Markkleeberg die Wettkämpfe der Europameisterschaft im Kanuslalom der Junioren und der U 23. Unter den jubelnden und feiernden Teilnehmern waren auch zwei Zeitzer Kanuten.

Lisa Fritsche strahlte über ihre Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb. Max Gerth war über die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb der Zweierkanadier mit Bootspartner Tom Lorke ebenfalls sehr stolz.

Insgesamt waren zu den Titelkämpfen im Kanupark Markkleeberg 370 Sportler aus 25 Nationen angereist. Bereits seit Donnerstag kämpften die Kanutinnen und Kanuten vom Qualifikationsrennen über Halbfinale bis zum Finale. Insgesamt zehn Starter je Disziplin traten am Sonnabend zu den Finalläufen an. Lisa Fritsche meisterte als einzige Juniorin der deutschen Nationalmannschaft alle Vorrunden mit Erfolg bis ins Finale.

Noch vor vier Wochen musste Fritsche mit einer Schulterverletzung von einem Lehrgang aus Frankreich ausgeflogen werden. Drei Wochen befand sich die junge Athletin in physiotherapeutischer Behandlung, war bei der WM in Foix / Frankreich erfolgreich und stand nun im Kajak der Damen wieder im Finale. "Ich war während der ganzen Wettkampftage sehr nervös. Der Druck war extrem groß. Im Finale war einfach nicht mehr drin", resümierte die Kanutin nach ihrem verpatzten Lauf. "Ich habe gleich zweimal kurz nach dem Start berührt und im letzten Teil der Strecke lief gar nichts mehr", sagte Lisa. Mit sechs Torstabberührungen kassierte die Zeitzerin zwölf Strafsekunden und rutschte auf den zehnten Platz. Max Gerth paddelte im Zweier-Canadier gemeinsam mit Tom Lorke. "Die Qualifikation lief für uns gut und auch im Halbfinale waren wir bis zur Hälfte der Strecke gut unterwegs" zog Max ein Fazit am Ende des Rennens. Pech hatten die beiden 18-jährigen Sportler, für den BSV Halle startend, im zweiten Teil der Strecke. Ein kleiner Fahrfehler bei der Einfahrt in Tor 14 und schon wurde das Boot von der Strömung der künstlichen Wildwasserstrecke nach rechts abgetrieben. Vordermann Lorke fuhr am rechten Torstab vorbei und mit den fälligen 50 Strafsekunden platzten alle Träume von der Finalteilnahme.

Viele Zeitzer Slalomfans erlebten am Rande der Wildwasserstrecke hautnah die Finalläufe und feuerten die Sportler kräftig an. Darunter auch der Zeitzer Oberbürgermeister Volkmar Kunze (FDP) und weitere Sponsoren des Zeitzer Kanuvereins. "Ich bin begeistert von den Leistungen dieser jungen Sportler hier", sagte Kunze am Ende der spannenden Rennen.

Als beste Nation feierte das deutsche Team bei den anschließenden Siegerehrungen ihre Erfolge. Und mit einem wundervollen Sonnenuntergang über dem Markkleeberger See erlebten die Zuschauer ein weiteres Szenario am Himmel.
100 Jahre SV Teuchern06.08.2010


TEUCHERN/MZ/UB. Der SV Teuchern hat sein 100-jähriges Bestehen mit einer Festwoche gefeiert. Während einer Feierstunde im Festzelt konnte der Vereinsvorsitzende Matthias Wahl zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Bundestagsabgeordneter Dieter Stier (CDU), Staatssekretär Rüdiger Erben, Landtagsabgeordnete Kriemhild Fischer (SPD) - kamen und brachten Geschenke. Die Gäste sowie Bürgermeister Lothar Gieler und der Präsident des Kreisfachverbandes Fußball Arnd Peters würdigten das ehrenamtliche und breit gefächerte Wirken des Vereines sowie die Zusammenarbeit mit den Sponsoren und der Stadtverwaltung. Es wurden viele Sportler und Helfer - quer durch alle Abteilungen - ausgezeichnet.

Viel Beifall gab es für Marc Schuhknecht, als Bürgermeister Gieler ihm einen Pokal für seinen Deutschen Meistertitel 2009 im Bogenschießen überreichte. Am 14. und 15. August greift er mit vier Mitstreitern erneut zu den Deutschen Meisterschaften in Volkmarshausen an.

Das Sportfest am nächsten Tag begann mit dem feierlichen Einmarsch der Abteilungen. Dabei waren die Fußballer, die wieder in der Landesklasse spielen. Nicht zu übersehen waren die T-Shirts der Tischtennisspieler. Beide Teams des SV waren aufgestiegen. Auch die Erste der Kegel-Frauen spielt nun in der Landesliga. An vielen Stationen regierte dann der Sport. Die Eröffnungsgymnastik stimmte ein, danach war Bogenschießen und Beach-Handball möglich. Die Abteilung Karate zeigte mehrfach ihr Können. In der Turnhalle gab es den Tischtennisvergleich Teuchern gegen die hessische Partnerstadt Borken. Diesen verloren die Gastgeber mit 2:9. Beim Kegelturnier setzte sich Teuchern mit 2500 Holz durch und stellte mit Maik Schunke (447) den zweitbesten Starter. Zweiter wurde Granschütz (2497) mit Andreas Förster (449), dem Besten, vor Gröben (2419). Liebertwolkwitz (2354) und Großgrimma (2311).

Natürlich regierte der König Fußball. Bei den Männern behielt die II. Mannschaft des SV gegen Deuben 3:2 die Oberhand. Nach den Treffern von Haschke (2), Zwarg, Köpper und Nessen siegte die Erste 5:0 über Hohenmölsen.
Auszahlung der Pauschalförderung für Vereine noch bis zum 14.08.2010!21.07.2010
Sehr geehrte Sportfreunde,

heute hat der Kreissportbund Burgenland eine Übersicht vom Landessportbund Sachsen-Anhalt erhalten, aus der hervorgeht, welcher Verein die Pauschal-förderung noch nicht abgefordert hat. Für mich unverständlich, dass 48 Vereine unseres Kreises mit einer Fördersumme von 18.267,10 EURO darunter sind.

Am 14.06.2010 haben alle Vereine, die einen Antrag auf Pauschal-förderung gestellt haben, einen Weiterleitungsvertrag in doppelter Ausfertigung vom Landessportbund Sachsen-Anhalt erhalten.

Ich möchte ausdrücklich darauf aufmerksam machen, dass laut §12 (7) des Weiterleitungsvertrages ein unterschriebenes Exemplar von den Vereinen bis zum 14. August 2010 an das VereinsServiceCenter des Landessportbundes zurückgesandt werden muss (Posteingangsstempel des LSB). Danach eingehende Weiterleitungsverträge können nicht mehr bearbeitet werden. Die von den Vereinen bis dahin nicht abgeforderte Summe muss dann leider vom Landessportbund an die Investitionsbank Sachsen-Anhalt zurückgezahlt werden und geht damit der Sportarbeit in den Vereinen verloren.

Deshalb noch einmal die Bitte an Euch, den ausgefüllten und unterschriebenen Weiterleitungsvertrag umgehend an den Landessportbund zu senden. Nach Rücksendung erfolgt die Überweisung der Förderung auf das Vereinskonto.

In Erwartung einer schnellen Bearbeitung verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Ron Schlehahn
Geschäftsführer
6. Ordentlichen Landessporttag14.07.2010

Am 25. September 2010 um 10 Uhr findet im Kurhaus Bernburg der 6. Ordentliche Landesporttag des LSB Sachsen-Anhalt statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Wahl des LSB-Präsidiums für die Legislaturperiode 2010 bis 2014 und notwendige Beschlussfassungen zu den LSB–Grundsatzdokumenten. Anträge an den Landessporttag sind laut LSB-Satzung bis zum 25. Juli 2010 einzureichen.

Die Tagesordnung zum 6. Ordentlichen Landessporttag wird bis spätestens einen Monat vor der Veranstaltung, also bis zum 25. August 2010, im Internetportal des LSB Sachsen-Anhalt veröffentlicht. Gemäß § 12 der Geschäftsordnung des LSB Sachsen-Anhalt sind Kandidatenvorschläge für das Präsidium des LSB Sachsen-Anhalt schriftlich bis zwei Wochen vor der Wahl, also bis einschließlich zum 11. September 2010, beim Präsidialbüro einzureichen.

Anträge und Anfragen zum 6. Ordentlichen Landessporttag richten Sie an:

LSB Sachsen-Anhalt
Präsidialbüro
Postfach 11 01 29
06015 Halle
Tel.: 03 45/52 79 200
Mail: praesidialbuero@lsb-sachsen-anhalt.de
Info-Blatt III/201013.07.2010

Informationen - Hinweise - Termine

1. Förderung Kinder- und Jugendsport

Dank der Unterstützungen seitens des Burgenlandkreises und der Sparkasse Burgenland-kreis stehen auch in diesem Jahr den Kreissportbund 40.900,00 EURO zur Förderung des Kinder- und Jugendsports zur Verfügung.

88 von 119 Vereinen die die Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen, haben in diesem Jahr einen Antrag auf Zuwendung, gemäß der Ausführungsrichtlinie des Kreissportbundes Burgenland e.V. über die Gewährung von Zuwendungen an Sportvereine des Kreissportbundes zur Förderung des Kinder- und Jugendsportes, gestellt. Die Bewilligungsbescheide wurden den Vereinen am 21.06.2010 zugeschickt.

Entsprechend der Richtlinie können diese Zuschüsse zum Kauf von Turn- und Sportgeräten und Sportbekleidung aber auch für Schieds- und Kampfrichterkosten, Startgebühren, Pokale, Urkunden, Medaillen sowie Fahrtkosten verwendet werden. Die Zuwendungen sind ausschließlich im Kinder- und Jugendsport einzusetzen.

Die erhaltenen Fördermittel sind bis zum 31. Dezember 2010 mit Originalbelegen beim Kreissportbund Burgenland e.V., Geschäftsstelle Naumburg, Adolf-Damaschke-Platz 1 in 06618 Naumburg abzurechnen. Entsprechende Verwendungsnachweise erhalten die Vereine mit dem Info-Blatt IV / 2010.

2. Förderung des Vereinssports im Burgenlandkreis

Laut der Richtlinie zur Förderung des Vereinssports im Burgenlandkreis vom 08.07.2008 sind die Anträge für 2011 bis zum 01. Dezember 2010 bei der Kreisverwaltung Burgenlandkreis, Schulverwaltungs- und Kulturamt, Schönburger Straße 41 in 06618 Naumburg einzureichen.

Weitere Informationen und Antragsformulare unter:

http://www.burgenlandkreis.de/media/kreisrecht_satzungen/richtlinie_zur_foerderung_des_vereinssports_im_blk.pdf

Ansprechpartner: Frau Friedrich (Telefon: 03445 / 731676)

3. Pauschalförderung

Am 14.06.2010 haben alle Vereine, die einen Antrag auf Pauschalförderung gestellt haben und nicht unter die Kappungsgrenze fallen, den Weiterleitungsvertrag in doppelter Ausfertigung vom Landessportbund Sachsen-Anhalt erhalten. Nach Rück-sendung eines ausgefüllten und unterschriebenen Vertrages erfolgt umgehend die Überweisung der Förderung auf das Vereinskonto.

Der Verwendungsnachweis zur Pauschalförderung 2010 ist bis zum 28. Februar 2011 beim Kreissportbund Burgenland e.V., Geschäftsstelle Naumburg, Adolf-Damaschke-Platz 1 in 06618 Naumburg einzureichen.

Wichtig und neu ist, dass für die Abrechnung der Pauschalförderung 2010 für Vereine, die eine Zuwendung bis zu 50.000,00 Euro erhalten, der vereinfachte Verwendungsnachweis zulässig ist. Das bedeutet, dass keine Originalbelege mit dem Verwendungsnachweis einzureichen sind. Weiterführende Informationen dazu enthält der Weiterleitungsvertrag unter § 7 Nachweis der Verwendung.

4. Lotto-Toto 2011

Auch im kommenden Jahr stellt der Landessportbund Sachsen-Anhalt einen Sammel-antrag auf Zuwendungen aus Lotterie-Fördermitteln zum Kauf von Sportgeräten.

Anträge auf Zuwendungen können die Vereine auf beigefügten, neuem Antragsformular bis zum 24. September 2010 beim Kreissportbund Burgenland e.V., Adolf-Damaschke-Platz 1 in 06618 Naumburg einreichen. Achtung, die Höhe der Eigenmittel müssen mindestens 50% der Gesamtkosten betragen.

Ansprechpartner: Mathias Höhlig (Telefon: 03441 / 714275)

5. Förderung durch die Stiftung der Sparkasse Burgenlandkreis für Kultur und Sport

Die Stiftung fördert und unterstützt gemeinnützige Organisationen, Vereine und Verbände im Gebiet des Burgenlandkreises, die im kulturellen und sportlichen Bereich tätig sind.

Förderanträge sind bis spätestens zum 30. Oktober 2010 an die Stiftung der Sparkasse Burgenlandkreis für Kultur und Sport, Schlossstraße 3 in 06642 Nebra einzureichen.

Weitere Informationen und Antragsformulare unter:

http://www.spk-burgenlandkreis.de (Über uns - Sparkassen-Stiftungen) oder
Sparkasse Burgenlandkreis (Telefon: 01801 80053000)

6. Freistellungsbescheid vom Finanzamt

Ich weise nochmals darauf hin, dass nur ein gültiger Freistellungsbescheid die Voraussetzung für eine ordentliche Mitgliedschaft im Kreissportbund und im Landesssportbund ist. Überprüft bitte, ob eine aktuelle Bescheinigung des Finanzamtes in Eurem Verein vorliegt. Vereine deren Gemeinnützigkeit nach 3 Jahren abgelaufen ist, sollten sich umgehend an das Finanzamt wenden. Eine schriftliche Aufforderung seitens des Finanzamtes gibt es ab diesem Jahr nicht mehr.

Neue Bescheinigungen als Kopie bitte zum Kreissportbund Burgenland e.V., Geschäftsstelle Naumburg, Adolf-Damaschke-Platz 1 in 06618 Naumburg schicken.

7. Anschriftenänderungen / personelle Veränderungen

Aus gegebenen Anlass bitten wir nochmals alle Vereine, bei denen sich, aufgrund der Gebietsreform im Burgenlandkreis oder durch Mitgliederversammlungen, Änderungen in der Postanschrift bzw. personelle Veränderungen im Vorstand (Funktion, Name, Anschrift, Telefonnummer) ergeben haben, dem Kreissportbund umgehend mitzuteilen.

8. Sachsen-Anhalt-Tag in Weißenfels

Der Sachsen-Anhalt-Tag vom 20. bis 22. August 2010 in Weißenfels wird auch vom Sport geprägt. Am Samstag, den 21. August, von 10 bis 18 Uhr, präsentieren sich Sportvereine des Burgenlandkreises auf einer zentralen Bühne in der Dammgasse 1. Unter anderen werden die Blue White Sisters aus Theißen, die „Black Cats“ Zeitzer Linedancer, der VfB Scharnhorst Großgörschen, der Spiel- und Turnverein 81 Hohenmölsen und der Unstruttaler Tanzverein Einblicke in ihr Vereinsleben bieten. Zudem wird das Sportmobil des KSB Burgenland auf der Freifläche „Am Kletterfelsen“ in der Dammstraße ganztägig ein sportliches Angebot zum Mitmachen für Alt und Jung präsentieren.

Vereine die sich noch für eine aktive Teilnahme am Sachsen-Anhalt-Tag interessieren und diesen per Auftritt oder Präsentation mitgestalten möchten, können sich bis zum 30. Juli 2010 an den Kreissportbund, Geschäftsstelle Weißenfels wenden.

Ansprechpartner: Steffen Deibicht (Telefon: 03443 / 302293)

9. Aus- und Weiterbildung

Im September beginnt der diesjährige Grundlehrgang für Übungsleiter Breitensport. Unbedingt beachten: Voraussetzung für die Zulassung zum Grundlehrgang sind die Vollendung des sechzehnten Lebensjahres, die Anmeldung zur Ausbildung durch einen Verein und der Nachweis eines 16-stündigen „Erste-Hilfe-Kurses“, der zum Zeitpunkt der Lizenzierung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen darf. Im Oktober und November besteht dann die Möglichkeit die Breitensport C-Lizenz zu erwerben. Für alle Lehrgänge sind noch Anmeldungen möglich. Nach Meldeschluss werden alle Teilnehmer persönlich angeschrieben und über Ablauf bzw. Ausbildungsort informiert.

Ansprechpartner: Steffen Deibicht (Telefon: 03443 / 302293)

10. Thematische Mitgliederversammlungen

Anfang November 2010 findet in diesem Jahr in Naumburg, Weißenfels und Zeitz die thematischen Mitgliederversammlungen statt. Alle Vereine erhalten dazu im Oktober eine gesonderte Einladung.
Kanuten holen kompletten Medaillensatz bei den Deutschen Meisterschaften24.06.2010
ZEITZ/MZ. Einen kompletten Medaillensatz brachten die Zeitzer Slalomkanuten von den Deutschen Meisterschaften, die am Wochenende in Neuss / Nordrhein-Westfalen stattfanden, mit. Julia Neitz gewann im Canadier Einer und wurde deutsche Meisterin. Im gleichen Rennen fuhr Janine Blumenroth auf den Bronzeplatz. Timo Trummer überraschte mit seiner Leistung und kehrte als Vizemeister nach Hause.

Außerdem schloss der Kanuverein Zeitz in Neuss als bester Verein ab, noch vor den leistungsstarken Teams aus Leipzig und Augsburg. Insgesamt 15 Sportlerinnen und Sportler aus der Elsterstadt waren zu den Titelkämpfen gereist. Gold gab es auch für den Zeitzer Lennard Tuchscherer. Der Elfjährige siegte bereits am Sonnabend im Rahmenrennen seiner Altersklasse souverän mit sieben Sekunden Vorsprung vor dem Augsburger Thomas Strauß im Canadier Einer. Zum letzten Mal paddelten in den Rennen der Schüleraltersklasse die 14-jährigen Julia Neitz, Janine Blumenroth und Timo Trummer. Ab 15 Jahren müssen diese Sportler dann im Jugend- und Juniorenbereich ihr Können unter Beweis stellen. Während Julia Neitz sich schon nach ihrem ersten der beiden Wertungsläufe an die Spitze setzte und diese Position nicht mehr abgab, holte sich Janine Blumenroth hinter der Leipzigerin Caroline Wagner noch Bronze im Einzel der Canadier. "Julia ist am Wochenende wirklich sehr gute Läufe gefahren. Dass sie Deutsche Meisterin wurde, ist ein großer Erfolg. Die Entscheidung, von ihrer bisherigen Spezialdisziplin, dem Kajak Einer, auf Canadier zu wechseln, war goldrichtig. Ich bin sehr stolz auf Julia", freute sich Vater und Trainer Enrico Neitz.

Ein extrem spannendes Rennen zeigte Vizemeister Timo Trummer. Er zog im ersten Lauf seines Finalrennens den anderen mit drei Sekunden Vorsprung und einer Bestzeit von 102 Sekunden davon. Doch zwei Berührungen der Torstangen und damit vier Strafsekunden stürzten ihn im zweiten Lauf vom Thron. Damit zog sein Verfolger Florian Breuer vom AKV Augsburg an ihm vorbei und schnappte sich den Meistertitel mit 0,56 Sekunden Vorsprung. Unter den 328 Teilnehmern aus insgesamt 55 Vereinen gab es am Wochenende auf der Wildwasserstrecke der Erft viele spannende Wettkämpfe zu sehen. Bereits seit Dienstag waren die Zeitzer Slalomkanutinnen und Kanuten in Neuss vor Ort. "Es ist wichtig, dass die Sportler ein paar Tage vorher schon auf der Strecke trainieren, um ein Gefühl für das Wasser zu bekommen", begründete Klaus Trummer die zeitige Anreise. "Im Vergleich zur Heimstrecke in Haynsburg ist das Wildwasser hier in Neuss nicht so schwer einzuordnen", schätzte der erfahrene Slalomkanute die Situation vor Ort ein. Der Vorsitzende des Kanuvereins Zeitz zeigte sich mit den Leistungen seiner Schützlinge sehr zufrieden. "Nach einigen Jahren Pause konnten wir nun endlich mal wieder in Einzeldisziplinen Medaillen einfahren", freute sich Trummer. Und auch die Jüngsten des Vereins zeigten in den Rennen ihrer Altersklassen im Rahmen dieser deutschen Meisterschaft gute Leistungen. "Da wachsen einige talentierte und ehrgeizige Slalomkanuten heran", erzählte der Olympiateilnehmer von 1972 zufrieden.
Förderung Kinder- und Jugendsport23.06.2010

88 von 119 Vereinen die die Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen, haben in diesem Jahr einen Antrag auf Zuwendung, gemäß der Ausführungsrichtlinie des Kreissportbundes Burgenland e.V. über die Gewährung von Zuwendungen an Sportvereine des Kreissportbundes zur Förderung des Kinder- und Jugendsportes, gestellt.

Dank der Unterstützungen seitens des Burgenlandkreises und der Sparkasse Burgenlandkreis stehen auch in diesem Jahr den Kreissportbund 40.900,00 EURO zur Verfügung. Die Zuwendungen, die in den kommenden Tagen den Vereinen überwiesen werden, erhalten Sportvereine mit Nachwuchsabteilungen ausschließlich zur Förderung des Kinder- und Jugendsports.

Entsprechend der Richtlinie können diese Zuschüsse zum Kauf von Turn- und Sportgeräten und Sportbekleidung aber auch für Schieds- und Kampfrichterkosten, Startgebühren, Pokale, Urkunden, Medaillen sowie Fahrtkosten verwendet werden.

Ron Schlehahn
Geschäftsführer
12. Zeitzer Kinderduathlon17.06.2010
ZEITZ/MZ. Zum 12. Mal luden die Stadt Zeitz und der Kreissport-
bund Burgenland e.V. unterstützt von der Zeitzer Verkehrswacht und der SG Chemie Zeitz zum Zeitzer Kinderduathlon auf den Neumarkt der Elsterstadt ein. Eigentlich sollte die Veranstaltung bereits in der Vorwoche üb